26.01.2026
Die Berliner #Straßenbahn steht #still. Der #Eisregen hat den größten #Trambetrieb in Deutschland in der Nacht zu Montag komplett #eingefroren. Einem Mitarbeiter der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), mit dem die Berliner Zeitung sprach, fiel nur ein Wort ein: „#Krise!“ Er sei schon einige Jahre bei der BVG, aber dass alle Straßenbahnfahrten ausfallen, das habe er in Berlin noch nie erlebt. Die Störungen halten auch an diesem Dienstag an, so die BVG – mindestens bis Vormittag. Die Fahrleitungen seien weiterhin #flächendeckend #vereist, hieß es.
Dagegen hat die #Potsdamer Straßenbahn Montagmorgen den Betrieb regulär aufgenommen. Dort waren die Leitungen nachts freigefahren worden. Der Fahrgastverband #IGEB forderte, den BVG-Stillstand aufzuarbeiten. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (#BUND) bemängelte „Komplettversagen“ bei der #Kundeninformation.
Die Fahrer und Fahrgäste des Nachtverkehrs waren die Ersten, die in den frühen Morgenstunden kalt erwischt wurden. Als wie angekündigt Regen einsetzte und gefror, blieb in Berlin eine Straßenbahn nach der anderen stehen. Eis legte sich um die #Fahrleitungen und die #Stromabnehmer, die Tram-Motoren bekamen keinen Strom mehr.
Alle rund 40 #Nachtwagen stoppten unterwegs. Während die Fahrgäste sehen mussten, wie sie weiterkamen, blieb das #Fahrpersonal vor Ort. So ist es vorgeschrieben, erklärte ein Straßenbahner. Die Fahrerinnen und Fahrer mussten in den Fahrzeugen, in denen es immer kälter wurde, ausharren. „Bis sie abgelöst wurden“, sagte der BVGler. Auf freier Strecke dürfen Straßenbahnen nicht unbeaufsichtigt bleiben…