Flughäfen: Verwaltungsgericht sieht keine Chance für Tempelhof, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/zeitung/
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Berlin – Für den Weiterbetrieb des Berliner Flughafens Tempelhof über 2008 hinaus gibt es keine Rechtsgrundlage. Das hat das Bundesverwaltungsgericht am Mittwoch festgestellt. Mit der Entscheidung hat sich die Klage der Bahn AG erledigt, die den Flughafen in begrenztem Umfang weiterbetreiben wollte. Um das möglich zu machen, hatte die Bahn auf Planfeststellung geklagt. Die Leipziger Richter begründeten die Abweisung der Klage vor allem damit, dass sie gar nicht zuständig seien. Man erwäge, das Verfahren an das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg weiterzuleiten. Es ist kaum zu erwarten, dass die Bahn dort mehr Erfolg hat. Vor allem erinnert das Bundesverwaltungsgericht daran, dass das Planfeststellungsverfahren, das die Bahn mit ihrer Klage angegriffen hatte, abgeschlossen sei.
Die Planfeststellung für den Großflughafen war schon Gegenstand eines Verfahrens vor dem Bundesverwaltungsgericht. Dieses hatte im März 2006 die Klagen …

Flughäfen: Reinickendorf will Flughafen Tegel retten, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
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Nach dem Streit um die geplante Schließung des Flughafens Tempelhof gibt es jetzt auch eine neue Diskussion um den Weiterbetrieb des Flughafens Tegel. Reinickendorfs Bürgermeisterin Marlies Wanjura (CDU) fordert die Offenhaltung des Nordberliner Airports für Regierungs- und Geschäftsflieger. Der Planfeststellungsbeschluss für den in Schönefeld entstehenden neuen Flughafen BBI „bedeutet nicht, dass zwingend keinerlei Flugbetrieb in Tegel mehr stattfinden kann“, sagte die Kommunalpolitikerin am Mittwochabend vor der Bezirksverordnetenversammlung.
Solange Teile der Bundeswehr-Flugbereitschaft in Tegel-Nord stationiert sind und Tegel als Regierungsflughafen genutzt wird, werde dort geflogen, so Wanjura. Hier seien erst vor zehn Jahren Millionenbeträge in neue Gebäude geflossen, die abgerissen und in Schönefeld neu gebaut werden müssten. Bevor die Bundesregierung nicht eindeutig erklärt habe, beide Einrichtungen in Tegel aufzugeben, seien alle Gedankenspiele über eine Nachnutzung eine „Verschwendung von Zeit und Geld“. Ein Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums bestätigte gestern …

Flughäfen: Hohe Zusatzkosten für neues Terminal C in Tegel, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/desk/938399.html

Der Bau des neuen Gebäudekomplexes auf dem Flughafen Tegel sollte die Summe von zwölf Millionen Euro nicht überschreiten. Doch jetzt könnten sie bei insgesamt 20,5 Millionen Euro liegen. Denn auch das Anlegen von Parkplätzen und Zufahrten sowie die Verlegung von Versorgungsleitungen muss hinzugerechnet werden.
Von Katrin Schoelkopf
Als am 22. Mai das neue Terminal C am Flughafen Tegel von Berlins Regierendem Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) und Air Berlin-Chef Joachim Hunold eröffnet wurde, war in der Pressemitteilung der Berliner Flughafengesellschaft von den Kosten nichts zu lesen. Doch hatte es bis dahin immer geheißen, der Neubau werde die vom Aufsichtsrat der Flughafengesellschaft genehmigten Kosten von zwölf Millionen Euro nicht überschreiten.
Nach Informationen von morgenpost.de sollen die Kosten für das gesamte Terminalprojekt allerdings bei …

Flughäfen: Kreuzungsverkehr auf dem Flughafen, aus Neues Deutschland

http://www.nd-online.de/artikel.asp?AID=111106&IDC=5

Baupläne für BBI nach Gerichtsentscheid massiv geändert / Neue Klagen dagegen eingereicht
Von Karin Nölte

