Bahnhöfe + Regionalverkehr: Bahnhofsfest in Luckau

http://www.lok-report.de/

Richtig zünftig geht es am kommenden Samstag, 19. Juli, ab 10 Uhr auf dem Bahnhof Luckau Zentrum zu. Mit Blasmusik, gemütlichem Biergarten und einem Sonderzugverkehr zwischen Wüstermarke und Lübben Haltepunkt kommen Bahninteressierte und Ausflügler auf ihre Kosten. Für Kinder gibt es eine große Hüpfburg.
Der Fahrplan ist im Internet unter www.regionaleisenbahn.de abrufbar. Initiator ist der DBV-Förderverein Niederlausitzer Eisenbahn (Pressemeldung Förderverein Niederlausitzer Eisenbahn, 15.07.08).

S-Bahn + Bahnhöfe: Anwohner stoppt nächtliche Bauarbeiten am Ostkreuz, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0714/berlin/0040/index.html

Bahn buchte Hotels, plante Ersatzverkehr – alles umsonst
Ulrich Paul
Peinliche Panne bei den Bauarbeiten am Bahnhof Ostkreuz. Ein Anwohner hat am Freitag vor dem Verwaltungsgericht die für das Wochenende geplanten nächtlichen Abbrucharbeiten an einem Brückengewölbe in letzter Minute gestoppt. Das bestätigte gestern Bahnsprecher Burkhard Ahlert. „Das Ganze ist ziemlich ärgerlich“, sagte er. Für die Arbeiten in der Nacht hatte sich die Bahn zuvor eine Ausnahmegenehmigung von der Senatsverwaltung für Gesundheit besorgt. Doch dagegen reichte Anwohner Jürgen Freymann von der Betroffenenvertretung Traveplatz Ostkreuz erfolgreich Klage ein.
Die Bahn wurde von der Entscheidung völlig überrascht. Sie hatte bereits Hotelzimmer für 180 Anwohner gemietet, die drei Tage lang aus ihren …

S-Bahn + Bahnhöfe: Bahnhofshalle in Schöneweide wird abgerissen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0712/berlin/0103/index.html

DB baut die Station neu / Tunnel für die Straßenbahn
Peter Neumann
Ein weiteres architektonisches Relikt aus DDR-Zeiten verschwindet. Beim geplanten Umbau des Bahnhofs Schöneweide wird die Eingangshalle 2010 größtenteils abgerissen, sagte Lars Wolf von der Deutschen Bahn (DB) Station & Service am Freitag. An ihrer Stelle entsteht ein „Vermarktungsneubau“, in den wieder Geschäfte einziehen sollen. Er erhält einen Ausgang zum benachbarten Einkaufszentrum. Das denkmalgeschützte Empfangsgebäude an der Michael-Brückner-Straße bleibt erhalten, sagte Wolf.
Die Reichsbahn hatte die Halle in den siebziger Jahren von 190 auf 630 Quadratmeter vergrößert. Lichtenberg und Schöneweide galten als die wichtigsten Fernbahnhöfe in der Hauptstadt der DDR. Obwohl es nur einen Bahnsteig für Fernzüge gibt, wurden in Schöneweide allein 1977 mehr als 1,8 Millionen Fahrgäste gezählt. Der heutige Volksbühnen-Intendant Frank Castorf absolvierte dort eine …

S-Bahnhöfe aktuell, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
04bff91947af0aa5c1257481004eb76b?
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Aufzüge

Priesterweg: Der Austausch des Aufzugs auf dem Bahnsteig Gleis 2/4 (Richtung Südkreuz) dauert bis voraussichtlich 29. August 2008. Umfahrung für Rollstuhlfahrer über den Bahnhof Südkreuz.
Hohen Neuendorf: Der Aufzug wird seit dem 7. Juli innerhalb von sechs Wochen ausgetauscht. Dennoch bleibt der Bahnhof für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste erreichbar. Die Oberhavel Verkehrsgesellschaft mbH (OVG) setzt auf ihrer Buslinie 809 Hennigsdorf, Friedrich-Wolf-Straße – S-Bf. Hennigsdorf (S 25) – S-Bf. Hohen Neuendorf (S 1, S 8) – S-Bf. Bergfelde (S 8) – S-Bf. Hermsdorf (S 1) ausschließlich barrierefreie Fahrzeuge ein. Infos unter www.ovg-online.de und am S-Bahn-Kundentelefon unter
Tel.: 030-297 43 333.

