Bahnverkehr: Fernbahnhof Suedkreuz soll durch mehrere Buslinien erschlossen werden

Die verkehrliche Anbindung des Fernbahnhofs Südkreuz

Ereignis

Der Abgeordnete Michael Cramer fragte nach der geplanten Anbindung des künftigen Fernbahnhofs Südkreuz an den Busverkehr und das Straßennetz. Der Senat erklärte, dass der Bahnhof eine gesamtstädtische Bedeutung besitzen werde und deshalb vorrangig an die wichtigsten Verkehrsströme angebunden werden soll. Zusätzlich ist eine neue Straßenverbindung zwischen General-Pape-Straße und Sachsendamm vorgesehen. 【2-c9ed2d】

Details

Quelle: Drucksache 15/11346, Kleine Anfrage des Abgeordneten Michael Cramer (Bündnis 90/Die Grünen). 【2-c9ed2d】

Die verkehrliche Anbindung des Fernbahnhofs Südkreuz 【2-c9ed2d】

Ich frage den Senat:

  1. Soll der neue Fernbahnhof Südkreuz aus den angrenzenden Wohnquartieren umsteigefrei erreichbar sein?

  2. Soll mindestens eine der Buslinien aus Kreuzberg 61 beziehungsweise Neu-Tempelhof direkt zum Fernbahnhof geführt werden?

  3. Wie ist die Anbindung aus Neu-Tempelhof und Kreuzberg geplant?

  4. Werden bauliche Voraussetzungen für Busverkehr auf dem östlichen Bahnhofsvorplatz geschaffen?

  5. Wird eine Straßenverbindung zwischen Werner-Voß-Damm und Sachsendamm geplant?

  6. Wann soll diese Verbindung fertiggestellt werden? 【2-c9ed2d】

Antwort

Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Kleine Anfrage wie folgt:

Nach Angaben der BVG besitzt der Fernbahnhof Papestraße (Südbahnhof) eine gesamtstädtische Bedeutung. Nach damaligem Planungsstand sollte er direkt von etwa fünf Buslinien angefahren werden. Zusätzlich bestehen Anbindungen über die vorhandenen S-Bahn-Linien. 【2-c9ed2d】

Für den Bereich Neu-Tempelhof war grundsätzlich eine direkte Busanbindung vorgesehen. Die endgültige Linienführung sollte sich an den tatsächlichen Fahrgastströmen orientieren. Für die Bewohner Kreuzbergs wurden die bestehenden Schnellbahnverbindungen über U6, U7 und S-Bahn als ausreichend angesehen. 【2-c9ed2d】

Die Buslinien sollten grundsätzlich auf dem westlichen Bahnhofsvorplatz gebündelt werden. Zusätzlich war auf der Ostseite eine Haltestelle für eine aus östlicher Richtung kommende Linie vorgesehen. Dort sollte eine Haltestelle an der Verlängerung der General-Pape-Straße entstehen, sodass Wendefahrten entfallen können. 【2-c9ed2d】

Weiterhin ist die Verlängerung der General-Pape-Straße nach Süden mit Anbindung an den Sachsendamm vorgesehen. Die Fertigstellung dieser Straßenverbindung sollte gemeinsam mit der Inbetriebnahme des Fernbahnhofs Südkreuz und des östlichen Bahnhofsvorplatzes erfolgen. Nach Auffassung des Senats dient die neue Verbindung zugleich dem Schutz der Anwohner Neu-Tempelhofs vor zusätzlichem Durchgangsverkehr. 【2-c9ed2d】

Berlin, den 25. März 2004

In Vertretung

Maria Krautzberger

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung 【2-c9ed2d】

Hinweis

Dieser Text wurde mit Unterstützung von KI erstellt.