Wer ist zuständig, wenn es zu einer Katastrophe im Bahntunnel unterm neuen
Flughafen kommt? Die Flughafengesellschaft will die Verantwortung – und
Haftung – nicht übernehmen. Sie zieht deshalb vors Gericht. Wieder einmal.
Kurz vor der Eröffnung des Flughafens Berlin-Brandenburg in Schönefeld hat
die Flughafengesellschaft die Klagefreude gepackt. Beim Lärmschutz steht
sie dicht davor, bei der Haftungsfrage nach einem Feuer im Bahntunnel unter
dem Terminal ist im Dezember das Verwaltungsgericht eingeschaltet worden.
Dabei hatte das Innenministerium Brandenburgs bereits im Dezember
beschieden, dass die Zuständigkeit beim Flughafen liege, wogegen dieser
sich erst jetzt wehrt.
Bei der praktischen Umsetzung sei man auch auf eine unklare Formulierung
gestoßen, begründete Flughafensprecher Leif Erichsen den späten Schritt.
Das Einsatzkonzept im Fall eines Feuers sei dagegen festgezurrt.
Sollte es im Tunnel mit dem Fern- und S-Bahnhof direkt unter dem Terminal
brennen, wäre die Flughafenfeuerwehr …
Kategorie: Bahnverkehr
Bahnverkehr + Regionalverkehr: So jung und schon kaputt, Berlins Verkehrssystem hat einen neuen Sanierungsfall: Verschleiß führt zum Tempolimit auf der Brücke am Hauptbahnhof., aus Berliner Zeitung
Östlich vom Hauptbahnhof dürfen die Züge auf den Fern- und
Regionalbahngleisen nur noch Tempo 40 fahren. Betroffen ist ein mehrere
hundert Meter langer Abschnitt, zu dem die aus mehreren Brückenteilen
bestehende Humboldthafenbrücke gehört. Anlass des Tempolimits ist zu früher
Verschleiß. Ein Sprecher der Deutschen Bahn (DB) erklärte:
„Verbindungsteile zwischen den Brücken weisen eine vorzeitige Abnutzung
auf.“ Dabei ist die Brücke gerade mal rund zwölf Jahre alt – sie wurde erst
1999 fertig gestellt. Es sei klar, dass die abgenutzten Teile ausgetauscht
werden müssen. Was dies für die Fahrgäste bedeuten wird, sei „noch nicht
abschätzbar“, hieß es.
Ein schwarzes Dreieck mit einer weißen 4: So sehen die Blechtafeln aus, die
zwischen dem östlichen Einfahrsignal und den Bahnsteigen des …
Bahnverkehr + Regionalverkehr + Bahnhöfe + Straßenbahn + Straßenverkehr: Das Nadelöhr wird noch enger, Immer wieder war das Projekt verschoben worden, doch nun bereitet der DB-Konzern den Abriss und Neubau der Bahnbrücken über der Treskowallee vor. Noch wirken sich die Arbeiten nicht auf den Straßenverkehr aus. Noch., aus Berliner Zeitung
Immer wieder war das Projekt verschoben worden. Doch nun hat die Deutsche
Bahn (DB) in Karlshorst damit begonnen, den Abriss und Neubau der
Bahnbrücken über der Treskowallee vorzubereiten. Noch wirken sich die
Arbeiten nicht auf den Straßenverkehr aus. Aber das wird sich ändern, sagte
Martin Baitinger von der DB Projektbau. Ab April machen Bauzäune das
Nadelöhr, das schon jetzt die von rund 40 000 Fahrzeugen pro Tag genutzte
Nord-Süd-Verbindung verengt, noch enger – und im Mai wird es tagelang
geschlossen.
Schon zu DDR-Zeiten war klar: Die Brücken, die 1902 mit dem benachbarten
Bahnhof Karlshorst fertig wurden, sind sanierungsbedürftig, die Durchfahrt
ist mit 15 Metern zu schmal. Doch nach der Wende kam das Projekt
Brückenerneuerung nur schleppend in Gang. Der Ausbau der Strecke nach
Polen, zu dem das Vorhaben gehört, rückte auf der …
Bahnverkehr + GVZ: Gleisanschluss Brandenburg jetzt online
http://www.lok-report.de/news/news_woche_dienstag.html
Brandenburgs Verkehrsminister Jörg Vogelsänger hat sich für die weitere
Stärkung des Kombinierten Verkehrs ausgesprochen. Vogelsänger: „Die
Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene überall dort, wo dies
wirtschaftlich vertretbar, ist seit Jahren einer der Grundpfeiler der
Brandenburger Verkehrspolitik.
