(Berlin, 5. November 2010) Seit heute, 15 Uhr, kommen Reisende im S-Bahnhof Adlershof schneller und bequemer zu den Zügen. Ein neuer Zugang am südlichen Bahnsteigende wurde nun auch Richtung Osten zum Adlergestell hin geöffnet und kann genutzt werden.
Voraussetzung für die Öffnung war die Inbetriebnahme der Lichtsignalanlage über das Adlergestell durch die Senatsverwaltung.
Der Personentunnel ist Teil des Bahnprojektes Neubau der S-Bahn-Station Adlershof, die bereits im Wesentlichen fertig gestellt ist. Das Tunnelbauwerk wurde komplett einschließlich der S-Bahn-Gleisbrücken erneuert. Die Farbgebung des Tunnel entspricht der des neuen Bahnhofs und erinnert an die alte Station. Eine neue Beleuchtungsanlage und ein Wegeleitsystem vervollständigen den Neubau. Der Durchgang ist zum Adlergestell hin barrierefrei möglich. Das Westbauwerk wird bis zum zweiten Quartal nächsten Jahres verschönert.
Insgesamt wurden mehr als 1,1 Millionen EUR Landesmittel in dieses Vorhaben investiert.
Leider hat sich die DB AG immer noch nicht durchringen können, die Fernzüge auf der Berliner Stadtbahn wieder am wichtigen Umsteigepunkt Bahnhof Zoo halten zu lassen. Seit der Inbetriebnahme des Berliner Hauptbahnhofes am 26. Mai 2006 fahren fast alle Fernzüge ohne Halt durch. Ausschlaggebend für diese damalige DB-Entscheidung war nach Meinung des DBV die Befürchtung, dass die Einnahmen aus der Verpachtung der Gewerbeflächen am Hauptbahnhof nicht den Einnahmeplanungen entsprechen. Die letzten Jahre haben jedoch gezeigt, dass diese Befürchtung unbegründet ist. Inzwischen ist es sogar so, dass die beiden Bahnsteige auf der Stadtbahn zu den Zeiten des Berufsverkehrs am Rande ihrer Kapazitäten angekommen scheinen. Wer mit Gepäck oder Kindern (oder sogar beidem!) auf dem Bahnsteig unterwegs ist, muss einen Slalomlauf durch Reisegruppen und vorbei an anderen wartenden Fahrgästen abslovieren. Auch die S-Bahn-Züge, die die Fahrgäste zum Hauptbahnhof bringen, bieten häufig nur noch wenig Platz. Verspätungen sind vorprogrammiert und führen nur zu neuem Ärger. Der DBV Berlin-Brandenburg erinnert deshalb daran, wieder an die Fahrgäste zu denken. Deshalb wäre es ein richtiger Schritt, die DB-Fernzüge auf ihrer Fahrt auf der Stadtbahn wieder am Bahnhof Zoo halten zu lassen. Dadurch wird es eine spürbare Entlastung des Hauptbahnhofes geben – nicht mehr alle Fahrgäste aus den westlichen Bezirken müssen bis zum Hauptbahnhof fahren. Das Argument gegen den Halt am Bahnhof Zoo, dass jeder zusätzliche Halt drei bis vier Minuten Fahrzeit zusätzlich bedeuten würde, ist inzwischen keines mehr. Denn heute reichen oftmals die Haltezeiten am Hauptbahnhof nicht aus, damit alle Fahrgäste ein- und aussteigen können. Ein zusätzlicher Halt am Bahnhof Zoo würde sogar zur Stabilisierung des Fahrplans beitragen (Pressemeldung Deutscher Bahnkunden-Verband, 02.11.10).
(Berlin, 29. Oktober 2010) Die Deutsche Bahn AG hat heute in Zepernick einen neuen Personenaufzug zum Bahnsteig in Betrieb genommen. Seit dem 17. Mai dieses Jahres war hier gearbeitet worden. Jetzt können Reisende die Züge der S-Bahn barrierefrei erreichen. Andreas Bürgler, Leiter Bahnhofsmanagement Berlin, Bodo Ihrke, Landrat Landkreis Barnim, und Rainer Fornell, Bürgermeister Gemeinde Panketal, weihten den Aufzug feierlich ein und begrüßten den ersten Benutzer.
