Neue Pläne der Vivico für das Gelände am Hauptbahnhof TIERGARTEN. Das Immobilienunternehmen Vivico hat für das Lehrter Stadtquartier am Hauptbahnhof ein neues Konzept erarbeitet. Statt Büros und Appartements soll jetzt ein Hotel- und Kongresszentrum gebaut werden. Vorgesehen sind in den fünf Gebäuden südlich des Bahnhofs am Washingtonplatz gleich mehrere Hotels, die Kategorien liegen zwischen zwei und fünf Sternen, sagt Michael Burrack, Vivico-Chef in Berlin. Außerdem soll ein Kongresszentrum mit einer Kapazität zwischen 1 500 und 5 000 Teilnehmern errichtet werden. „Der Standort am Hauptbahnhof ist sehr gut zu erreichen und für derartige Nutzungen prädestiniert“, sagt Burrack. Deshalb habe man in diesem Jahr für …
Infrastrukturminister Reinhold Dellmann erwartet von der DB AG eine engere Kooperation mit den Kommunen, wenn nicht mehr genutzte Empfangsgebäude verkauft werden sollen. Der Konzern hatte kürzlich informiert, dass 42 Brandenburger Bahnhöfe im Paket an eine deutsch-englische Investorengruppe verkauft wurden. Reinhold Dellmann: „Ich sehe die aktuelle Lösungsstrategie der DB AG kritisch, mit Investorenpaketen die Immobilienlast rasch abwickeln zu können. Hier muss auch die DB AG ihre Gemeinwohlverpflichtung wahrnehmen und darf nicht nur reine Kapitalverwertungsinteressen vertreten. Wir brauchen gute Konzepte und Ideen, damit DB AG, Land und Kommunen gemeinsam zu Lösungen kommen. Alle Partner müssen dabei aufeinander zugehen. Es reicht nicht aus, den Kommunen den Kauf anzubieten, es muss auch ehrliche Anstrengungen geben, Lösungen zu finden.“ Vertreter der Investorengruppe, der DB AG, des Ministeriums, des Städte- und Gemeindebundes Brandenburg und Abgeordnete von Bundes- und Landtag treffen sich zu einer Fachtagung mit Bürgermeistern am Montag, 14. 01. 2008 im Potsdamer Kaiserbahnhof. Die Veranstaltung hatte bereits stattfinden sollen, war aber von der DB AG unter Berufung auf die Unabkömmlichkeit ihrer Mitarbeiter während des Streiks der Lokführer abgesagt worden. Reinhold Dellmann: „Ich bedaure, dass die DB AG diesen Schritt noch vor der lange vereinbarten Konferenz gegangen ist. Ich möchte gerne wissen, wie die versprochenen konkreten Investitionsabsichten der Investorengruppe aussehen und welche konkreten Perspektiven einer zeitnahen Entwicklung sowie Folgenutzung für die Brandenburger Standorte anstehen. Mir ist aber auch wichtig, dass die DB AG hier mit den richtigen Verantwortlichen präsent ist, um verlässliche Kontakte zu den Kommunen zu knüpfen.“ Karl-Ludwig Böttcher vom Städte- und Gemeindebund Brandenburg: „Die Übernahme oder der Betrieb nicht mehr benötigter Bahnhofsgebäude ist regelmäßig keine kommunale Aufgabe. Wie bei allen anderen Liegenschaften ist es auch hier Aufgabe des jeweiligen Eigentümers, sich um Unterhaltung und Pflege zu kümmern. Um so wichtiger ist der Dialog der Verantwortlichen aller Ebenen. Der ‚vorauseilende’ Verkauf ist nicht gerade ein Beweis der Verlässlichkeit von Absprachen.“ Es geht um die Zukunft von 177 Empfangsgebäuden der DB AG in Brandenburg, die nach den derzeitigen Planungen der DB aktuell nicht mehr für verkehrliche Zwecke genutzt werden. Davon will die DB AG 20 Gebäude in ihrem eigenen Besitz behalten, 42 werden durch ein Investorenpakt vermarktet und 115 stehen zum Einzelverkauf an. Viele Empfangsgebäude haben eine grundsätzliche städtebauliche Bedeutung. In solchen Fällen ist auch eine Landesförderung über Stadtentwicklungsprogramme prinzipiell denkbar (Pressemeldung Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung, 13.12.07).
