Bahnverkehr: Betonage für Eisenbahnbrücke über die Oder

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presseinformationen/bbmv/bbmv20080703a.html

Über 400 LKW-Ladungen Beton werden bis Ende September eingebaut/ Bis Dezember komplette Erneuerung der 442 Meter langen Brücke

(Berlin, 3. Juli 2008) Ab jetzt fließt der Beton für die Erneuerung der Eisenbahnbrücke über die Oder bei Frankfurt (Oder). Bis Ende September werden die neuen Vorlandbrücken der wichtigen Ost-West-Verbindung über die Oder betoniert. Über 400 LKW-Ladungen Beton – rund 3.900 Kubikmeter – werden verarbeitet.

Am 26. Februar 2008 hatten Wolfgang Tiefensee, Minister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, und sein polnischer Amtskollege Cezary Grabarczyk den deutsch-polnischen Staatsvertrag über die Eisenbahn-Grenzbrücken unterzeichnet und mit einem ersten Rammschlag den Neubau der Oderbrücke in Frankfurt (Oder) gestartet.

Für die neue Brücke mussten zunächst die alten stählernen Vorlandbrücken auf der Nordseite abgebaut sowie am polnischen Ufer eine Hilfsbrücke eingebaut werden. Anschließend entstanden die neuen Brückenwiderlager sowie die acht neuen Brückenpfeiler. Für die Gründung der Widerlager und Pfeiler mussten elf Meter tief Spundbohlen in den Untergrund gerammt werden – insgesamt 5,4 Kilometer Stahl mit einem Gesamtgewicht von 860 Tonnen. Besonders schwierig war das Einbringen der Spundbohlen auf der Westseite der Brücke. Hier verbargen sich in der Tiefe des Untergrundes noch Reste der 1945 gesprengten Brücke.

Auf speziellen Traggerüsten werden die Beton-Hohlkästen der Vorlandbrücken derzeit erstellt. Für Brückenwiderlager, Pfeiler und Vorlandbrücken müssen insgesamt rund 1.165 Tonnen Bewehrungs- und Spannstahl verarbeitet. (Zum Vergleich: Der Berliner Funkturm am Messegelände bringt 600 Tonnen Stahl auf die Waage).

Die ältesten Teile der Oderbrücke bei Frankfurt (Oder) stammen aus dem Jahr 1870. Nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde die Brücke bis 1951 wiederhergestellt. Nun wird die Brücke komplett durch einen Neubau ersetzt. Die Vorlandbrücken werden aus Spannbeton hergestellt. Über den Strom spannt sich eine neue zweigleisige Netzwerk-Bogenbrücke mit 104 Metern Stützweite.

Die Bogenbrücke wird am polnischen Ufer vormontiert. Vom 17. Oktober bis 1. Dezember – in nur 45 Tagen – werden die alte Brücke komplett abgebrochen, die Neubauten eingeschoben beziehungsweise eingeschwommen und die Bahnverbindung über die Brücke wieder hergestellt.

Faktenblatt: Eisenbahnbrücke über die Oder bei Frankfurt (Oder)

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Herausgeber: Deutsche Bahn AG

