Bahnverkehr + Regionalverkehr: Tempo 160 lässt noch auf sich warten, Cottbus Gerüchte halten sich oft sehr hartnäckig. Damit aber nicht länger über eine im Raum stehende neuerliche Verzögerung des Streckenausbaus zwischen Lübbenau und Berlin spekuliert wird, ging die Deutsche Bahn am Freitag an die Öffentlichkeit und verkündete: Ab 3. September rollen die Züge auf den sanierten Gleisen., aus Lausitzer Rundschau

http://www.lr-online.de/nachrichten/brandenburg/

Tempo-160-laesst-noch-auf-sich-warten;art25,3456047

Vor allem im Spreewald, wo Pendler in Richtung Berlin seit anderthalb

Jahren Provisorien in Kauf nehmen müssen, hatte sich das Gerücht standhaft

gehalten: Statt im September sollte es nun erst mit dem Fahrplanwechsel im

Dezember zur Streckenfreigabe zwischen Lübbenau und Berlin und damit zum

durchgängigen Zugverkehr des RE 2 zwischen Cottbus und der Hauptstadt

kommen. „Dabei handelt es sich offenbar um ein Kommunikationsproblem“,

schätzt Dieter Doege vom Fahrgastverband pro Bahn ein. An dem dritten

Anlauf, zum 3. September, könne die Bahn wohl festhalten. „Aber die

versprochenen 160 Stundenkilometer werden die Züge erst ab dem

Fahrplanwechsel am 11. Dezember erreichen.“

Kabelklau schmeißt Termine

Wie die Bahn verweist der Landeschef des Fahrgastverbandes auf den

Diebstahl von …

Regionalverkehr: Die Brache muss weg, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0813/berlin/
0089/index.html

Peter Neumann

erinnert an eine Lücke, die immer noch im Berliner Verkehrsnetz klafft.

Da fehlt was. Wo Züge Berliner Ausflügler in die Schorfheide oder zum
Wandlitzsee brachten und in der Gegenrichtung Pendler aus Basdorf oder
Schildow ankamen, erstreckt sich eine Brache. Immer noch. Obwohl der
Mauerfall länger als ein paar Jahre her ist, klafft im Nordosten immer noch
eine Lücke im Verkehrsnetz. Mit dem Mauerbau wurde die stark frequentierte
traditionsreiche Strecke der Heidekrautbahn samt Endbahnhof stillgelegt. Am
Freitag wurde nebenan, am S-Bahnhof Wilhelmsruh, eine Gedenkstele enthüllt.
Sie erinnert an die einstige Verbindung ins Umland und soll der Hoffnung
Ausdruck geben, dass sie wieder aufgebaut wird.
Die Brache ist ein weiteres Beispiel dafür, zu welcher Politiksklerose …

Regionalverkehr: Ostbrandenburgnetz wird im Herbst ausgeschrieben

http://www.lok-report.de/news/news_woche_donnerstag.html

Brandenburg und Berlin machen den nächsten Schritt hin zu mehr Wettbewerb

auf der Schiene: Mit einer Vorveröffentlichung im EU-Amtsblatt hat der

gemeinsame Verkehrsverbund (VBB) die Ausschreibung des

„Ostbrandenburgnetzes“ angekündigt.

Es umfasst zehn Strecken mit einem Gesamtvolumen von etwa 5,9 Millionen

Zugkilometern pro Jahr. Die Vertragslaufzeit beträgt zehn Jahre mit

Betriebsbeginn im Dezember 2014.

Verkehrsminister Jörg Vogelsänger: „Brandenburg verfolgt seit Jahren die

Strategie, schrittweise alle Schienenverkehrsleistungen öffentlich

auszuschreiben. Das „Ostbrandenburgnetz“ mitgerechnet, werden wir schon

etwa 90 Prozent der gesamten Schienenverkehrsleistung unseres Landes über

öffentliche Ausschreibungen vergeben haben. Der konsequente Wettbewerb

ermöglicht es den Ländern, auch bei steigenden Kosten, ein gutes

Mobilitätsangebot für die Bürgerinnen und Bürger zu sichern. Darüber hinaus

profitieren die Fahrgäste von einem Service- und Qualitätswettbewerb der

Verkehrsunternehmen.“

Wie bei früheren Verfahren wird auch das „Ostbrandenburgnetz“ unter

Beteiligung eines Nachbarlandes – in diesem Falle Berlin – ausgeschrieben.