Anhalter Bahnhof: Der Aufzug auf dem Bahnsteig Gleis 3/ 4 …

Bahnhöfe + S-Bahn: Gericht lehnt Klage gegen Ostkreuz-Umbau ab, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0710/berlin/0153/index.html

Das Bundesverwaltungsgericht hat gestern eine Klage gegen den Umbau des Bahnhofs Ostkreuz abgewiesen. Haus- und Grundstückseigentümer hatten verlangt, dass ihre Immobilien vor Lärm und Erschütterungen geschützt werden. Weil die Bahn vor Gericht zusagte, dass die geplante Lärmschutzwand drei statt zwei Meter hoch sein wird, konnten fast alle Streitfälle beigelegt werden. Die letzte Klage blieb ohne Erfolg, weil die Gleise von dem …

S-Bahn + Bahnhöfe: Neue Gleise und Weichen für S-Bahnhof Schöneweide

http://www.db.de/site/bahn/de/unternehmen/presse/
presseinformationen/bbmv/bbmv20080710.html

Bauarbeiten führen zu Fahrplanänderungen an den kommenden fünf Wochenenden

(Berlin, 10. Juli 2008) Vom 11. Juli bis 11. August werden im Bereich des S-Bahnhofs Schöneweide nacheinander alle vier Bahnsteiggleise sowie zahlreiche Weichen erneuert. Die Anlagen haben die vorgesehene Nutzungsdauer erreicht. Nach Abschluss der Arbeiten können die Gleise wieder mit der vorgesehenen Höchstgeschwindigkeit befahren werden.

An den kommenden fünf Wochenenden müssen sich Fahrgäste der Linien S45, S46, S47, S8, S85 und S9 auf abweichende Fahrpläne und zusätzliches Umsteigen einrichten. Die Fahrzeiten verlängern sich um bis zu 20 Minuten. Während der Woche kommt es meist nur in den Abendstunden zu Einschränkungen, da Züge von anderen Gleisen fahren und Anschlüsse nicht hergestellt werden können. Die S-Bahn Berlin informiert ihre Fahrgäste mit einem kostenlosen Faltblatt, das an Fahrkartenschaltern und auf den Bahnhöfen erhältlich ist.

Von Freitag, 11. Juli, 22 Uhr, durchgehend bis Montag, 14. Juli, 1.30 Uhr, besteht zwischen Baumschulenweg und Schöneweide Pendelverkehr im 10-Minuten-Takt.

Die S46 fährt geteilt zwischen Westend und Baumschulenweg sowie zwischen Schöneweide und Königs Wusterhausen, die S47 nur zwischen Schöneweide und Spindlersfeld.

Die S8 fährt zwischen Hohen Neuendorf und Treptower Park wie üblich und dann weiter auf dem Südring bis Südkreuz. Die S85 endet von Waidmannslust kommend in Ostkreuz.

Die S9 fährt geteilt zwischen Spandau und Baumschulenweg sowie zwischen Schöneweide und Flughafen Schönefeld.

Zusätzlich empfiehlt die S-Bahn Berlin zwischen Ostbahnhof und Flughafen Schönefeld die Benutzung der RE7 und RB14, zwischen Schöneweide und Königs Wusterhausen die OE36 und zwischen Ostbahnhof und Königs Wusterhausen die RE2 und RB14.

Weitere Informationen gibt es am S-Bahn-Kundentelefon unter 030 29 74 33 33.

Herausgeber: Deutsche Bahn AG

Flughäfen + Bahnhöfe: Brandenburg: Erster Rohbauabschnitt vom Bahnhof BBI fertig gestellt