Bahnverkehr: Brandenburg: Wiedereröffnung Rangierbahnhof Wustermark

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Infrastrukturminister Reinhold Dellmann eröffnete am 01.07.08 den Rangierbahnhof Wustermark wieder. Der künftige Betreiber ist das Rail- & Logistik-Center Wustermark GmbH & Co. KG (RLC), eine neu gegründete Gesellschaft, an der die Havelländische Eisenbahn AG (hvle) die Mehrheitsbeteiligung hält. In Wustermark entsteht so ein modernes Logistikzentrum mit dem Schwerpunkt Schienengüterverkehr, das das bestehende Netz der Logistikbranche in der Region stärkt.
Infrastrukturminister Reinhold Dellmann: „Angesichts der Herausforderungen durch den Klimawandel, die hohen Kraftstoffpreise und das wachsende Lkw-Aufkommen wird für die Logistikbranche vor allem der Schienenverkehr immer wichtiger. Denn Transporte mit der Bahn sind schnell, vergleichsweise preiswert, sicher und umweltfreundlich. Das neue Logistikzentrum des RLC ist ein interessantes Projekt, das den Schienengüterverkehr stärkt und den Vorteil des Logistikstandorts Brandenburg deutlich macht.“
Ziel des RLC ist es, ein Zentrum für den Eisenbahnbetrieb und die Logistik zu schaffen. Darüber hinaus sollen eisenbahnnahe Dienstleistungen angeboten und vermarktet werden. Das RLC wird den bisherigen Betrieb entsprechend der Nachfrage erweitern. Mit dem RLC können nun mehr Gütertransporte von der Straße auf die Schiene verlegt werden. Die Wiedereröffnung des Rangierbahnhofs Wustermark als Verladeplatz für verschiedenste Güter ist ein weiterer Beleg für die allgemeine, langfristig gute wirtschaftliche Entwicklung der Region. Die Investitionen in Verkehrswege über Jahre hinweg, haben die Bedingungen für die Branchennetzwerke optimiert, so dass die Zahl der Investoren der Logistikbranche steigt.
Die Hauptstadtregion hat gute Voraussetzungen, um in wenigen Jahren eine der großen Drehscheiben für den Güterumschlag nach Mittelosteuropa zu werden. Die zentraleuropäische Lage ermöglicht eine große Zahl von Konsumenten in ganz Europa binnen eines Tages durch Züge oder Lastkraftwagen versorgen zu können. Zudem kann die Logistikbranche in Berlin und Brandenburg in ein paar Jahren Kapazitätsengpässe anderer Metropolen wie Hamburg auffangen (Pressemeldung Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung, Fotos Bodo Schulz, www.album-berliner-verkehr.de, 06.08.08).

Bahnverkehr: Allianz pro Schiene: Rangierbahnhof Wustermark zu neuem Leben erweckt

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Brandenburg bekommt eine neue Güterverkehrsdrehscheibe. Einer der größten Güterbahnhöfe Ostdeutschlands, der seit Ende 2001 weitgehend stillgelegte ehemalige Rangierbahnhof Wustermark (Landkreis Havelland), ist am Dienstag mit neuen Eigentümern und neuem Konzept im Beisein von Ministerpräsident Matthias Platzeck feierlich wieder eröffnet worden. Das Gelände bietet Platz, um 1300 Güterwaggons täglich abzufertigen. „Mit einer millionenschweren Investitionsoffensive wollen wir Wustermark wieder zu einem bedeutenden Logistikknotenpunkt für den Schienenverkehr entwickeln und Arbeitsplätze in die Region bringen“, kündigte Günther Alsdorf, Vorstand der Havelländischen Eisenbahnen AG bei der Eröffnungsfeier an.
Nach mehrjährigen Verhandlungen hat die RLC Wustermark (Rail & Logistik Center GmbH & Co. KG Wustermark), eine Tochter der Berliner Firmen Havelländische Eisenbahn AG und BUG Vermietungsgesellschaft mbH, das Gelände von der DB Netz AG gekauft, um es als öffentliche Eisenbahn-Infrastruktur zu betreiben. Es ist das erste Mal in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, dass die Deutsche Bahn einen Güterbahnhof dieser Größe an ein privates Betreiberkonsortium verkauft.
„Wir begrüßen, dass ein erfahrener Infrastrukturbetreiber den Weiterbetrieb des Rangierbahnhofs übernimmt und sichern unsere Unterstützung als Kooperationspartner bei Betrieb und Vermarktung zu. Mit der Unterstützung des Landkreises und des Landes Brandenburg hat die RLC Wustermark die Weichen für eine Zukunft des Rangierbahnhofs Wustermark neu gestellt. Angesichts der politischen und marktregulierenden Rahmenbedingungen wäre das dem DB-Konzern in dieser Form nicht möglich gewesen“, sagte der Vorstandsvorsitzende der DB Netz AG, Volker Kefer.
Für die Wiederinbetriebnahme des Bahnhofs investiert die RLC Wustermark zunächst rund eine Million Euro. Damit werden Kapazitäten für das Abstellen von Triebfahrzeugen und das Betanken von Dieselloks sowie Gleise für die Zugbildung und -auflösung bereitgestellt. Im Zuge der Investitionen wird die gesamte Gleis- und Bahnanlage auf dem 22 Hektar großen Gelände reaktiviert werden, um die Dienstleistungen allen interessierten Eisenbahnverkehrsunternehmen anbieten zu können. „Noch in diesem Jahr sollen bis zu zwölf Gleise in der 25-gleisigen Richtungsgruppe wieder in Betrieb gehen“, so Alsdorf.
Die bestehenden sechs Gleise für das Abstellen von Triebfahrzeugen sollen in naher Zukunft auf 17 Gleise aufgestockt werden. Weitere Ausbaumaßnahmen, wie beispielsweise eine Ladestraße für Holz und Baustoffe, sind geplant. Je nach Markterfordernis will die RLC Wustermark nach einem Stufeninvestitionsprogramm in den kommenden Jahren bis zu sieben Millionen Euro investieren. Als Co-Investor eröffnet die Firma Leipzig Rail Service GmbH im Herbst auf dem Gelände des RLC Wustermark eine Betriebsstätte für Wartungs- und Servicearbeiten an Schienenfahrzeugen.
„Deutschland erlebt einen Boom des Schienengüterverkehrs. Dieser Aufschwung kommt jetzt in Brandenburg an“, sagte Dirk Flege, Geschäftsführer der Allianz pro Schiene. Flege: „Die Schieneninfrastruktur in Deutschland stößt mittlerweile vielerorts an die Kapazitätsgrenzen. Brandenburg hat durch die geplante Zusammenarbeit des RLC Wustermark mit dem direkt benachbarten Güterverkehrszentrum sogar die Chance, vom gigantischen Wachstum des Containerverkehrs aus den deutschen Nordseehäfen zu profitieren und hier die Container für die Osteuropaverkehre zu sortieren.“ (Pressemeldung Allianz pro Schiene, 02.07.08).