Vom Gesamtvolumen in Höhe von 5,9 Millionen Zugkilometer entfallen etwa 15

Prozent auf die Bundeshauptstadt. Das künftige Netz umfasst folgende

Regionalstrecken:

• RB12 Berlin – Templin Stadt

• OE25 Berlin – Werneuchen

• NE26 Berlin – Kostrzyn (Gorzow)

• OE35 Fürstenwalde (Spree) – Bad Saarow Klinikum

• OE36 Berlin – Frankfurt (Oder)

• RB54 Berlin – Rheinsberg (Mark)

• OE60 Eberswalde – Frankfurt (Oder)

• RB61 Angermünde – Schwedt (Oder)

• OE63 Eberswalde – Joachimsthal

• RB66 Berlin – Szczecin

Das Land Brandenburg ist seiner Selbstverpflichtung, schrittweise alle

Leistungen des Schienenpersonennahverkehrs (SPNV) öffentlich

auszuschreiben, aktuell bereits mit 24 Millionen Zugkilometern jährlicher

Verkehrsleistung nachgekommen und liegt damit im Bundesvergleich über dem

Durchschnitt. 2009 wurde mit dem „Stadtbahnnetz“ das seinerzeit größte

Vergabeverfahren Deutschlands im Verkehrssektor erfolgreich bewältigt. Es

folgten dann das „Mitteldeutsche S-Bahn-Netz“ und das „Elbe-Elster-Netz“.

Mit dem zurzeit laufenden Vergabeverfahren für das „Nord-Süd-Netz“ sowie

den Ausschreibungen des „Ostbrandenburgnetzes“ noch in diesem Jahr und des

„Nordwestbrandenburgnetzes“ in 2012 werden alle Linien, die ursprünglich in

Pauschalverträgen gebunden waren, bis spätestens 2015 in neue Verträge

überführt (Pressemeldung Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft,

11.08.11).

Regionalverkehr: Ostnetz wird für 2014 ausgeschriebenSchwere Zeiten für regionale Bahnfirmen, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/

ostnetz-wird-fuer-2014-ausgeschriebenschwere-zeiten-fuer-regionale-bahnfirmen/

4481658.html

Berlin – Von den Fahrgästen erhalten sie nur gute Noten – die privaten

Bahnunternehmen auf den Regionalstrecken in Brandenburg und Berlin.

Trotzdem werden sich die meisten Betreiber aus dem Geschäft zurückziehen

müssen. Im Herbst schreibt der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) den

Betrieb für das sogenannte Ostnetz Brandenburg aus. Heute sind dort auf den

Strecken drei Betriebe unterwegs, ab Dezember 2014 soll nur noch ein

Unternehmen auf allen ausgeschriebenen Strecken fahren.

Im Netz unterwegs sind heute die Regio-Gruppe der Deutschen Bahn, die

Niederbarnimer Eisenbahn (NBE) und die Ostdeutsche Eisenbahn (Odeg). Bei

Befragungen zur Zufriedenheit hatten die Fahrgäste zuletzt der

Niederbarnimer Eisenbahn Noten für die verschiedenen Strecken zwischen 1,42

und 1,63 gegeben.

