Regionalverkehr + VBB: Arriva-Kauf bedroht Wettbewerb auf der Schiene

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Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg sieht den in der Region bereits etablierten Wettbewerb im Schienennahverkehr durch den angekündigten Kauf des Arriva-Konzerns durch die Deutsche Bahn AG gefährdet. Sollte die DB AG den britischen Konzern kaufen, müssten die deutschen Arriva-Beteiligungen verkauft werden.
Damit der Wettbewerb auf der Schiene in Deutschland nicht weniger werde, müssen bei einer Übernahme von Arriva die Kartellbehörden den Verkauf der Eisenbahnaktivitäten von Arriva anordnen, sagte Hans-Werner Franz, Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg.
Franz erwartet entsprechende Entscheidungen und damit ein klares Bekenntnis zum Wettbewerb: „Es muss verhindert werden, dass die Deutsche Bahn durch eine Übernahme Arrivas in der Region wieder zum Monopolisten auf der Schiene wird. Wettbewerb bringt für die Fahrgäste ein besseres Angebot und niedrigere Kosten für die Länder. Für den Markt ist es zwingend erforderlich, dass auch künftig Wettbewerb zwischen den Verkehrsunternehmen stattfindet.“ Allein durch die Ausschreibung des Netzes Stadtbahn konnten die Ausgaben für die öffentliche Hand um jährlich 50 Millionen Euro reduziert werden.
In den letzten Jahren sind im VBB-Gebiet rund 70 Prozent des Regionalverkehrs im Wettbewerb vergeben worden. Der Anteil der zur DB-Regio AG im Wettbewerb stehenden Verkehrsunternehmen beträgt derzeit 32 Prozent.
Arriva ist im deutschen Regionalverkehr unter anderem an der Ostdeutschen Eisenbahn (ODEG) und der Prignitzer Eisenbahn (PEG) beteiligt.
Gleichzeitig appelliert Franz an den staatseigenen DB-Konzern, sein Engagement in Deutschland nicht auf Kosten weltweiter Zukäufe zurückzuschrauben: „Die Krisensituation bei der S-Bahn Berlin GmbH ist noch längst nicht ausgestanden. Um den Bahnkonzern für einen Börsengang fit zu machen, wurden in der Vergangenheit aus der S-Bahn Tochter bis fast zum völligen Zusammenbruch Profite herausgequetscht. Auch der deutsche Fernverkehr leidet inzwischen unter massiven Qualitätsproblemen. Der milliardenschwere Kauf des britischen Arriva-Konzerns passt nicht zum angekündigten Vorhaben der Bahn, das Heimatgeschäft in Ordnung bringen zu wollen.“ Der Traum von der Börse sei schon einmal für die S-Bahn zum Alptraum geworden. Das dürfe sich nicht wiederholen, so Franz weiter (Pressemeldung VBB, 23.04.10).

Bahnverkehr + Regionalverkehr: Bahn frei Der Aufsichtsrat der Deutschen Bahn billigt den Plan des Vorstands, Arriva für 2,7 Milliarden Euro zu kaufen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0422/wirtschaft/
0074/index.html

BERLIN. Bahn-Tower, Potsdamer Platz Nummer 2: In der 21. Etage des gläsernen Hochhauses waren gestern Nachmittag der Aufsichtsrat und der Vorstand der Deutschen Bahn AG zusammengekommen. Vorstandschef Rüdiger Grube hatte geladen. Um Geld sollte es gehen – viel Geld. Denn der deutsche Staatskonzern bereitet seit Wochen den teuersten Kauf in seiner Unternehmensgeschichte vor. Rund 2,7 Milliarden Euro will er für den britischen Verkehrskonzern Arriva bieten.
Die Kosten-Nutzen-Analyse des Bahn-Vorstands überzeugte den Aufsichtsrat offenbar: Am Abend erteilte dieser grünes Licht für die Milliarden-Offerte. Die Zustimmung des Aufsichtsrats erfolgte buchstäblich im letzten Moment. Denn am Abend lief die Bieterfrist für Arriva ab.
Die Deutsche Bahn, die schon jetzt 65 000 ihrer insgesamt 255 000 Mitarbeiter außerhalb Deutschlands beschäftigt, würde mit dem Kauf diesen …

