GROSSBEEREN – Das Aldi-Zentrallager steht auf einer etwa drei Hektar großen
Gewerbefläche im Güterverkehrszentrum (GVZ) in Großbeeren. Von hier aus
wird etwa ein Viertel des Berliner Stadtgebiets sowie des südwestlichen
Brandenburger Umlandes beliefert. Insgesamt sind es 69 Verkaufsstellen, für
die in Großbeeren die Warenlieferungen zusammengestellt werden, wie Jörg
Michalek, Geschäftsführer von Aldi Großbeeren, berichtet.
Doch es geht nicht nur Ware hinaus, es gibt auch einen Rücklauf aus den
Filialen an das Zentrallager. Dieser besteht zumeist aus Abfall. Der muss
dort gesammelt, zwischengelagert und gebündelt beziehungsweise
zusammengepresst werden, bevor er von Entsorgungsfahrzeugen abgeholt wird.
Dafür gibt es bisher auf dem Großbeerener Aldi-Gelände eine …
Flughäfen: GROSSFLUGHAFEN BBI
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0112/berlin/
0038/index.html
Am Tag danach ist Marela Bone-Winkel immer noch sauer. „Mit Brüllen kommen
wir nicht weiter“, kritisiert die Chefin von „Keine Flugrouten über Berlin“
aus Nikolassee einige ihrer Mitstreiter von anderen Bürgerinitiativen, die
bei einer Veranstaltung am Vorabend in der Urania durch teils unflätige
Zwischenrufe aufgefallen waren. Mit diesem Verhalten pflege man das
„peinliche Wutbürger-Image“ und diskreditiere all jene, die ernsthaft für
eine neue Flugroutenplanung am Großflughafen BBI in Schönefeld kämpften,
sagt Bone-Winkel. Sie selber habe schon zu Beginn der Veranstaltung
entschieden: „Da reihst du dich nicht ein.“
Als Zielscheibe dieser Wutbürger diente vor allem …
S-Bahn: Seit Montag, 10. Januar, 4:00 Uhr verkehren alle S-Bahnlinien wieder nach dem veröffentlichen Fahrplan. Alle Fahrpläne finden Sie auch in der Online-Fahrplanauskunft.
http://www.s-bahn-berlin.de/aktuell/2011/
001_fahrplanaenderungen_ab6januar.htm
Ergänzungsverkehre
* Karlshorst (bis 16. Januar)
Zusätzlicher Halt der Regionalbahnlinie RE 2 (Rathenow <> Cottbus) in Berlin Karlshorst.
* Spandau <> Charlottenburg
Verlängerung der Regionalbahnlinie RB 10 von Spandau durchgehend nach Charlottenburg.
Fahrplanaushang RB 10 zum Ausdrucken
PDF
* Einzelne Züge in der Hauptverkehrszeit der NE-Linie 27 (Klosterfelde <> Basdorf <> Gesundbrunnen) fahren bis Berlin Gesundbrunnen (ohne Halt in Karow).
Fahrplan der NE 27 für Fahrten zwischen Karow und Gesundbrunnen
PDF
* Alle Züge der RB 13 (Wustermark <> Spandau) von Spandau mit Halt Jungfernheide werden nach Berlin Hauptbahnhof (tief) verlängert. Die eingesetzten Züge verfügen nur über hoch gelegene mehrstufige Einstiegsbereiche und sind deshalb für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste leider nicht nutzbar. Fahrplan der RB 13 für Fahrten zwischen Berlin-Spandau und Berlin Hbf (tief)
PDF
Tarifliche Sonderregelungen
* Der Flughafenbus SXF1 zwischen Südkreuz und Flughafen Schönefeld sowie in der Gegenrichtung kann ohne Zahlung von Zuschlägen mit VBB-Fahrausweisen der Tarifstufe Berlin ABC verwendet werden.
Von und nach Flughafen Berlin-Schönefeld
* Die S-Bahn-Linie S 9 fährt im 20-Minutentakt von S-Bahnhof Pankow über den S-Bahnhof Ostkreuz zum Flughafen Schönefeld.
* Züge der RE 7 und RB 14 (Halt u.a. in Zoo, Hauptbahnhof, Friedrichstraße, Alexanderplatz, Ostbahnhof, Karlshorst) fahren alle halbe Stunde zum Airport – ab Alexanderplatz mit einer Fahrtzeit von ca. 20 Minuten.
* Der Schnellbus SXF1 verkehrt (zuschlagfrei mit gültigem VBB-Ticket) alle 20 Minuten von Südkreuz zum Flughafen, Fahrtzeit 25 Minuten.