Die Ostdeutsche Eisenbahn bewegte sich zwischen …

Bahnverkehr + Regionalverkehr: Entwidmungsverfahren Bad Saarow Klinikum – Beeskow

http://www.lok-report.de/

Im Juli 2011 hat der Eigentümer der Gleise von Bad Saarow das
Entwidmungsverfahren für die Eisenbahnstrecke beantragt. Damit ist
absehbar, dass eine weitere Nebenbahn von der Brandenburger Landkarte
verschwindet.
Interessant ist die Rolle, die das Verkehrsministerium dabei spielt. Denn
der Abbau der Gleise hatte bereits Ende letzten Jahres begonnen, ohne die
eigentlich notwendige Genehmigung. Nachdem auf öffentlichen Druck hin das
zuständige Landesamt den weiteren Abbau untersagt hatte (was faktisch ohne
Folgen blieb, weil ein Großteil bereits abgebaut war), wurde im Eiltempo
die Ausschreibung der Strecke („Abgabe an Dritte“) durchgezogen – die
Strecke wurde mit Zustimmung des Landes Brandenburg stillgelegt. Trotz
mehrmaliger Nachfrage des Landesverbandes seit April 2011 zum Stand des
Verfahrens gab es aus dem Landesamt keine Reaktion. Jetzt ist das
Entwidmungsverfahren eingeleitet worden – der letzte Schritt.
Eine juristische Ahndung des ungenehmigten Abbaus, der eine Übernahme durch
andere Unternehmen völlig sinnlos machte, gab es nicht. Im
Koalitionsvertrag zwischen der Linken und der SPD heisst es unter anderem
„Die Koalition strebt eine Stärkung des Bahnverkehrs durch Erhalt,
Lückenschluss und Ertüchtigung des Schienennetzes und
Qualitätsverbesserungen in der Fläche an.“ Wie diese doch sehr
unterstützenswerte Aussage vor dem Hintergrund der aktuell laufenden
Entwidmungsverfahren in Brandenburg zu verstehen ist, kann sicherlich nur
die Landesregierung sagen. Anspruch und Wirklichkeit zur „Stärkung des
Bahnverkehrs“ klaffen derzeit weit auseinander.
Bereits seit vielen Jahren fordert der DBV von der Brandenburger
Landesregierung, beim Erhalt von Schieneninfrastruktur eine aktivere Rolle
zu spielen. Es ist zwar viel einfacher, sich darauf zurückzuziehen, dass
das Land dafür nicht zuständig sei. Letztendlich ist es aber doch
zuständig, denn jeder abgebaute Kilometer Gleis fehlt in ein paar Jahren
bei der Bewältigung des prognostizierten Güteraufkommens. Dann muss dafür
in das Straßennetz investiert werden.
Es ist bedauerlich, dass gerade mit einer rot-roten Landesregierung und dem
oben genannten heren Ziel im Koalitionsvertrag derzeit eine
„Entwidmungswelle“ über das Land „schwappt“, nachdem es in den letzten
Jahren relativ ruhig gewesen ist. Auch Templin – Prenzlau, Rathenow –
Neustadt (Dosse), Bad Belzig – Golzow stehen derzeit ganz oben auf der
„Abschussliste“ (Pressemeldung Deutscher Bahnkunden-Verband Landesverband
Berlin-Brandenburg e. V., 08.08.11).

