BVG erwartet einen Millionen-Gewinn

BVG erwartet einen Millionen-Gewinn

Ereignis

Die Berliner Verkehrsbetriebe streben im Rahmen ihres langfristigen, mit dem Senat abgestimmten Sanierungskonzepts bis zum Jahr 2007 einen operativen Gewinn von rund drei Millionen Mark an. Ungeachtet eines aktuellen Jahresfehlbetrages von 625,2 Millionen Mark für das Geschäftsjahr 1999 verweisen Wirtschaftssenator Wolfgang Branoner und die Unternehmensführung auf eine positive fundamentale Entwicklung. Der hohe Verlust resultiert primär aus bilanziellen Vorsorgerückstellungen für planmäßige Mitarbeiterabfindungen sowie juristische Differenzen bei der Fahrgeldaufteilung mit der S-Bahn. Demgegenüber stehen signifikante Produktivitätssteigerungen von 70 Prozent pro Mitarbeiter seit 1993, eine Ausweitung des Verkehrsangebots auf 259 Millionen Kilometer sowie eine Trendwende zu wieder steigenden Fahrgastzahlen mit insgesamt 787,1 Millionen Beförderungsfällen.

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Quelle: Berliner Zeitung, Ausgabe 82 vom 06.04.2000, S. 29

Das größte kommunale Nahverkehrsunternehmen Deutschlands forciert strukturelle Konsolidierungsmaßnahmen zur finanziellen Gesundung. BVG-Chef Rüdiger vorm Walde verteidigt in diesem Kontext die geplanten Tariferhöhungen zum 1. August zur Absicherung der Einnahmenstruktur, während die Wirtschaftspolitik innovative Tarifideen zur nachhaltigen Bindung von Stammkunden anfordert.
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Original

Im Jahr 2007 sollen die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) rund drei Millionen Mark Gewinn erzielen – so sieht es die mit dem Senat abgestimmte Planung des Unternehmens vor. Doch bis dahin ist es offenbar noch ein weiter Weg, sagte Wirtschaftssenator Wolfgang Branoner (CDU) am Mittwoch. Denn im vergangenen Jahr hat die BVG trotz hoher staatlicher Zuschüsse 625,2 Millionen Mark Verlust gemacht – erheblich mehr als 1998.

Hinweis

dieser Text wurde mit Unterstützung von KI erstellt