Ein wichtiger Teil dieser Politik ist die Stärkung des Kombinierten
Verkehrs, insbesondere im Infrastrukturbereich. Die Landesregierung
unterstützt den Bestand und Ausbau des Kombinierten Verkehrs (KV).
Dazu wurde im EFRE-Programm 2007-2013 die Förderung der
Verkehrsinfrastruktur des Kombinierten Verkehrs festgeschrieben. Hier
werden neben den KV Terminals auch der Kombinierte Verkehr in den
öffentlichen Binnenhäfen gefördert.“
Im Land Brandenburg existieren derzeit fünf öffentliche Anlagen des
Kombinierten Verkehrs. Die Standorte befinden sich im Euro Transport &
Trade Center Frankfurt (Oder), bei BASF Schwarzheide, in Elsterwerda-West
sowie in den GVZ Berlin West Wustermark und Berlin Süd Großbeeren.
Brandenburg verzeichnet im KV-Verkehr in den letzten Jahren eine stabile,
positive Entwicklung. In 2010 wurden 200.000 TEU (Twenty-foot Equivalent
Unit, Maß für Kapazitäten von Containerschiffen und Hafenumschlagsmenge,
Maßeinheit für 20 Fuß Container) umgeschlagen. Das entspricht in etwa einer
Verlagerung von 300.000 Lkw-Fahrten von der Straße auf die Schiene. Eine
sehr positive Entwicklung hat dabei das KV Terminal in Frankfurt (Oder)
genommen, welches mit 65 000 TEU bereits an der Kapazitätsgrenze angelangt
ist. Deshalb wird dieser Standort auch mit Hilfe von Mitteln aus dem
EFRE-Fonds erweitert und ausgebaut.
Die Hauptrelationen der KV-Verbindungen liegen im Ost-West Bereich. So
existieren tägliche Zugverbindungen zu den Nordseehäfen Deutschlands
(Bremerhaven und Hamburg) sowie den Niederlanden (Rotterdam und Antwerpen).
Um die Nord-Süd-Relation zu stärken, wurden die drei EU-Projekte SoNorA,
SCANDRIA und Transitects unter Beteiligung des Landes Brandenburg
initiiert. Alle Projekte beinhalten konkrete Arbeitspakete, die die
Stärkung des Kombinierten Verkehrs zur Aufgabe haben. Die Untersuchungen
beinhalten die Ermittlung von Verlagerungspotenzial, die Erstellung von
Zugkonzepten und zielen deshalb auf die konkrete Verkehrsverlagerung vom
Straßengüterverkehr zum Kombinierten Verkehr ab.
Die Verkehrsverlagerung des Güterverkehrs auf umweltfreundliche
Verkehrsträger unter Einbeziehung des Kombinierten Verkehrs ist auch
zukünftig vorrangiges verkehrspolitisches Ziel der Landesregierung. Dabei
sollten die Stärken der einzelnen Verkehrsträger genutzt und miteinander
kombiniert werden.
Um die Nachfrage für den Schienengüterverkehr und damit auch des
Kombinierten Verkehr zu erhöhen, hat das Brandenburger Verkehrsministerium
eine Informationsplattform zu den Güterverkehrsstellen im Land Brandenburg
erarbeitet: www.gleisanschluss-brandenburg.de.
Ziel dieses Internetportals ist die Darstellung von Zugangsmöglichkeiten
zum Verkehrsträger Schiene und die Bereitstellung von Detailinformationen
von Güterverkehrsstellen. Dieses System bietet eine Übersicht aller im Land
Brandenburg verfügbaren Haupt- sowie Nebenanschließer einschließlich der
Anlagen der DB Netz AG mit schienen- und umschlagsrelevanten
Fachinformationen sowie Kontaktdaten. Dieses Informationssystem wird
ständig aktualisiert und von der Wirtschaft rege genutzt (Pressemeldung
Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft, 10.01.12).