Tarife + VBB: Ermäßigtes Schülerticket Berlin AB

http://www.lok-report.de/

Der Aufsichtsrat des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) hat auf
Initiative des Berliner Senats die Einführung eines „Ermäßigten
Schülertickets“ in Berlin beschlossen. Ab sofort können Berliner
Schülerinnen und Schüler, die Anspruch auf Leistungen aus dem Bildungs- und
Teilhabepaket der Bundesregierung haben, ein ermäßigtes Schülerticket
erwerben.
Das „Ermäßigte Schülerticket“ gibt es ausschließlich für Berlin AB und
kostet als Monatskarte 15, Euro und im Jahresabonnement 145 Euro im Jahr
(ohne Ermäßigung: Monatskarte Schülerticket Berlin AB 27 Euro, im
Jahresabonnement 260 Euro). Damit ist der Preis des „Ermäßigten
Schülertickets“ noch über einen Euro günstiger als die Geschwisterkarte für
Berlin AB. Berechtigt zum Erwerb des Tickets sind alle Berliner
Schülerinnen und Schüler, deren Schulweg länger als drei Kilometer ist und
die selbst oder deren Eltern Leistungen nach dem SGB II (Arbeitslosengeld
II) dem SGB XII (Sozialhilfe), dem Asylbewerberleistungsgesetz, einen
Kinderzuschlag nach § 6 a gemäß Bundeskindergeldgesetz (BKGG) oder Wohngeld
nach dem Wohngeldgesetz erhalten. Um das „Ermäßigte Schülerticket“ zu
beantragen, wird ein gültiger „berlinpass BuT“ mit Lichtbild, auf dem das
Merkmal B1, B2 oder L gekennzeichnet ist, benötigt. Den „berlinpass BuT“
gibt es in den Leistungsstellen (zum Beispiel im Jobcenter) oder in der
zentralen Leistungsstelle für Asylbewerber. Dort wird auch bestätigt, dass
der Schulweg länger als drei Kilometer und der „berlinpass BuT“
entsprechend mit einem Hologramm gekennzeichnet ist.
Das „Ermäßigte Schülerticket“ kann an den Verkaufsstellen der BVG oder der
S-Bahn Berlin GmbH erworben werden. Der Wechsel aus bestehenden Abonnements
Schülerticket und Geschwisterkarte für Berlin AB in das Abonnement
„Ermäßigtes Schülerticket“ Berlin AB ist möglich (Pressemeldung VBB,
05.08.11).

Bahnverkehr + Regionalverkehr: Bahn ertüchtigt Abschnitt Gransee–Dannenwalde, Ausbau der Strecke Berlin–Rostock geht weiter • Gleisumbaumaschine vom 7. bis 16. August im Einsatz • Bahnübergänge Altlüdersdorf und Neulüdersdorf gesperrt

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/

de/presse/presseinformationen/bbmv/

bbmv20110803.html

(Berlin, 3. August 2011) Die Deutsche Bahn baut mit Hochdruck ihre

Magistrale Berlin–Rostock aus. Der aktuelle Schwerpunkt ist bis August des

nächsten Jahres, die vollständige Erneuerung des acht Kilometer langen

Abschnitts zwischen Gransee und Dannenwalde mit einem Investitionsvolumen

von rund 25 Millionen Euro.

Dabei wird der etwa 900 Meter lange und 700 Tonnen schwere Maschinenkomplex

RPM-RS-900, vom 7. bis 16. August 2011 im Gleis Dannenwalde – Gransee

eingesetzt. Die Maschine reinigt, recycelt, planiert und verdichtet den

Schotter und verbessert gleichzeitig den Bahndammuntergrund – die

Planumsschutzschicht – mit Aushub des alten und Einbau des neuen Materials

inklusive Planierung und Verdichtung. Bei optimalen Bedingungen können

täglich ca. 1000 Meter Gleis erneuert werden. Damit ist die

Beeinträchtigung von Natur und Umwelt gegenüber konventionellen

Erdbauarbeiten stark minimiert.

Zur Vorbereitung und Durchführung der Gleiserneuerung bleiben deshalb auch

die Bahnübergänge Altlüdersdorf und Neulüdersdorf im gleichen Zeitraum

gesperrt. Bis Anfang September kommt es zu weiteren Sperrungen, wobei einer

der beiden Bahnübergänge immer befahrbar ist. Im Bereich der Bundesstraße

96, die vom 8. bis 9. September gesperrt werden soll, wird das Gleis in

herkömmlicher Art mit Erdbau und Einzelschwellenverlegung erneuert.

Die Züge fahren während der Bauarbeiten auf dem Nachbargleis ohne

wesentliche Fahrplanänderung. Auf den Straßen ist mit erhöhtem

Baustellenverkehr zu rechnen.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

Regionalverkehr + Tarife: DB Regio Nordost bedankt sich bei Stammkunden zwischen Berlin−Königs Wusterhausen−Lübbenau, Stammkunden bekommen Quer-durchs-Land-Ticket

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/

de/presse/presseinformationen/bbmv/

bbmv20110801.html

(Berlin, 1. August 2011) Wie bereits bekannt gegeben, kann der durchgehende

Zugverkehr zwischen Berlin und Cottbus über Lübbenau voraussichtlich erst

im September wieder aufgenommen werden. Deshalb bleibt das bisherige

Umleitungs- und Ersatzkonzept zwischen Berlin und Cottbus/Senftenberg

weiter bestehen.