Bus + Regionalverkehr: Nahverkehrsverbindungen für Beelitz und Umgebung besser VBB-Flyer wirbt für Umstieg auf die öffentlichen Verkehrsmittel Der 130 Jahre alte Bahnhof Beelitz-Heilstätten hat sich zu einer modernen Umsteige- station entwickelt. Seit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2009 gibt es vor allem für Pendler eine bessere Anbindung von Beelitz und Umgebung an die Berliner City., aus Punkt 3

http://punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
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d206cceba571413ac125770500355ab3?
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Nahverkehrsverbindungen für Beelitz und Umgebung besser
VBB-Flyer wirbt für Umstieg auf die öffentlichen Verkehrsmittel
Der 130 Jahre alte Bahnhof Beelitz-Heilstätten hat sich zu einer modernen Umsteige-
station entwickelt. Seit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2009 gibt es vor allem für Pendler eine bessere Anbindung von Beelitz und Umgebung an die Berliner City.
Die Bus-Verbindungen auf der Strecke Kloster Lehnin – Busendorf – Klaistow – Fichtenwalde – Beelitz mit dem gewohnten Anschluss zur Bahnverkehrslinie RE7 in Richtung Berlin am Bahnhof Beelitz-Heilstätten wurde verbessert. Parallel wurde der Fahrplan der Buslinie 645 auf den der Linie 643 so abgestimmt, dass Fahrgäste in Fichtenwalde mit direktem Anschluss bequem zwischen beiden Linien umsteigen können.
Neu ist auch der „RufBus Beelitz“. Montags bis freitags von 5 Uhr bis 21 Uhr kann er innerhalb der Beelitzer Ortsteile angefordert werden, sofern binnen …

Regionalverkehr: KW – Lübbenau ab 3. Mai gesperrt! Ab Ende 2011 fahren Züge in nur 70 Minuten von Berlin nach Cottbus Um 20 Minuten verkürzt sich die Fahrzeit zwischen Berlin und Cottbus nach allen Bauarbeiten zum Fahrplanwechsel im Dezember 2011. Doch zunächst geht das Bauen in die zweite Runde. Vom 3. Mai 2010 bis 30. April 2011 wird der Streckenabschnitt Königs Wusterhausen – Lübbenau komplett gesperrt, danach noch einmal für vier Wochen der Abschnitt Königs Wusterhausen – Berlin-Grünau. , aus Punkt 3

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KW – Lübbenau ab 3. Mai gesperrt!

Ab Ende 2011 fahren Züge in nur 70 Minuten von Berlin nach Cottbus

Um 20 Minuten verkürzt sich die Fahrzeit zwischen Berlin und Cottbus nach allen Bauarbeiten zum Fahrplanwechsel im Dezember 2011. Doch zunächst geht das Bauen in die zweite Runde. Vom 3. Mai 2010 bis 30. April 2011 wird der Streckenabschnitt Königs Wusterhausen – Lübbenau komplett gesperrt, danach noch einmal für vier Wochen der Abschnitt Königs Wusterhausen – Berlin-Grünau.

Die Linie RE 2 Rathenow-Berlin-Lübbenau-Cottbus fällt ab 3. Mai zwischen Königs Wusterhausen und Lübbenau und die RB 14 Nauen-Berlin-Berlin-Schönefeld Flughafen-…

Regionalverkehr: Neue Bahnfahrzeiten zwischen Berlin und Golm Peter Neumann POTSDAM. Die Deutsche Bahn bietet vom 19. April an montags bis freitags zwei Züge von Berlin zum Wissenschaftsstandort Golm an., aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
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0125/index.html

POTSDAM. Die Deutsche Bahn bietet vom 19. April an montags bis freitags zwei Züge von Berlin zum Wissenschaftsstandort Golm an. Das teilte der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) gestern mit. Die jetzige Direktverbindung wird um eine Stunde vorverlegt. Künftig fährt diese Regionalbahn um 7.12 Uhr am Bahnhof Zoo ab und erreicht Golm um 7.43 Uhr. Der zusätzliche Direktzug verlässt den Bahnhof Friedrichstraße um …

Regionalverkehr: Mit der Bahn stressfrei zum 131. Baumblütenfest nach Werder Überspringen: Mit der Bahn stressfrei zum 131. Baumblütenfest nach Werder Zusätzliche Züge nach Werder (Havel) an den Wochenenden

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/
de/presse/presseinformationen/bbmv/
bbmv20100415.html

(Berlin, 15. April 2010) Auch in diesem Jahr ist die Baumblüte in Werder (Havel) ein besonderer Anziehungspunkt für Ausflügler. Der bequemste Weg, das 131. Baumblütenfest vom 24. April bis 2. Mai zu genießen: Das Auto stehen lassen und die Züge des Nahverkehrs in Richtung Werder nutzen.

An beiden Wochenenden setzt DB Regio zusätzliche Züge auf der Strecke zwischen Berlin Ostbahnhof beziehungsweise Berlin Friedrichstraße und Werder (RE 1) ein. Auf den Strecken RB 21 Wustermark-Griebnitzsee und RB 22 Berlin-Schönefeld Flughafen-Potsdam fahren tagsüber Züge nach beziehungsweise von Werder (Havel).