Bahnverkehr + S-Bahn: Chaos nach Stromausfall bei der Bahn, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/article634760/.html

Ein 50-minütiger Stromausfall hat Samstag für Chaos im Berliner Bahnverkehr geführt. Der Betrieb auf der Ringbahn und der Stadtbahn musste weitgehend eingestellt werden.
Der Grund: Eine Verteileranlage war ausgefallen, so Bahn-Sprecher Holger Auferkamp – eine technische Störung im Bahnstromwerk am Markgrafendamm. Zu den genauen Ursachen konnte die Bahn zunächst keine Angaben machen; der Fehler wird noch gesucht.
Die Fahrgäste wurden durch Lautsprecherdurchsagen informiert. Auf den Bahnsteigen spielten sich Szenen ab wie zuletzt beim Lokführerstreik 2007: Von 11.45 bis 12.35 Uhr saßen Zehntausende Fahrgäste der S-Bahn auf den Bahnhöfen fest oder suchten sich andere Verkehrsmittel. Auch die Besucher der Parade zum Christopher Street Day mussten auf Busse und Bahnen der BVG ausweichen.
Lediglich auf einigen Außenästen des S-Bahn-Netzes und der Nord-Süd-Strecke …

Bahnverkehr: Ein Bestseller hat ausgedient: das Kursbuch, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0628/wirtschaft/0095/index.html

Bahn beschränkt sich künftig auf CD und Internet
Peter Kirnich
BERLIN. Es war in besten Zeiten ein Bestseller, doch zuletzt nur noch ein Ladenhüter: Das Kursbuch. Künftig wird es das jährlich acht Bände umfassende Gesamtwerk aller deutschen Bahnverbindungen nicht mehr in gedruckter Form geben. „Die Auflage ist zu stark gesunken, zuletzt haben wir nur noch 19 000 Exemplare gedruckt, in Spitzenzeiten waren es 100 000 im Jahr“, sagte ein Bahnsprecher der Berliner Zeitung.
Ganz verzichten müssen Bahnkunden dennoch nicht auf das klassische Tabellenwerk. Die Bahn werde auch weiterhin eine CD mit den Fahrplantabellen aller deutschen Eisenbahnstrecken anbieten. Außerdem ließen sich die Tabellen im Internet aufrufen. Für Liebhaber werde es zudem zum Fahrplanwechsel im Dezember eine Sonderausgabe geben – limitiert, in vier Bänden, mit Silberschnitt, hochwertigem Einband und Lesezeichen im Schuber versehen. Das Ganze ist allerdings auch zum Liebhaberpreis …