Senatorin zieht Bilanz / Probleme in Job-Centern Christine Richter
Die Situation für Behinderte in Berlin hat sich in den letzten 15 Jahren deutlich verbessert. Dieses Fazit zog Sozialsenatorin Heidi Knake-Werner (Linke) gestern nach der Senatssitzung. Dort hatte sie den Bericht „Barrierefreies Berlin – 15 Jahre Leitlinien zum Ausbau Berlins als behindertengerechte Stadt“ vorgestellt. In Berlin leben 550 000 Menschen mit Behinderungen. Sie stellen damit 16 Prozent der Bevölkerung. Im Jahr 1992 habe es zwölf U-Bahnhöfe mit Aufzügen gegeben, inzwischen seien 48 hinzugekommen, sagte die Senatorin. Da es in einigen dieser 60 U-Bahnhöfe mehrere Fahrstühle gibt, beläuft sich die Zahl der Aufzüge insgesamt auf 90. Der Einbau eines Fahrstuhls koste die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) …
Vom 1. bis 31. Dezember von 19 bis 22 Uhr ermöglicht die Werbegemeinschaft Berlin Hauptbahnhof kostenloses Parken im Hauptbahnhof / Geschäfte täglich bis 22 Uhr geöffnet
(Berlin, 30. November 2007) Kostenfreies Parken im Advent: das bietet der Berliner Hauptbahnhof vom 1. bis 31. Dezember jeweils von 19 bis 22 Uhr. Bequem parken und in 80 Geschäften im weihnachtlich geschmückten Hauptbahnhof gemütlich einkaufen, schlemmen und staunen ohne an zusätzliche Parkgebühren oder drohende Knöllchen denken zu müssen. Das kostenlose Parken im Advent wird von der Werbegemeinschaft Berlin Hauptbahnhof ermöglicht.
Darüber hinaus sind die Geschäfte ganzjährig auch an den Sonn- und Feiertagen von 8-22 Uhr geöffnet, 365 Tage im Jahr.
Im Berliner Hauptbahnhof gibt es 860 Parkplätze, die von DB Bahn Park vorgehalten werden. Das Parkhaus hat zwei Einfahrten: es kann durch die unterirdische Zufahrt aus dem Tiergartentunnel (von Süden kommend) erreicht werden, oder oberirdisch von der Clara-Jaschke-Straße aus.
Herausgeber: Deutsche Bahn AG Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland Verantwortlich für den Inhalt: Konzernsprecher/ Leiter Unternehmenskommunikation Oliver Schumacher
Ab 1. Dezember günstiger Pendlertarif auch für Fernreisende – Einführung der Umweltzone unterstützt Parken am S-Bahn-Ring
(Berlin, 28. November 2007) Noch bequemer und kostengünstiger vom Auto auf die Bahn umsteigen, das gilt ab 1. Dezember auch für Fernverkehrsreisende, die in Berlin Südkreuz ihr Auto parken und mit der Bahn auf Reisen gehen. Inhaber einer BahnCard zahlen pro Tag lediglich fünf Euro für einen bequem erreichbaren Parkplatz. Die Rabattierung erfolgt mit der Karte direkt am Kassenautomaten. Bisher kostete ein Tag Parken mit BahnCard 10 Euro, der Normaltarif ohne BahnCard beträgt 15 Euro. Das Parkhaus Südkreuz bietet angenehm kurze Wege zu den Gleisen, es ist die optimale Anbindung an die Schiene im Süden Berlins. Auch der Hauptbahnhof ist nicht weit: in 6 Minuten ist man vom Südkreuz aus da.
