Flughäfen: Richter stellen bohrende Fragen, Das Bundesverwaltungsgericht verhandelt über die künftige Nachtflugregelung in Schönefeld, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0921/berlin/
0029/index.html

Gestern Morgen ist Horst Berger früh aufgestanden. Um 6.30 Uhr stieg er in
das Auto eines Bekannten, das ihn nach Leipzig bringen sollte. Drei Stunden
später gehörte der 76-Jährige zu den rund 300 Demonstranten, die mit einer
Menschenkette rund um das Bundesverwaltungsgericht ein striktes
Nachtflugverbot am künftigen Hauptstadtflughafen BER forderten.
Am späten Nachmittag erlebte er mit, dass auch die strittigen Flugrouten um
das Gericht keinen Bogen machen. Dort hatte am Vormittag das Verfahren um
die Nachtflugregelung begonnen. Und jetzt fragt der Vorsitzende Richter
Rüdiger Rubel in den mit hellem Eichenholz verkleideten Großen
Sitzungssaal: „Könnten nicht auch 60000 oder 70000 Menschen betroffen sein
statt 40000?“ Ihm geht es um die Größenordnung der Belastung. Seit einem
Jahr sorgt das Thema in Berlin und Brandenburg für Aufregung.
Horst Berger ist der Kläger mit der Nummer eins, der mit einer 36-köpfigen
Klägergruppe des Bürgervereins Brandenburg Berlin und …

Flughäfen: Mit Auflagen genehmigt, Grünes Licht für Regierungsflughafen in Schönefeld, aus MAZ

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/

12175011/2242247/

Gruenes-Licht-fuer-Regierungsflughafen-in-Schoenefeld-Mit-Auflagen.html

Potsdam – Berlin als deutsche Hauptstadt erhält in Schönefeld auch einen

„echten Regierungsflughafen“. Als Planfeststellungsbehörde hat das

Brandenburger Verkehrsministerium jetzt den dafür eingereichten Antrag der

Flughafen Berlin-Schönefeld GmbH (FBS) mit Auflagen genehmigt, wie das

Ministerium heute in Potsdam mitteilte.

Im Norden des Flughafens, im jetzigen Bereich der Flugzeugabfertigung des

Flughafens Schönefeld, sollen auf einer Fläche von 223.080 Quadratmetern

Anlagen „für die Durchführung des …

Flughäfen: Seit 100 Jahren heißt es in Berlin „Up, up and away“, In den Pionierjahren wurde die Fliegerei gelegentlich als grober Unfug geahndet. Doch schon bald entstand in Johannisthal der erste Flughafen Berlins. , aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/zeitung/
seit-100-jahren-heisst-es-in-berlin-up-up-and-away/
1598096.html

Die Berliner Flughäfen feiern in diesem Jahr ihren 100. Geburtstag. Am 26.
September 1909 wurde der Flugplatz Johannisthal mit einer internationalen
Flugwoche eröffnet. Während in Schönefeld der neue Airport Berlin
Brandenburg International seiner Vollendung in zwei Jahren entgegen geht,
zeugt in Adlershof noch der historische Windkanal der Deutschen
Versuchsanstalt für Luftfahrt (DVL) von der großen Tradition.
Vor 100 Jahren sorgte die aufstrebende Fliegerei auch in Berlin für
Aufsehen. Diverse Pioniere führten hier ihre fliegenden Kisten vor, selbst
Orville Wright startete vom Tempelhofer Feld aus zu Rundflügen. Für den
sich abzeichnenden Bedarf nach einem festen Hauptstadt-Flugplatz wollten
die Militärs ihr dortiges Exerziergelände allerdings …

Flughäfen: "Das wäre doch ein Treppenwitz", Flughafen-Chef Schwarz will kein langes Nachtflugverbot, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0917/berlin/
0065/index.html

Rainer Schwarz wird im Gericht sein. Denn mit der Nachtflugregelung gehe es
dort um ein Thema, das für den neuen Airport „existenziell“ ist, sagt der
Flughafen-Chef.

Können Sie es verstehen, dass viele Anwohner des neuen Flughafens um ihren
Nachtschlaf fürchten?

Natürlich. Aber darauf reagieren wir doch auch mit einem umfassenden
Schallschutzprogramm.

Doch das wird heftig kritisiert.

Wir halten unsere rechtlichen Verpflichtungen nicht nur peinlich genau ein,
sondern gehen weit darüber hinaus. Wir legen unseren Berechnungen den
Endausbauzustand des Flughafens …

Flughäfen: „Das wäre doch ein Treppenwitz“, Flughafen-Chef Schwarz will kein langes Nachtflugverbot, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0917/berlin/
0065/index.html

Rainer Schwarz wird im Gericht sein. Denn mit der Nachtflugregelung gehe es
dort um ein Thema, das für den neuen Airport „existenziell“ ist, sagt der
Flughafen-Chef.

Können Sie es verstehen, dass viele Anwohner des neuen Flughafens um ihren
Nachtschlaf fürchten?

Natürlich. Aber darauf reagieren wir doch auch mit einem umfassenden
Schallschutzprogramm.

Doch das wird heftig kritisiert.