Ticket-Tipp: Werder liegt im VBB-Tarifbereich Berlin C beziehungsweise Potsdam C. Es gelten VBB-Fahrscheine der Tarifbereiche Berlin BC, ABC sowie AB zuzüglich je ein Anschlussfahrschein für Hin- und Rückfahrt.

Reisenden wird empfohlen, die Tickets für die Hin- und Rückfahrt zusammen zu kaufen. Zwar gibt es am Bahnhof Werder zusätzliche Kaufmöglichkeiten, doch erfahrungsgemäß erwerben kurz vor der Zugabfahrt viele Reisende noch einen Rückfahrschein.

Auch das günstige Brandenburg-Berlin-Ticket kann montags bis freitags ab 9 Uhr, an den Wochenenden und Feiertagen ohne Zeitbegrenzung für die An- und Abreise genutzt werden.

Mehr Informationen zu den Reisemöglichkeiten und Tarifen sind telefonisch beim Kundendialog DB Regio Nordost unter 0331 235 6881 oder -6882 beziehungsweise online unter www.bahn.de erhältlich.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

Bahnverkehr + Regionalverkehr: Tödliche Gefahr am Bahndamm Weil Metalldiebe erneut Teile von Oberleitungsanlagen stahlen, war der Zugverkehr gestört, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0408/berlin/
0084/index.html

Wieder einmal haben Metalldiebe den Eisenbahnverkehr von und nach Berlin erheblich gestört. Diesmal traf es die Hamburger Bahn im Landkreis Havelland. Weil unbekannte Täter zwischen Friesack und Neustadt (Dosse) gestern Teile von Fahrleitungsanlagen gestohlen hatten, musste der Zugverkehr auf dieser stark frequentierten Strecke stundenlang eingeschränkt werden.
Um 9.51 Uhr war die Straftat entdeckt worden. „Seitdem stand dort nur noch eines der beiden Gleise zur Verfügung“, teilte die Bahn mit. Deshalb waren die Züge auf der Strecke bis zu 20 Minuten länger unterwegs als sonst. Von den Verspätungen waren unter anderem die Regionalexpresslinie RE 4 (Ludwigsfelde-Wismar) und die Intercity-Express-Linie Hamburg-München betroffen. Einige ICE-Züge wurden über Stendal umgeleitet – mit der Folge, dass deren Fahrgäste sogar …

Bahnverkehr: Warten auf den Deutschland-Takt Peter Kirnich Schnell ist relativ. Bei der Bahn allemal. Wer mit dem ICE nach Hamburg, Leipzig oder Frankfurt am Main reisen will, schlägt, wenn alles glatt geht, jedes Auto. Auch andere Städteverbindungen sind per ICE fast konkurrenzlos., aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0407/wirtschaft/
0039/index.html

Schnell ist relativ. Bei der Bahn allemal. Wer mit dem ICE nach Hamburg, Leipzig oder Frankfurt am Main reisen will, schlägt, wenn alles glatt geht, jedes Auto. Auch andere Städteverbindungen sind per ICE fast konkurrenzlos. Mühsamer wird es indes, wenn die Reise von dort aus per Zug in eine etwas entlegenere Stadt weitergehen soll. Dann ist der Zeitvorsprung durch lange Wartezeiten auf den Anschlusszug mitunter im Nu aufgebraucht.
Schnell ist also nicht immer schnell – weil nicht bis zu Ende gedacht. Vor zwei Jahren hat sich deshalb die Initiative Deutschland-Takt gebildet, in der sich Verkehrsexperten von Fahrgastverbänden und Nahverkehrsanbietern zusammengetan haben. Ihr Ziel: Alle Züge vom ICE, IC und Regionalzug bis hin zum Bus im Nahverkehr sollen eng miteinander verknüpft werden. Bei einem solchen integralen Taktfahrplan würden die Züge regelmäßig, etwa im Stundentakt oder Halbstundentakt …

Regionalverkehr + Bahnverkehr: Mit der Bahn zu Ostern an die Ostsee Überspringen: Mit der Bahn zu Ostern an die Ostsee Zusätzliche Zugverbindungen zu den schönsten Ausflugszielen

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bbmv20100331.html

(Berlin, 31. März 2010) Auf der am Wochenende stark nachgefragten Verbindung zwischen Berlin Hauptbahnhof und Stralsund richtet DB Regio Nordost am Osterwochenende, vom 2. April bis zum 5. April, mit dem „Ostsee-Express“ eine zusätzliche Verbindung ein. Morgens fährt der Zug um 8.07 Uhr am Berliner Hauptbahnhof, 8.14 Uhr von Berlin-Gesundbrunnen ab und erreicht Stralsund um 10:51 Uhr.