Der neue Flughafen in Schönefeld, Berlin Brandenburg International (BBI), soll deutlich größer werden als ursprünglich geplant. Dies wird durch Planungsänderungsanträge durch das Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung Brandenburgs möglich. Für Anwohner bedeutet das mehr Lärm, Schadstoffe und Risiken. Dagegen hat die Kanzlei Baumann jetzt Klage beim Bundesverwaltungsgericht (BVG) in Leipzig eingereicht.
Die Kanzlei vertritt noch rund 2000 von insgesamt 3500 Passivklägern gegen den Flughafenausbau, nachdem das BVG im März 2006 die Musterklagen gegen den Planfeststellungsbeschluss abgewiesen hatte. Da das Verfahren somit noch läuft, können zwischenzeitlich erweiterte Klagen vorgebracht werden. Im Auftrag eines Mandanten habe er nun gegen die 5. Änderung der Planfeststellung geklagt, erklärte der Fachanwalt für Verwaltungsrecht Wolfgang Baumann gestern vor Journalisten.
Dabei geht es um Änderungen der Rollwege und eine »Optimierung der …

Flughäfen: Finow: Konkurrenz für Tempelhof und BBI, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/content/2007/06/11/
berlin/904740.html

Der Ausbau des Flugplatzes wird zur Nagelprobe für die Zusammenarbeit Berlins und Brandenburgs
Von Katrin Schoelkopf
Berlins Landesregierung scheint mehr denn je entschlossen, ihre Flughafenpolitik durchzupauken. Nach dem sehr umstrittenen Beschluss des Senats, die Existenz des City-Airports Tempelhof per planungsrechtliche Entwidmung ein für alle Mal zu beenden, legt sie sich auch gegen den Ausbau des Flugplatzes Finow im brandenburgischen Landkreis Barnim quer. Wie berichtet, plant der Finower Flugplatzbetreiber, die Tower Finow GmbH, den Ausbau zum Regionalflughafen mit einem zulässigen Abfluggewicht bis zu 85 Tonnen – und damit auch für von Billig-Airlines gern genutzte Mittelstreckenflugzeuge wie Boeing 737 oder Airbus A320.
Für Berliner Politiker aller Fraktionen, den Senat und die …

Flughäfen: Lufthansa expandiert in Berlin, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/desk/
933311.html

Seit dem Mauerfall hat die Lufthansa ihre Mitarbeiterzahl in der Region verdreißigfacht. Doch neue Langstreckenflüge von Berlin aus plant sie vorerst nicht. Konzern-Repräsentant Thomas Kropp über die Gründe.
Von Dirk Westphal
Die Deutsche Lufthansa hatte von 1926 bis 1945 in Berlin ihre Hauptbasis. Erst 1990, nach der deutschen Einheit, kam die Lufthansa wieder nach Berlin. Zuvor durften Berlin-Strecken nur alliierte Fluggesellschaften bedienen. Im Interview spricht der Vorstandsbevollmächtigte der Lufthansa in Berlin, Thomas Kropp, über Visionen und Realitäten.
Kürzlich eröffnete Air Berlin ein neues Terminal am Flughafen Tegel. Fühlt sich die Lufthansa deplaziert?
Überhaupt nicht. Wir sind und bleiben der Hauptnutzer des Hauptterminals in Tegel. Das provisorische Zusatzterminal ist notwendig und wichtig, um auch uns in den verbleibenden Jahren bis zur Eröffnung des Großflughafens Ende …

Flughäfen: Bund prüft Klage gegen Berlin, aus Die Welt

http://www.welt.de/berlin/article932218/
Bund_prueft_Klage_gegen_Berlin.html

Der Senat macht bei Schließung des City-Flughafens Druck und gefährdet damit Millionen-Investionen. Nun kommt die Bundesregierung in Bedrängnis. Teile ihrer Flugbereitschaft sind in Tempelhof stationiert. Ist das Gelände kein Flughafen mehr, wäre der Bund zudem zuständig für den Unterhalt der Gebäude.
Der Berliner Senat hat am Freitag überraschend früh einen weiteren wichtigen Schritt zur umstrittenen Schließung des Stadtflughafens Tempelhof im Herbst 2008 vollzogen. Der „Bescheid zur Entwidmung“ des Flughafens sei erlassen worden, teilte die Stadtentwicklungsverwaltung mit. Hat dieser Bescheid Bestand, wird der Flughafen ab dem 1. November nächsten Jahres offiziell …

