http://www.lok-report.de/ Die Siemens AG und die Stadler Pankow GmbH schließen sich in einem Konsortium für die S-Bahn Berlin zusammen. Ziel ist ein gemeinsames Angebot an den potentiellen Betreiber der ausgeschriebenen Strecke (S-Bahn-Ring) über die Lieferung, Wartung und Instandhaltung von neuen S-Bahn-Zügen. Beide Unternehmen bringen langjährige Erfahrung im Geschäft mit Nahverkehrszügen mit. Das Konsortium vereint die wirtschaftliche Stärke und das Know-how eines Großkonzerns mit der Flexibilität und der Expertise eines Mittelständlers. Die Partner verbindet eine verlässliche und erfolgreiche Zusammenarbeit. Insbesondere bei S-Bahn-Projekten, wie zuletzt beim Bau von S-Bahn-Zügen für die Schweizerischen Bundesbahnen, hat sich die Zusammenarbeit von Siemens und Stadler bewährt. Siemens und Stadler sind mit ihren traditionsreichen Standorten tief in Berlin verwurzelt und engagieren sich mit Leidenschaft für diese Stadt. Die Neufahrzeuge von Siemens und Stadler sollen in Berlin und Brandenburg gebaut, gewartet und instand gehalten werden. Damit sichern die beiden Partner bestehende Arbeitsplätze in der Region und wollen neue Stellen schaffen. Zudem wird eine gemeinsame Basis für weitere Projekte im In- und Ausland geschaffen. „Wir sind davon überzeugt, dass die S-Bahn in Berlin eine Erfolgsgeschichte werden kann. Mit vereinten Kräften wollen wir als Berliner Unternehmen einen Beitrag dazu leisten, dass die Berliner S-Bahn wieder ein zuverlässiges Verkehrsmittel wird“, sagte Dr. Hans-Jörg Grundmann, CEO der Siemens-Division Rail Systems. „Wir wollen dafür sorgen, dass sie die Bürgerbahn wird, die mit modernen Fahrzeugen Kunden für sich gewinnt, weil sie in höchstem Maße sicher, komfortabel und dabei energie- und kosteneffizient ist.“ Michael Daum, Geschäftsführer der Stadler Pankow GmbH, ergänzte: „Als Berliner kennen wir die Situation der S-Bahn genau. Zuverlässigkeit und Sicherheit stehen bei uns an erster Stelle. Kompromisse auf Kosten der Qualität gibt es mit uns nicht. Wir werden in unseren Produktionsstätten in Berlin und Brandenburg moderne, von Grund auf solide und zuverlässige Züge bauen, die sicher und komfortabel sind. Und alles made in Berlin…“ (Pressemeldung Siemens/Stadler, 14.09.12).
Kategorie: Bahnindustrie
Messe + Bahnindustrie: Innotrans: Freigeländeausstellung der InnoTrans 2012
http://www.lok-report.de/archiv/news_33/archiv_woche_mittwoch.html Die 3.500 laufende Meter umfassende Gleisanlage auf dem Freigelände der Messe Berlin ist das Alleinstellungsmerkmal der InnoTrans. Auf den ausgebuchten Gleisen werden vom 18. bis 21. September über 100 innovative und zukunftsweisende Fahrzeuge für einen sicheren und pünktlichen Personen- und Güterverkehr präsentiert. Die Leistungsschau bietet den Fachbesuchern mehrere Weltpremieren und einen umfassenden Blick auf alle relevanten Neuentwicklungen der Bahnbranche im Bereich Rolling Stock. Von Triebzügen, Lokomotiven über Güterfahrzeuge und Straßenbahnen bis hin zu Bau- und Zweiwegefahrzeugen reicht die Palette an Exponaten auf dem Freigelände. Nicht zu vergessen das Thema Trasse: Bau, Modernisierung und Instandhaltung von Schiene, Stromversorgung und Leittechnik nehmen einen großen Teil der Präsentationen ein. Zu den Ausstellern zählen Global Player wie Bombardier, Siemens und Alstom sowie internationale Hersteller mit Führungsanspruch wie GE Transportation und Solaris, um nur einige zu nennen. Auch die Deutsche Bahn ist auf dem Freigelände mit mehreren Ständen prominent vertreten. Die InnoTrans ist die weltweit bedeutendste Premierenplattform für neue Spitzentechnologie der Bahnbranche. So stellt Patentes Talgo in Berlin erstmals den Prototyp des komplett in Eigenregie entwickelten Hochgeschwindigkeitszugs AVRIL vor. Mit zwei TRAXX Lokomotiven zeigt Bombardier genauso Weltpremieren wie Vossloh mit seinem Schleifzug für das High-Speed Grinding und der neuen modularen Straßenbahn-Familie Tramlink. Auch Siemens ist mit einer Weltpremiere vertreten: Besucher können auf dem Gleisgelände die neue Metro Inspiro für Warschau begutachten. Ausgesprochen positiv verläuft auch die Entwicklung der Messestände auf dem Freigelände. Erstmals nutzen über 40 Aussteller die Chance, in direkter Nähe zu den Fahrzeugen ihre thematisch eng verknüpften Produkte und Services aus dem Segment Railway Infrastructure vorzustellen (Pressemeldung Messe Berlin, 15.08.12).