Zusätzlich zum neuen Aufzug war umfangreich an Elektroanlagen und am Gebäude gearbeitet sowie das Wegeleitsystem angepasst und erneuert worden.
Die Investitionsmittel von rund 700.000 Euro kommen überwiegend aus dem Konjunkturpaket der Bundesregierung und von der Deutschen Bahn.
In den Ländern Berlin und Brandenburg werden insgesamt rund sieben Millionen Euro in neue Aufzüge investiert. Noch in diesem Jahr sind neue Aufzüge in Nicolassee, Altglienicke und Biesdorf und im kommenden Jahr in Wuhlheide, Schönholz und Grunewald geplant.
Für den stufenfreien Zugang zu Bahnsteigen werden bundesweit rund 55 Millionen Euro in den Neubau, Austausch und Sanierung von Aufzügen sowie für den Einbau von Rampen investiert.
Ein Bombenfund am Ostkreuz hat gestern Abend für ein Verkehrschaos gesorgt. Bei Gründungsarbeiten für die Ringbahn fanden Bauarbeiter gegen 13.40 Uhr direkt neben dem Bahnhof einen 500 Kilogramm schweren amerikanischen Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg. Die Polizei sperrte das Gelände in einem Radius von rund 500 Metern ab. Am Nachmittag begann die Polizei, die umliegenden Wohngebäude und Büros zu evakuieren. Nach Schätzungen der Polizei waren etwa 9 600 Menschen betroffen. Auch Betriebe und die Bundesversicherungsanstalt für Angestellte wurden geräumt. Mehrere hundert Polizisten klingelten an Hausaufgängen und baten die Bewohner aus den Häusern. Gesperrt wurden auch zahlreiche Straßen. Unter anderem lag die im Berufsverkehr wichtige …
(Berlin, 30. September 2010) Von Freitag, 1. Oktober, 16 Uhr, bis Montag, 4. Oktober, 6 Uhr ist im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg, Ortsteil Friedrichshain, die Boxhagener Straße zwischen Kynaststraße und Neuer Bahnhofstraße voll gesperrt. Der Straßenverkehr wird weiträumig umgeleitet.
Grund der Straßensperrung sind Arbeiten an der Eisenbahnbrücke über die Boxhagener Straße im Zusammenhang mit dem Umbau des Bahnhofs Ostkreuz.
Der derzeit nicht von Zügen befahrene Teil der Brücke wird saniert. Zudem wird bis zur Inbetriebnahme des neuen Ringbahnsteigs der S-Bahn am Ostkreuz im Jahr 2012 der westliche Brückenteil von einem Neubau ersetzt.
Die beauftragten Unternehmen sind bemüht, die von den Bauarbeiten ausgehenden Störungen so gering wie möglich zu halten. Trotzdem lassen sich Beeinträchtigungen und Veränderungen im Bauablauf nicht gänzlich ausschließen. Dafür bittet die Deutsche Bahn um Entschuldigung.
(Berlin, 20. September 2010) Die Deutsche Bahn beginnt heute am Bahnhof Griebnitzsee mit den Arbeiten für den Austausch der beiden vorhandenen Aufzüge. So wird sichergestellt, dass die starke beanspruchte Anlage auf dem aktuellen Stand der Technik ist und zuverlässig ihren Dienst versieht. Die neuen Anlagen tragen mit weniger Stromverbrauch zum Energiesparen bei. Die Arbeiten dauern bis Mitte November. Reisende sollten während der Bauzeit den eingeschränkten Zugang zur Station in ihren Planungen berücksichtigen.
Die Bahn beginnt damit die nächste Phase des Austauschprogramms für dieses Jahr. Bis Jahresende werden noch die Anlagen an den Berliner S-Bahnstationen Nordbahnhof, Savignyplatz, Südende, Lichterfelde Ost, Schöneweide und Wittenau sowie an den Brandenburger S-Bahnhöfen Erkner und Birkenwerder erneuert.
Die Deutsche Bahn investierte seit 2008, mit Abschluss der aktuellen Phase, rund sechs Millionen Euro in den Austausch von Aufzügen.
(Berlin, 16. September 2010) Die Deutsche Bahn baut gegenwärtig für mehr Qualität an der Station Niedergörsdorf. Für eine bessere Erreichbarkeit der Züge wird eine Personenunterführung errichtet, wodurch die beiden Bahnsteige des Bahnhofs Niedergörsdorf verbunden werden.