Bahnverkehr: Brandenburg: Ostbrandenburger Verkehrsgespräche – Neuer Fernzug auf der Ostbahn

http://www.lok-report.de/

Am 25. und 26. Juni fanden im polnischen Slubice die 33. Internationalen Ostbrandenburger Verkehrsgespräche statt. Thema der deutsch-polnischen Gesprächsplattform war dieses Mal die Prognose für den grenzüberschreitenden Güterverkehr bis zum Jahr 2025.
Bezogen auf die Region Berlin-Brandenburg/Lubuskie ist mit massiven Zuwächsen bei der Verkehrsmenge im grenzüberschreitenden Güterverkehr vor allem auf der Straße, aber auch auf der Schiene zu rechnen. Gemäß einer im Auftrag für die Bundesländer Berlin und Brandenburg erstellten Studie steigt der regionale grenzüberschreitende Güterverkehr auf der Straße bis 2025 um 131%. Im Transitverkehr ist der Zuwachs noch dramatischer, hier soll es einen Zuwachs um 210% geben. Etwas moderater sieht es bei der Schiene aus. Im regionalen grenzüberschreitenden Güterverkehr geht man von Zuwächsen in Höhe von 28% (KLV 40%) und beim Transitverkehr immerhin von 101% (KLV 162%) aus. Mit dabei enthalten ist der sich rasch entwickelnde Logistikmarkt zwischen Deutschland und Russland, ein Bereich in dem polnische Unternehmer nur sehr wenig beteiligt sind.
In diesem Zusammenhang wurde die Befürchtung geäußert, dass aufgrund verschiedener Hemmnisse, wie zeitraubender Zollverfahren, infrastruktureller Engpässe und mangelnder Interoperabilität, der Transit-Güterverkehr zwischen Deutschland und Russland auf den Seeweg ausweichen könnte und damit Polen umgehen würde. Als Maßnahmen wurden die Ausdehnung von Vertrauensübergaben und generell der Ausbau aber auch die Offenhaltung der Eisenbahninfrastruktur gefordert. Zusätzlich könnte mit einer besseren Verknüpfung der Güterbahnhöfe Malaszewicze in Polen und Brest in Weißrussland der Schienen-Güterverkehr weiter beschleunigt werden.
Anteil am Wachstum im Ost-West-Containerverkehr haben auch die privaten Bahnen. Während der 33. IOVG erläuterten ITL Polska und PCC Intermodal ihre jüngsten Ganzzugverkehre von Frankfurt (Oder) nach Rotterdam, mit Verknüpfung über das Frankfurter Container-Terminal nach Swinoujscie, Brzeg Dolny und Kutno.
Zum Ende der Verkehrsgespräche konnte IOVG- Initiator Karl-Heinz Bossan noch eine kleine Sensation verkünden. Mit dem Fahrplanwechsel am 14.12.2008 soll es ein neues Nachtreisezugpaar von Warszawa nach Berlin geben, welches mit Wagenmaterial der PKP ab Krzyz über die Ostbahn geführt wird. Der „Berolina“ verkehrt in der Zeit von 22:00 bis 6:00 Uhr und wäre der erste internationale Fernzug auf diesem Abschnitt der Ostbahn seit Jahrzehnten (Tobias Pohlman, 27.06.08).

Flughäfen + Bahnverkehr: Bahnkunden-Verband fordert Überarbeitung der Schienenanbindung BBI

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Heute hat der DBV-Landesverband Berlin-Brandenburg in einem Offenen Brief an Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) appelliert, die Trassenfestlegungen im „Landesentwicklungsplan Flughafen (LEP-FS)“ auf Grund von deutlichen Mängeln und nicht näher untersuchten Alternativen zu stoppen.
Gemeinsam mit anderen Organisationen hat der Bahnkunden-Verband eine wirtschaftlich viel günstigere und für die Bahnkunden bessere Variante herausgearbeitet. Diese Variante jedoch darf nicht näher untersucht werden, weil im LEP-FS ausschliesslich die Trasse durch den Bohnsdorfer Wald enthalten ist. Dieser alternativlose Festlegung verstößt nach Ansicht des Bahnkunden-Verbandes gegen geltendes Haushaltsrecht. So spricht die Landeshaushaltsordnung im § 7 vom sparsamen und wirtschaftlichen Finanzeinsatz sowie einer Wirtschaftlichkeitsuntersuchung. Nichts dergleichen hat stattgefunden bzw. ist – auch auf Nachfrage – nicht veröffentlicht worden. Hier befürchtet der Bahnkunden-Verband eine spätere Rüge durch den Landesrechnungshof.
Vor einem Monat fand in Schönefeld die Anhörung zur sogenannten „BBI-Ostanbindung“ statt. Bereits im Vorfeld hatte sich der Bahnkunden-Verband intensiv mit der Gesamtproblematik Schienenanbindung beschäftigt und dazu ein Konzept ausgearbeitet. Naheliegend war, die gesamte Schienenanbindung kritisch unter die Lupe zu nehmen. Daraus entstand ein Konzept, das dem Ministerpräsidenten heute ebenfalls zur Kenntnis gegeben wurde. Das DBV-Konzept enthält einen Vorschlag, wie auch Fern- und Regionalzüge aus den östlichen Bezirken Berlins und Ostbrandenburg den neuen BBI-Bahnhof erreichen können. Es ist diesem Pressedienst als PDF-Datei begefügt und kann auch auf der Internet-Seite www.bahnkunden.de unter der Rubrik „Presseinformationen“ abgerufen werden.
Der Bahnkunden-Verband erhofft sich durch seine Forderung und seinen Appell, eine für den Steuerzahler kostengünstige und für die Bahnkunden wirklich attraktive Schienenanbindung des neuen Flughafens zu erwirken (Pressemeldung Deutscher Bahnkunden-Verband, 25.06.08).