Bahnverkehr: Neues Lager- und betriebliches Logistikzentrum in Wittenberge
http://www.lok-report.de/archiv/news_30/archiv_woche_freitag.html Mit einem symbolischen Spatenstich gaben der Infrastrukturstaatsekretär des Landes Brandenburg, Rainer Bretschneider, Bürgermeister der Stadt Wittenberge, Dr. Oliver Hermann, Konzernbevollmächtigte für die Länder Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern, Deutsche Bahn AG, Dr. Joachim Trettin, Leiter des Werks Wittenberge, Dietmar Schmidt, am 26.07.12 das offizielle Startsignal für den Bau eines neuen, modernen Lager- und betrieblichen Logistikzentrums im Werk Wittenberge der DB Fahrzeuginstandhaltung GmbH. Der Neubaukomplex entsteht innerhalb des Werksareals. Seine Gesamtfläche umfasst rund 6.000 Quadratmeter. Die Gesamtinvestition für den Neubau einschließlich technischer Ausrüstung (Lagertechnik, Regalsystem, Bedientechnik etc.) beträgt rund 6,5 Millionen Euro. Nach seiner Fertigstellung – geplant im Juni 2013 – wird die Materialwirtschaft im Werk Wittenberge in einen Kernbereich konzentriert und die Logistikprozesse optimaler gestaltet. Die Region ist mit beteiligt: den Zuschlag für den Bau erhielt die Perleberger Hochbau GmbH. Die Firma konnte sich damit im internationalen Ausschreibungsverfahren durchsetzen. „Mit dem Neubau des Lager- und betrieblichen Logistikzentrums rüstet sich das Werk Wittenberge für die Zukunft. Mit ihrem langjährig angelegten Investitionsprogramm stärkt die DB Fahrzeuginstandhaltung GmbH somit nicht nur ihren Standort in Wittenberge, sondern sichert weiterhin die Arbeitsplätze ihrer rund 1080 Mitarbeiter“, sagte Dietmar Schmidt, Leiter des Werks Wittenberge der DB Fahrzeuginstandhaltung GmbH, bei der heutigen Vorstellung des Bauvorhabens (Pressemeldung Deutsche Bahn, 27.07.12).
U-Bahn: Berlin U-Bahn bekommt neue Züge mit Bauch Stadler produziert erstmals Fahrzeuge für die BVG, aus MAZ
http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/12357849/61129/Stadler-produziert-erstmals-Fahrzeuge-fuer-die-BVG-Berlin.html VELTEN – Die neuen U-Bahnzüge für Berlin haben einen Bauch. Für diese, zusätzlichen Platz schaffende Lösung haben sich jetzt die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) entschieden. Der Auftrag für den Bau und die Erprobung von zwei Vorserien-Zügen ging an die Stadler Pankow GmbH, die drei Produktionswerke in Berlin und einen Service- und Indienststellungsstandort in Velten hat. Der Testbetrieb für die beiden Vier-Wagen-Züge soll im Frühjahr 2015 beginnen. Verläuft dieser erfolgreich, will die BVG ab 2017 weitere 34 U-Bahn-Züge im Wert von 154 Millionen Euro kaufen. Bei Stadler in Pankow ist die Freude groß. Ist es doch das erste Mal, dass …
U-Bahn: Stadler: Testbetrieb für "U-Bahn Typ IK" beginnt im Frühjahr 2015
http://www.lok-report.de/ Nach der erfolgreichen Beteiligung an einer europaweiten Ausschreibung produziert der Berliner Schienenfahrzeughersteller Stadler Pankow GmbH bis 2015 zwei neue U-Bahn-Vorserienfahrzeuge für die Berliner Verkehrsbetriebe BVG. Zudem besteht bei erfolgreichem Testbetrieb eine Option auf Serienherstellung für bis zu weitere 34 Fahrzeuge, die dann ab 2017 an die BVG ausgeliefert werden könnten. „Stadler Pankow überzeugte mit einem innovativen Konzept und seinen Referenzen im Schienenfahrzeugbereich“, so Hans-Christian Kaiser, Direktor U-Bahn der Berliner Verkehrsbetriebe. „Die durchgehenden Vier-Wagenzüge werden eine neue Bezeichnung in die Berliner U-Bahntypologie einführen und als IK-Züge der Kleinprofilfahrzeuge eingesetzt. Sie sollen die seit mehr als 45 Jahren im Einsatz befindlichen U-Bahnen der Serie A3L71 ersetzen und unsere Fahrzeugflotte modernisieren.