Die Maßnahme beinhaltet auch die Verlängerung der Bahnsteige auf jeweils 170 Meter. Ebenso werden das Blindenleitsystem und die Beleuchtung erneuert sowie die vorhandene Lautsprecheranlage erweitert.
Durch die Baumaßnahme erreichen Bahnkunden künftig schneller und bequemer die umliegenden Ortsteile und die Aufenthaltsqualität auf dem Bahnhof wird verbessert.
Kirstin Kobs, Leiterin Bahnhofsmanagement Potsdam: „Durch die neue Personenunterführung können die Regionalzüge zukünftig beide Bahnsteige anfahren. Insbesondere bei einer dichten Zugfolge kann das erhebliche Vorteile für den Fahrplan und damit für unsere Kunden bedeuten.“
Mit den Bauarbeiten wurde am 30. August begonnen. Das Vorhaben wird voraussichtlich im zweiten Quartal 2011 abgeschlossen sein. Die Deutsche Bahn investiert rund 2,7 Millionen Euro aus Mitteln des Konjunkturprogramms des Bundes und aus Landesmitteln.
(Berlin, 14. September 2010) Die Deutsche Bahn modernisiert derzeit die Station Zehdenick. Mit der jetzt erfolgten Abnahme wurde der erste neue Bahnsteig in Betrieb genommen.
Der neue Bahnsteig ist funktional und ansprechend ausgestattet. So erfährt die Qualität am Bahnhof eine deutliche Aufwertung und Reisende können bequemer und barrierefrei ein- und aussteigen.
Im ersten Bauabschnitt wurde das Bahnsteigdach saniert und die Beleuchtung erneuert. Die Station wirkt dadurch heller und freundlicher. Ein neues Wegeleitsystem und neue Sitzbänke komplettieren die Maßnahmen.
Im nächsten Schritt erfolgen Gleisarbeiten und anschließend der Neubau des zweiten Bahnsteiges. Bis April 2011 will die Deutsche Bahn die Station dann umfassend modernisiert haben. Rund 450.000 Euro investiert die Bahn in das Vorhaben.
Zum Jubiläum „175 Jahre Eisenbahn in Deutschland“ veranstaltet die DB ein Bahn-Wochenende im Bahnhof Berlin-Lichtenberg. Am 2. und 3. Oktober 2010 stehen – jeweils von 10 bis 18 Uhr – Sonderfahrten, Ausstellungen und ein buntes Angebot für Familien auf dem Programm. Sonderfahrt mit dem Adler zwischen Nürnberg und Fürth am 3. Mai 2008
Und das erwartet Sie im einzelnen:
* Sonderfahrten mit dem Adler-Zug und Shuttlefahrten mit modernen Triebwagen vom Bahnhof Berlin-Lichtenberg in die ehemalige Lokeinsatzstelle Berlin-Lichtenberg * Sonderfahrten mit dem Jubiläums-ICE-T vom Bahnhof Berlin-Lichtenberg ins ICE-Werk Berlin-Rummelsburg * Fahrzeugausstellung mit historischen und modernen Lokomotiven und Triebwagen (u.a. SVT 137 und SVT 175) * Dampflok- und Draisinenmitfahrten * Modelleisenbahnausstellung * Kinderprogramm und viel Spaß für die ganze Familie
Änderungen sind vorbehalten.
Triebzug SVT 137, Quelle: DB AG/Ralf Kutschke
Triebzug SVT 137
Was? Bahn-Wochenende Berlin-Lichtenberg zum Jubiläum „175 Jahre Eisenbahn in Deutschland“ Wann? 2. und 3. Oktober 2010, jeweils von 10 bis 18 Uhr Wo? Bahnhof Berlin-Lichtenberg Kosten?
Eintritt frei Sonderfahrten mit dem Adler-Zug und dem Jubiläums ICE-T: 5 Euro
(Kontingentierter Verkauf von Fahrkarten am 25. und 26.9.2010 bei den Publikumstagen der Messe Innotrans in Berlin, ab dem 28.9.2010 im Regio-Punkt im Bahnhof Berlin-Alexanderplatz sowie am 2. und 3.10.2010 im DB-Reisezentrum im Bahnhof Berlin-Lichtenberg)