Bahnhöfe: Im Bahnhof Paracelsus-Bad tropft’s auf Schotter und Schienen, aus Berliner Morgenpost

11.11.2022

https://www.morgenpost.de/berlin/article236885263/Im-Bahnhof-Paracelsus-Bad-tropft-s-auf-Schotter-und-Schienen.html

Wer den #U-Bahnhof #Paracelsus-Bad betritt, hört am hinteren Ende des Bahnsteigs in Richtung Hermannplatz ein penetrant wiederkehrendes Geräusch. Und dann sieht man auch, wo es auf Schotter, Schwellen und Schienen #tropft: Die Wand ist #nass, Fliesen abgeplatzt, man sieht #Wasserlaufspuren. Zu Hause würde einen diese #Tropffrequenz um den Schlaf bringen, aber die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) kennt den Schaden und gibt #Entwarnung. „Das Wichtigste vorab: Das sieht zwar nicht schön aus, ist aber unkritisch, etwa was die #Standsicherheit des U-Bahnhofs angeht.“

Der Bahnhof wurde vom Architekten Rainer G. #Rümmler gestaltet. Zwar erinnern die Wände mit weißen Fliesen und Abbildungen von römischen Säulen an Schwimmbäder, und wer will, kann in den Lampen auch Reminiszenzen an Tropfsteine erkennen. Aber obwohl die benachbarte #Schwimmhalle und der Bahnhof Paracelsus-Bad den Namen teilen, sollte die am 27. April 1987 eröffnete Station trocken sein.

Zum Beheben sind Tiefbauarbeiten nötig

Grund für die #Feuchtigkeit ist laut BVG eine undichte #Bauwerksfuge. Um die Dichtung zu erneuern, müssen #Tiefbauarbeiten im #Kreuzungsbereich #Lindauer Allee / #Roedernallee durchgeführt werden. „Das soll mittelfristig erfolgen und zwar idealerweise zusammen mit weiteren Tiefbauarbeiten im Umfeld. Denn wir stimmen uns immer bestmöglich mit fremden Bauvorhaben ab, damit nicht mehrfach in kurzer Zeit gebaut wird“, erklärt ein Sprecher…

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