Der alte Stationsname verschwindet wieder unter Fliesen

Der alte Stationsname verschwindet wieder unter Fliesen

Ereignis

Die aufwendige Denkmalsanierung des geschichtsträchtigen U-Bahnhofs Platz der Luftbrücke an der Linie U6 verzögert sich aufgrund unvorhergesehener Materialmängel und eines geplatzten Gasrohrs bis zum Jahresende. Im Zuge der Freilegung der Wände war vorübergehend die historische Erstbezeichnung „Kreuzberg“ der 1926 von Alfred Grenander errichteten, stützenlosen Gewölbestation zu Tage getreten. Die Berliner Verkehrsbetriebe investieren rund zwei Millionen Mark in die baukonstruktive Rissverklammerung des Tonnengewölbes sowie in die vollständige Neuverfliesung der unterirdischen Zugangshallen und Bahnsteigbereiche.

Details

Quelle: Berliner Zeitung, Ausgabe 25 vom 31.01.2000, S. cw26

Die Modernisierungsarbeiten der BVG an der historischen Zubringerstation des Flughafens Tempelhof erfordern einen unerwarteten logistischen Mehraufwand. Das markante architektonische Meisterwerk verliert im Zuge der finalen Fliesenarbeiten seine temporär sichtbare historische Beschilderung wieder unter einer neuen keramischen Verkleidung.
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Original

Die Anzeigetafel auf dem Bahnsteig zeigt den Namen Platz der Luftbrücke. Auf einigen Fliesen an der Wand dagegen steht in schwarzen alten Buchstaben die Bezeichnung Kreuzberg. Der frühere Stationsname war zu Beginn der Sanierungsarbeiten auf dem U-Bahnhof nahe dem Flughafen Tempelhof zu Tage gekommen.

Hinweis

dieser Text wurde mit Unterstützung von KI erstellt