SCHÖNEFELD – Ortskundige können auf dem Weg zum Flughafen in Schönefeld
über den Vorwegweiser für die erst am Freitag eröffnete neue
Anschlussstelle auf der A 113 „Berlin Brandenburg Flughafen“ nur
schmunzeln. „Ein bisschen früh“, denken sie und fahren bis zur
Anschlussstelle Schönefeld Süd geruhsam weiter. Sie wissen schließlich,
dass man bei der neuen Abfahrt derzeit „nur“ auf der Großbaustelle mit dem
Info-Tower landet. Bis von hier die Maschinen abheben, müssen die Fluggäste
noch bis Juni 2012 warten.
Ortsfremde allerdings haben das Nachsehen. So erboste sich am Sonntagabend
in der Abflughalle ein Herr in tiefstem Sächsisch: „Mit diesem Flughafen
kriegen die Preußen aber auch gar nichts in Griff. Nicht mal auf der
Autobahn können sie ihn …
Kategorie: Flughäfen + Luftfahrt
Flughäfen: Umweltbundesamt für Nachtflugverbot in Schönefeld, aus Die Welt
Berlin (dpa/bb) – Der Präsident des Umweltbundesamtes, Jochen Flasbarth,
hat sich für ein Nachtflugverbot von 22.00 Uhr bis 06.00 Uhr am neuen
Berliner Hauptstadtflughafen in Schönefeld ausgesprochen. «Ich fände es
wirklich schwer verständlich, wenn es bei der geplanten Nachtflugregelung
am künftigen Flughafen BER bliebe – mit Flugverkehr auch in der Zeit von
22.00 Uhr bis 24.00 Uhr und 05.00 bis 06.00», sagte Flasbarth der «Berliner
Morgenpost» (Dienstag). Sein Amt empfehle ein Nachtflugverbot für alle
städtischen und stadtnahen Flughäfen.
Flasbarth kündigte an, dass das Umweltbundesamt die von der Deutschen
Flugsicherung (DFS) geplanten Flugrouten …
Flughäfen: Neue Hoffnung für die Flugroutengegner, Im Streit um den Lärm ist das letzte Wort noch nicht gesprochen, sagt Wirtschaftssenator Wolf, aus Berliner Zeitung
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0719/berlin/0018/index.html
Neue Hoffnung für die Flugroutengegner
Im Streit um den Lärm ist das letzte Wort noch nicht gesprochen, sagt
Wirtschaftssenator Wolf
Peter Neumann
Die Demonstranten auf dem Marktplatz von Friedrichshagen waren
misstrauisch, ihre Pfiffe ohrenbetäubend. Ein Mann mit Bierflasche nannte
ihn laut „West-Berliner“ und meinte das negativ. Doch Wirtschaftssenator
Harald Wolf, der während der Anti-Fluglärm-Demo gestern Abend auf dem
Podium stand, ließ sich nicht beirren. Der Linken-Politiker signalisierte
den Gegnern des geplanten Flugroutenkorridors über dem Müggelsee die
Unterstützung des Senats. „Für die Flugrouten im Südosten muss eine andere
Variante gefunden werden. Das ist unser gemeinsames Interesse“, sagte er.
Was bisher geplant sei, sei „kein akzeptabler Kompromiss. Das kann und darf
nicht das letzte Wort sein.“ Die Hoffnungen richten sich auf das
Umweltbundesamt (UBA).
Die Friedrichshagener Bürgerinitiative (FBI) sprach wieder von bis zu …
Flughäfen: Das Geschäft geht vor, Die Regierung in Potsdam schließt Restriktionen für den neuen Flughafen in Schönefeld aus / Große Anfrage der Grünen-Fraktion, aus Berliner Zeitung
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0716/berlin/
0069/index.html
Vielleicht war Hans-Joachim Paap einfach nicht bewusst, wie explosiv das
Thema ist. Der Architekt des Flughafen-Planers Manfred von Gerkan sprach
vor zwei Wochen im RBB-Fernsehen davon, dass in Schönefeld eine dritte
Start- und Landebahn zwar angedacht, aber noch nicht genehmigt sei. Nun ist
das Nachdenken darüber, was passiert, wenn die genehmigte Kapazität von
360000 Starts in Schönefeld (2010 in Berlin: 235000) irgendwann erreicht
wird, durchaus legitim und nicht neu. Aber eine Debatte darüber käme der
Politik derzeit denkbar ungelegen.