Bahnverkehr + Bahnindustrie: Fördermittelbescheid für Schienenfahrzeugbau Wittenberge GmbH
Die Schienenfahrzeugbau Wittenberge GmbH hat am 22.12.11 den
Fördermittelbescheid der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) über
insgesamt 497.000 Euro für die Sanierung des Lokschuppen Wittenberge
erhalten.
„Die Zustellung des Fördermittelbescheids ist das beste Weihnachtsgeschenk,
das die Schienenfahrzeugbau Wittenberge dieses Jahr erhalten hat!“ freut
sich Thomas Becken, Geschäftsführer der Schienenfahrzeugbau Wittenberge
GmbH.
„Damit können wir Anfang 2012 sofort mit den Umbaumaßnahmen beginnen.“ fügt
der zukünftige Geschäftsführer der Schienenfahrzeugbau Wittenberge, Ulrich
Rudler, hinzu.
Die Schienenfahrzeugbau Wittenberge GmbH (SFW) hat im November 2010 den
alten Lokschuppen am Bahnhof Wittenberge von der Stadt Wittenberge
erworben. Ziel der SFW ist es, in dem Lokschuppen eine Werkstatt zu
errichten, in der Lokomotiven, Waggons als auch Triebwagen für den eigenen
Unternehmens-verbund als auch für Dritte instand gesetzt werden.
Bevor die Werkstatt ihren Betrieb aufnehmen kann, sind jedoch umfangreiche
Sanierungsarbeiten notwendig. Bereits in diesem Jahr wurde das Dach neu
eingedeckt. Künftig sind noch Arbeiten an Installationen wir Heizung und
Elektronik notwendig. Neben der Werkstatt, wird auch der vorhandene
Bürotrakt mit ausgebaut und u.a. auch von der Eisenbahngesellschaft Potsdam
mit genutzt werden.
Insgesamt belaufen sich die Sanierungskosten für den Lokschuppen auf über
900.000 Euro. Etwas mehr als die Hälfte davon wird von der ILB gefördert.
Der Restbetrag wird von der Schienenfahrzeugbau Wittenberge selbst erbracht
Die SFW hofft, nach der Fertigstellung der Werkstatt, zehn bis 15 neue
Arbeitsplätze für die Region zu schaffen (Pressemeldung
Eisenbahngesellschaft Potsdam mbH, 23.12.11).
Bahnverkehr + Regionalverkehr: RegioInfra erhält Strecke Löwenberg (Mark) – Rheinsberg
Die RegioInfra Gesellschaft mbH (RIG) hat im Dezember den Zuschlag für die
Ausschreibung der Strecke Löwenberg (Mark) (ausschl.) – Rheinsberg (Mark)
(einschl.) durch die DB Netz AG erhalten und wird den Betrieb
voraussichtlich im April 2012 übernehmen.
Die Strecke 6751 Löwenberg (Mark) – Rheinsberg (Mark) wurde diesen Sommer
zum Kauf und zur Übernahme des Infrastrukturbetriebes durch die DB Netz AG
ausgeschrieben. Die RIG war eine von mehreren Interessenten und hat im
Dezember die offizielle Bestätigung der DB Netz AG zur Vergabe der Strecke
erhalten. Der Betriebsübergang ist auf einer vorläufigen Pachtbasis
geplant.
„Die Stärkung der Region über eine Zusammenarbeit mit lokalen Partnern
liegt uns sehr am Herzen.“, erklärt Ralf Böhme, Geschäftsführer der
RegioInfra Gesellschaft mbH. „In diesem Sinne sind wir sehr erfreut, unsere
Infrastruktur vor Ort um die neue Strecke Löwenberg (Mark) – Rheinsberg
(Mark) zu erweitern und diese Strecke damit in ihrem Bestand zu sichern.“
Mit der Übernahme wird die RegioInfra Gesellschaft die Verantwortung für
den Infrastrukturbetrieb der Strecke tragen und sicherstellen, dass wie
gewohnt in den Sommermonaten der Schienenpersonennahverkehr zwischen
Löwenberg und Rheinsberg und damit die Anbindung der Region an Berlin
durchgeführt werden kann.
Die neue Strecke erweitert die bereits im Eigentum der RIG befindliche
Strecke Neustadt/Dosse – Neuruppin – Herzberg zu einem regionalen Netz,
welches für den Schienenpersonennahverkehr, aber auch für den
Schienengüterverkehr optimal genutzt werden kann.
