In einer „spontanen Sparaktion“ haben die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) auf rund 50 Buslinien insgesamt mehr als 1 000 Fahrten gestrichen, kritisiert die Linkspartei-Abgeordnete Jutta Matuschek. Unter anderem wurde der Verkehr auf Linien zu den neuen Fernbahnhöfen ausgedünnt. Damit sei die BVG von ihrem eigenen, Ende Mai veröffentlichten Kursbuch abgewichen. Die Verkehrs-Staatssekretärin Maria Krautzberger (SPD) erklärte, die Fahrten seien …
Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Kleine Anfrage wie folgt: 1. Wer ist bei der Errichtung neuer Bushaltestellen für deren umgebende Pflasterung und Betonierung zuständig – das jeweilige Tiefbauamt des betreffenden Bezirks oder die BVG und wo ist dies gesetzlich festgelegt? 2. Wie beurteilt der Senat das Verhalten Treptow-Köpenicks, für zwei neue Bushaltestellen der Linie X 11 in Baumschulenweg keine Befestigung anzulegen mit der Begründung, dies sei Aufgabe der BVG, während gleich-zeitig der Bezirk Neukölln bei einer neuen Haltestelle der-selben Linie die Befestigung ohne Probleme durchführte? 3. Hält es der Senat nicht auch für problematisch, dass durch derartige Kompetenzstreitigkeiten die neuen Halte-stellen nicht zum Fahrplanwechsel eingerichtet werden konnten und sich somit für die betroffenen Anwohner deutlich weitere Wege ergaben? Antwort zu 1.-3.: Haltestellen werden straßenver-kehrsbehördlich angeordnet und sind nach § 2 Abs. 2 des Berliner Straßengesetzes (BerlStrG) Bestandteil der öf-fentlichen Straße. Die mit dem Bau und der Unterhaltung der öffentlichen Straßen zusammenhängenden Aufgaben, also auch der Ausbau von Haltestellenbereichen, sind vom Träger der Straßenbaulast – im vorliegenden Fall vom Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin – wahr-zunehmen. Hierbei sind entsprechend § 7 Abs. 2 BerlStrG die öffentlichen Straßen im Rahmen der Leistungsfähig-keit so zu bauen, zu unterhalten, zu erweitern, zu verbes-sern oder zu ändern, dass sie dem regelmäßigen Ver-kehrsbedürfnis genügen. Art, Umfang und Zeitpunkt der Herstellung bestimmt der Straßenbaulastträger. Im vorlie-genden Fall wurde vom Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin deshalb zunächst eine provisorische Herstel-lung des Gehwegbereiches vorgenommen, da Haushalts-mittel für weitergehende Maßnahmen zurzeit nicht zur Verfügung stehen. Der Senat bedauert, dass es aufgrund von Abstim-mungsproblemen zwischen dem Bezirksamt und der BVG zu einer Verzögerung von wenigen Tagen bei der Inbe-triebnahme der neuen Haltestellen gekommen ist.
Berlin, den 20. Juli 2006 In Vertretung D r. S t i m m a n n ………………………….. Senatsverwaltung für Stadtentwicklung (Eingang beim Abgeordnetenhaus am 25. Juli 2006)
Nach Gransee führt auch Belzig den Bürgerbus ein / Templin hat schon lange die Fahrkarten abgeschafft
Von Cecilia Frank
30 Einwohner pro Quadratmeter – das ist die Mark Brandenburg und damit, nach Mecklenburg-Vorpommern, das am dünnsten besiedelte Bundesland. Was ausgedehnte Natur verspricht und auch hält, hat für die Brandenburger einen entscheidenden Nachteil. Große Teile des öffentlichen Nahverkehrs können nicht kostendeckend betrieben werden und sind eingestellt. Nun hat das Städtchen Belzig …
BVG plant bislang größte Beschaffung abgasloser Busse: Jedes fünfte Fahrzeug soll mit alternativem Antrieb ausgestattet werden / „Neue Technologie hat Bewährungsprobe bestanden“ Peter Neumann
Die dramatisch zurückgehenden Schülerzahlen in weiten Teilen Brandenburgs treffen ausgerechnet die ältere Generation besonders hart. Ohne Auto kommen sie nicht mehr weg aus ihren Dörfern und Kleinstädten. Ärzte, Optiker, Orthopäden, Boutiquen und preiswerte Einkaufszentren sind nur noch schwer zu erreichen – es fehlt der Bus. Der lohnt sich auf dem flachen Land aus der Sicht der meisten Verkehrsgesellschaften nur in …