* Die Buslinie 163 verkehrt zwischen S-Bahnhof Grünau und S Flughafen Schönefeld.
* Vom Flughafen Schönefeld in die City: Benutzen Sie bitte vom Flughafen-Terminal A den Expressbus X 7 oder die Buslinie 171 (zusammen im 10-Minuten-Takt) bis U-Bahnhof Rudow. Ab dort fährt die U-Bahn-Linie U 7 (alle 4 bis 10 Minuten).
Flughäfen: Anrainer klagen gegen BBI, aus Welt
Berlin (dpa/bb) – Im Streit um die BBI-Flugrouten wittern auch die
langjährigen Gegner des künftigen Hauptstadtflughafens Morgenluft. Der
Bürgerverein Brandenburg-Berlin hat am Montag eine neue Klage gegen die
Planfeststellung für das Milliardenprojekt angekündigt. Damit soll das
Verfahren am …
S-Bahn: BERLINER S-BAHN, Ganz offen und trotzdem enttäuschend, aus Berliner Zeitung
BERLIN. Eines muss man Rüdiger Grube, bei aller Kritik natürlich, doch
lassen: Er hat der parlamentarischen Demokratie im Stadtstaat Berlin zu
einer Werbegelegenheit in eigener Sache verholfen, wie sie bislang
undenkbar war. Noch niemals war der Saal im dritten Stock des
Abgeordnetenhauses, wo montags der Verkehrsausschuss tagt, so heillos
überfüllt. Noch niemals waren, außer vielleicht an Wahltagen, der Vorplatz
des Gebäudes, das Foyer und das Treppenhaus so vollgestellt mit Kameras, so
übervölkert mit Reportern von Presse, Funk und Fernsehen wie an diesem
Montagvormittag. Und noch niemals übertrug der RBB stundenlang live aus
einer Ausschusssitzung, wo ja normalerweise keine großen Debatten, sondern
kleinteilige parlamentarische Puzzeleien zu erwarten sind.
Ob sich der Aufwand – offenbar orientiert an den Stuttgart-21-Schlichtungen
mit Heiner Geißler – gelohnt hat, darf man …
S-Bahn: Baureihe 481/482 der Berliner S-Bahn Berlin ist fachgerecht gebaut worden
Bombardier Transportation stellt fest, dass die Züge der Baureihe 481/482
der S-Bahn Berlin ordnungsgemäß und laut technischem Lastenheft des
Auftraggebers konstruiert und gefertigt worden sind. Die Fahrzeuge
entsprechen dem Stand der Technik zum Zeitpunkt der Konstruktion und haben
sich über Jahre hinweg erfolgreich im Einsatz bewährt.
Die Baureihe 481/482 ist von den zuständigen Behörden zugelassen und von
der S-Bahn Berlin nach eingehender Prüfung abgenommen worden.
Die Züge sind seit 1997 im Einsatz und haben über ein gutes Jahrzehnt
hinweg bei unterschiedlichen Witterungsbedingungen dauerhaft ihre
Zuverlässigkeit bewiesen. Die Verfügbarkeit lag regelmäßig über 98 Prozent.
Dies ist ein Spitzenwert, auch im Vergleich zu vergleichbaren
Schienenverkehrssystemen in anderen Regionen.
Die allgemeine Gewährleistung endete 2007 einvernehmlich. Zuvor ist der
technische Zustand der Fahrzeuge gemeinsam und ausführlich durch die S-Bahn
Berlin GmbH und Bombardier Transportation untersucht worden. Konstruktive
Mängel zum Beispiel im Bereich der Fahrmotoren wurden dabei von der S-Bahn
Berlin auch nach gut zehnjährigem Einsatz der Flotte nicht festgestellt.
Die Wartung und Instandhaltung der S-Bahn-Fahrzeuge erfolgt ausschließlich
durch die S-Bahn Berlin GmbH. Bombardier ist hier zu keinem Zeitpunkt
eingebunden gewesen und kann daher auch nicht beurteilen, inwieweit
Wartungsvorschriften eingehalten worden sind oder nicht.
Die Anpassung von Fahrzeugen an technische Vorschriften, die erst nach
Auslieferung in Kraft treten, liegt in der Verantwortung des Betreibers.
Der Betreiber kann den Hersteller mit der Umsetzung beauftragen. Eine
solche Beauftragung an Bombardier Transportation ist nicht erfolgt.