Der Landesregierung „sind derzeit keinerlei Planungen für eine dritte
Start- und Landbahn … bekannt“, teilte jetzt die brandenburgische
Landesregierung knapp mit. In einer Großen Anfrage hatte die
Grünen-Fraktion im Potsdamer Landtag mehr als 30 Fragen …
Flughäfen: Ein Verlust für ganz Berlin, aus Berliner Zeitung
Berlin – Sanft, ganz sanft streicht der Sommerwind über den Großen
Müggelsee hinweg. Kinder kreuzen auf kleinen Segelbooten. Vom Strand des
Seebads Friedrichshagen schweift der Blick zu den Wäldern und den
Müggelbergen am Ufer. Manfred Kurz genießt die Stille und die Aussicht,
obwohl er beides lange kennt. „Ich lebe seit 58 Jahren hier, mein ganzes
Leben schon.
Das hier ist ein Traum“, sagt der Informatiker. Doch die Idylle ist in
Gefahr. Nach dem Konzept der Deutschen Flugsicherung (DFS) soll ab 2012
eine Flugroute über die Seeregion hinwegführen. Jetzt droht im sonst so
ruhigen Friedrichshagen eine Protestwelle.
Unterschriften gegen neue Routenvariante
Bislang wurde gegen die neuen Flugrouten meist woanders protestiert, zum
Beispiel im Südwesten Berlins. In Friedrichshagen am Ostrand blieb es …
Flughäfen: Den Streit um die Flugrouten hätten sich Politiker und Flughafenplaner größtenteils ersparen können, sagte Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer gestern. , aus Berliner Zeitung
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2011/0706/berlin/0045/index.html
VERKEHRSMINISTER
„Die Wurst hat von beiden Seiten gerochen“
Peter Neumann
Den Streit um die Flugrouten hätten sich Politiker und Flughafenplaner
größtenteils ersparen können, sagte Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer
gestern. „Die nun erfolgten Reparaturmaßnahmen wären nicht erforderlich
geworden, wenn man im Planfeststellungsverfahren alle Karten auf den Tisch
gelegt hätte“, so der CSU-Politiker. Stattdessen seien den Bürgern bis zum
vergangenen Herbst geradlinige Abflugrouten suggeriert worden – obwohl seit
1998 bekannt sei, dass die Vorschriften ein Abknicken fordern.
„Die Wurst hat von beiden Seiten gerochen“, sagte Ramsauer. Zum einen
hätten die Flughafenplaner den Bürgern die Konsequenzen ihres Projekts
stärker vor Augen führen müssen. Das betrifft auch einen Politiker aus den
eigenen Reihen: Als 1999 das Planfeststellungsverfahren für den Ausbau in
Schönefeld begann, war der damalige Regierende Bürgermeister …
Flughäfen: Ein lästiger Nachbar, der bald wegzieht, aus Berliner Zeitung
https://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/350230/350231.php
Berlin – „Jeder Flugzeugstart ist für uns so laut wie ein Gewitter“, sagt
der 59-jährige Johannes Hauenstein. Täglich donnern die Jets vom 500 Meter
entfernten Flughafen Tegel über sein Haus in der Nähe des
Kurt-Schumacher-Platzes. Mittlerweile nimmt der Reinickendorfer den Lärm
jedoch gelassen. Denn bald ist es damit vorbei. Wenn der neue Flughafen in
Schönefeld im nächsten Jahr öffnet, wird der Tegeler Airport geschlossen.
So wie Hauenstein werden dann etwa eine Viertelmillion Berliner ihre Ruhe
haben: In Reinickendorf, in Pankow und in Spandau.
