Tarife + Taxi: Branche in Not: Berliner Taxifahrpreise sollen drastisch steigen Die Tarife müssen mit der Zunahme des Mindestlohns Schritt halten, fordert das Taxigewerbe. , aus Berliner Zeitung

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Es ist ein #Hilferuf. Der Anstieg des Mindestlohns setzt die #Taxibranche weiter unter Druck, sagte der Berliner #Taxiunternehmer Richard Leipold der Berliner Zeitung. Für die #Taxibetreiber werde es immer schwieriger, legal zu arbeiten. Deshalb müssten nach mehr als zwei Jahren #Tarifstabilität endlich wieder die Taxifahrpreise steigen – und zwar kräftig. Einem Antrag der Berliner #Taxibranche an den Senat zufolge sollen sie im Schnitt um zwölf Prozent angehoben werden. Diskutiert werde eine weitere Erhöhung, hieß es im Gewerbe. Dann wären Taxifahrten künftig über ein Viertel teurer als heute.

Klar ist bereits, dass für #Taxifahrten vom #BER nach Berlin ein Zuschlag berechnet wird.. Berlin und der Landkreis #Dahme-Spreewald bereiten einen gemeinsamen #Flughafentarif vor. Danach wird bald auch in Berliner Taxis eine #Flughafengebühr von 1,50 Euro fällig.

„In Berlin werden #Taxiunternehmen zwischen zwei Mühlsteinen zerrieben“, klagte Richard Leipold. „Die unfähige Verwaltung ist der eine Mühlstein, der stetig steigende gesetzliche Mindestlohn der andere.“ Als im September 2019 nach vier Jahren Pause die Berliner Taxitarife angehoben wurden, betrug der Mindestlohn 9,19 Euro brutto pro Stunde. Inzwischen ist er vier Mal gestiegen und beläuft sich seit Anfang Januar auf 9,82 Euro. Die nächste Erhöhung ist bereits beschlossen: Von Juli an müssen stündlich mindestens 10,45 Euro gezahlt werden. Die Ampelkoalition im Bund hat vereinbart, dass der Mindestlohn danach auf zwölf Euro steigt – im Oktober soll es so weit sein.

Kosten steigen auf breiter Front
„Mit dem derzeitigen #Taxitarif sind die Taxiunternehmer schon jetzt nicht mehr in der Lage, den #Mindestlohn zu zahlen“, sagte Richard Leipold. Die erneute Erhöhung in diesem Herbst wirft endgültig alle Kalkulationen über den Haufen. Nicht nur, dass der Mindestlohn im Vergleich zu 2019 …

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