„Wir wollen eine sinnvolle Nutzung der noch vorhandenen
Schieneninfrastruktur in der Region für die Region realisieren und laden
daher regionale Akteure herzlich ein, mit uns zusammen nach kreativen,
individuellen Lösungen zu suchen.“ informiert Tino Hahn, Projektleiter der
RegioInfra Gesellschaft (Pressemeldung RegioInfra Gesellschaft mbH,
23.12.11).
Bahnverkehr: Alex fährt zu Weihnachten von Zwickau nach Berlin
In der Weihnachtszeit und zum Jahreswechsel wird der Vogtland-Express an 9
Tagen als lokbespannter alex-Zug von Zwickau nach Berlin fahren.
Über die Feiertage zu Weihnachten und Neujahr war der Vogtland-Express
immer besonders gut nachgefragt. Um die hohe Anzahl von Fahrgästen
problemlos zu bewältigen, setzt die Vogtlandbahn-GmbH als Vogtland-Express
an mehreren Tagen einen „klassischen“ Reisezug ein. Der Zug besteht aus
einer Elektrolokomotive (E-Lok) der Baureihe 183 und 5 Reisezugwagen aus
dem alex-Fahrzeugpool.
Bereits zur Einführung des alex im Jahr 2007 waren diese Wagen schon einmal
in Richtung Berlin im Einsatz und haben sich damals gut bewährt.
Gegenüber den sonst eingesetzten Triebwagen sind die Reisezugwagen räumlich
großzügiger gestaltet, was besonders Reisenden mit viel Gepäck zu Gute
kommt. Speziell für Eisenbahn-Freunde wird eine „Fan-Lounge“ eingerichtet.
Hier können die Eisenbahn-Freunde neben des Genusses der angenehmen Fahrt
auch über eisenbahnspezifische Themen diskutieren.
Die Fahrpreise sind in diesem Zeitraum unverändert, kostenlose
Sitzplatzreservierungen können telefonisch unter der Hotline 089 5488897-26
angemeldet werden.
Der Zubringerzug aus Adorf verkehrt bis Zwickau nach dem veröffentlichten
Fahrplan, in Zwickau muss umgestiegen werden (gleiches gilt in der
Gegenrichtung) (Pressemeldung Vogtlandbahn-GmbH, 21.12.11).
Tarife + Bahnverkehr: Veolia: InterConnex-Neujahrsaktion „Ein Ticket zahlen. Zwei Nasen fahren“
http://www.lok-report.de/news/news_woche_dienstag.html
Der InterConnex startet gleich zu Jahresbeginn mit einer neuen Kampagne. Im
Januar können zwei Kunden zum Preis von einem reisen! „Wir wollen damit die
Leute vom warmen Ofen weglocken und zu den Highlights von Berlin, Leipzig
oder der winterlichen Ostseeküste bringen“, sagt InterConnex-Produktmanager
Andreas Winter.
Im November hatten erstmals die Fahrgäste selbst den Preis beeinflussen
können. Innerhalb weniger Tage klickten mehr als 2.000 User „Gefällt mir“
und überschritten rasant die 5.000er Marke, so dass die Ticketpreise auf
das Minimum von 10 Euro sanken. Die Generation Facebook hat die Fan-Aktion
positiv aufgenommen und ist dem einzigen privaten Fernzug mit
Fahrradmitnahme auch danach treu geblieben.
Ab dem 19. Dezember ist das neue Aktionsticket online sowie an allen
Vorverkaufsstellen erhältlich. Es gelten die regulären Spartickets. Die
Zweinasenoffensive läuft den gesamten Januar, an allen Verkehrstagen und
auf allen Strecken des InterConnex. Es gibt keine Alterseinschränkungen
(Pressemeldung Veolia Verkehr, 20.12.11).
Tarife + Bahnverkehr: Veolia: InterConnex-Neujahrsaktion "Ein Ticket zahlen. Zwei Nasen fahren"
http://www.lok-report.de/news/news_woche_dienstag.html
Der InterConnex startet gleich zu Jahresbeginn mit einer neuen Kampagne. Im
Januar können zwei Kunden zum Preis von einem reisen! „Wir wollen damit die
Leute vom warmen Ofen weglocken und zu den Highlights von Berlin, Leipzig
oder der winterlichen Ostseeküste bringen“, sagt InterConnex-Produktmanager
Andreas Winter.