“ „Wir freuen uns, dass wir unsere jahrzehntelange Erfahrung und unser technisches Know-how auch im Segment U-Bahnen unter Beweis stellen können. Gleichzeitig erschließen wir mit diesem Auftrag erstmals den Schienenfahrzeugmarkt in der Hauptstadt“, sagt Michael Daum, Geschäftsführer der Stadler Pankow GmbH. „Sämtliche Leistungen wie Entwicklung, Konstruktion und Fertigung der Fahrzeuge sowie Montierung, Lackierung und Inbetriebnahme werden dabei in den unternehmenseigenen Produktionsstätten Pankow, Reinickendorf und Hohenschönhausen erbracht. Die Besonderheit der neuen U-Bahnfahrzeuge ist die sogenannte „Bombierung“. Die U-Bahnwagen wölben sich dabei in der Mitte leicht nach außen, so dass mehr Platz im Fahrgastraum entsteht, ohne dass die für die Tunnel maßgeblichen Begrenzungen überschritten werden. Die Züge verfügen über eine Gesamt-Kapazität von etwa 330 Plätzen, davon etwa 80 Sitzplätze in Längsbestuhlung und 250 Stehplätze. Als Nachfolger des Typs HK zeichnen sie sich durch vergrößerte Mehrzweckbereiche aus, so dass die künftigen Transportbe-dingungen für mobilitätseingeschränkte Personen sowie sperriges Gepäck und Kinderwagen verbessert werden. Die konkrete Innenraumgestaltung befindet sich derzeit in der Abstimmungsphase. Darüber hinaus erhalten die Züge eine energiesparende Beleuchtungs- und Signaltechnik sowie TFT-Monitore im Fahrgastbereich (Pressemeldung Stadler, 11.07.12).
U-Bahn: Stadler: Testbetrieb für „U-Bahn Typ IK“ beginnt im Frühjahr 2015
http://www.lok-report.de/ Nach der erfolgreichen Beteiligung an einer europaweiten Ausschreibung produziert der Berliner Schienenfahrzeughersteller Stadler Pankow GmbH bis 2015 zwei neue U-Bahn-Vorserienfahrzeuge für die Berliner Verkehrsbetriebe BVG. Zudem besteht bei erfolgreichem Testbetrieb eine Option auf Serienherstellung für bis zu weitere 34 Fahrzeuge, die dann ab 2017 an die BVG ausgeliefert werden könnten. „Stadler Pankow überzeugte mit einem innovativen Konzept und seinen Referenzen im Schienenfahrzeugbereich“, so Hans-Christian Kaiser, Direktor U-Bahn der Berliner Verkehrsbetriebe. „Die durchgehenden Vier-Wagenzüge werden eine neue Bezeichnung in die Berliner U-Bahntypologie einführen und als IK-Züge der Kleinprofilfahrzeuge eingesetzt. Sie sollen die seit mehr als 45 Jahren im Einsatz befindlichen U-Bahnen der Serie A3L71 ersetzen und unsere Fahrzeugflotte modernisieren.“ „Wir freuen uns, dass wir unsere jahrzehntelange Erfahrung und unser technisches Know-how auch im Segment U-Bahnen unter Beweis stellen können. Gleichzeitig erschließen wir mit diesem Auftrag erstmals den Schienenfahrzeugmarkt in der Hauptstadt“, sagt Michael Daum, Geschäftsführer der Stadler Pankow GmbH. „Sämtliche Leistungen wie Entwicklung, Konstruktion und Fertigung der Fahrzeuge sowie Montierung, Lackierung und Inbetriebnahme werden dabei in den unternehmenseigenen Produktionsstätten Pankow, Reinickendorf und Hohenschönhausen erbracht. Die Besonderheit der neuen U-Bahnfahrzeuge ist die sogenannte „Bombierung“. Die U-Bahnwagen wölben sich dabei in der Mitte leicht nach außen, so dass mehr Platz im Fahrgastraum entsteht, ohne dass die für die Tunnel maßgeblichen Begrenzungen überschritten werden. Die Züge verfügen über eine Gesamt-Kapazität von etwa 330 Plätzen, davon etwa 80 Sitzplätze in Längsbestuhlung und 250 Stehplätze. Als Nachfolger des Typs HK zeichnen sie sich durch vergrößerte Mehrzweckbereiche aus, so dass die künftigen Transportbe-dingungen für mobilitätseingeschränkte Personen sowie sperriges Gepäck und Kinderwagen verbessert werden. Die konkrete Innenraumgestaltung befindet sich derzeit in der Abstimmungsphase. Darüber hinaus erhalten die Züge eine energiesparende Beleuchtungs- und Signaltechnik sowie TFT-Monitore im Fahrgastbereich (Pressemeldung Stadler, 11.07.12).