„Die Probleme, die die Berliner derzeit mit dem eingeschränkten
S-Bahn-Verkehr haben, sind sehr ärgerlich. Bombardier bietet seit langem
seine fachliche Unterstützung bei der Untersuchung der technischen Themen
an. Bislang sind wir nicht umfassend in diese Prozesse eingebunden worden.
Hier liegt es am Eigentümer der Züge, der S-Bahn Berlin GmbH, die von
Bombardier regelmäßig angebotene Unterstützung auch anzunehmen“, sagt Dr.
Klaus Baur, Vorsitzender der Geschäftsführung von Bombardier Transportation
Deutschland (Pressemeldung Bombardier, 11.01.11).
S-Bahn: Anhörung des Bahnchefs zur S-Bahnkrise ohne Substanz
Aus Sicht des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) hat die Anhörung
des Bahnchefs Rüdiger Grube im Verkehrsausschuss keine substanziell neuen
Erkenntnisse gebracht. Weder konnte die DB AG einen Zeitplan vorlegen, bis
wann die S-Bahn Berlin GmbH wieder das volle vertraglich vereinbarte
Angebot leisten wird, noch wurden längst überfällige weitere
Entschädigungen für die Fahrgäste konkret zugesichert.
VBB-Geschäftsführer Hans-Werner Franz: „Wer sich Aufklärung und Antworten
von Bahnchef Grube im Parlament erwartet hatte, wurde bitter enttäuscht.
Auch der oberste Dienstherr leistet in Bezug auf die S-Bahn den
Offenbarungseid: Die Deutsche Bahn AG kann keine Perspektive aufzeigen,
wann sie den vollen Betrieb der Berliner S-Bahn anbieten kann. Die
S-Bahnkrise ist ein Desaster ohne Ende.“ Dass Herr Grube sich nicht dazu
durchringen konnte, heute wenigstes neue berechtigte
Entschädigungs-leistungen anzukündigen, kommt einer Ohrfeige für die seit
Monaten belasteten Fahrgäste gleich, so Franz weiter.
Im Verkehrsausschuss machte Bahnchef Grube erneut konstruktionsbedingte
Mängel bei der Fahrzeugherstellung verantwortlich für die andauernde
S-Bahnkrise. Diese Behauptung weist VBB-Chef Franz vehement zurück:“ Eine
Schuld der Industrie ist nicht von neutraler Stelle nachgewiesen und
belastet den weltweit guten Ruf der Deutschen Fahrzeugindustrie in
unverantwortlicher Weise. Die jetzt problematischen Fahrzeuge der Baureihe
481 wurden nach den Vorgaben der S-Bahn Berlin GmbH produziert, von ihr
abgenommen und sind über viele Jahre solide gelaufen. Noch Ende 2005
schwärmte die S-Bahn Berlin GmbH von ihrem „qualitativ hochwertigen
Fahrzeugtyp, der sich durch eine durchschnittlich 92-prozentige
Verfügbarkeit auszeichnet.“ Wenn jetzt die Technik versagt, liegt das
ursächlich in den von der S-Bahn eigenmächtig verlängerten
Wartungsintervallen und der mangelhaften Instandhaltung mit dem Ziel der
Kosteneinsparung – alle anderen Gründe scheinen vorgeschoben und
Augenwischerei.“
Geradezu schockierend sei es, so Franz, dass die Deutsche Bahn bei den seit
mehr als 4 Jahren bekannten Problemen mit den Bremsen noch immer keine
technische Lösung gefunden hat. Hier sei einfach nicht genug getan worden.
Unter Leitung des VBB haben der Berliner Senat und die Brandenburger
Landesregierung einen Krisenstab zur S-Bahnkrise eingerichtet. In den
wöchentlichen Qualitätsgesprächen muss die S-Bahn weitere Schritte mit dem
VBB und beteiligten anderen Verkehrsunternehmen abstimmen.
Über die Aussagen des Bahnchefs zur Information der Fahrgäste ist VBB-Chef
Franz sehr enttäuscht: „Dr. Grube hat auch hier nicht überzeugt. Es bleibt
unklar, welche wirksamen Verbesserungen getroffen werden. Tatsache ist:
Auch im dritten Winterchaos der S-Bahn hat die Fahrgastinformation wieder
nicht funktioniert.“
Zur kurzfristigen Entlastung der übervollen S-Bahnfahrzeuge schlägt der VBB
vor, dass in allen Fernverkehrszügen der VBB-Tarif anerkannt wird
(Pressemeldung VBB, 11.01.11).