Regulär fährt der „Ostsee-Express“ wieder vom 1. Mai bis 3. Oktober an allen Samstagen und Sonntagen.

Auf Grund des zu erwartenden größeren Andrangs, erhöht DB Regio das Platzangebot in den Zügen der Linien RE 3 und RE 5. Ab dem 2. April fahren dann einige Züge in Richtung Nordbrandenburg, Mecklenburgische Seenplatte und Ostsee mit fünf statt mit vier Wagen.

Preiswert reist man unter anderen mit dem Ostsee-Ticket und dem Schönes-Wochenende-Ticket.

Mehr Informationen zu den Reisemöglichkeiten und Tarifen sind telefonisch beim Kundendialog DB Regio Berlin/Brandenburg unter 0331 235 6881/ -82 oder im Internet unter www.bahn.de erhältlich.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

Bahnverkehr + Regionalverkehr + S-Bahn: Gewinne der DB AG müssen in die Schieneninfrastruktur investiert werden

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Die Deutsche Bahn AG weist für 2009, trotz Rückgangs, einen Gewinn von 1,4 Milliarden Euro vor Steuern aus. Besonders profitabel sind der Schienenpersonennahverkehr, den die Länder zu zwei Dritteln tragen, und die überwiegend steuerfinanzierte Schieneninfrastruktur. Aus Sicht des Berliner Senats ist der Unternehmensgewinn jedoch zu Lasten der Erhaltung der Qualität der Schieneninfrastruktur und auf dem Rücken der Fahrgäste erwirtschaftet worden.
Senatorin Ingeborg Junge-Reyer: „Das Streben nach Profit darf nicht an erster Stelle stehen. Die Bahn hat einen durch die Verfassung garantierten Gemeinwohlauftrag und muss sich um ihre Kunden bemühen. Die Probleme mit den ICE und das S-Bahn-Chaos hätte vermieden werden können, wenn die DB ihrem Auftrag gefolgt wäre und nicht Geld für den verfehlten Börsengang aus der Infrastruktur abgezogen hätte. Dies und die Streckenstilllegungen der letzten Jahre sind ein falsches Signal.“
Das Land Berlin erwartet, dass die Bundesregierung umgehend sicher stellt, dass Gewinne aus dem Infrastrukturbereich ausschließlich für zusätzliche Eigeninvestitionen und Erhaltungsmaßnahmen im Netz der Bahn verwendet werden. Gewinne der Netzgesellschaften sollten nicht an den Konzern abgeführt werden, sondern für notwendige Investitionen von den Netzgesellschaften genutzt werden können, um geplante Streckenstilllegungen zu vermeiden.
Milliardenschwere Akquisitionen wie der Kauf des britischen Verkehrsunternehmens Arriva sind der Öffentlichkeit nicht vermittelbar, weil sie zu Lasten der notwendigen Investitionen im Inland gehen. So sind voraussichtlich 46 Projekte wie z.B. der Streckenausbau Berlin – Dresden bis 2025 nicht finanzierbar, wenn der DB-Konzern gleichzeitig die Netzgewinne für seinen europäischen Expansionskurs und in Übersee einsetzt.
Junge-Reyer weiter: „Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit und Sicherheit gehen vor Gewinnstreben um jeden Preis. Die Wirtschaftliche Entwicklung ganzer Regionen und die Beziehungen nach Osteuropa und besonders nach Polen, sind von Investitionen in die Schiene abhängig, darauf können wir nicht Jahrzehnte warten. Der Bund ist in der Pflicht durch ein Fernverkehrssicherstellungsgesetz sowie durch Vorgaben der Deutschen Bahn AG für ein attraktiveres Schienenverkehrsangebot, auch in der Fläche zu sorgen.“
Die DB AG erhält für das Schienennetz Milliardenbeträge aus dem Bundeshaushalt. Trotz dieser Mittel schrumpft das Streckennetz der Bahn in jedem Jahr weiter und sein Zustand verschlechtert sich. Auch die Entwicklung in den Infrastruktursegmenten „Netz“ und „Bahnhöfe“ sieht das Land Berlin mit großer Sorge. So ist der Gewinn der DB AG (EBIT) in diesen beiden Geschäftsfeldern von 153 Mio. Euro 2005 auf nunmehr 775 Mio. Euro förmlich explodiert. Während die Netzkosten laut Bundesnetzagentur seit 2002 um rund 12% inflationsbedingt stiegen, erhöhte die DB AG die Trassenpreise im gleichen Zeitraum um bis zu 31% (Presemeldung Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, 26.03.10).