Reisebusverkehr ist an touristisch stark frequentierten Punkten ein Problem Von Sabine Gundlach In der Diskussion um Busparkplätze direkt vor der Galeriewand der Mauer-Schau am Checkpoint Charlie mehren sich die Stimmen, die ein Busverkehrskonzept für die Innenstadt fordern. „Wir sind an einem Punkt angekommen, an dem wir den zunehmenden Reisebusverkehr in Berlin besser kanalisieren müssen. Dafür brauchen wir ein intelligentes Park-Leitsystem“, sagt Christian Wiesenhütter. Wie der stellvertretende Hauptgeschäftsführer der IHK im Gespräch mit dieser Zeitung erläuterte, denke er dabei an …
Täter unerkannt entkommen – BVG-Mitarbeiter stellt Strafanzeige
In Wedding ist am Sonnabend ein Busfahrer von Jugendlichen attackiert und verletzt worden. Der 35 Jahre alte BVG-Mitarbeiter musste zur ambulanten Behandlung in eine Klinik gebracht werden, teilte die Polizei am Sonntag mit. Die Täter entkamen unerkannt. Gegen 18.15 Uhr war an der Haltestelle Graunstraße in …
Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) will in den nächsten zwölf Monaten bis zu zehn Teilstrecken der Straßenbahn durch Busse ersetzen. Dagegen fordert der Fahrgastverband den Ausbau des Schienennetzes auf viel befahrenen Strecken. (08.08.2006, 16:16 Uhr) Die Tageszeitung (taz) berichtet, dass die Energiekosten laut Senatsverwaltung für Wirtschaft deutlich unter denen eines Busses lägen. Ein Kilometer Busfahren koste die BVG 42 Cent, ein einzelner U-Bahn-Waggon 20 und eine Tram 33 Cent. Allerdings müsse man für die Straße im Gegensatz zur Schiene nichts zahlen, wird der …
In einer „spontanen Sparaktion“ haben die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) auf rund 50 Buslinien insgesamt mehr als 1 000 Fahrten gestrichen, kritisiert die Linkspartei-Abgeordnete Jutta Matuschek. Unter anderem wurde der Verkehr auf Linien zu den neuen Fernbahnhöfen ausgedünnt. Damit sei die BVG von ihrem eigenen, Ende Mai veröffentlichten Kursbuch abgewichen. Die Verkehrs-Staatssekretärin Maria Krautzberger (SPD) erklärte, die Fahrten seien …
Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Kleine Anfrage wie folgt: 1. Wer ist bei der Errichtung neuer Bushaltestellen für deren umgebende Pflasterung und Betonierung zuständig – das jeweilige Tiefbauamt des betreffenden Bezirks oder die BVG und wo ist dies gesetzlich festgelegt? 2. Wie beurteilt der Senat das Verhalten Treptow-Köpenicks, für zwei neue Bushaltestellen der Linie X 11 in Baumschulenweg keine Befestigung anzulegen mit der Begründung, dies sei Aufgabe der BVG, während gleich-zeitig der Bezirk Neukölln bei einer neuen Haltestelle der-selben Linie die Befestigung ohne Probleme durchführte? 3. Hält es der Senat nicht auch für problematisch, dass durch derartige Kompetenzstreitigkeiten die neuen Halte-stellen nicht zum Fahrplanwechsel eingerichtet werden konnten und sich somit für die betroffenen Anwohner deutlich weitere Wege ergaben? Antwort zu 1.-3.: Haltestellen werden straßenver-kehrsbehördlich angeordnet und sind nach § 2 Abs. 2 des Berliner Straßengesetzes (BerlStrG) Bestandteil der öf-fentlichen Straße. Die mit dem Bau und der Unterhaltung der öffentlichen Straßen zusammenhängenden Aufgaben, also auch der Ausbau von Haltestellenbereichen, sind vom Träger der Straßenbaulast – im vorliegenden Fall vom Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin – wahr-zunehmen. Hierbei sind entsprechend § 7 Abs. 2 BerlStrG die öffentlichen Straßen im Rahmen der Leistungsfähig-keit so zu bauen, zu unterhalten, zu erweitern, zu verbes-sern oder zu ändern, dass sie dem regelmäßigen Ver-kehrsbedürfnis genügen. Art, Umfang und Zeitpunkt der Herstellung bestimmt der Straßenbaulastträger. Im vorlie-genden Fall wurde vom Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin deshalb zunächst eine provisorische Herstel-lung des Gehwegbereiches vorgenommen, da Haushalts-mittel für weitergehende Maßnahmen zurzeit nicht zur Verfügung stehen. Der Senat bedauert, dass es aufgrund von Abstim-mungsproblemen zwischen dem Bezirksamt und der BVG zu einer Verzögerung von wenigen Tagen bei der Inbe-triebnahme der neuen Haltestellen gekommen ist.
Berlin, den 20. Juli 2006 In Vertretung D r. S t i m m a n n ………………………….. Senatsverwaltung für Stadtentwicklung (Eingang beim Abgeordnetenhaus am 25. Juli 2006)
Nach Gransee führt auch Belzig den Bürgerbus ein / Templin hat schon lange die Fahrkarten abgeschafft
Von Cecilia Frank
30 Einwohner pro Quadratmeter – das ist die Mark Brandenburg und damit, nach Mecklenburg-Vorpommern, das am dünnsten besiedelte Bundesland. Was ausgedehnte Natur verspricht und auch hält, hat für die Brandenburger einen entscheidenden Nachteil. Große Teile des öffentlichen Nahverkehrs können nicht kostendeckend betrieben werden und sind eingestellt. Nun hat das Städtchen Belzig …
BVG plant bislang größte Beschaffung abgasloser Busse: Jedes fünfte Fahrzeug soll mit alternativem Antrieb ausgestattet werden / „Neue Technologie hat Bewährungsprobe bestanden“ Peter Neumann
Die dramatisch zurückgehenden Schülerzahlen in weiten Teilen Brandenburgs treffen ausgerechnet die ältere Generation besonders hart. Ohne Auto kommen sie nicht mehr weg aus ihren Dörfern und Kleinstädten. Ärzte, Optiker, Orthopäden, Boutiquen und preiswerte Einkaufszentren sind nur noch schwer zu erreichen – es fehlt der Bus. Der lohnt sich auf dem flachen Land aus der Sicht der meisten Verkehrsgesellschaften nur in …
Kampagne soll Touristen in die Prignitz locken. Aber die örtlichen Verkehrsunternehmen spielen nicht mit
Von Claus-Dieter Steyer
Wittenberge – Das Dreiländereck zwischen Brandenburg, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern soll mit Hilfe der Deutschen Bahn seinen Status als Geheimtipp bei Touristen verlieren. Seit gestern läuft die Werbekampagne für die Schönheiten rechts und links der Elbe auf Bahnhöfen, im Internet und in speziellen Broschüren unter dem Motto „Fahrtziel Natur“. Nicht zufällig fiel dafür der Startschuss am Bahnhof …