S-Bahn fährt nur noch Tempo 60 / Am 24. Januar neuer Fahrplan, aus MAZ
POTSDAM – Die Berliner S-Bahn wird bis zum Ende des Winters nur noch mit
einer Höchstgeschwindigkeit von 60 Kilometern pro Stunde fahren. Das teilte
Brandenburgs Verkehrsminister Jörg Vogelsänger (SPD) gestern nach einem
Krisentreffen mit, an dem auf der einen Seite brandenburgische
Kommunalpolitiker teilnahmen und auf der anderen Seite Vertreter der S-Bahn
und des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB).
Der Vorschlag mit der reduzierten Geschwindigkeit sei von der S-Bahn
gekommen, sagte Vogelsänger. Begeistert sei er davon nicht, Vorrang habe
aber, dass der Fahrplan verlässlich ist. Dies soll mit dem verringerten
Tempo eher möglich sein. Normalerweise sind die S-Bahnen in den vergangenen
Jahren mit Tempo 80 gefahren, möglich sind sogar 120 km/h. Mit der
Reduzierung wird vor allem den Problemen mit den …
S-Bahn: Busse statt S-Bahnen – kann das funktionieren?, aus Der Tagesspiegel
http://www.tagesspiegel.de/berlin/verkehr/
busse-statt-s-bahnen-kann-das-funktionieren/3693082.html
Angeblich sollen mehrere hundert neue Doppelbusse angeschafft werden, um
S-Bahnen zu ersetzen. Was ist von diesen Vorschlägen zu halten?
Das S-Bahn-Chaos nimmt kein Ende. Genauso wenig wie die Vorschläge, wie es
zu beseitigen ist. Zuletzt hieß es aus dem Bundesverkehrsministerium, der
Mutterkonzern Deutsche Bahn AG werde endlich kräftig investieren und
mehrere hundert neue Doppelwagen kaufen.
Gibt es eine Zusage für den Kauf?
Die Bahn verweist auf den kommenden Montag, wenn Bahn-Chef Rüdiger Grube
den Abgeordneten des Verkehrsausschusses des Berliner Parlaments und
anschließend den Verkehrsministern der Länder Rede und Antwort stehen muss.
Der Konzern bestätigt bisher nur, zum Kauf bereit zu sei, wenn die
wirtschaftlichen Rahmenbedingungen stimmen.
Im Klartext heißt dies: Er braucht die Gewissheit, auch weiter für den
Betrieb der S-Bahn in der Stadt zuständig zu sein.
Wer bestellt die Züge?
Nach dem derzeitigen Stand der künftige Betreiber, der aber noch nicht
feststeht. Der Senat will rund ein Drittel des Netzes entweder ausschreiben
oder den Betrieb dort wieder der BVG überlassen oder die S-Bahn von der
Bahn AG kaufen, was diese jedoch ausgeschlossen hat. Auf dem größten Teil
des Netzes muss weiter die S-Bahn fahren, weil nur sie die Fahrzeuge für
den Betrieb dort besitzt. Der Senat hat für die Zeit nach 2017 einen Bedarf
von 880 Doppelwagen errechnet. Diese Fahrzeugzahl kann so schnell jedoch
nicht gebaut werden. Wer nach 2017 das Drittel-Netz befährt, soll nach dem
Willen des Senats „zeitnah“ entschieden werden.
Braucht die S-Bahn neue Fahrzeuge?
Ganz klar: Ja. Das Unternehmen hat derzeit drei Fahrzeugmodelle. Die
Baureihe 480 war in den 80er Jahren für die …
Straßenverkehr: Bässe auf dem Bürgersteig
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0108/berlin/
0012/index.html
Die Arbeitsgruppe Kreativkastanie hat sich am Donnerstagabend getroffen und
überlegt, wie man die Straße kunstvoll gestalten könnte. Eine
Freiluftgalerie, das wäre doch toll, und Blumenbeete am Gehwegrand,
internationale Künstler könnten Bilder auf den Asphalt malen, Streetart.
Man könnte auch Kreativinseln einrichten, Bewohner und Ladenbesitzer
gestalten diese zehn Quadratmeter großen Flächen. „Es geht darum, dass die
Kastanienallee das bleibt, was sie war und heute ist, eine besondere und
kreative Straße“, sagt Sebastian Mücke, Anwohner und Modeladenbesitzer in
der Straße. So wie er lehnen etliche Bewohner den geplanten Umbau der
Straße ab.
Acht Kastanienalleen gibt es in Berlin, sie liegen zum Beispiel in
Blankenburg, Friedrichshagen, Hellersdorf und Rosenthal. Es sind
unauffällige Straßen. Nur über eine Kastanienallee wird zurzeit überall
geredet, es ist die in …