Bahnhöfe: Kein Geld vom Bund für langes Glasdach, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/
article892396/.html

Das Dach über den Bahnsteigen des Hauptbahnhofs wird wohl auch in Zukunft nicht verlängert werden. „Angesichts der gegenwärtigen Wirtschaftskrise wird es dafür kein Geld vom Bund geben“, sagte Otto Fricke (FDP), Vorsitzender des Bundestags-Haushaltsausschusses. Zuvor hatte bereits Carsten Schneider, haushaltspolitischer Sprecher der SPD, eine Verlängerung des Glasdaches abgelehnt.
Die Bahn hatte das Dach von geplanten 430 Metern auf 310 Meter verkürzt, um die Fertigstellung des Bahnhofes bis zur Fußball-WM 2006 zu gewährleisten. Das kurze Dach führt dazu, dass Reisende der 1. Klasse dem Wetter ausgeliefert sind.
FDP-Haushälter Fricke bezeichnete das Dach dennoch als Luxusproblem: „Ich stehe lieber im Regen, als Millionen Steuergelder auszugeben.“ Fricke sprach sich auch dagegen aus, die Bahn diesbezüglich unter Druck zu setzen. Das Unternehmen würde sich die Ausgaben bei den Kunden wieder reinholen, Tariferhöhungen wären die …

Bahnhöfe + S-Bahn: Bahn knickt im Streit um das Ostkreuz ein, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/
article891318/
Bahn_knickt_im_Streit_um_das_Ostkreuz_ein.html

Im Streit um die Lärmbelästigungen am Ostkreuz zeigt sich die Bahn kompromissbereit. Das Unternehmen lässt nicht nur prüfen, ob mobile Schutzwände die Lärmbelästigungen für die Anwohner senken. Vielmehr sollen Schallschutzfenster deutlich früher als geplant in die Wohnungen eingebaut werden.
Außerdem will die Bahn in Zukunft die lärmintensiven nächtlichen Arbeiten früher ankündigen. Das wurde auf der Bürgerversammlung Donnerstagabend angekündigt.
Damit haben die von den nächtlichen Bauarbeiten entnervten Anwohner einen Teilsieg errungen. Sie hatten sich gerichtlich gegen die Bauarbeiten gewehrt. Das hatte den Bau- und Kostenplan der Bahn durcheinander gebracht. Die Bahn lässt den wichtigsten Kreuzungsbahnhof der Berliner S-Bahn für 411 Millionen Euro umbauen. Bis 2014 soll der Rohbau stehen.
Ohne Versäumnisse einzuräumen, kündigte der Projektleiter der Baustelle, Mario Wand, an, dass die Bahn den Anwohner …

Bahnhöfe: Am Hauptbahnhof entstehen Hotels und Konferenzzentren. Den Anfang macht ein Zwei-Sterne-Haus, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0919/berlin/0043/index.html

TIERGARTEN. Die Investoren am Hauptbahnhof haben sich entschieden. Auf den Brachflächen nördlich und südlich des Glaspalastes sollen am Europaplatz und am Washingtonplatz in den kommenden Jahren fünf Hotels mit insgesamt mehr als 1 700 Zimmern gebaut werden. Außerdem entstehen zwei Konferenzzentren. Die gesamte Investitionssumme beträgt fast eine halbe Milliarde Euro.
Der Auftakt fällt allerdings noch nicht so gigantisch aus. Die HGH Investments GmbH von Harald Huth (Das Schloss, Gropiuspassagen) wird für die Meininger-Hotel-Gruppe aus Berlin am Südausgang des Bahnhofs ein Zwei-Sterne-Haus mit 300 Zimmern errichten. Baubeginn für das 25-Millionen-Projekt soll im Oktober sein. „Wir investieren, weil der Hauptbahnhof mit seiner zentralen Lage zu den Bereichen in Berlin gehört, die künftig gewinnen werden“, sagt Huth. Die Meininger-Gruppe betreibt in Deutschland sowie in Wien und in …

Bahnhöfe: Bund gibt fast 350 Millionen für Bahnhöfe, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0918/berlin/0093/index.html