„Wir bedauern diese Unannehmlichkeiten für unsere Kunden sehr und bitten um

Ihr Verständnis. Deshalb möchten wir uns bei unseren Stammkunden, die trotz

Ersatzverkehr und Umleitungen regelmäßig unsere Produkte nutzen, für Ihre

Treue bedanken“, erklärte Renado Kropp, Regionalleiter der DB Regio AG

Nordost. Bereits in der zurückliegenden der Woche waren Mitarbeiter von DB

Regio auf den Bahnhöfen Königs Wusterhausen, Lübben und Lübbenau vor Ort,

um im direkten Kundenkontakt Fragen zur aktuellen Situation zu beantworten.

DB Regio Nordost bietet allen Inhabern von VBB-Jahreskarten, Abonnement-

und Monatskarten mit den Gültigkeitsbereichen Berlin und Landkreis

Dahme-Spreewald (B+LDS), Berlin und Landkreis Dahme-Spreewald sowie

Landkreis Oberspreewald-Lausitz (B+LDS+OSL), Landkreis Dahme-Spreewald und

Landkreis Oberspreewald-Lausitz (LDS+OSL) ein Quer-durchs-Land-Ticket im

Wert von 66 Euro zur freien Verfügung an. Das Ticket gilt einen Tag

(montags bis freitags von 9 bis 3 Uhr des Folgetages) für 5 Personen in

allen Regionalzügen deutschlandweit.

Um das Quer-durchs-Land-Ticket erhalten zu können, werden die

Zeitkarteninhaber gebeten, ihren Wertabschnitt des entsprechenden

Landkreises im Original, der für den Monat August 2011 gültig ist

beziehungsweise dessen Gültigkeit im Monat August 2011 beginnt, bis zum 15.

Oktober 2011 an folgende Adresse, unter Angabe des Absenders, zu senden:

DB Regio AG

Kundendialog Berlin/Brandenburg

Stichwort: „Aktion Quer-durchs-Land-Ticket“

Babelsberger Str. 18

14473 Potsdam

Die Inbetriebnahme der Strecke war für Anfang Mai dieses Jahres vorgesehen

gewesen. Infolge von Kabeldiebstählen kam es zu Verzögerungen bei der

Prüfung und Abnahme der Software für die Steuerung der Stellwerke und

Bahnübergänge des Abschnitts Königs Wusterhausen-Lübbenau. Insgesamt haben

die Diebe aus den bestehenden Anlagen mehr als 32 Kilometer Kabel

gestohlen.

An über einhundert Stellen ist dadurch Feuchtigkeit in die Kabelstränge

eingedrungen, so dass auch diese ausgetauscht werden mussten.

Nach Abschluss aller Arbeiten werden die Züge ab Fahrplanwechsel im

Dezember dieses Jahres zwischen Königs Wusterhausen und Cottbus mit einer

Geschwindigkeit von 160 km/h unterwegs sein. Die Fahrtzeit zwischen Berlin

und Cottbus wird sich dadurch um zirka 20 Minuten verkürzen. Finanziert

wird der Streckenausbau überwiegend mit Mitteln aus den

Konjunkturprogrammen des Bundes. Die Gesamtkosten betragen rund 130

Millionen Euro.

