Flughäfen + Bahnverkehr: Wo, bitte, gehts hier nach Berlin?, aus taz

http://www.taz.de/index.php?id=berlin-aktuell&
dig=2007/06/30/a0267&id=820&cHash=77a3964685

Der Bahnhof am Flughafen Schönefeld ist für immer mehr Touristen das Tor nach Berlin. Ausgerechnet hier aber ist Kundenfreundlichkeit noch ein Fremdwort: Mehrsprachige Hinweise sind ebenso Mangelware wie persönliche Beratung

Mit Mühe hat sich der Mexikaner durch den Touchscreen-Dialog des Fahrkartenautomaten getastet. Jetzt soll er sein Fahrziel eingeben. Buchstabe für Buchstabe tippt er von seinem Hotelgutschein ab: „Friedrichstraße“. Der Automat findet das Wort nicht. Vielleicht hat sich der Tourist aus dem fernen Lateinamerika, der gerade auf dem Flughafen Schönefeld angekommen ist und kein Wort Deutsch spricht, bei der Eingabe vertan. Hinter ihm warten ungeduldig acht weitere Reisende mit schwerem Gepäck.
In der Unterführung des Bahnhofs Schönefeld gibt es einen einzigen Fahrkartenautomaten. Der verkauft sowohl S-Bahn-Karten als auch Tickets …

Flughäfen: Buchhafen Tempelhof, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/feuilleton/666217.html

Groß denken: Der alte Flughafen wäre der ideale Standort für die Landesbibliothek
Götz Aly

In den nächsten zehn Jahre wird Berlin das Schloss in der Gestalt des Humboldt-Forums wiederbekommen. Die Kosten trägt hauptsächlich der Bund. Das Nutzungskonzept leuchtet ein: Auf 45 000 Quadratmetern will die Stiftung Preußischer Kulturbesitz dort die bislang im Vorort Dahlem versteckten völkerkundlichen Schätze präsentieren. Die Museumsinsel wird sich mit dem Louvre, den Londoner und Vatikanischen Museen messen können. Berlin wird, was will man mehr, an internationaler Attraktivität gewinnen.
5 000 Quadratmeter Geschossfläche verlangt Berlin und zahlt dafür 32 Millionen Euro der Baukosten. Darauf ließe sich leicht verzichten, denn dafür fehlt ein plausibles Konzept. Der Senat beabsichtigt, in das künftige Schloss …

Flughäfen: TuiFly nimmt mit Erstflug Verbindung Berlin/Tegel-Memmingen auf, aus Mobilitätsmanager

http://www.dermobilitaetsmanager.de/news/
luftfahrt/9816/

Am 28. Juni hat TuiFly als erste deutsche Airline offiziell den Flugbetrieb vom Memminger Flughafen Allgäu Airport aufgenommen. Pünktlich um 06.35 Uhr hob die gelbe mit 148 Passagieren besetzte Boeing 737-300 zum ersten Linienflug in Richtung Berlin-Tegel ab.
Mit an Bord waren unter anderem zahlreiche Vertreter der Allgäuer Tourismuswirtschaft, Hoteliers und Gesellschaftervertreter des Flughafens. Auch der anschließende Rückflug war mit 107 Passagieren fast ausgebucht. Nach der Landung gegen 09.40 Uhr wurden die ersten aus Berlin-Tegel kommenden Passagiere im neuen Terminalgebäude vom Flughafenchef Ralf Schmid und Helmut Mokosch, Geschäftsführer TUIfly, empfangen.
Im laufenden Sommer stehen …

Flughäfen: US-Investoren geben Flughafen Tempelhof auf, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/desk/974475.html

Nur wenige Tage nach der Deutschen Bahn ziehen nun auch die US-Investoren Fred Langhammer und Ronald S. Lauder ihr Projekt für den Airport zurück. Sie werfen in morgenpost.de dem Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit und dem rot-roten Senat vor, sich nie ernsthaft mit ihren Vorschlägen auseinandergesetzt zu haben.
Von Fred Langhammer und Ronald S. Lauder
Mittlerweile sind mehr als zweieinhalb Jahre vergangen, seit wir die Verantwortung übernommen haben, aus dem Flughafen Berlin-Tempelhof – einem einzigartigen Gebäude mit einer beeindruckenden Historie – ein zukunftsweisendes Projekt zu entwickeln. Wir haben bis heute das einzige Gesamtkonzept vorgelegt, das die denkmalgeschützte Immobilie erhält, Tempelhof insgesamt eine neue Perspektive gibt und bei dem sowohl Partner wie Finanzierung gesichert sind. Es ist das einzige vorliegende Gesamtkonzept, das wirtschaftlich sinnvoll ist und bei dem weder dem Land Berlin noch den Steuerzahlern Kosten entstehen.
Es erscheint uns unerklärlich, dass sich der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit und sein rot-roter Senat nie …