Wer vom Auto auf die Bahn umsteigt, spart nicht nur die Zeit der Suche nach einer Parklücke in der Innenstadt, sondern schont auch die Umwelt.
Ab 1. Januar 2008 wird in Berlin innerhalb des S-Bahnringes eine Umweltzone eingerichtet. Autos mit einem erhöhten Abgasausstoß dürfen diese Zone nicht passieren. Da kommt der Umstieg auf die öffentlichen Verkehrsmittel gerade recht. Bereits seit Mai bietet das Parkhaus am Bahnhof Berlin Südkreuz einen sogenannten „Pendlertarif“ für Nahverkehrskunden. Dieser kostet lediglich 30 Euro im Monat, das ist ein Euro pro Tag. Das Auto wird sicher abgestellt und für die Fahrt in die Innenstadt steht das breite Angebot des öffentlichen Nahverkehrs zur Verfügung. So wird sauberes Pendeln leicht gemacht.
Informationen zum Pendlertarif für Monatskartenbesitzer oder Abonnementskunden von BVG, VBB, DB und S-Bahn gibt es unter der Servicenummer 030 319 87 15 44 zum Ortstarif. Parallel dazu wird in der S-Bahn für umweltfreundliches Parken am Südkreuz geworben.
Alles zur Umweltzone ist unter http://www.berlin.de/umweltzone zu finden.
Herausgeber: Deutsche Bahn AG Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland Verantwortlich für den Inhalt: Konzernsprecher/ Leiter Unternehmenskommunikation Oliver Schumacher
Der bisher unbenannte Platz vor dem Bahnhof Südkreuz wird am 17. Dezember nach der Schauspielerin Hildegard Knef, die auch als Sängerin und Autorin berühmt wurde, benannt. Damit folgt das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg einem …
(Berlin, 23. November 2007) Bis zum 6. Januar 2008 erstrahlt im Berliner Hauptbahnhof wieder der Swarovski Weihnachtsbaum. Im Beisein von Maria Krautzberger, Staatssekretärin in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin, Rolf Reh, Mitglied des Vorstands der DB Station&Service AG und Ruud Wigman, Geschäftsführer Swarovski Deutschland GmbH, wird der Baum am 26. November 2007 vor 400 geladenen Gästen feierlich illuminiert. Die Illumination ist der Höhepunkt der Fashionshow „Dancing Crystals“, bei der unter anderem Top Model Barbara Maier die aktuelle Swarovski Kollektion vorführt. Auch Kreativdirektorin Nathalie Colin-Roblique, eigens aus Paris angereist, steht für Fragen zur Verfügung. Die Show findet im Eingangsbereich Washingtonplatz des Hauptbahnhofes statt.
Der 20 Meter hohe Weihnachtsbaum ist der größte Swarovski Weihnachtsbaum Europas. Seine Zweige sind mit über 44.000 Weihnachtsornamenten und schillernden Aurora Borealis Kristallen geschmückt. Als 1998 der erste Baum dieser Art am Zürcher Christkindlmarkt erstrahlte, setzte der 15 Meter große, mit 6.000 Kristallornamenten behängte Baum neue Maßstäbe für glamourösen Christbaumschmuck.
Inzwischen schmücken die Bäume mehrere Metropolen weltweit, darunter auch das Rockefeller-Center in New York.
Die limitierten Weihnachtsornamente 2007 sind exklusiv in allen Swarovski Stores Deutschland erhältlich, auch im Berliner Hauptbahnhof.
Neben dem Baum werden 1.500 Sterne im Bahnhof und an der Fassade funkeln. Die 70 Zentimeter bis sechs Meter großen Sterne werden von einem neun Meter hohen „Sternewerfer“, einer leuchtenden Märchenfigur an der Nordfassade (Europaplatz), gleichsam über den Bahnhof geworfen.