Informationen zu den aktuellen Reisemöglichkeiten gibt es in der Max

Maulwurf-Broschüre, im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten, an den

Aushängen auf den betroffenen Bahnhöfen und beim Kundendialog DB Regio

Nordost unter Telefon 0331 235 6881 oder -6882.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

Regionalverkehr: Warum hält von drei RE-Linien nur eine am Bahnhof Teltow?

http://www.lok-report.de/

Die Region südlich von Berlin gehört seit dem Mauerfall mit zu den
verkehrlichen Verlierern. Kaum ein notwendiges Verkehrsprojekt ist seit
1989 verwirklicht. Immer noch quälen sich im werktäglichen Berufsverkehr
Autokolonnen durch die engen Vorstadtstraßen. Das eigentlich recht dichte
Busangebot ist wenig attraktiv, weil die Fahrzeiten unkalkulierbar sind,
Takte mehrmals am Tag wechseln und Fahrzeiten viel zu lang sind.
Die Region Teltow/Kleinmachnow/Stahnsdorf („TKS“) besitzt keinen
leistungsfähigen Schienenanschluss —und wird ihn auf weitere Jahre auch
nicht bekommen. Zu zerstritten sind die Politiker und Bürger, zu tief die
Gräben zwischen den einzelnen Positionen. Umso unverständlicher ist es,
wenn das vorhandene Bahn- und Busnetz nicht optimiert und nicht sinnvoll
genutzt wird.
Der Regionalbahnhof Teltow ist dafür ein gutes Beispiel. Auf der Mahlower
Straße hält an der Bushaltestelle „Teltow, Bahnhof“ tagsüber alle paar
Minuten ein Bus. Nur ist das Umsteigen vom und zum Regionalverkehr nicht
sonderlich interessant. Denn von den drei RE-Linien, die hier entlangfahren
hält lediglich nur eine Linie (RE 4) am Bahnsteig. Zwei Linien, RE 3 und RE
5, rauschen auf den Mittelgleisen vorbei. Warum halten nicht alle drei
RE-Linien am Bahnhof Teltow?
Der Bedarf wäre vorhanden. Würden alle drei Linien am Bahnhof Teltow
halten, gäbe es viele weitere interessante und schnelle
Umsteigemöglichkeiten aus „TKS“ von und nach Berlin. Sicherlich würden
viele Autofahrer diese neue Umsteigemöglichkeiten nutzen. Dafür wären keine
neuen Fahrzeuge, keine neuen Linienkonzeptionen oder gar millionenschwere
Investitonen notwendig. Lediglich die Haltbestellung durch den
Verkehrsverbund.
Warum handelt das Brandenburger Verkehrsministerium nicht und bestellt die
Halte? Liegt es am Geld? Die zusätzlichen Halte würden natürlich Mehrkosten
verursachen. Aber der enorme Pkw-Verkehr, der sich mangels gutem Bahn- und
Busangebot stattdessen täglich durch die Region quält, kostet Geld und den
Anwohnern Lebensqualität (Pressemeldung Deutscher Bahnkunden-Verband
Landesverband Berlin-Brandenburg e. V., 02.08.11).

Bahnverkehr + Regionalverkehr: Deutsche Bahn, Bahn: Feuerwehr hätte früher löschen können, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/

berlin/352777/352778.php

von Peter Neumann

Berlin – Hat die Deutsche Bahn (DB) zu spät reagiert, als eine Lok im

Ostbahnhof in Flammen aufging? Diese heikle Frage hat jetzt für

Verstimmungen gesorgt. Gestern wies ein Bahnsprecher Kritik von

Feuerwehrleuten zurück, wonach sich die DB mit der Abschaltung des

Fahrstroms viel zu viel Zeit gelassen habe. Die Feuerwehr konterte

umgehend: Erst mehr als eine halbe Stunde nach der Alarmierung sei das Fax,

mit dem die Bahn die Abschaltung bestätigte, bei ihr eingetroffen. So viel

steht auf jeden Fall fest: Die ausgebrannte Elektrolok ist „nicht mehr

nutzbar“, so die Bahn.

Am Dienstag brannte die Lok 114 009-4, die gerade mit dem fast voll

besetzten Regionalexpress von Frankfurt (Oder) nach Brandenburg/ Havel in

den Ostbahnhof eingefahren war, plötzlich lichterloh. Das war um 15.36 Uhr.

Danach ging alles Schlag auf …