(Berlin, 18. November 2010) Wegen Bauarbeiten am 20. November gelten folgende Fahrplanänderungen:
Die Linie RE 2 wird geteilt. Die von/nach Rathenow fahrenden Züge werden umgeleitet und beginnen/enden in Berlin Hauptbahnhof. Der Halt in Berlin Zoologischer Garten entfällt. Die von/nach Königs Wusterhausen fahrenden Züge enden/beginnen in Berlin Zoologischer Garten.
Die Linie RB 14 wird geteilt. Die nach/von Nauen fahrenden Züge werden umgeleitet und beginnen/enden in Berlin Hauptbahnhof. Die Halte in Charlottenburg und Berlin Zoologischer Garten entfallen. Die nach/von Berlin Schönefeld fahrenden Züge beginnen/enden in Berlin Zoologischer Garten.
Von den Fahrplanänderungen sind teilweise auch andere Linien und andere Termine betroffen.
Reisenden wird empfohlen, sich vor Antritt der Fahrt rechtzeitig zu informieren.
Über diese Fahrplanänderungen informiert die Deutsche Bahn im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten. Fragen beantwortet der Kundendialog DB Regio Nordost unter Telefon 0331 235 6881 oder -6882. Zusätzlich sind die Informationen auch per Handy unter bauarbeiten.bahn.de/mobile abrufbar.
(Berlin, 16. November 2010) Wie in den vergangenen Jahren setzt die DB Regio AG Nordost auch in diesem Jahr wieder Sonderzüge zum Dresdner Striezelmarkt ein.
Der Striezelmarkt in Dresden ist vom 25. November bis 24. Dezember, Montag bis Sonntag von 10 bis 21 Uhr, am 25. November ab 16 Uhr und am 24. Dezember von 10 bis 14 Uhr geöffnet.
Die Sonderzüge starten in Berlin Gesundbrunnen jeweils um 9.05 Uhr nach Dresden Hbf an den Adventswochenenden 27./28. November, 4./5. Dezember, 11./12. Dezember und 18./19. Dezember mit Halt in Berlin Hbf (tief), Berlin Potsdamer Platz, Berlin Südkreuz, Zossen, Doberlug-Kirchhain und Elsterwerda.
Von Dresden Hbf zurück nach Berlin Gesundbrunnen geht es am 27./28. November, 4. und 11. Dezember jeweils um 18.30 Uhr und am 12. Dezember sowie am 18./19. Dezember jeweils um 18.27 Uhr mit den Unterwegshalten: Elsterwerda, Doberlug-Kirchhain, Zossen, Berlin Südkreuz, Berlin Potsdamer Platz und Berlin Hbf (tief). Am 5. Dezember startet der Sonderzug von Dresden Hbf bereits um 18 Uhr ohne Halt in Elsterwerda, Doberlug-Kirchhain und Zossen.
Als Tarif-Tipp empfiehlt sich das Schönes-Wochenende-Ticket. Bis zu fünf Personen oder Eltern/Großeltern mit allen eigenen Kindern/Enkeln (unter 15 Jahren) können mit dem Schönes-Wochenende-Ticket fahren.
Informationen zu den einzelnen Abfahrts- und Ankunftszeiten des Sonderzuges und zum Schönes-Wochenende-Ticket erhalten Interessierte unter anderem im Internet unter www.bahn.de oder telefonisch beim Kundendialog DB Regio Nordost unter Telefon 0331 235 6881 oder -6882.
In den zwei ersten Monaten seit der Einführung des 10 Euro-Tickets für die Fahrt zwischen Berlin und Stettin hat sich das neue Angebot bereits bewährt: Die Zahl der verkauften Fahrausweise auf dieser Strecke ist deutlich gewachsen. Insgesamt wurden im September 2010 rund 4.000 10 Euro-Tickets verkauft. Das ist im Vergleich zum Vorjahresmonat eine deutliche Steigerung um rund 400 Prozent. Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg und DB Regio haben das 10 Euro-Ticket Berlin-Stettin im August neu eingeführt. Seit dem 1. August 2010 kostet die Einzelfahrt zwischen Berlin AB und Stettin statt 16,70 Euro nur noch 10 Euro. Diese Preissenkung hat viele Reisende überzeugt: Bereits im ersten Monat der Einführung des 10 Euro-Tickets verdoppelte sich die Zahl der verkauften Fahrausweise auf rund 2.300, im September verfünffachte sich die Zahl sogar im Vergleich zum Vorjahresmonat. Das Konzept sei aufgegangen, freut sich der Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg, Hans-Werner Franz: „Um die Strecke attraktiver und konkurrenzfähig zum Minibus- und Autoverkehr zu machen, haben wir gemeinsam mit DB Regio die deutliche Preissenkung um 40 Prozent gewagt. Die positive Bilanz der ersten zwei Monate ist sehr erfreulich und zeigt, dass es lohnt, die Verbindung zwischen Berlin und Stettin aufzuwerten. Stettin als nächstgelegene Großstadt ist für unsere Hauptstadtregion ein ebenso interessantes Reiseziel wie es Berlin für die Stettiner ist.