S-Bahn Berlin führt neues Abfertigungssystem ein Ausrüstung aller Ringbahnstationen mit ZAT-FM bis Anfang 2015 – S-Bahn Berlin verspricht sich mehr Pünktlichkeit und wirtschaftlich höhere Effizienz

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(Berlin, 3. März 2014) Im April beginnt die #S-Bahn Berlin mit der Umstellung ihres #Abfertigungsverfahrens für die rot-gelben Züge. Auf der Hälfte der 166 S-Bahn-Stationen wird künftig der Lokführer mit Hilfe der von den #Bahnsteigkameras auf einen #Führerstandsmonitor übertragenen Bildern den Fahrgastwechsel beobachten und den Zug für die sichere Abfahrt vorbereiten. Die Umsetzung des Projektes dauert bis Ende 2015 und kostet etwa 40 Millionen Euro. Die S-Bahn Berlin passt sich damit den bundesweit üblichen Standards an.

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Das technisch neue Abfertigungsverfahren #ZAT-FM (Zug-Abfertigung durch den Triebfahrzeugführer – mit Führerstands-Monitor) ist an fünf Pilotstationen der Ringbahn umfassend erprobt worden und nach Zulassung durch das Eisenbahnbundesamt nunmehr serienreif. Seit Aufnahme des Probebetriebs konnten weit über eine Million Abfertigungsvorgänge zuverlässig durchgeführt werden.

Die Fahrzeugflotte der S-Bahn Berlin ist bereits komplett umgerüstet. Die Inbetriebnahme der technischen Anlagen auf den Stationen erfolgt von April 2014 bis Dezember 2015. Bereits im ersten Quartal nächsten Jahres wird die Umstellung auf der Ringbahn abgeschlossen sein. ZAT-FM löst das bisherige Abfertigungsverfahren durch eine örtliche Aufsicht ab, das zuletzt nur noch bei der Berliner S-Bahn an zahlreichen Bahnhöfen Anwendung fand.

Auf dem Ring werden alle Stationen mit der neuen Technik ausgestattet. Im übrigen Netz bleibt es auf S-Bahnhöfen, an denen die Zugabfertigung durch den Lokführer aufgrund der örtlichen Gegebenheiten auch ohne technische Unterstützung möglich ist, beim bisherigen Verfahren. Dort tritt der Triebfahrzeugführer auf den Bahnsteig, um den Türschließvorgang zu beobachten.

Das Abfertigungsverfahren ZAT-FM ist Teil eines neuen Betriebs- und Informationssystems für die S-Bahn Berlin (BIS), das in den vergangenen Jahren sukzessive aufgebaut wurde. Zum Konzept gehören auch 590 LCD-Fahrtzielanzeiger mit Echtzeitinformationen und eine automatische „Voice-over-IP“-Beschallung auf den Bahnsteigen.

Gesteuert werden die Systeme von 21 Stammaufsichten im gesamten S-Bahn-Netz. Diese verfügen über alle innerbetrieblichen Daten zum Betriebsgeschehen und können sich per Monitor auf Bahnsteige aufschalten. Entsprechend der verkehrlichen Lage ist die gezielte visuelle und akustische Information der Fahrgäste für einzelne Stationen oder ganze Streckenteile möglich. Per Inforufsäule auf den Bahnsteigen kann auch der Fahrgast jederzeit mit der Stammaufsicht Kontakt aufnehmen. Derzeit laufen die entsprechenden Mitarbeiterschulungen, um die Möglichkeiten des neuen Systems voll ausschöpfen zu können.

Für den direkten Kundenkontakt kommen weitere 120 Mitarbeiter als mobile Aufsichten zum Einsatz. Sie stehen an Bahnhöfen mit starkem Fahrgastaufkommen, an touristischen Schwerpunkten sowie bei Baumaßnahmen und Betriebsstörungen zur Information der Fahrgäste zur Verfügung.

Peter Buchner, Vorsitzender der Geschäftsführung der S-Bahn Berlin, verbindet große Hoffnungen mit dem neuen Standard: „Die Zugabfertigung wird insgesamt schneller. Ist der Fahrgastwechsel beendet, kann der Triebfahrzeugführer losfahren und muss nicht warten, bis der Gegenzug abgefertigt ist. Dies wird sich positiv auf die Pünktlichkeit auswirken.“

Auch wirtschaftlich gesehen ist das Konzept für die S-Bahn Berlin ein wichtiger Baustein, um im Wettbewerb bestehen zu können. Buchner erläutert: Mit unseren neuen Stammaufsichten, den mobilen Aufsichten und den Sicherheitskräften erreichen wir den Kunden besser als zuvor. Ein Mitarbeiter, der im Innenstadtbereich mit dem Abfertigen von Zügen beschäftigt ist, steht dem Fahrgast wegen der dichten Zugfolge im Regelfall gar nicht als Ansprechpartner zur Verfügung. Wir können und werden in der Zukunft mehr Qualität anbieten.“

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG
Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland
Verantwortlich für den Inhalt:
Leiter Kommunikation Oliver Schumacher

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