Im November hatten erstmals die Fahrgäste selbst den Preis beeinflussen
können. Innerhalb weniger Tage klickten mehr als 2.000 User „Gefällt mir“
und überschritten rasant die 5.000er Marke, so dass die Ticketpreise auf
das Minimum von 10 Euro sanken. Die Generation Facebook hat die Fan-Aktion
positiv aufgenommen und ist dem einzigen privaten Fernzug mit
Fahrradmitnahme auch danach treu geblieben.
Ab dem 19. Dezember ist das neue Aktionsticket online sowie an allen
Vorverkaufsstellen erhältlich. Es gelten die regulären Spartickets. Die
Zweinasenoffensive läuft den gesamten Januar, an allen Verkehrstagen und
auf allen Strecken des InterConnex. Es gibt keine Alterseinschränkungen
(Pressemeldung Veolia Verkehr, 20.12.11).
Bahnverkehr: Moskau – Berlin – Paris in 37 Stunden, Dr. Grube begrüßt neuen Zug beim ersten Zwischenhalt in Berlin • Ab sofort neue Direktverbindung über Nacht
http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
presse/presseinformationen/ubh/h20111213.html
(Berlin, 13. Dezember 2011) Premiere für eine neue Zugverbindung quer durch
Europa: Am 12. Dezember startete der neue Nachtreisezug Moskau–Berlin–Paris
(EuroNight 452/453 bzw. D 23/24) der russischen Bahn RZD. Damit erfährt die
traditionsreiche Eisenbahnachse Moskau–Paris eine Wiederbelebung. Seit 1994
gab es auf dieser Strecke keine Direktverbindung mehr.
Dr. Rüdiger Grube, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn, begrüßte heute
Morgen um 6.53 Uhr den Zug bei seinem ersten Halt am Berliner Hauptbahnhof.
„Dieser Zug ist eine Brücke, die Menschen und Kulturen auf einzigartige
Weise miteinander verbindet. Für uns als Deutsche Bahn ist es nicht nur
eine Selbstverständlichkeit, sondern auch eine große Freude, den neuen
Ost-West-Express unserer russischen Partnerbahn RZD zu unterstützen“, so
Grube.
Der mit modernem Wagenmaterial ausgestattete Zug ersetzt die bisherige
Nachtreisezug-Verbindung Moskau –Berlin. Neu ist die Verlängerung nach
Paris. Deutsche Reisende profitieren sowohl von der Qualitätssteigerung des
Zuges als auch von der erweiterten Anbindung innerhalb Deutschlands. Durch
den neuen Zug entstehen weitere Direktverbindungen zwischen Mannheim,
Frankfurt, Fulda, Hannover und Moskau.
Die Deutsche Bahn ist für den Verkehr des Zuges auf dem deutschen Abschnitt
verantwortlich. Der Zug fährt mit insgesamt acht Schlafwagen. Mindestens
zwei davon sind mit Deluxe-Abteilen ausgestattet. Außerdem steht für die
Fahrgäste auf den Strecken von Moskau nach Brest und von Warschau nach
Paris ein Speisewagen zur Verfügung.
Fahrkarten für den Zug von und nach Russland sind ab sofort in allen
DB-Verkaufsstellen erhältlich. Für den Zug gilt ein spezielles Preissystem.
Die Fahrt Berlin–Moskau ist beispielsweise für Junioren und Senioren
bereits ab 124 Euro pro Person und Strecke verfügbar.
Neben der neuen Nachtreisezug-Verbindung Moskau–Berlin–Paris ermöglichen
zahlreiche weitere Nachtreisezug-Verbindungen die komfortable europaweite
Reise über Nacht. City Night Line, der Nachtreisezug der Deutschen Bahn,
bietet beispielsweise 16 Verbindungen in acht europäische Länder an.
Im Rahmen des ersten Halts in Berlin unterzeichneten Mikhail Akulov,
Vizepräsident der russischen Bahn RZD, und Christian Brambring,
Geschäftsführer der DB AutoZug GmbH, die Vereinbarung zum Verkehr der RZD
Züge in Deutschland im Fahrplan 2012.
Reisehinweis: Für die Fahrt durch Weißrussland wird ein Transitvisum
benötigt, zur Einreise nach Russland ein Visum.
Herausgeber: Deutsche Bahn AG