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Die Berliner Flughäfen haben die Arbeiten am ersten 185 Meter langen Teilabschnitt des Bahnhofsrohbaus termingerecht abgeschlossen. Dieser Abschnitt bildet das Fundament für das BBI-Terminal. Insgesamt wird der unterirdische BBI-Bahnhof 405 Meter lang und 60 Meter breit und verfügt über zwei Bahnsteige für den Regional- und Fernverkehr sowie einen S-Bahnsteig.
Klaus Wowereit, Regierender Bürgermeister Berlins: „Der erste große Abschnitt der BBI-Bauarbeiten ist abgeschlossen. Damit nimmt das wichtigste Zukunftsprojekt für Berlin und Brandenburg immer mehr Gestalt an. In den nächsten Jahren werden Hundert Tausende Besucher vom BBI-Infotower verfolgen können, wie aus dem märkischen Sand einer der modernsten Flughäfen Europas wächst.“
Der Rohbau wird von einer Mittelstands-Arbeitsgemeinschaft (Arge) ausgeführt. Die Arge setzt sich aus Schälerbau Berlin, Berger Bau, Niederlassung Berlin, Bleck & Söhne Hoch- und Tiefbau, Berlin, sowie Ingenieurbau Gesellschaft mbH, Berlin, zusammen. Am Bau des Bahnhofes sind seitens der Mittelstandsarbeitsgemeinschaft 430 Mitarbeiter tätig.
Ulrich Junghanns, Wirtschaftsminister des Landes Brandenburg: „Der erste große Bauabschnitt des Hauptstadt-Airports BBI wurde pünktlich und in guter Qualität von einer Arbeitsgemeinschaft aus mittelständischen Unternehmen fertig gestellt. Unser Konzept, die regionale Wirtschaft in den Bau einzubeziehen, ist erfolgreich. Rund 85 Prozent der Aufträge wurden bislang an Firmen in der Region vergeben. Die pünktliche und qualitätsgerechte Fertigstellung zeigt, dass das Vertrauen in unseren Mittelstand gerechtfertigt ist.“
Die Kosten der Schienenanbindung des BBI belaufen sich auf rund 636 Millionen Euro. Berlin und Brandenburg tragen je 30 Millionen Euro bei, 576 Millionen Euro kommen vom Bund.
Eine besondere Herausforderung für die Planer stellte die unterschiedliche Elektrifizierung der Züge im unterirdischen Bahnhof und Tunnel dar. Regional- und Fernbahn fahren mit 15.000 Volt Wechselstromspannung in Deckenstromschienen, die S-Bahn dagegen mit 825 Volt Gleichstromspannung in Stromschienen an den Gleisen. Dadurch werden unterschiedliche Magnetfelder erzeugt, die die Technik der Flugzeuge und Geräte im Terminal beeinflussen könnten. Um dies zu verhindern, wurden umfangreiche Erdungsmaßnahmen in den Beton und die Decke eingebaut.
Die Bauarbeiten am BBI-Bahnhof gehen in den nächsten zwei Jahren zügig weiter. In den beiden kommenden Jahren werden die restlichen Tunnelbauwerke errichtet. In der zweiten Jahreshälfte 2009 werden die Berliner Flughäfen den Rohbau des Bahnhofes und die östlichen Tunnelbauwerke einschließlich des Tunnelmunds an die Bahn übergeben. Ein Jahr später, Mitte 2010, wird der westliche Tunnel unter dem künftigen Rollfeld an die Bahn übergeben (Pressemeldung Flughafen Berlin-Schönefeld GmbH, 04.07.08).

Bahnhöfe: Der einstige Anhalter Bahnhof wurde zur Parkanlage, aus Punkt 3

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Dort, wo im 19. Jahrhundert die Züge ins Herzogtum Anhalt fuhren und die größte Empfangshalle der Welt Fahrgäste willkommen hieß, grünt und blüht es nun. Denn auf dem ehemaligen Anhalter Personenbahnhof ist in den vergangenen Monaten eine Parkanlage entstanden, die ein wenig Ruhe in den hektischen Großstadtalltag bringt.
Etwa 60 Bäume wurden auf dem 3,6 Hektar großen Areal gepflanzt, 6 500 Quadratmeter Wege- und Bohlenstege angelegt sowie insgesamt 24 100 Quadratmeter Bahnflächen renaturiert. Für das Projekt, eine naturschutzrechtliche Ersatzmaßnahme in Zusammenhang mit dem Bau der Hochgeschwindigkeitsstrecke Berlin- Hannover, stellte der Bund 1,6 Millionen Euro zur Verfügung. Die Deutsche Bahn AG, die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg hatten die behutsame Ausund Umgestaltung des Areals erarbeitet.
Dabei ging es für die mit dem Vorhaben beauftragte DB …

Bahnhöfe: Zu aktuellen und zukünftigen Bauarbeiten am Ostkreuz ein Gespräch mit Projektleiter Mario Wand, aus Punkt 3

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Wer regelmäßig mit einer S-Bahn unterwegs ist, die am Ostkreuz hält, sieht beträchtliche Veränderungen rund um den Bahnhof. Bisher wird nur abgerissen, oder?

