Flughäfen: Buhlen um die Billigflieger Die Flughafengesellschaft weist Vorwürfe zurück, sie locke Gesellschaften mit Subventionen nach Schönefeld, aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/buhlen-um-die-billigflieger/484816.html

Auf dem #Flughafen #Schönefeld haben jetzt die Umbauarbeiten im #Abfertigungsgebäude für die #Billigfluglinie #Easyjet begonnen. Die englische #Fluggesellschaft, die im Sommer ihre Flüge aufnimmt, mietet den kompletten #Anbau B des Terminals und gestaltet ihn nach eigenen Wünschen um. Hinter den Kulissen geht es dabei um viel mehr als nur um neue Farben: Der Flughafengesellschaft wird unterstellt, das Kommen von Easyjet #subventioniert zu haben. Flughafensprecherin Rosemarie Meichsner dementiert dies entschieden. Der Vertrag sei sogar der EU vorgelegt worden. Beanstandungen habe es nicht gegeben.

Die EU-Kommission hat bereits die irische Billigfluglinie #Ryanair im Visier. Zuschüsse in Höhe von jährlich 560 000 Euro, die der Flughafen #Straßburg geplant hatte, sind gerichtlich als wettbewerbswidrig eingestuft worden. Solche Zahlungen gebe es in Schönefeld nicht, betonte Meichsner. Fluggesellschaften, die nach Schönefeld kommen, würden in der Anfangszeit lediglich bei der Werbung unterstützt. Ab April sollen die Gebühren, wie berichtet, gesenkt werden – einheitlich für alle Gesellschaften, wie Flughafensprecher Burkhard Kieker sagt.

Die Vertragsmodalitäten mit Easyjet werden aber geheim gehalten. Der ab #Tegel fliegende Konkurrent #Air Berlin hatte vergeblich gefordert, den Vertrag offen zu legen und mit einer Klage gedroht. Nach Ansicht von Experten gibt es mehrere Möglichkeiten, zumindest indirekte Subventionen zu gewähren. Etwa durch eine Verpflichtung des Flughafens, bei einem Rückzug der Gesellschaft für entstandene Kosten aufzukommen. Oder durch einen Gebührennachlass, wenn …

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