Flughäfen: Geiz verleiht Flügel, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
Berliner-Flughaefen-Billigflieger;art1050,2327739

Die Billig-Airlines fliegen auf Berlin – und die Flughäfen der Stadt profitieren von neuen Verbindungen und stetig wachsenden Passagierzahlen. Seit vor fünf Jahren die ersten Fluggesellschaften mit Niedrigpreis-Tickets auf den Markt drängten, hat sich das Passagieraufkommen an den Berliner Flughäfen um rund 50 Prozent erhöht. Heute ist hier jeder zweite Fluggast ein Low-Cost-Reisender, jährlich sind das mehr als neun Millionen. Immer neue Strecken werden eröffnet, manche auch wieder eingestellt. Nicht nur die Berliner profitieren davon, mit den Günstigangeboten kommt auch eine zunehmende Zahl von Besuchern in die Stadt.
Insgesamt zwölf Millionen Fluggäste zählten die drei Flughäfen Tegel, Schönefeld und Tempelhof, als 2002 die Erfolgsgeschichte der …

Flughäfen: Weiterbetrieb Tempelhofs allein politische Entscheidung

http://www.db.de/site/bahn/de/unternehmen/
presse/presseinformationen/bbmv/
bbmv20070621a.html

Siebert: „Rechtliche Möglichkeiten für die DB AG ausgeschöpft“

(Berlin, 21. Juni 2007) Der Weiterbetrieb des Flughafenstandorts Berlin-Tempelhof ist nach Einschätzung der Deutschen Bahn AG nur noch durch eine entsprechende politische Entscheidung möglich. „Realistisch betrachtet sind die rechtlichen Möglichkeiten ausgeschöpft“, erklärte Wolf-Dieter Siebert, Vorstandsvorsitzender der DB Station & Service AG, am Donnerstag in Berlin. Das jüngste Schreiben des Bundesverwaltungsgerichts lege nahe, dass sowohl die Frage der Zuständigkeit des Gerichts als auch die Frage der Zulässigkeit der Klage negativ entschieden werden könnten. „Damit tritt klarer denn je zu Tage, dass der Flughafen Tempelhof offenbar ausschließlich auf politischem Wege gerettet werden kann. Die Bahn steht bei entsprechendem politischen Willen bereit, in einem Gesamtkonzept für den Standort Tempelhof den Flughafenbetrieb zu übernehmen.“

Siebert machte erneut deutlich, dass die DB AG den Ausbau des Flughafens Berlin-Brandenburg International (BBI) in keiner Weise beeinträchtigen will. Vielmehr gehe es darum, die großen Chancen dieses einmaligen Flughafenstandorts für die Hauptstadtregion zu erhalten. „Wir sind auch weiterhin bereit, etwas für den Wirtschaftsstandort Berlin zu tun.“ Die Deutsche Bahn hatte jüngst eine Feststellungsklage beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig eingereicht, um rechtliche Zweifel an der künftigen Nutzung von Berlin-Tempelhof als Sonderflughafen auszuräumen. Ein Gutachten des Bundesfinanzministeriums hatte diesen Weg der Klage aufgezeigt. Das Bundesverwaltungsgericht hatte jedoch Bedenken gegen die Zulässigkeit der von der Bahn erhobenen Feststellungsklage zur Weiternutzung des Flughafens Tempelhof geäußert. Das Gericht verwies darauf, dass die Länder Berlin und Brandenburg eine für die Weiternutzung Tempelhofs erforderliche Änderung des Landesentwicklungsplanes bislang ablehnen. Daher sei es, so das Gericht, derzeit ungewiss, welche Auswirkung diese Änderung auf den Planfeststellungsbeschluss für den Ausbau des Flughafens Schönefeld hätte.

Die Bahn hatte vorgeschlagen, Tempelhof als Sonderflughafen für einen eingeschränkten Nutzerkreis, beispielsweise Geschäftskunden, zu betreiben. Bereits heute ist die Bahn an zehn deutschen Flughäfen rund um den Flugverkehr aktiv.

