Regionalverkehr: Mit erhobenem Zeigefinger, aus MOZ

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#Wustermark (red) Clementine Hanke ist Pendlerin, und damit hadert sie gerade. "Das kann doch nicht sein, dass man einem ganzen Wachstums-Ortsteil die #Bahnverbindungen zu zwei Dritteln streicht!" Die Angestellte wohnt in Wustermark und fährt mit der Bahn zur Arbeit nach Potsdam. Der neue #Landesnahverkehrsplan sieht vor, dass die #RB13 (Rathenow-Berlin-Jüterbog) komplett wegfällt und die #RB21 (Potsdam-Endstation Wustermark) nach Berlin-Spandau verlängert, jedoch über einen neu zu bauenden Bahnhof Elstal-Outletcenter, anstatt über Wustermark (dort hält dann nur noch der #RE4) geführt werden soll. Dagegen protestiert nicht nur Clementine Hanke. Auch die Gemeindevertreter gehen in die Offensive, eine Bürgerinitiative ohnehin.
Der Landesnahverkehrsplan wird vom Land Brandenburg bei der Bahn bestellt und nur was bestellt wird, fährt auch. Danach würden in Wustermark und in Elstal nur noch stündlich je eine Verbindung nach Berlin-Rathenow zur Verfügung stehen. "Der geplante Neubau eines zweiten Bahnhofes – Elstal-Outletcenter – hat uns alle zunächst überrascht", so Oliver Kreuels (CDU), Vorsitzender der Gemeindevertretung.

"Bei genauerer Betrachtung liegt der Anfangsverdacht nahe, dass der Ortsteil Wustermark durch die geplante Anbindung des Outletcenters abgekoppelt wird. Das ist nicht hinnehmbar! Die zeitnahe Erreichbarkeit von zentralen Orten ist ein Zeichen von Lebensqualität und für Berufstätige unabdingbar. Die Anbindung von Kundenströmen in das Outletcenter darf nicht zu Lasten der Einwohnerinnen und Einwohner unserer Gemeinde gehen, die auf die Bahnverbindungen angewiesen sind", so Kreuels weiter.

In der Vergangenheit brach regelmäßig der Straßenverkehr um das Outletcenter zusammen, so dass es erste …

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