Kosten fuer tick.et

Kosten fuer tick.et

Ereignis

Die Kleine Anfrage des Abgeordneten Michael Cramer (Bündnis 90/Die Grünen) befasst sich mit der Zahl der Personen, die sich am tick.et-Versuch beteiligen, der Zahl der aufgestellten Automaten und der Zahl der Bahnsteige, auf denen sie aufgestellt wurden, der Zahl der durch diesen Versuch gebundenen Personalstellen, den Gesamtkosten für den tick.et-Versuch bei BVG und S-Bahn und den Finanztöpfen, aus denen diese Kosten beglichen werden, und der Verteilung der Kosten auf die Installation der Bahnsteigautomaten, die Preisreduzierung für die Tester, die Personalkosten, die Materialkosten und sonstige Kosten. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, vertreten durch Krautzberger, zitiert in ihrer Antwort die Mitteilung der BVG, wonach sich ca. 42 000 Personen bezüglich der Teilnahme am Feldversuch beworben hätten und nach verschiedenen Kriterien – u. a. auch bezüglich der repräsentativen Untersuchung – ca. 27 000 ausgewählt worden seien, 195 CheckIn- und CheckOut-Automaten auf den U-Bahnlinien 2 und 4 aufgestellt worden seien, weiterhin 143 kombinierte CheckIn/CheckOut-Geräte in 19 Straßenbahnfahrzeuge und 34 Omnibusse eingebaut worden seien, für den gesamten Feldversuch ca. 40 Personen im Bereich Vertrieb für die tick.et-Punkte eingesetzt worden seien, diese Personen weitgehend aus den Personalüberhängen rekrutiert worden seien und auch die übrigen BVG-Produkte verkauft hätten, dass die Investitionen für die technischen Geräte (Hard- und Software), den Aufbau, Kommunikationsnetze etc., die zum größten Teil von dem Partner Motorola geliefert worden seien, ca. 15 Mio. DM betragen hätten, der Gesamtaufwand inklusive der oben erwähnten Investitionen ca. 20 Mio. DM betragen habe, die Kosten zu 100 Prozent von der BVG eigenfinanziert worden seien, dass die Kosten für die Installation der Bahnsteigautomaten im Gesamtaufwand enthalten seien, die Preisreduzierung für die Tester durchschnittlich ca. 15 % betragen habe und ca. 40 % der Testpersonen als neue Zeitkartenkunden gewonnen werden konnten, und dass die Personalkosten in den oben angegebenen Kosten enthalten seien, die Materialkosten in den Kosten Motorola enthalten seien und weitere über die oben genannten Kosten hinaus nicht nennenswert angefallen seien.

Details

Quelle: Abgeordnetenhaus von Berlin, 14. Wahlperiode, Drucksache 14/450 (Kleine Anfrage Nr. 450)

Kleine Anfrage Nr. 14/450 des Abgeordneten Michael Cramer (Bündnis 90/Die Grünen) über: Kosten für tick.et

Ich frage den Senat:

  1. Wie viele Personen beteiligen sich am tick.et-Versuch, wie viele Automaten wurden auf wie vielen Bahnsteigen aufgestellt, und wie viele Personalstellen hat dieser Versuch gebunden?

  2. Wie hoch sind die Gesamtkosten für den tick.et-Versuch bei BVG und S-Bahn, und aus welchen Finanztöpfen werden diese Kosten beglichen?

  3. Wie verteilen sich die Kosten auf a) Installation der Bahnsteigautomaten, b) Preisreduzierung für die Tester, c) Personalkosten, d) Materialkosten, e) Sonstige Kosten?

Berlin, den 31. März 2000

Antwort (Schlussbericht) auf die Kleine Anfrage Nr. 450

Im Namen des Senats von Berlin beantworten wir Ihre Kleine Anfrage wie folgt:

Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) haben uns hierzu mitgeteilt:

Zu 1.:

Es haben sich ca. 42 000 Personen bezüglich der Teilnahme am Feldversuch beworben. Ausgewählt wurden nach verschiedenen Kriterien – u. a. auch bezüglich der repräsentativen Untersuchung – ca. 27 000.

Es wurden 195 CheckIn und CheckOut Automaten auf den U-Bahnlinien 2 und 4 aufgestellt. Weiterhin wurden 143 kombinierte CheckIn/CheckOut Geräte in 19 Straßenbahnfahrzeuge und 34 Omnibusse eingebaut.

Für den gesamten Feldversuch wurden ca. 40 Personen im Bereich Vertrieb für die tick.et Punkte eingesetzt. Diese Personen wurden weitgehend aus den Personalüberhängen rekrutiert. Diese Personen haben auch die übrigen BVG-Produkte (Einzelfahrausweise, Monatsmarken, Jahreskarten . . . ) verkauft.

Zu 2.:

Die Investitionen für die technischen Geräte (Hard- und Software), den Aufbau, Kommunikationsnetze etc., die zum größten Teil von dem Partner Motorola geliefert wurden, betragen ca. 15 Mio. DM.

Der Gesamtaufwand inklusive der oben erwähnten Investitionen betrug ca. 20 Mio. DM.

Die Kosten wurden zu 100 Prozent von der BVG eigenfinanziert.

Zu 3. a):

Die Kosten für die Installation der Bahnsteigautomaten sind im Gesamtaufwand enthalten.

Zu 3. b):

Die Preisreduzierung für die Tester betrug durchschnittlich ca. 15 %. Es konnten ca. 40 % der Testpersonen als neue Zeitkartenkunden gewonnen werden.

Zu 3. c) bis e):

Die Personalkosten sind in den oben angegebenen Kosten enthalten. Die Materialkosten sind in den Kosten Motorola enthalten. Weitere über die oben genannten Kosten hinaus sind nicht nennenswert angefallen.

Berlin, den 22. Mai 2000

In Vertretung Krautzberger Senatsverwaltung für Stadtentwicklung

Hinweis

dieser Text wurde mit Unterstützung von KI erstellt