Flughäfen: Das war erst der Anfang, Die Luftfahrtindustrie leidet unter vielen Problemen – daraus folgt eine Pleitewelle., aus Die Welt

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Es war der 27. Oktober 2017, kurz vor Mitternacht, als auf dem Berliner #Flughafen #Tegel der letzte Flug der #Air Berlin landete. Das war’s, Deutschlands damals zweitgrößte Fluggesellschaft war pleite und musste den Betrieb einstellen. Tränen flossen, Mitarbeiter verloren ihre Jobs, die Lufthansa und einige andere Airlines freuten sich über die große Chance, die das Aus des großen Konkurrenten für sie bedeutete.

Nun aber, ein Jahr später, zeigt sich, dass die #Air-Berlin-Pleite nur der Beginn eines gewaltigen Bebens in der deutschen und europäischen #Luftfahrt war. Allein in den vergangenen Monaten musste ein halbes Dutzend meist kleinerer #Fluggesellschaften #Insolvenz anmelden. In vielen Fällen wurde der Flugbetrieb buchstäblich über Nacht eingestellt, ohne Vorankündigung. Bitter für die Passagiere, bitter vor allem für die Mitarbeiter, die ihren Job verloren.

Europas Luftfahrt steht vor einem Belastungstest, wie es ihn selten gegeben hat. Es hat sich ein Szenario zusammengebraut, das alle herausfordert, vor allem die Passagiere und Fluggesellschaften aller Preisklassen.

Die Passierzahlen steigen und steigen, längst sind Flughäfen überlastet. Die #Flugzeugbauer haben Probleme, den Airlines termingerecht neue Flugzeuge zu liefern. Als großer Brandbeschleuniger kommen nun steigende #Treibstoffpreise dazu. Für einige Airlines war das schon …

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