Sanierung der Bruecke am S-Bahnhof Gehrenseestrasse in Hohenschoenhausen

Sanierung der Bruecke am S-Bahnhof Gehrenseestrasse in Hohenschoenhausen

Ereignis

Die Kleine Anfrage des Abgeordneten Michael Cramer (Bündnis 90/Die Grünen) befasst sich mit dem Beginn der Bauarbeiten an der Brücke am S-Bahnhof Gehrenseestraße, den an der Brücke geplanten Maßnahmen, den Kosten und der Dauer, den Verbesserungen für Fußgänger und Radfahrer nach der Sanierung, den im Zusammenhang mit den Bauarbeiten seitens der Erreichbarkeit des Bahnhofs z. B. für Rollstuhlfahrer geplanten Maßnahmen, den sonstigen seitens der Deutschen Bahn AG zur Verbesserung von Bahnhof und Bahnhofsumfeld geplanten Maßnahmen, der Frage, ob in diesem Zusammenhang die nördlich des S-Bahnhofs in der Bereichsentwicklungsplanung Hohenschönhausen vorgesehene Bahnquerung für den Fuß- und Radverkehr gebaut wird und wenn nein, warum nicht und wann, und dem Zeitpunkt der Einbeziehung bzw. Vorstellung der Planungen für die Öffentlichkeit. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, vertreten durch Maria Krautzberger, erklärt, dass der Baubeginn für Juli 2000 geplant sei, dass an der Gehrenseebrücke im Bezirk Hohenschönhausen eine Grundinstandsetzung geplant sei, hierbei würden im Wesentlichen die Abdichtung des Überbaus erneuert, wasserdichte Übergangskonstruktionen eingebaut und eine neue bituminöse Schutz- und Deckschicht hergestellt, die Kosten würden ca. 3 Mio. DM betragen, das Bauende sei geplant für Dezember 2001, dass die vorhandene einseitige Gehbahn instandgesetzt werde, auf und an der Brücke seien keine Radwege vorhanden, dass der Senat von Berlin bei der Deutschen Bahn AG den behindertengerechten Ausbau des S-Bahnhofs Gehrenseestraße bestellt habe, die Planungen für eine Rampenanlage durchgeführt worden seien, auf Grund von Problemen bei der zeitgerechten grundbuchlichen Übereignung von Flächen im Bereich der S-Bahnanlagen zu Gunsten der DB AG konnte mit dem behindertengerechten Ausbau noch nicht begonnen werden, ob ein zeitgleicher Bau mit den Sanierungsarbeiten Gehrenseebrücke möglich sei, könne gegenwärtig von der DB AG nicht ausgesagt werden, dass nach Auskunft der DB AG für dieses Jahr keine baulichen Maßnahmen (Instandhaltungsmaßnahmen etc.) auf dem S-Bahnhof Gehrenseestraße vorgesehen seien, dass es keinen Zusammenhang zwischen der Sanierung der vorhandenen Brücke und der Planung einer weiteren Bahnquerung nördlich des S-Bahnhofs Gehrenseestraße gebe, die städtebauliche Rahmenplanung zur Neubausiedlung Hohenschönhausen sehe am nördlichen Bahnhofsende vom Grundsatz her eine zusätzliche Bahnquerung vor, die nach den gegenwärtigen Planungskonzepten eine vorgehaltene aber noch nicht besiedelte Gewerbefläche im Norden und eine Grünfläche im Süden verbinden soll, nur allein die Tatsache der Flächenbereitstellung sei kein ausreichendes Kriterium für die Errichtung einer weiteren Bahnunterführung für Fußgänger und Radfahrer, es sei zurzeit nicht abschätzbar, wann diese Querung realisiert werde, und dass es sich bei den Arbeiten an der Gehrenseebrücke lediglich um eine Grundinstandsetzung am vorhandenen Bauwerk handle, Informationen vor Baubeginn erfolgten durch Handzettelverteilung an Anwohner, über die Presse stelle der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Rundfunkmeldungen durch den Polizeiabschnitt.

Details

Quelle: Abgeordnetenhaus von Berlin, 14. Wahlperiode, Drucksache 14/486 (Kleine Anfrage Nr. 486)

Kleine Anfrage Nr. 14/486 des Abgeordneten Michael Cramer (Bündnis 90/Die Grünen) über: Sanierung der Brücke am S-Bahnhof Gehrenseestraße in Hohenschönhausen

Ich frage den Senat:

  1. Wann beginnen die Bauar