Sanierung des Ostkreuzes ist das teuerste Projekt
Ulrich Paul
In Berlin werden derzeit 40 Bahnhöfe mit Mitteln des Bundes umgebaut. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage des Bundestagsabgeordneten Peter Hettlich (Grüne) hervor. Bei den Bahnhöfen handelt es sich überwiegend um S-Bahn-Stationen, einzelne Arbeiten finden aber auch im Bereich des Fern- und Regionalverkehrs statt. Der Bund stellt für die Arbeiten knapp 350 Millionen Euro zur Verfügung. Bis Ende vergangenen Jahres wurden davon rund 27,5 Millionen Euro ausgegeben. Der größte Betrag entfällt auf die Sanierung des Bahnhofs Ostkreuz. 17 Millionen wurden dafür bereits gezahlt, weitere 293 Millionen Euro fallen noch an.
Bei den Bahnhöfen werden mit dem Geld vor allem Aufzüge und …

Bahnhöfe: Deutsche Bahn AG: Bahnkunden bekommen wie bisher alle notwendigen Informationen

http://www.db.de/site/bahn/de/unternehmen/presse/
presseinformationen/ubd/ubd20080918a.html

Informationsmanagement garantiert kontinuierliche Kundeninformation vor allem bei Fahrplanabweichungen

(Berlin, 18. September 2008) Auch auf kleinen Bahnhöfen wird es weiterhin die für die Reise notwendigen Informationen geben. „Die Bahnkunden werden auch künftig genau wie bisher informiert, wenn ihr Zug Verspätung hat oder es andere Abweichungen vom fahrplanmäßigen Zugverkehr gibt“, sagte Dr. André Zeug, Vorstandsvorsitzender der DB Station&Service AG und wies damit Medienberichte zurück, nach denen die Deutsche Bahn AG eine Ausdünnung dieser Leistungen plane. „Solche irreführenden Äußerungen entbehren jeglicher Grundlage und verkennen die erfolgreichen und von der Politik anerkannten Leistungen der Deutschen Bahn AG bei Betrieb und Modernisierung der bundesweit 5700 Bahnhöfe.“

Zur weiteren Verbesserung der Kundeninformation unter Nutzung moderner Informationstechnologie wird derzeit ein technisches Konzept für dynamische Informationsanzeigen- und ansagen am Bahnhof entwickelt. Bereits 2009 sollen versuchsweise elektronische Anzeigen für stets aktuelle Fahrplaninformationen auch auf kleineren Bahnhöfen sorgen.

Herausgeber: Deutsche Bahn AG

Bahnverkehr + Bahnhöfe: Ungewöhnliche Schau über Geschichte des Rangierbahnhofes Wustermark eröffnet – Tafeln stehen in Waggons, aus Märkische Allg.

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/
11307959/61759/
Ungewoehnliche_Schau_ueber_Geschichte_des_Rangierbahnhofes_Wustermark_eroeffnet.html

ELSTAL – Puffer klirren, eine Dampflok seufzt, Räder rucken an, bald drehen sie sich gleichmäßig. Ihr Rhythmus wird zur Melodie. Keyboard und Saxophon mischen sich ein. Die Zuhörer bekommen Gänsehaut. – Mit ihrer kraftvollen Toncollage „Borsig-Bolero“ gelang dem junge Komponisten Darius Gall und seinem Musikerkollegen Benno Schmitz aus Berlin gestern die perfekte Einstimmung auf eine ungewöhnliche Schau über den alten Rangierbahnhof Wustermark. Die Ausstellung wurde in Elstal am Originalschauplatz eröffnet: in drei alten Waggons unter dem Ex-Stellwerk Rs IV.
Damit wurde am Freitag das Signal für ein Jubiläum gegeben, das eigentlich 2009 ansteht: Erst dann wird der einst mächtige Verschiebebahnhof 100 Jahre alt. Aber es gab eben schon in diesem Jahr über die Initiative Kulturland Brandenburg die Möglichkeit, Fördergeld zu bekommen. 8000 Euro waren das, denn der Güterbahnhof passte als ehemals mächtiger Vorposten Berlins gut zum Kulturland-Thema 2008 „Provinz und Metropole – Metropole und Provinz“. Die Gemeinde Wustermark ergriff die Gelegenheit beim Schopf und das Geld dazu. Sie selbst steuerte immerhin noch …

Bahnhöfe + Bus: Bald warten unterm Dach, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0912/berlin/0058/index.html