Bahnverkehr: Deutsche Bahn rüstet ICE3-Flotte um, aus Wirtschaftswoche
http://www.wiwo.de/unternehmen/dienstleister/nach-problemen-deutsche-bahn-ruestet-ice3-flotte-um/6697714.html Lange Zeit musste die Deutsche Bahn warten, nun kündigt Technikvorstand Volker Kefer an: „Wir sind sehr optimistisch, im dritten Quartal mit dem Austausch der Treibradsatzwellen beim ICE 3 starten zu können.“ Spätestens ab September würden dann nach und nach insgesamt 1200 Radsätze an den Hochgeschwindigkeitszügen erneuert. Dies ist notwendig, weil im Juli 2008 ein ICE 3 wegen eines Bruches der Radsatzwelle entgleist war. Seitdem müssen die Züge alle 30.000 Kilometer per Ultraschall auf feinste Haarrisse untersucht werden. Dem Unternehmen fehlen dadurch wertvolle Reserven. Bis zum Beginn des Winterfahrplans in diesem Dezember sollen bereits zehn der insgesamt …
Messe: Innotrans: Premieren, verkehrstechnische Innovationen und erste Trends
http://www.lok-report.de/news/news_woche_donnerstag.html Der Neuheitenreport liefert eine ausgewählte Übersicht der auf der InnoTrans 2012 präsentierten Innovationen. Die ersten 40 illustrierten Meldungen sind jetzt online. Brancheninsider und Fachjournalisten können sich somit schon vorab auf der Internetseite der InnoTrans über die vom 18. bis 21. September in Berlin gezeigten Produktneuheiten der Bahnindustrie informieren. Auf der Leitmesse für Verkehrstechnik stehen vor allem die Neu- und Weiterentwicklungen bei den Produkten der Bahnindustrie im Zentrum des Besucher- und Medieninteresses. Zahlreiche Exponate werden auf der Messe erstmals der Fachöffentlichkeit präsentiert. Mittlerweile richten viele internationale Unternehmen ihre Innovationszyklen an der InnoTrans aus und folglich hat die gesamte Bahn-Fachwelt die Messe als Premieren-Termin fest im Blick. Erste Hinweise dafür, dass sich diese Entwicklung weiter fortsetzt, liefert der aktuelle Neuheitenreport. Der Neuheitenreport enthält bereits die ersten Weltpremieren, dazu zählen beispielsweise der Traktionstransformator PETT von ABB Railway und die neuen Bahnfunkantennen der Serie OmniPlanar-TOP 230 AMR der Firma Antonics-ICP. Insgesamt ist die bisherige Beteiligung der Aussteller am Neuheitenreport höher als im Vergleichszeitraum 2010. Darüber hinaus ist in diesem Jahr der Anteil der internationalen Zusendungen auf über 50 Prozent gestiegen. Messeteilnehmer aus Europa, Asien sowie aus Australien und den USA präsentieren ihre innovativen Produkte in der aktuellen Zusammenstellung der Produktinnovationen. Nimmt man den Neuheitenreport genauer unter die Lupe, dann fallen die Themen Nachhaltigkeit und Energieeffizienz besonders ins Auge; eine Vielzahl an Innovationen richtet sich an diesen Schwerpunkten aus. Hightech-Lösungen in den Produkt-Bereichen Digitalisierung und Elektronisierung sowie Internetanwendungen sind weitere Trends. Zu den Soft- und Hardware-Innovationen zählen zum Beispiel Systeme für die Datenerfassung, Informationssysteme sowie Software-Tools für die Projektplanung und das Flottenmanagement. Überdies werden neuartige Verbundstoffe für die Fahrzeugherstellung sowie Kabel und Steckverbinder im Neuheitenreport vorgestellt (Pressemeldung Mese Berlin, 31.05.12).