Herausgeber: Deutsche Bahn AG
Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland
Verantwortlich für den Inhalt:
Konzernsprecher Oliver Schumacher

Flughäfen + Bahnverkehr: Nächster Halt: Großflughafen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/print/
berlin/663138.html

In Kürze beginnt der Bau des BBI-Bahnhofs / Ein „Prunkbauwerk“ ist allerdings nicht geplant
Peter Neumann

Der Hauptbahnhof und die fünf anderen neuen Berliner Bahnhöfe sind nicht einmal anderthalb Jahre in Betrieb. Doch nun ist schon das nächste Stationsbauprojekt, das für diese Region ebenfalls von Bedeutung sein wird, in Sicht. „Die Genehmigung für den Bau des Flughafenbahnhofs Berlin Brandenburg International (BBI) ist für diese Woche angekündigt“, sagte Rosemarie Meichsner von der Flughafen Berlin-Schönefeld GmbH der Berliner Zeitung. Die Tunnelstation entsteht in 14,5 Meter Tiefe als unterstes Geschoss des neuen Schönefelder Terminalgebäudes, in dem die Fluggäste künftig einchecken und ankommen werden. Besonders prachtvoll wird sie allerdings nicht anmuten.
Gebuddelt wird schon länger. So hat die Arbeitsgemeinschaft mittelständischer Firmen, die den drei Kilometer langen Eisenbahntunnel unter BBI errichtet, Spundwände in die Erde gerammt. „Wenn die Baugenehmigung des Eisenbahn-Bundesamts da ist, kann damit …

Flughäfen: Bürgeraktion «Pro Flughafen Neuhardenberg» macht weiter, aus pr-inside.com

http://www.pr-inside.com/de/
buergeraktion-pro-flughafen-neuhardenberg-macht-r155200.htm

(PR-inside.com 16.06.2007 08:38:02) – Die Bürgeraktion «Pro Flughafen Neuhardenberg» setzt trotz der
Verurteilung von Ex-Flugplatzchef Dieter V. und der Insolvenz der
Airportgesellschaft weiter auf eine Entwicklung des Flugplatzes.
«Wir sind hoffnungsvoll, weil der Insolvenzverwalter bestrebt ist,
schnell einen neuen Investor zu suchen», sagte der Sprecher der
Initiative, Uwe Hädicke, der Nachrichtenagentur ddp.

Neuhardenberg (ddp-lbg). Die Bürgeraktion «Pro Flughafen Neuhardenberg» setzt trotz der Verurteilung von Ex-Flugplatzchef Dieter V. und der Insolvenz der Airportgesellschaft weiter auf eine Entwicklung des Flugplatzes. «Wir sind hoffnungsvoll, weil der Insolvenzverwalter bestrebt ist, schnell einen neuen …

Flughäfen: Sturz eines Flugplatz-Chefs, aus Schweriner Volkszeitung

http://www.svz.de/newsmv/MVPolitik/16.06.07/
23-17584556/23-17584556.html

Rostock (Thomas Volgmann) • Der Geschäftsführer der Airport Berlin-Neuhardenberg GmbH ist in Rostock wegen Subventionsbetrugs zu einer Haftstrafe verurteilt worden. Der Unternehmer soll sich fast eine Million Euro Fördergelder durch Scheinrechnungen erschlichen haben. Unternehmerische Herausforderungen seien seine Sache, sagte Dieter V. einmal selbstbewusst von sich selbst. Einer der Lieblingssätze des 55-Jährigen: „Wenn ein Kaufmann im Tal anfängt, kann er nicht tiefer sinken.“ Jetzt ist der Unternehmer aus Dortmund ganz unten. Das Rostocker Landgericht hat ihn zu einer Haftstrafe von drei Jahren und einer Geldstrafe von 360 Tagessätzen zu jeweils 40 Euro verurteilt. In die Strafe wurde eine Haftstrafe von zwei Jahren, zu der ihn zuvor ein Bochumer Gericht verurteilt hatte, einbezogen.
„Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Angeklagte im Zeitraum von 2000 bis 2006 als Geschäftsführer einer Wohnungsfirma in 13 Fällen …

Flughäfen: Brandenburgs Infrastrukturminister Dellmann gibt einem Ausbau des Flughafens Finow keine Chance, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
Brandenburg;art128,2322754

Der Flughafen Tempelhof in Berlin wird geschlossen. Will Brandenburg nun den Flughafen Finow ausbauen, wie viele in der Hauptstadt befürchten?

Es gibt keine eigenen Planungen des Landes Brandenburg für einen Ausbau von Finow. Und Landeplätze werden schon seit 2002 in Brandenburg nicht mehr gefördert. Richtig ist lediglich, dass es ein Ausbauinteresse des Betreibers und von Investoren gibt.

Der Betreiber will Finow zum Regionalflughafen für große, von Billig-Airlines genutzte Boeing 737 oder Airbus A 320 ausbauen. Ist sein Optimismus unbegründet?

Es geht nicht um das Prinzip Hoffnung. Es gibt einen Antrag, und der muss geprüft werden.

Wie ist die Rechtslage?

Momentan sieht die gemeinsame Landesplanung mit Berlin bereits …