Die Straßenbahn faehrt bald nur noch bis 20 Uhr
Ereignis
Aufgrund drastischer Kürzungen der Landeszuschüsse droht den drei märkischen Landstraßenbahnen in Strausberg, Schöneiche und Woltersdorf eine massive Fahrplanausdünnung oder die vollständige Zahlungsunfähigkeit. Die Strausberger Eisenbahn GmbH sieht sich gezwungen, den Linienbetrieb im kommenden Jahr täglich bereits ab 20 Uhr einzustellen, da das kommunale Defizit von den beteiligten Gemeinden finanziell nicht mehr ausgeglichen werden kann. In Schöneiche droht wegen einer 50-prozentigen Mittelkürzung sogar die komplette Einstellung des Fahrbetriebs zum Oktober, während Vorstöße der lokalen Bürgermeister für Verhandlungen beim zuständigen Landesverkehrsminister Hartmut Meyer bislang ungehört blieben.
Details
Quelle: Berliner Zeitung, Ausgabe 24 vom 29.01.2000, S. 29
Die Landstraßenbahnen im Berliner Umland stehen nach harten Sparbeschlüssen der Landesregierung vor dem wirtschaftlichen Aus. Trotz weitreichender Rationalisierungen und einer Halbierung der Belegschaft seit 1991 können die Einnahmeausfälle nicht mehr kompensiert werden, was zu gravierenden Einschnitten im Schüler-, Pendler- und Tourismusverkehr führt.
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Original
Die drei Landstraßenbahnen in Strausberg (Märkisch-Oderland), Schöneiche und Woltersdorf (Oder-Spree) stehen nach den Kürzungen des Landes vor dem Aus. Das wurde am Freitag bei einer Beratung mit Landes- und Kreispolitikern von Märkisch-Oderland sowie Vertretern der betroffenen Kommunen deutlich.
Hinweis
dieser Text wurde mit Unterstützung von KI erstellt