Bahnhöfe: Container mit Gleisanschluss, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
;art270,2327380

Immer wenn der Regen kommt, gibt es im Nordberliner Beton ein künstliches Naturdenkmal zu bestaunen: die Weddinger Seenplatte. Schmale Seen, breite Seen, die meisten keine zehn Zentimeter tief. Passanten tapsen drum herum und manch einer auch hinein. Es gibt viele Menschen hier, und sie queren die Seenplatte zielstrebig in ein scheinbares Nichts. Der zufällig Vorbeikommende muss schon ein Weilchen suchen, um den kleinen roten Container zu finden, in dem Brötchen, Bier und Chips verkauft werden. Und Fahrkarten. Der Container ist Stützpunkt und Repräsentanz der Deutschen Bahn (DB) an einem ICE-Bahnhof, von dem kaum einer weiß, dass er ein ICE-Bahnhof ist. Aus dem Lautsprecher grüßt eine Computerstimme: „Willkommen in Berlin-Gesundbrunnen.“
Vor knapp einem Monat hat der neue Bahnhof an der Schnittstelle von Wedding, Pankow und Prenzlauer Berg seinen ersten Geburtstag gefeiert. Vier Minuten sind es bis zum Hauptbahnhof, elf bis zum Südkreuz, und doch liegen diese beiden …

BVG: Berlin: Ferienspaß der BVG bietet Kindern einen Blick hinter die Kulissen

http://www.lok-report.de/

In den Sommerferien laden die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) wieder Jungs und Mädchen ab sieben Jahre zum Ferienspaß bei Bus und Bahn ein. Ferienkinder können sich ein Eindruck vom Leben auf einem Straßenbahn- oder Omnibus­betriebshof verschaffen oder an einer Führung durch die Bahn­meisterei am Olympia-Stadion mit einem anschließenden Be­such im U-Bahn-Museum teilnehmen. Und sollte der Wissens­durst dann immer noch nicht gestillt sein, können sie direkt vor Ort den Mitarbeitern „Löcher“ in den Bauch fragen.
• Die Führung durch die Bahnmeisterei und der Besuch des U-Bahn-Museums dauert etwa 1 bis 1,5 Stunden. Treffpunkt ist vor dem Eingang des U-Bahnmuseums in der Eingangshalle des U-Bahnhofes Olympia-Stadion. Unter der Telefonnummer 030/ 256 27623 werden wochentags von 08.00 Uhr bis 15.00 Uhr Anmeldungen für folgende Termine entgegen genommen: 18.07.2007, 25.07.2007, 01.08.2007, 08.08.2007, 15.08.2007, 22.08.2007, jeweils um 10.00 Uhr.
• Kinder, die wissen möchten, wie eine Straßenbahn funktioniert, können sich montags bis freitags zwischen 08.00 Uhr und 14.00 Uhr unter der Telefonnummer 030/ 256 30509 oder per E-Mail für folgende Termine auf dem Betriebshof Lichtenberg anmelden:
17.07.2007, 24.07.2007, 31.07.2007, 07.08.2007, 14.08.2007 21.08.2007 heweils um 11.00 Uhr
• Um dem Bus unter die Haube zu schauen, oder eine Buswerkstatt oder Waschanlage mal von innen zu sehen, muss man sich telefonisch montags bis freitags von 08.00 Uhr bis 14.00 Uhr unter 030/ 256 27424 für einen der folgenden Termine und Betriebshöfe anmelden:
18.07.2007, 10.00 Uhr Betriebshof Indira-Gandhi-Straße
01.08.2007, 10.00 Uhr Betriebshof Müllerstraße
08.08.2007, 10.00 Uhr Betriebshof Spandau
15.08.2007, 10.00 Uhr Betriebshof Cicerostraße
22.08.2007, 10.00 Uhr Betriebshof Britz
Auch beim Bus dauert eine Besichtigung etwa 90 Minuten, der Treffpunkt ist beim Pförtner.
Hinweis: Da unsere Kapazitäten leider begrenzt sind, können Anmeldungen von Gruppen nicht entgegen genommen werden (Pressemeldung BVG, 23.06.07).