Bahnverkehr + Regionalverkehr: Bahn auf Paradestrecke ausgebremst, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/printarchiv/
wirtschaft/article575164/.html

– Im kommenden Jahr rücken Berlin und Hamburg ein ganzes Stück auseinander – zumindest für Bahnfahrer. Zwischen März und Juni wird die ICE-Strecke komplett gesperrt, weil schadhafte Betonschwellen ausgetauscht werden müssen. Erneut hat die Deutsche Bahn Ärger mit der Paradestrecke.
Zwei große Baurunden gab es seit der Wiedervereinigung schon, nun rollen die Bagger erneut an. Die Umleitung ist zeitaufwendig – das kostet Fahrgäste. Und zu allem Übel sagen Experten, dass der ganze Ärger nicht nötig gewesen wäre. Die Schwellen der Firma Rethwisch aus Möllenhagen in Mecklenburg waren bereits zu DDR-Zeiten verlegt worden. „Die machten schon vor der Wende Ärger. Die Zement-Kies-Mischung der Dinger stimmte nicht. Es gab immer wieder Chargen mit Schwellen, die einfach zerbröselten“, erinnert sich ein Bahner.
Dennoch hat die Bahn bei der Sanierung der Strecke Berlin-Hamburg erneut …

Bahnverkehr: Deutsche Bahn bleibt am Potsdamer Platz, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/wirtschaft/
article576013/.html

Die Deutsche Bahn hat den Umzug ihrer Konzernzentrale abgesagt. Statt in den „Kubus“ am Hauptbahnhof zu ziehen, bleibt sie im Glas-Tower des Sony-Centers. Der neue Besitzer des Centers, die Investmentbank Morgan Stanley, soll der Bahn bei der Miete entgegengekommen sein.
Das Verwirrspiel um den künftigen Sitz der Konzernzentrale der Deutschen Bahn (DB) ist beendet. Nach Informationen der Berliner Morgenpost sind die Umzugspläne endgültig vom Tisch: Die Bahn wird nicht wie geplant aus dem Tower des Sony Centers am Potsdamer Platz ausziehen. „Die Konzernzentrale der DB bleibt, wo sie ist, der Mietvertrag wird verlängert“, sagte ein Manager der Investmentbank Morgan Stanley Morgenpost Online.
Sony hatte das Center mit seinen acht Gebäuden im März an ein Konsortium …

Tarife: Bahn plant 135 Millionen an Entschädigung ein, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/wirtschaft/article574324/Bahn_plant_135_Millionen_an_Entschaedigung_ein.html

Bei Zugverspätungen können Bahnkunden künftig höheren Schadensersatz verlangen. Gut für die Verbraucher, schlecht für die Bahn. Denn der Staatskonzern geht in einer Modellrechnung davon aus, dass mit Inkrafttreten des neuen Fahrgastrechts Forderungen in dreistelliger Millionenhöhe auf ihn zukommen.
Die Deutsche Bahn rechnet nach Inkrafttreten des geplanten Fahrgastrechts bei Zugverspätungen mit jährlichen Kosten in dreistelliger Millionenhöhe. Dies gehe aus internen Berechnungen des Bahn-Vorstands Personenverkehr für den Verbraucherausschuss des Bundestags hervor, berichtete die „Braunschweiger Zeitung“.
Danach geht die Deutsche Bahn auf der Basis der Zugverspätungen von 2006 davon aus, dass rund neun Millionen Fahrgäste im Jahr ein Anrecht auf Erstattung nach Fahrgastrecht hätten. Die finanziellen Ansprüche gegenüber der Bahn AG würden …