Nachtflugverkehr auf dem Flughafen Schoenefeld I und II
Ereignis
Die Kleinen Anfragen Nr. 1543 und 1544 der Abgeordneten Jutta Matuschek (PDS) befassen sich mit den Starts und Landungen auf dem Flughafen Schönefeld in den Monaten Mai bis September 2000 (Nr. 1543) sowie Oktober, November und Dezember 2000 (Nr. 1544) in den Zeiträumen von 22.00 bis 23.59 Uhr und von 0.00 bis 5.59 Uhr, den Starts und Landungen in der jeweiligen Spitzennacht dieser Monate, den Wochentagen, an denen diese Spitzenbelastungen auftraten, und – für Nr. 1544 – der Möglichkeit des Senats, die Zahl der von nächtlichen Spitzenpegeln in Innenräumen von 55 dB(A) und mehr in der Umgebung des Flughafens Schönefeld Betroffenen zu ermitteln. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, vertreten durch Krautzberger, legt in ihrer gemeinsamen Antwort die von der Berliner Flughafen-Gesellschaft mbH (BFG) übermittelten Nachtflugbewegungen tabellarisch dar (Starts und Landungen jeweils in den Zeiträumen 22.00–23.59 Uhr und 00.00–05.59 Uhr für Mai bis Dezember 2000) und listet die Spitzennächte der Monate Mai bis Dezember 2000 mit den zugehörigen Daten und der Zahl der Starts bzw. Landungen auf, und erklärt zu Frage 4 der Kleinen Anfrage Nr. 1544, dass entsprechende Berechnungen nicht vorlägen, im Planfeststellungsantrag für den Ausbau des Flughafens Berlin-Schönefeld jedoch vom Antragsteller durch ein Gutachten ein Nachtbelastungsgebiet mit Außenpegeln von 6 × 75 dB(A) für verschiedene Szenarien berechnet worden sei, das Rückschlüsse auf die Innenraumpegel – je nach Schalldämmung der Fenster – zulasse, nach dem Stand von 1997 seien dadurch 2 190 Einwohner betroffen, für die Endausbaustufe 20XX (mit einer zusätzlichen Start- und Landebahn) 12 290 Einwohner.
Details
Quelle: Abgeordnetenhaus von Berlin, 14. Wahlperiode, Drucksache 14/1543 und 14/1544 (Kleine Anfragen Nr. 1543 und 1544)
Kleine Anfrage Nr. 14/1543 der Abgeordneten Jutta Matuschek (PDS) über: Nachtflugverkehr auf dem Flughafen Schönefeld (I)
Ich frage den Senat:
- Wie viele Starts und Landungen wurden auf dem Flughafen Schönefeld in den Monaten Mai bis September 2000 in der Zeit von 22.00 bis 23.59 Uhr und von 0.00 bis 5.59 Uhr durchgeführt?
-
Wie viele Starts und Landungen wurden in der Spitzennacht der Monate Mai bis September 2000 durchgeführt?
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An welchen Wochentagen traten diese Spitzenbelastungen auf?
Berlin, den 19. Februar 2001
Kleine Anfrage Nr. 14/1544 der Abgeordneten Jutta Matuschek (PDS) über: Nachtflugverkehr auf dem Flughafen Schönefeld (II)
Ich frage den Senat:
- Wie viele Starts und Landungen wurden auf dem Flughafen Schönefeld in den Monaten Oktober, November, Dezember 2000 in der Zeit von 22.00 bis 23.59 Uhr und von 0.00 bis 5.59 Uhr durchgeführt?
-
Wie viele Starts und Landungen wurden in der Spitzennacht der Monate Oktober, November, Dezember 2000 durchgeführt?
-
An welchen Wochentagen traten diese Spitzenbelastungen auf?
-
Welche Möglichkeit sieht der Senat, die Zahl der von nächtlichen Spitzenpegeln in Innenräumen von 55 dB(A) und mehr in der Umgebung des Flughafens Schönefeld Betroffenen zu ermitteln?
Berlin, den 19. Februar 2001
Antwort (Schlussbericht) auf die Kleine Anfrage Nr. 1543 und 1544
Im Namen des Senats von Berlin beantworten wir Ihre Kleine Anfrage wie folgt:
Die Berliner Flughafen-Gesellschaft mbH (BFG) hat zu den Fragen 1. bis 3. folgende Angaben übermittelt:
Nachtflugverkehr auf dem Flughafen Berlin-Schönefeld in den Monaten Mai bis Dezember 2000:
| Monat | Starts | Landungen22:00–23:5900:00–05:5922:00–23:5900:00–05:59Mai99226127273Juni91233110265Juli111263130288August102286130330September95256114296Oktober106231124250November888557161Dezember736644117 |
Spitzennächte der Monate Mai bis Dezember 2000:
Zu 4. der Kleinen Anfrage Nr. 1544:
Entsprechende Berechnungen liegen nicht vor.
Im Planfeststellungsantrag für den Ausbau des Flughafens Berlin-Schönefeld ist vom Antragsteller jedoch durch ein Gutachten ein Nachtbelastungsgebiet mit Außenpegeln von 6 × 75 dB(A) für verschiedene Szenarien berechnet worden, das Rückschlüsse auf die Innenraumpegel – je nach Schalldämmung der Fenster – zulässt. Nach dem Stand von 1997 sind dadurch 2 190 Einwohner betroffen, für die Endausbaustufe 20 XX (mit einer zusätzlichen Start- und Landebahn) 12 290 Einwohner.
Berlin, den 21. März 2001
Krautzberger Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
Hinweis
dieser Text wurde mit Unterstützung von KI erstellt