Schiffsverkehr: Kein Schiffsverkehr auf Landwehrkanal, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
;art270,2326904

Mit Buhrufen und Beschimpfungen begleiteten gestern hunderte Anwohner die zweite Baumfällaktion am Landwehrkanal. Am Paul-Lincke-Ufer Höhe Forster Straße musste ein Baum fallen, weil er durch einen Blitzschlag instabil geworden war. Der Unmut im Kiez nimmt zu – erst recht, nachdem das Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) gestern den Landwehrkanal erneut gesperrt hat, vorerst bis Montag. Grund: Gefahr im Verzug.
Die spontane Sperrung war auch eine Reaktion auf das Veto des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg, der der Fällung von drei Bäumen an anderer Stelle gestern nicht zustimmte. So wandte sich das WSA an den Senat: Die obere Naturschutzbehörde solle über die Fällungen entscheiden. Die Stadtentwicklungsverwaltung erteilte die Fällgenehmigung am frühen Nachmittag – auch an den drei Linden auf Höhe Tempelhofer Ufer 14-17 sollte noch gestern die Kreissäge angesetzt werden. An diesem Wochenende sollen zahlreiche weitere Bäume gefällt werden.
Der Streit um die Fällung von zunächst bis zu 35 umsturzgefährdeten Bäumen an den unterspülten Ufern …

Straßenverkehr: Ein Tunnel, sieben Kreuzungen, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
;art270,2326725

2010 soll mit dem Bau der Verlängerung der Stadtautobahn A 100 von der Neuköllner Grenzallee zum Treptower Park begonnen werden. Bis die Fahrzeuge über den 3,2 Kilometer langen Bauabschnitt 16 rollen können, werden sechs weitere Jahre vergehen. Am Donnerstagabend wurde das 320-Millionen-Euro-Projekt den Ausschüssen der Neuköllner Bezirksverordnetenversammlung vorgestellt.
Ein Tunnel und sieben neue Kreuzungen seien erforderlich, um Stadtstraßen und Bahntrassen zu queren, sagte Frank Embert-Kreiser vom mit der Projektsteuerung beauftragten Ingenieurbüro Krebs und Kiefer. Als Fahrbahnbelag ist geräuschdämmender, offenporiger „Flüsterasphalt“ vorgesehen, die Seitenwände erhalten eine schallabsorbierende Verkleidung, in Treptow sind zusätzlich Lärmschutzwände geplant.
Gleich hinter der Anschlussstelle beginnt der von 480 auf 385 Meter verkürzte Tunnel, der jetzt hinter der Neuköllnischen Allee …

U-Bahn: U-Bahnhof Prenzlauer Berg, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/664028.html

Geschäftsleute fordern die Umbenennung der Station Eberswalder Straße
Stefan Strauss

PRENZLAUER BERG. „Nächster Bahnhof: Prenzlauer Berg.“ So soll die Ansage lauten, bevor die U-Bahn der Linie U 2 in die Station Eberswalder Straße einfährt. Das fordern die Hoteliers, Gastronomen und Betreiber von Kultureinrichtungen in dem Szeneviertel. Sie wollen, dass der U-Bahnhof Eberswalder Straße künftig den Namen Prenzlauer Berg trägt. Der soll dann auch auf allen Stadt – und Fahrplänen stehen.
„Prenzlauer Berg ist längst ein Markenname, der international bekannt ist. Vom U-Bahnhof Eberswalder Straße aus gelangt man sternförmig zu den wichtigen Orten, also zum Kollwitzplatz, zum Helmholtzplatz, in die Kulturbrauerei, zum Mauerpark und zur Max-Schmeling-Halle“, sagt Kulturmanager Max E. Neumann. Und Stefanie Gronau vom „Tourist Information Center im Prenzlauer Berg“ sagt: „Die Umbenennung wäre eine Erleichterung für Touristen, sich in der Stadt zurechtzufinden.“
Die Initiatoren der Umbenennung greifen damit …

Schiffsverkehr: Borsig-Hafen wird für Schwerlast-Transporte umgebaut, aus logistik-inside

http://www.logistik-inside.de/sixcms/
detail.php?id=550632

Der Borsig-Hafen in Berlin-Reinickendorf wird in den kommenden Monaten für Schwertransporte ausgebaut. Wie die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung mitteilte, unterzeichnete die zuständige Senatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) am Freitag einen entsprechenden Kooperationsvertrag mit dem privaten Grundstückseigentümer.