“ Wichtig sei, so Franz weiter, dass nun auch die Elektrifizierung und der Ausbau des eingleisigen Streckenabschnitts zwischen Passow und Stettin vorangetrieben werden. Hier müsse endlich ein entsprechender Staatsvertrag zwischen der Bundesregierung und Polen unterzeichnet werden. Zum Fahrplanwechsel im Dezember 2010 wird das Zugangebot auf der Strecke neu geordnet. Statt zwei wird es täglich drei Direktverbindungen von Berlin nach Stettin und zurück geben. Reisende können künftig beide Städte morgens, mittags und abends ohne umzusteigen gut erreichen. Die Fahrzeit beträgt in der Regel weniger als zwei Stunden. Die Einzelfahrt im Ermäßigungstarif Berlin AB – Stettin kostet 7,50 Euro, ein Angebot zum Beispiel für Kinder von 6 bis einschließlich 14 Jahren sowie für Inhaber der BahnCards 25 und 50 oder der polnischen REGIOkarta. Der Preis der Tageskarte (eine Hin- und Rückfahrt) beträgt 20 Euro (ermäßigt 15 Euro). Für die Verbindungen von Potsdam AB oder Berlin Schönefeld Flughafen nach Stettin kostet die Einzelfahrt 11,40 Euro, im Ermäßigungstarif 8,50 Euro und die Tageskarte 22,80 Euro, im Ermäßigungstarif 17,00 Euro. Die Einzelfahrausweise und Tageskarten des VBB-Tarifs von und nach Stettin werden auch im Stettiner Stadtverkehr (in den Straßenbahnen und Bussen) anerkannt (Pressemeldung VBB, 16.11.10).
Zum 1. August 2010 hat die ODEG – Ostdeutsche Eisenbahn GmbH erweiterte Kundenrechte eingeführt. Bei einer durch das Unternehmen verursachten Verspätung von über 15 Minuten am Zielbahnhof erhalten die Fahrgäste von der ODEG eine Thalia-Geschenkkarte im Wert von 10 Euro, die in allen Thalia-Buchhandlungen und im Internet unter www.thalia.de eingelöst werden kann. Hundert Tage nach der Einführung kann eine positive Bilanz gezogen werden. Bisher hat die ODEG nur selten Anlass für einen Gutscheinanspruch gegeben „Das zeigt unsere hohe Servicequalität und die Verlässlichkeit unseres Angebotes.“, freut sich ODEG-Geschäftsführerin Ute Flügge. „Auch von den betroffenen Kunden haben wir viel Positives über die geleistete Entschädigung gehört.“ Die erweiterte Kundengarantie wurde gemeinsam mit dem ZVON – Zweckverband Verkehrsverbund Oberlausitz-Niederschlesien und dem VBB – Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg auf den Weg gebracht. Die Regelung gilt in der Lausitz auf den ODEG-Linien OE46, OE60V, OE64 und OE65 und in Ostbrandenburg auf der Linie OE35 (Pressemeldung Bahnprojekt Stuttgart-Ulm e.V., 15.11.10).
Ständig steigende Fahrgastzahlen sind eine positive Entwicklung im Bahn- und Busverkehr. Nach Beobachtungen des DBV ist jedoch inzwischen eine kritische Überprüfung der regulären Haltezeiten der RE-Züge notwendig, weil diese nicht mehr ausreichen. Wo ständig Verspätungen auf Grund von langen Aufenthaltszeiten auf den Bahnhöfen entstehen, müssen die Fahrpläne korrigiert werden. Wie knapp und inzwischen nicht ausreichend die Haltezeiten sind, lässt sich insbesondere im Berliner Stadtgebiet täglich erleben. Viele Züge haten auf den Bahnhöfen regelmäßig länger als dies der Fahrplan vorsieht. Die Folge: Die Reisezeit wird unkalkulierbar, Anschlüsse können nicht gesichert werden und es sind durch die entstehenden Verspätungen auch bis dahin pünktliche Züge betroffen, die wegen der Zugfolge, betrieblichen Notwendigkeiten oder wegen umsteigender Fahrgästen warten müssen. So kommt es nach Beobachtungen des DBV auch häufig vor, dass einmal entstandene Verspätungen den gesamten Tag über nicht mehr aufgeholt werden können. Die ebenfalls sehr knappen Wendezeiten und langen Laufwege der einzelnen Züge an den Endbahnhöfen tragen häufig ein Übriges zur Unzuverlässigkeit bei. Betroffen von häufigen Verspätungen sind besonders während des Berufsverkehrs eigentlich alle RE-Linien in Berlin und Brandenburg. Der DBV fordert deshalb, dass die heutigen Fahrplanzeiten auf regelmäßig entstehende Verspätungen überprüft werden müssen. So darf es kein Tabu sein, zur Wahrung der Pünktlichkeit auf den gesamten Laufweg verteilt drei oder fünf Minuten Fahrzeit dazuzugeben (Pressemeldung Deutscher Bahnkunden-Verband, 11.11.10).