Abbau von Grenzanlagen auf der Glienicker Bruecke

Abbau von Grenzanlagen auf der Glienicker Bruecke

Ereignis

Die Kleine Anfrage befasst sich mit den verbleibenden Grenzanlagen der sowjetischen Seite auf der geschichtsträchtigen Glienicker Brücke, die nach den Grenzöffnungen zu anhaltenden Verkehrsbehinderungen führen. Der Regierende Bürgermeister Walter Momper teilt im Namen des Senats mit, dass keine genauen Erkenntnisse über die Gründe für das Zögern der sowjetischen Seite vorliegen. Er bestätigt jedoch, dass der Senat bereits direkten Kontakt mit den zuständigen Stellen aufgenommen hat, um den Abbau der Behinderungen voranzutreiben und eine zügige Normalisierung des Verkehrsflusses auf der Brückenverbindung zu erreichen.

Details & Originaltext

Quelle: Abgeordnetenhaus von Berlin, 11. Wahlperiode, Drucksache 11/619

Nr. 897
des Abgeordneten Nikolaus Sander (SPD)
über Abbau von Grenzanlagen auf der Glienicker Brücke

Ich frage den Senat:
1. Hat der Senat Erkenntnisse, aus welchen Gründen die sowjetische Seite ihre Grenzanlage auf der Glienicker Brücke noch nicht abgebaut hat?
2. Was hat der Senat unternommen, um die Behinderung des Verkehrs auf der Glienicker Brücke zu beseitigen?
3. Gibt es Hinweise oder Zusagen, daß diese Situation verändert wird?

Berlin, den 17. Januar 1990
Eingegangen am 23. Januar 1990

Antwort auf die Kleine Anfrage Nr. 897
Im Namen des Senats von Berlin
beantworte ich Ihre Kleine Anfrage wie folgt:

Zu 1.:
Nein.

Zu 2. und 3.:
Der Senat hat Kontakt mit den zuständigen Stellen aufgenommen, um eine Änderung der Situation zu erreichen. Über das Ergebnis dieser Bemühungen wird Sie der Senat zu gegebener Zeit informieren.

Berlin, den 13. Februar 1990
Walter Momper
Regierender Bürgermeister
Eingegangen am 15. Februar 1990

Hinweis

Dieser Text wurde mit Unterstützung von KI erstellt.