BVG will Straßenbahn ueber den Loeperplatz fahren lassen

BVG will Straßenbahn ueber den Loeperplatz fahren lassen

Ereignis

In Berlin-Lichtenberg ist der mühsam ausgehandelte Trassenkompromiss zur Beschleunigung der Straßenbahn in der Möllendorffstraße gescheitert, da die Bezirksverordnetenversammlung eine Beteiligung des geschützten Dorfangers vollständig ablehnte. Die BVG kehrt nun zu ihren ursprünglichen Plänen zurück und forciert ein eigenes Schienenbett direkt auf dem Rand des denkmalgeschützten Loeperplatzes, wofür auch neun Bäume gefällt werden müssen. Baustadtrat Andreas Geisel kritisiert die mangelnde Kompromissbereitschaft des Bezirksparlaments und sucht nun Unterstützung bei Verkehrssenator Peter Strieder, während auch eine Bürgerinitiative erneuten Widerstand ankündigt.

Details

Quelle: Berliner Zeitung, Ausgabe 36 vom 12.02.2000, S. co29

Erneut gibt es Auseinandersetzungen zwischen Bezirk und Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) um die geplante Beschleunigung der Straßenbahnen auf der Möllendorffstraße. Obwohl bereits im Juli 1999 ein Kompromiss über die neue Schienenführung gefunden war, will die BVG nun nach ihren ursprünglichen Plänen bauen: Die Straßenbahnen erhalten ein eigenes Gleisbett auf dem Rand des denkmalgeschützten Loeperplatzes.
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dieser Text wurde mit Unterstützung von KI erstellt