Wir halten unsere rechtlichen Verpflichtungen nicht nur peinlich genau ein,
sondern gehen weit darüber hinaus. Wir legen unseren Berechnungen den
Endausbauzustand des Flughafens …

Flughäfen: Lärm, aber nur mit gutem Grund, Das Bundesverwaltungsgericht verhandelt ab Dienstag über die Nachtflüge am Hauptstadtflughafen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0917/berlin/
0048/index.html

Für die Fluglärm-Gegner, die seit Wochen demonstrieren, ist die Sache klar:
Sie wollen keine Nachtflüge am künftigen Hauptstadtflughafen BER. „Ruhe von
22 – 6 Uhr“ hatte beispielsweise eine junge Frau bei der jüngsten Demo in
Schönefeld auf ihr Papp-Schild geschrieben und viele andere der 8000
Teilnehmer hielten ähnliche Losungen in die Luft.
Doch ob der Wunsch nach einem generellen Nachtflugverbot in Erfüllung geht,
ist eher ungewiss. Auch wenn sich am Dienstag und Mittwoch nächster Woche
das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig mit der Nachtruhe am künftigen
Großflughafen befasst. Denn das Gericht greift nur die Punkte wieder auf,
die es fünfeinhalb Jahre zuvor in seinem grundsätzlichen Schönefeld-Urteil
nicht akzeptiert hatte: Statt des geplanten 24-Stunden-Betriebs verlangte
es eine weitgehende …

Flughäfen: Schon jetzt herrscht keine Ruhe am Himmel, von Klaus Kurpjuweit, 77000 Flüge gibt es pro Jahr in Tegel und Schönefeld. Viele Maschinen kreuzen bewohntes Gebiet – in welcher Höhe eigentlich?, aus PNN

http://www.pnn.de/brandenburg-berlin/576862/

Berlin/Potsdam – Die Region ist und bleibt nach den Plänen der Deutschen

Flugsicherung (DFS) ein Überfluggebiet. Auch, wo der Widerstand gegen die

Routen zum neuen Flughafen groß ist, gibt es schon jetzt keine Ruhe am

Himmel – im Südwesten, aber auch östlich vom Müggelsee. Entlastung bringt

allerdings die Schließung von Tegel. Auf ein Überfliegen Berlins zu

verzichten, ist weiter nicht vorgesehen, weder aus Lärmschutz, noch aus

Sicherheitsgründen.

Nachdem die Flugsicherung nach heftigen Protesten bei Starts von der

Nordbahn gen Westen – gestartet und gelandet wird generell gegen den Wind –

darauf verzichtet hat, die Maschinen bereits in der unmittelbaren

Startphase dicht an die Stadt und damit über Lichtenrade, Kleinmachnow,

Teltow, Stahnsdorf und Wannsee zu führen, bleibt es auch am neuen Flughafen

im Prinzip bei den Regelungen von heute. Die Piloten fliegen von Schönefeld

jetzt und in Zukunft …

Flughäfen: Ganz schön laut, Experten kritisieren das Schallschutzprogramm für den Großflughafen. Erst 600 Einbauten sind fertig, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0913/berlin/
0020/index.html

Die Zeit läuft. In weniger als neun Monaten soll der neue Großflughafen in
Schönefeld eröffnet werden. Doch längst nicht alle Anwohner, die einen
Anspruch darauf besitzen, werden zu diesem Zeitpunkt Schallschutz haben –
um zumindest in ihren Wohnräumen vor Fluglärm sicher zu sein. Davor warnt
der Berliner Rechtsanwalt Frank Boermann, der im Streit um
Lärmschutzmaßnahmen mehr als 1500 Mandanten vertritt. „Ganz klar: Die
Schutzauflagen können bis Juni 2012 nicht mehr umgesetzt werden.“ Nach
offiziellen Angaben der Flughafengesellschaft sind bisher rund 600
Schallschutz-Einbauten abgeschlossen worden. Anspruchsberechtigt sind aber
rund 25 500 Haus- und Wohnungseigentümer.
140 Millionen Euro stehen für das Schallschutzprogramm bereit, zum Beispiel
für …

Flughäfen: Weniger Passagiere in Schönefeld, Flughafen hält Starts und Landungen in den ersten und letzten Stunden der Nacht für unabdingbar, aus MAZ

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/

12169587/62129/

Flughafen-haelt-Starts-und-Landungen-in-den-ersten.html

KÖNIGS WUSTERHAUSEN – Mit dem rasanten Wachstum der Passagier-Zahlen am

Flughafen Schönefeld ist es vorerst vorbei. Zwar wurden im August drei

Prozent mehr Reiselustige als im gleichen Monat des Vorjahres gezählt. Doch

geht die Steigerung auf das Konto von Tegel. In Schönefeld ergab sich ein

Rückgang von acht Prozent. Früher war das Verhältnis in der Regel

umgekehrt, Schönefeld glänzte mit sattem Plus.

„Die Luftverkehrssteuer schlägt voll durch“, deutete Flughafen-Sprecher

Ralf Kunkel während eines Besuchs in den Räumen der MAZ-Lokalredaktion

gestern den neuesten Verkehrsbericht seines Unternehmens. Die seit

Jahresbeginn pro Passagier beim Start erhobene Abgabe von acht Euro …

Flughäfen + Regionalverkehr + S-Bahn + Taxi + Bahnverkehr: Anreise auch per ICE, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0909/berlin/
0060/index.html

Jeder zweite Fluggast wird mit Bahn oder Bus zum Flughafen Berlin
Brandenburg (BER) kommen, erwartet Airport-Chef Rainer Schwarz.

Mehr als 3 300 Sitzplätze werden pro Stunde in den

Zügen zwischen BER und Berlin zur Verfügung stehen.

Auf drei Schienenwegen gelangen die Passagiere aus Berlin zum künftigen
BER.

Vom Hauptbahnhof fährt zweimal stündlich der Airport-Express RE 9. Die Züge
halten am Potsdamer Platz und am …