Kampagne soll Touristen in die Prignitz locken. Aber die örtlichen Verkehrsunternehmen spielen nicht mit
Von Claus-Dieter Steyer
Wittenberge – Das Dreiländereck zwischen Brandenburg, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern soll mit Hilfe der Deutschen Bahn seinen Status als Geheimtipp bei Touristen verlieren. Seit gestern läuft die Werbekampagne für die Schönheiten rechts und links der Elbe auf Bahnhöfen, im Internet und in speziellen Broschüren unter dem Motto „Fahrtziel Natur“. Nicht zufällig fiel dafür der Startschuss am Bahnhof …
Tiefbauämter demontieren Schilder Die erweiterten Betriebszeiten der Bus-Sonderspuren – teilweise bis Mitternacht – werden seit Anfang der Woche wieder rückgängig gemacht. Angeordnet hatte die Veränderung die Verkehrslenkung Berlin anläßlich der Fußball-Weltmeisterschaft. Klaus-Dieter Gröhler (CDU), Baustadtrat in Charlottenburg-Wilmersdorf, rechnet damit, daß ab morgen …
Berlin (ots) – Berlin hat während der Fußball-Weltmeisterschaft auch beim Thema Verkehr und Umwelt neue Maßstäbe gesetzt. Die beiden ersten Berliner Wasserstoffbusse, die vom Mineralölunternehmen TOTAL im Rahmen der Green Goal Initiative für das FIFA-Organisationskomitee bereitgestellt wurden, legten während der WM mehr als 8500 Kilometer in der Stadt zurück. Im Pendelverkehr zwischen dem Flughafen Tegel und dem Olympiastadion transportierten sie mehrere tausend Fahrgäste, vor allem Journalisten, die über die WM berichteten. „Gemeinsam mit unseren Partnern BVG und MAN haben wir mit dem WM-Einsatz gezeigt, dass mit Wasserstoff betriebene Fahrzeuge auch unter den harten Bedingungen einer internationalen Großveranstaltung zuverlässig im Alltagseinsatz sind“, erklärte der Geschäftsführer der TOTAL Deutschland GmbH, Thierry Pflimlin. „Das Fazit dieser Erfahrung lautet: Wasserstofftechnologie kann einen wirkungsvollen Beitrag zu umweltverträglichen Verkehrskonzepten leisten!“ Die beiden Busse mit Wasserstoff-Verbrennungsmotor waren Anfang Juni in Anwesenheit von Bundesumweltminister Siegmar Gabriel in Betrieb genommen worden. Im Rahmen des von der Europäischen Union geförderten internationalen Projekts HyFLEET:CUTE werden die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) bis Ende 2007 insgesamt 14 Wasserstoffbusse von MAN im Linienverkehr zum Einsatz bringen. Der WM-Einsatz der beiden ersten Busse durch TOTAL war Teil der vom Umweltministerium angeregten Initiative Green Goal für eine umweltfreundliche Gestaltung der Weltmeisterschaft. Die Wasserstoffbusse setzen im Einsatz keine klimaschädlichen CO2-Emissionen frei. Damit leisteten sie einen direkten Beitrag für eine saubere Berliner Luft während der WM. Betankt wurden die Busse an der Wasserstofftankstelle von TOTAL in Berlin-Spandau, die mit rund 90 Betankungsvorgängen während der WM ebenfalls ihre Zuverlässigkeit unter Beweis gestellt hat.
(Bei Interesse kann ein Foto telefonisch unter 030-20276214 angefordert werden.)
Pressekontakt: Burkhard Reuss TOTAL Deutschland GmbH Tel.: 030-20276231 Fax: 030-20276215
Statt alle 20 Minuten zwei Busse kommt endlich wieder alle zehn Minuten einer Sey
Berlin – Im Fahrplangetriebe der BVG knirschte es nach dem 28. Mai gewaltig. Statt alle zehn Minuten ein Bus rollten in Köpenick alle 20 Minuten zwei Busse an. Dank KURIER hat der Irrsinn bald ein Ende. Willy Hollmick (80) aus der Filehner Straße hatte sich bei der BVG beschwert: „Seit dem Fahrplanwechsel fahren der …