Fast 30 Jahre lebt Hauenstein mit dem Lärm in Tegel, über Jahre setzte er
sich in der Bürgerinitiative gegen das Luftkreuz auf Stadtflughäfen für
eine Schließung ein – letztlich erfolgreich. Mittlerweile, sagt er, sei der
Flughafen Tegel für ihn nur noch …
Flughäfen: Berlin – Sebastian Fasbender fasste seine Wut in einem ziemlich bitter klingenden Satz zusammen: „Der Osten Berlins verliert sein Naherholungsgebiet Müggelsee.“ So kommentierte das Mitglied der Friedrichshagener Bürgerinitiative das Flugroutenkonzept, das die Deutsche Flugsicherung (DFS) gestern vorgelegt hat. , aus Berliner Zeitung
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/350224/350225.php
Berlin – Sebastian Fasbender fasste seine Wut in einem ziemlich bitter
klingenden Satz zusammen: „Der Osten Berlins verliert sein
Naherholungsgebiet Müggelsee.“ So kommentierte das Mitglied der
Friedrichshagener Bürgerinitiative das Flugroutenkonzept, das die Deutsche
Flugsicherung (DFS) gestern vorgelegt hat.
Danach soll bei Ostwind ein Teil der Flugzeuge, die auf dem neuen
Schönefelder Flughafen starten, in rund 1150 Meter Höhe über den Müggelsee
hinweg geführt werden. Von zunächst „zirka 122 Flugzeugen“ pro Tag ist die
Rede. „In dieser geringen Höhe werden sie am Boden deutlich zu hören sein“,
schätzt Eckhard Bock von der Bundesvereinigung gegen Fluglärm ein. Nun
wollen die Friedrichshagener ihren Protest verstärken. „Das nehmen wir
nicht hin“, sagen sie.
So viel steht fest: Wenn Politiker geglaubt haben, dass dank des
Routenkompromisses alle Bürgerproteste abebben und sie ein unangenehmes
Thema los werden, dann haben sie sich geirrt. Denn bei der Planung, über
die nun bis Januar 2012 das Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung befinden
wird, gibt es nicht nur viele Gewinner – …
Flughäfen: Flugsicherung präsentiert Routenkonzept, aus Berliner Zeitung
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
berlin/349872/349873.php
Berlin – Wo fliegen sie denn? Darauf will die Deutsche Flugsicherung (DFS)
am Montag eine Antwort geben. Dann präsentiert sie ihr mit Spannung
erwartetes Flugroutenkonzept für den neuen Schönefelder Flughafen.
Schauplatz ist die Fluglärmkommission, die in der Airportworld BBI tagt.
Erst eine halbe Stunde vor ihrer Sitzung sollen die Mitglieder die bis
dahin unter Verschluss gehaltene Vorlage bekommen. Dann, um kurz nach zehn
Uhr, will der DFS-Niederlassungsleiter Hans Niebergall dem Gremium das
Konzept vorstellen. Das Bundesverkehrsministerium setzte durch, dass es
später eine Pressekonferenz gibt. Dies wollte sich die DFS dem Vernehmen
nach ersparen.
Zwar konnten einige Streitpunkte ausgeräumt werden. So erwarten Beobachter,
dass von der Nordbahn geradlinig nach Westen und Osten gestartet wird.
Dadurch bliebe Lichtenrade von Fluglärm verschont. „Die DFS hat sich bisher
dazu wohlwollend geäußert. Wir gehen davon aus, dass dies …
Flughäfen: Mehr als 50 000 Besucher wollten das halb fertige Terminal sehen. Wowereit betonte Bedeutung des Airports für Region, In Schönefeld steppt der BER, aus BZ
http://www.bz-berlin.de/archiv/
in-schoenefeld-steppt-der-ber-article1213060.html
Wer zum Flughafen fährt, will verreisen? Von wegen: Wer gestern den Airport
Berlin-Brandenburg besuchte, wollte staunen. 50 000 kamen, um das halb
fertige Terminal zu sehen. Auch das zeigt, welche Bedeutung der
Mega-Flughafen schon jetzt für die Region hat.
In Schönefeld steppte der BER. Das Kürzel ist künftig internationaler Code
für den Airport Berlin-Brandenburg. 30 Busse brachten Berliner und
Brandenburger im Minutentakt auf die Großbaustelle. Und das ein Jahr vor
der Eröffnung. Am 3. Juni 2012 startet vom BER der erste Flieger.Gestern
blieben die Besucher am Boden: Rundfahrten, Besichtigung von Hubschraubern,
Infos über den Flughafen-Testbetrieb (für den sich gestern mehr als 1000
Statisten anmeldeten) und natürlich Rundgänge durch das Hauptgebäude, wo
zurzeit die Bodenplatten verlegt werden. Kleiner Nachteil: Für die Tour de
Terminal musste man …