Flughäfen + Bahnverkehr: Bahn stellt klar: Schienenanschluss zum BBI erfolgt planmäßig

http://www.db.de/site/bahn/de/unternehmen/
presse/presseinformationen/bbmv/
bbmv20070607a.html

(Berlin, 7. Juni 2007) Die Deutsche Bahn weist einen Artikel des Tagesspiegels vom 7. Juni 2007 zurück. Darin wurde unter Bezug auf Bahnangaben behauptet, dass der Fertigstellungstermin der Dresdner Bahn zum BBI erst im Jahr 2015 erfolgt.

Wenn alle beteiligten Stellen mitziehen, ist der Bahnanschluss mit Fertigstellung BBI auch zu schaffen. Grundlage hierfür ist, dass die Deutsche Bahn so bauen kann wie geplant, d.h. eine ebenerdige Schienenanbindung.

Sollten Klagen vor dem Bundesverwaltungsgericht vorliegen, könnten allerdings Verzögerungen eintreten. Tatsache ist, dass das Anhörungsverfahren für eine Zeitdauer von 4 Jahren durch das Land Berlin ausgesetzt wurde.

Nach Vorlage des Planfeststellungsbeschlusses und gegebenenfalls eines Urteils des Bundesverwaltungsgerichtes kann mit dem Bau begonnen werden. Finanzmittel werden rechtzeitig zur Verfügung gestellt.

Ein Beispiel für eine schnelle Bauabwicklung durch die Deutsche Bahn ist der Ausbau der Strecke Hamburg – Berlin, der mit über 50 zu beseitigenden Bahnübergängen in nur zweieinhalb Jahren realisiert werden konnte.

Herausgeber: Deutsche Bahn AG
Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland
Verantwortlich für den Inhalt:
Konzernsprecher Oliver Schumacher

Flughäfen: Die Bahn reicht jetzt Klage ein, aus Berliner Kurier

http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/
print/berlin/173612.html

Berlin – Die Deutsche Bahn hat ihre angekündigte Feststellungsklage zur Zukunft des Flughafens Tempelhof beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig eingereicht. Geprüft werden soll die Weiternutzung des City-Airports.
An dessen künftiger Nutzung will das Unternehmen rechtliche Zweifel ausräumen. Die Bahn möchte 2008 den Flugbetrieb in Tempelhof übernehmen. Nach ihren Plänen sollen dort nur noch Geschäftsmaschinen starten und landen. Das Gericht muss nun über die Annahme der Klage entscheiden.
Der Berliner Senat hatte den Antrag der Bahn auf Übertragung der …

Flughäfen: Altkanzler kämpft für Tempelhof, aus Die Welt

http://www.welt.de/berlin/article910793/
Altkanzler_kaempft_fuer_Tempelhof_.html

Helmut Schmidt sieht im City-Airport einen einmaligen Standortvorteil für Berlin. Er fordert, den City-Airport für Privat- und Geschäftsflieger zu etablieren und auszubauen. Doch der rot-rote Senat hält strikt an der beschlossenen Schließung fest.
In den Streit um die Zukunft des traditionsreichen Flughafens Tempelhof hat sich Altbundeskanzler Helmut Schmidt (SPD) eingeschaltet. Schmidt (88) appelliert an den Berliner Senat, den City-Airport nicht zu schließen. „Berlin sollte Tempelhof nicht aufgeben. Die Hauptstadt der Republik darf jetzt die große und letzte Chance nicht verpassen, einen bundesweit einmaligen Standortvorteil zu nutzen, nämlich einen Flughafen in unmittelbarer Nähe zur Innenstadt“, sagte Schmidt der Bild-Zeitung.
„Wirtschaftliches Signal“
„Tempelhof als City-Airport für Privat- und Geschäftsflieger zu etablieren und auszubauen, wäre ein wichtiges wirtschaftliches Signal, wie es die Stadt dringend braucht.“ Damit unterstützt der SPD-Altkanzler, was CDU und FDP sowie …