Berlin. Dadurch sei die Gegenfinanzierung der Fördergelder gesichert. Insgesamt werden für die Baumaßnahmen rund 4,2 Millionen Euro veranschlagt. Zehn Prozent davon übernimmt der Eigentümer des Geländes.
Die bisherigen Transporte vom Gelände der Borsigwerke zum Westhafen konnten den Angaben zufolge nicht mehr über die Berliner Brücken transportiert werden, da die Fahrzeuge mittlerweile Lasten von 400 bis 500 Tonnen transportieren. Deshalb werde im Borsighafen eine so genannte …

Flughäfen: Weiterbetrieb Tempelhofs allein politische Entscheidung

http://www.db.de/site/bahn/de/unternehmen/
presse/presseinformationen/bbmv/
bbmv20070621a.html

Siebert: „Rechtliche Möglichkeiten für die DB AG ausgeschöpft“

(Berlin, 21. Juni 2007) Der Weiterbetrieb des Flughafenstandorts Berlin-Tempelhof ist nach Einschätzung der Deutschen Bahn AG nur noch durch eine entsprechende politische Entscheidung möglich. „Realistisch betrachtet sind die rechtlichen Möglichkeiten ausgeschöpft“, erklärte Wolf-Dieter Siebert, Vorstandsvorsitzender der DB Station & Service AG, am Donnerstag in Berlin. Das jüngste Schreiben des Bundesverwaltungsgerichts lege nahe, dass sowohl die Frage der Zuständigkeit des Gerichts als auch die Frage der Zulässigkeit der Klage negativ entschieden werden könnten. „Damit tritt klarer denn je zu Tage, dass der Flughafen Tempelhof offenbar ausschließlich auf politischem Wege gerettet werden kann. Die Bahn steht bei entsprechendem politischen Willen bereit, in einem Gesamtkonzept für den Standort Tempelhof den Flughafenbetrieb zu übernehmen.“

Siebert machte erneut deutlich, dass die DB AG den Ausbau des Flughafens Berlin-Brandenburg International (BBI) in keiner Weise beeinträchtigen will. Vielmehr gehe es darum, die großen Chancen dieses einmaligen Flughafenstandorts für die Hauptstadtregion zu erhalten. „Wir sind auch weiterhin bereit, etwas für den Wirtschaftsstandort Berlin zu tun.“ Die Deutsche Bahn hatte jüngst eine Feststellungsklage beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig eingereicht, um rechtliche Zweifel an der künftigen Nutzung von Berlin-Tempelhof als Sonderflughafen auszuräumen. Ein Gutachten des Bundesfinanzministeriums hatte diesen Weg der Klage aufgezeigt. Das Bundesverwaltungsgericht hatte jedoch Bedenken gegen die Zulässigkeit der von der Bahn erhobenen Feststellungsklage zur Weiternutzung des Flughafens Tempelhof geäußert. Das Gericht verwies darauf, dass die Länder Berlin und Brandenburg eine für die Weiternutzung Tempelhofs erforderliche Änderung des Landesentwicklungsplanes bislang ablehnen. Daher sei es, so das Gericht, derzeit ungewiss, welche Auswirkung diese Änderung auf den Planfeststellungsbeschluss für den Ausbau des Flughafens Schönefeld hätte.

Die Bahn hatte vorgeschlagen, Tempelhof als Sonderflughafen für einen eingeschränkten Nutzerkreis, beispielsweise Geschäftskunden, zu betreiben. Bereits heute ist die Bahn an zehn deutschen Flughäfen rund um den Flugverkehr aktiv.