In der Adventszeit sind die Geschäfte im Berliner Hauptbahnhof wie – an allen Tagen des Jahres – von 8-22 Uhr geöffnet und laden zum shoppen, schlemmen und staunen ein. Vom 01.-31.12. ist mit der Aktion „Parken im Advent“, die von der Werbegemeinschaft des Bahnhofes ermöglicht wird, das Parken im Parkhaus des Hauptbahnhofs von 19-22 Uhr kostenlos.
Herausgeber: Deutsche Bahn AG Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland Verantwortlich für den Inhalt: Konzernsprecher/ Leiter Unternehmenskommunikation Oliver Schumacher
Der S-Bahn-Weihnachtsmarkt lädt am 2. Adventswochenende, 8. und 9. Dezember 2007, in den festlich geschmückten Berliner Ostbahnhof ein. In der Zeit von 10 bis 18 Uhr haben neben weihnachtlichen Ständen auch die Geschäfte geöffnet, in denen nach Geschenken fürs Fest gestöbert werden kann. Auch die Modelleisenbahnanlage vom Verein für Berlin-Brandenburgische Stadtbahngeschichte „Weinbergsweg“ wird zu bestaunen sein. Natürlich ist auch an das leibliche Wohl gedacht, und es gibt von Leb- und Baumkuchen über Glühwein bis hin zu Stollen alles, was die Vorweihnachtszeit versüßt
Einen Besuch lohnt ebenfalls das abwechslungsreiche Bühnenprogramm, das für jeden Geschmack etwas bietet. So treten am Samstag, dem 8. Dezember, um 10.10 Uhr die Potsdamer Turmbläser und um 12.45 Uhr die Schöneberger Sängerknaben auf. Für Kinder sorgen Ulf & Zwulf um 10.25 Uhr für Spaß. Ab 15 Uhr begeistert die …
Mehr als drei Jahre nach dem Brand im S-Bahnhof Anhalter Bahnhof ist die Station immer noch ein Problemfall in Sachen Brandschutz. Auch andere große Stationen im Nord-Süd-Tunnel müssen wegen technisch veralteter Schutzeinrichtungen nachgerüstet werden. Freiliegende Kabel, blanker Beton an der Decke und verschlossene Kioske im Eingangsfoyer: auch fünf Monate nachdem die Deutsche Bahn (DB) die Modernisierung des Anhalter Bahnhofs für abgeschlossen erklärt hat, präsentiert sich die mitten im Hotelviertel gelegene und nur wenige Hundert Meter vom Potsdamer Platz entfernte Station noch immer als Baustelle. Die Begründung der DB-Verantwortlichen stimmt nachdenklich: Noch immer sei die Brandschutztechnik im Gebäude …
Der parlamentarische Innenausschuss hat den Weg zu mehr Videoüberwachung im öffentlichen Nahverkehr frei gemacht. Während der CDU die Novelle nicht weit genug geht, kündigten die Grünen eine Verfassungsklage gegen das neue Gesetz an. Von Jens Anker
Der parlamentarische Innenausschuss hat den Weg zu mehr Videoüberwachung im öffentlichen Nahverkehr frei gemacht. Mit den Stimmen der Regierungsfraktionen SPD und Linke soll es der Polizei künftig ermöglicht werden, zur Abwehr einer erheblichen Straftat auf den Bahnhöfen der U- und S-Bahn Videoaufnahmen zu machen und auszuwerten. Auch auf Großveranstaltungen soll die Polizei die Erlaubnis erhalten, von den Veranstaltern veranlasste Videoüberwachungen auszuwerten. Die Neufassung des Allgemeinen Sicherheits- und Ordnungsgesetzes (Asog) war innerhalb der Regierungskoalition umstritten. Teile der Linken lehnten die Videoüberwachung …