Busfahrgäste am Hauptbahnhof bekommen größere Halle
Peter Neumann
Manche Dinge dauern in dieser Stadt eben etwas länger. Knapp zweieinhalb Jahre nach der Eröffnung des Berliner Hauptbahnhofs bekommt die Bushaltestelle vor dem Nordausgang im Herbst endlich eine größere Wartehalle. Damit müssen Fahrgäste bald nicht mehr im Regen stehen, weil sie im jetzigen Unterstand an der Invalidenstraße keinen Platz mehr finden. Das kündigte Busbetriebsmanager Helmut Grätz von den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) an.
„Die Sonderkonstruktion wird derzeit gebaut. Mitte Oktober will die Firma Wall mit der Aufstellung beginnen“, sagte Grätz, der sich während der Schienenverkehrswochen den Fragen von Busfahrgästen stellte. Eigentlich sollte die stark frequentierte Bushaltestelle am Europaplatz bereits 2007 eine große Wartehalle bekommen. Doch die Aufstellgenehmigung des Bezirks Mitte liegt erst seit …

Bahnhöfe + Regionalverkehr: Bahnhof Ahrensfelde-Rehhahn nicht pünktlich in Betrieb, aus Die Welt

http://newsticker.welt.de/index.php?
channel=ver&module=dpa&id=18883076

Ahrensfelde (dpa/bb) – Der neue Bahnhof Ahrensfelde-Rehhahn (Barnim) wird im Dezember nicht pünktlich in Betrieb genommen. Grund dafür seien Auseinandersetzungen um die Übernahme der Kosten, berichten die «Potsdamer Neuesten Nachrichten» (Dienstag). Der Bahnhof soll auf Kosten der Gemeinde eingerichtet werden. Das Land habe Fördermittel dafür bereitgestellt, die Ostdeutsche Eisenbahn (Odeg) betreibe die Strecke wie bisher. Der Verkehrsverbund Berlin- Brandenburg unterstütze die Pläne für den Bahnhof. Er würde eine erhebliche Entlastung der Bundesstraße B 158 bedeuten, weil …

Bahnhöfe: Bahnchef gibt Garantie für Reisezentren, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/printarchiv/
wirtschaft/article873892/.html

Der Ärger der Bahnkunden über die neue Preiserhöhung und den Bedienzuschlag ist offensichtlich größer, als das Management der Bahn erwartet hatte. Zumindest kündigte Bahnchef Hartmut Mehdorn nun eine umfassende Serviceoffensive an.
„Wir werden mehr Personal im Fahrkartenverkauf beschäftigen, und wir werden die Wartezeiten in den Reisezentren verkürzen“, sagte Mehdorn beim Club Hamburger Wirtschaftsjournalisten. „Außerdem werden wir kein einziges Reisezentrum in den nächsten zehn Jahren abschaffen. Das garantiere ich“, sagte der Manager. Derzeit betreibt die Bahn rund 400 dieser Verkaufsstellen.
Mehdorn verteidigte die Preiserhöhung um 3,9 Prozent mit den gestiegenen Energie- und Lohnkosten. Allerdings gab es in den vergangenen fünf Jahren bereits sechs Preisanhebungen. In dieser Zeit stiegen die Fahrpreise nach Berechnungen …

Bahnhöfe + S-Bahn: Die Bahn will, dass das Ostkreuz doch noch eine große Halle bekommt, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0903/berlin/0035/index.html

Damit die Fahrgäste nicht im Regen stehen
Die Bahn will, dass das Ostkreuz doch noch eine große Halle bekommt
Peter Neumann
Es wäre eine Blamage: Für 411 Millionen Euro wird das Ostkreuz aufwändig saniert, doch für einen ausreichenden Wetterschutz fehlt das Geld. Der Bund will eine Halle, die den S-Bahnsteig auf dem Ring überspannen soll, nur zu einem kleinen Teil finanzieren. Die Förderregularien lassen nichts anderes zu, heißt es. Jetzt zeichnet sich ab, dass der wichtigste S-Bahn-Knotenpunkt Berlins die Halle trotzdem erhält. Denn die Bahn will auf die 132 Meter lange und 15 Meter hohe Stahl-Glas-Konstruktion nicht verzichten, bekräftigte der Konzernbevollmächtigte Ingulf Leuschel gestern. „Ich bin zuversichtlich, dass es eine Lösung gibt und die Halle gebaut wird“, sagte er.
Die Bahn möchte ihre Fahrgäste am Ostkreuz „nicht im Regen stehen lassen“, sicherte Leuschel zu. Alles andere wäre peinlich. Um die Finanzierung doch noch zu sichern,…