Herausgeber: Deutsche Bahn AG
Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland
Verantwortlich für den Inhalt:
Konzernsprecher Oliver Schumacher

Straßenverkehr: Lückenlos über die Autobahn, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/brandenburg/663659.html

Bis 2015 soll die A 14 zwischen Magdeburg und Schwerin gebaut werden
Katrin Bischoff

WITTENBERGE. Klaus Petry hat schon viele Worte über die Autobahn A 14 verloren. Der SPD-Bürgermeister von Wittenberge (Prignitz) wünschte sich seit Jahren, dass die Lücke zwischen Magdeburg in Sachsen-Anhalt und Schwerin in Mecklenburg-Vorpommern endlich geschlossen wird. Die Autobahn würde auch durch Brandenburg verlaufen, vorbei an Wittenberge. Seit gestern ist klar, der 155 Kilometer lange Abschnitt des noch fehlenden Teils der A 14 wird bis zum Jahr 2015 fertig gestellt. Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) und seine drei Länderkollegen Reinhold Dellmann (SPD) aus Brandenburg, Karl-Heinz Daehre (CDU) aus Sachsen-Anhalt und Otto Ebnet (SPD) aus Mecklenburg-Vorpommern unterzeichneten eine entsprechende Erklärung.
„Wenn die Autobahn da ist, dann wird Wittenberge drei Verkehrswege miteinander verbinden: die Elbe, die Eisenbahn und die A 14“, sagt …

Regionalverkehr: Brandenburg: RE 3 mit neuen klimatisierten Doppelstockwagen

http://www.lok-report.de/

Wer mit Öffentlichen Personennahverkehr unterwegs ist, möchte bequem, sicher und im Sommer auch gerne klimatisiert ans Ziel kommen. Eine gute Nachricht ist deswegen, dass der RE3 auf der Relation Stralsund— Berlin—Elsterwerda teilweise mit neuwertigen Doppelstockwagen ausgestattet wurde. Diese Wagen sind bei der DB Regio AG in Mecklenburg- Vorpommern durch die Auslieferung fabrikneuer Fahrzeuge freigeworden und werden jetzt auch in Berlin-Brandenburg eingesetzt.
Bei den neuen Fahrzeugen handelt sich um drei klimatisierte Wagenzüge moderner Bauart. Ab August werden sie ausschließlich zwischen Stralsund – Elsterwerda eingesetzt. Auf dieser Strecke sind somit drei der insgesamt fünf Wagenzüge klimatisiert (Pressemeldung VBB, 21.06.07).

Straßenbahn: Straßenbahn kriegt Video-Überwachung, aus Berliner Kurier

http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/
print/berlin/175953.html

118 Züge sollen nachgerüstet werden
Susanne Kröck

Berlin – Vandalen, aufgepasst! Die BVG guckt euch bald schärfer auf die Schmutzfinger! Alle modernen Niederflurzüge der Straßenbahn werden mit Videokameras nachgerüstet.

Scheiben, durch die man wegen der vielen Kratzer kaum noch gucken kann. Beschmierte Wände, aufgeschlitzte Sitze. Viele Passagiere der „Elektrischen“ trifft fast der Schlag, wenn sie die schönen gelben Wagen von innen sehen.
Doch Video hilft gegen den Vandalismus, das ist die Bilanz von Straßenbahn-Vizechef Ralf Baumann: Bisher sind von den 150 modernen Niederflurbahnen bereits 32 Züge mit Kameras ausgerüstet. Sie werden drei Mal seltener von Vandalen heimgesucht als Bahnen ohne Videoüberwachung. Darum werden die Kameras noch in diesem Jahr auch in die übrigen 118 Züge mit dem niedrigen Einstieg eingebaut. Was das kostet, soll eine europaweite Ausschreibung zeigen.
Nur die alten, modernisierten Tatra-Wagen (mit dem hohen Einstieg) rollen …