Mario Wand: Jein. Alles was am Ostkreuz geschieht, hat weitreichende Folgen auch für die Umgebung. Das erleben wir gerade während der Totalsperrung der Hauptstraße und der Umleitung des Autoverkehrs, und das wird sich fortsetzen mit Änderungen für den S-Bahn-Verkehr. Doch unsere wichtigste Prämisse ist: Die S-Bahn muss während der gesamten Bauzeit rollen! Dazu verschwenken wir während der gesamten Bauzeit rund 50 Mal Gleise, verlegen Stromschienen, versetzen Signale, bauen Weichen ein- und aus. Deshalb die lange Bauzeit von 10 Jahren.

Zunächst mussten wir natürlich sehr umfangreiche bauvorbereitende Maßnahmen durchführen. Dabei wurden auch ganze Straßenzüge verändert. Daneben haben wir aber auch zeitgleich Neues integriert, zum Beispiel zwei …

Bahnhöfe: Bundestag: Große Mehrheit für Dachverlängerung am Berliner Hauptbahnhof

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Eine große Mehrheit der Abgeordneten im Ausschuss für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung hat sich am Mittwochvormittag für die Verlängerung des Daches am Berliner Hauptbahnhof ausgesprochen. Der Ausschuss beauftragte das Ministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung mit den Stimmen von CDU/CSU, SPD, FDP und Grünen bei Enthaltung der Linksfraktion damit, weitere Schritte zur Vorbereitung der Dachverlängerung „zügig und konsequent in Angriff zu nehmen“.
Alle Fraktionen befürworteten die Dachverlängerung, obwohl die FDP heftig kritisierte, dass die Kosten von geschätzten 37 Millionen (netto) allein vom Bund getragen werden sollen: Die Deutsche Bahn AG (DB AG) habe 2006 entschieden, den Bahnhof aufgrund angeblichen Termindrucks mit einem kürzeren Dach zu bauen, deshalb müsse die Nachbesserung des Daches nun auch von ihr finanziert werden und nicht zulasten des Steuerzahlers gehen, so die FDP.
Von den Linken hieß es, architektonisch sei die Verlängerung des Daches „ein Vorteil“, im Vergleich zu anderen Bahn-Projekten sei sie aber aufgrund der hohen Kosten „nicht vermittelbar“.
CDU/CSU und SPD sprachen sich vorbehaltlos für die Dachverlängerung aus. Beide betonten, wie wichtig die Verlängerung nicht nur aus architektonischen und baukulturellen Gründen sondern auch aus Gründen des Lärmschutzes sei. Die Verlängerung des Daches auf die ursprünglich geplante Länge von 450 Metern, derzeit ist es 320 Meter lang, und der damit einhergehende Lärmschutz führe zu einer Aufwertung des gesamten Bahnhofsareals als Wohngebiet.
Für die Zeit des Umbaus warnte die CDU: „Wir dürfen nicht den Eindruck vermitteln, die Leute dürften während der Baumaßnahme gar nicht mehr in den Bahnhof.“ Viele Züge könnten schließlich über die unterirdische Nord-Süd-Verbindung umgeleitet werden, auf der während des Umbaus uneingeschränkter Betrieb stattfinden könnte. Die SPD lobte: Die Verlängerung „tut der städtebaulichen Entwicklung gut“. Auch für die Grünen ist der Ausbau des Daches „architektonisch geboten“.
Aus Angst, nicht pünktlich zur Fußballweltmeisterschaft 2006 mit dem Bau des Bahnhofs fertig zu werden, hatte sich die DB AG 2006 kurzfristig für eine Verkürzung des Daches entschieden. Die Bauteile für das Dach waren zu diesem Zeitpunkt schon gefertigt und sind seitdem am Ostbahnhof eingelagert. Einer Machbarkeitsstudie eines Ingenieurbüros im Auftrag des Verkehrsministeriums zufolge sollen die Baumaßnahmen höchstens drei Monate dauern. Während dieser Zeit müsste die Ost-West-Verbindung für den Schienenverkehr (inklusiv S-Bahn) gesperrt werden. Weil die Vollsperrung Auswirkungen auf nationale wie internationale Fahrpläne hat, ist dem Gutachten zufolge ein „mindestens zweijähriger Vorlauf unabdingbar“.
Vor dem Ausschuss betonte ein Vertreter des Ingenieurbüros, dass eine Vollsperrung der Strecke während der Bauzeit notwendig sei, weil die Gerüste aus statischen Gründen auf dem Gleisbett errichtet würden und die Oberleitungen abmontiert werden müssten. „Man kann während der Montage definitiv keinen Zugverkehr leisten“, sagte der Experte (Pressemeldung Bundestag, 26.06.08).