Bahnindustrie: Im Auftrag der Bahnindustrie Regionale Unternehmen tun sich zusammen und finanzieren mit einer Million Euro eine Professur, aus MAZ
http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/12331279/62249/Regionale-Unternehmen-tun-sich-zusammen-und-finanzieren-mit.html BRANDENBURG/HAVEL – Eisenbahnunternehmen der Region setzen auf die Forschung und investieren dazu gemeinsam eine Million Euro. Gestern wurde an der Fachhochschule Brandenburg (FHB) in Brandenburg/Havel die neue Stiftungsprofessorin für „Energieeffiziente Systeme der Bahntechnologie“, Claudia Langowsky, vorgestellt. Die Forschungsprofessur wird von der Deutschen Bahn sowie 15 weiteren Unternehmen getragen. Sie haben sich bereits vor zwei Jahren im Forschungsverbund „Eco Rail Innovation“ (ERI) zusammengeschlossen. Die kommenden fünf Jahre investieren sie eine Million Euro in die Forschungsarbeit von Claudia Langowsky. Laut Bahn-Technik-Vorstand Volker Kefer ist eine ERI-Studie, die Markttrends bis 2020 beschreibt, die Basis für die Planungen der Bahn für die nächsten zehn bis 20 Jahre. Eine Empfehlung: die Steigerung der Energieeffizienz. Das Interesse der Zulieferer am Thema ist laut …
Bahnindustrie: SFW: Instandhaltung und Reparatur im Lokschuppen Wittenberge
http://www.lok-report.de/news/news_woche_freitag.html Die Schienenfahrzeugbau Wittenberge GmbH (SFW) hat mit der Instandhaltung und Reparatur erster Diesel- und E-Lokomotiven im Lokschuppen Wittenberge begonnen. Nach dem Erhalt des Fördermittelbescheides zum Ausbau des Lokschuppens, starteten Anfang 2012 Sanierungsarbeiten, welche zurzeit noch laufen. „Wir haben uns bewusst für den Standort Wittenberge entschieden.“ informiert Ulrich Rudler, Geschäftsführer der Schienenfahrzeugbau Wittenberge GmbH. „Mit der bereits existierenden Werkhalle, den vorhandenen Grubengleisen sowie entsprechender Technik verfügen wir über eine hervorragende Basis, um schon vor der Fertigstellung der Sanierungsarbeiten des Bürokomplexes mit dem laufenden Betrieb beginnen zu können. Zudem verfügt die Werkstatt über einen direkten Gleisanschluss an den Bahnhof Wittenberge und liegt strategisch günstig an den Haupttrassen Hamburg – Berlin sowie Rostock – Magdeburg.“ so Rudler weiter. Seit dem Erhalt des Fördermittelbescheids im Dezember vergangenen Jahres wird aktiv am Ausbau der Werkstatt und des dazugehörigen Bürokomplexes gearbeitet. In der Werkhalle kann mittlerweile an den ersten Schienenfahrzeugen gearbeitet werden. Zwei der fünf Grubengleise werden momentan für Instandhaltungs- und Wartungsarbeiten für die Eisenbahngesellschaft Potsdam mbH genutzt. Im Bürotrakt wurde bereits der Trockenbau fertiggestellt sowie Elektro- und Sanitärarbeiten beendet, so dass kurzfristig mit den Malerarbeiten begonnen und einem baldigen Umzug entgegengeblickt werden kann. Mit der Inbetriebnahme der Werkstatt in Wittenberge baut die SFW das regionale Netzwerk der Unternehmensgruppe ENON GmbH & Co.KG weiter aus und präsentiert damit ihre regionale Verwachsenheit. Zudem leistet sie einen aktiven Beitrag zur kontinuierlichen Sicherung der Region mit der Schaffung von mindestens zehn geplanten neuen Arbeitsplätzen (Pressemeldung Schienenfahrzeugbau Wittenberge GmbH, 18.05.12).