Regionalverkehr: Arbeitsplätze in Gefahr, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/brandenburg/579897.html

Kritik an Bahnstilllegungen
POTSDAM. Die angekündigte Stilllegungswelle im Brandenburger Schienenverkehr stößt auf Kritik. Arbeitsplätze seien in Gefahr, wenn das Land zum 10. Dezember auf acht Strecken alle Züge abbestellt, warnte der Berlin-Brandenburgische Bahnkunden-Verband. Sechs Linien werden von regionalen Unternehmen betrieben: der Niederbarnimer Eisenbahn (NEB), der Ostdeutschen Eisenbahn (ODEG) und der Prignitzer Eisenbahn, die drei ihrer vier Brandenburger Strecken verlöre. „Die engagierten Mitarbeiter haben durch kundenorientiertes Handeln für …

Regionalverkehr: Politik stellt Plan für Angebotskürzungen vor, der im September diskutiert wird, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
1d735ac619349ce0c12571d40039cb69?
OpenDocument

Vor dem Hintergrund der drastischen Kürzung der Regionalisierungsmittel durch die Bundesregierung gaben die Brandenburgischen Ministerien für Infrastruktur und Raumordnung und für Finanzen am Dienstag ein Konzept bekannt, nachdem im Land Bahnstrecken stillgelegt bzw. Angebote reduziert werden sollen.
Danach konnte trotz des Einsparvolumens von 142 Millionen Euro der Umfang der Abbestellungen im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) auf ein Volumen von rund 10 Mio. € verringert werden.
Nach dem jetzigen Stand soll es bei 17 Strecken Ausdünnungen oder Abbestellungen geben. Die Liste der betroffenen Strecken wird Anfang September in Regionalkonferenzen in allen Teilen des Landes vorgestellt und diskutiert, um Alternativen zu erarbeiten.

Taktreduzierungen sind für folgende Strecken vorgesehen:

– RE 6/RB 54 Löwenberg–Rheinsberg: Konzentration auf Ausflugsverkehr
– RE 18 Ruhland-Falkenberg: 2-Stunden-Takt am Wochenende, Mo-Fr keine Änderungen
– PE 73 Kyritz–Pritzwalk: Reduzierung auf 2-Stunden-Takt
– RB 55 Hennigsdorf–Velten: Reduzierung auf 30-Minuten-Takt
– OE 36 Berlin-Schöneweide–Beeskow–Frankfurt (Oder): Taktreduzierung am Wochenende, Mo-Fr unverändert
– RB 51 Brandenburg–Rathenow: Taktreduzierung am Wochenende, Mo-Fr keine Änderung
– RB 33 Berlin-Wannsee–Michendorf: Taktreduzierung auf 60-Minuten-Takt

Abbestellungsabsichten gibt es für folgende Strecken:

– PE 74 Pritzwalk–Meyenburg
– PE 70 Pritzwalk–Putlitz
– RB 54 Neuruppin–Herzberg
– PE 53 Neustadt (D)–Neuruppin
– NE 27 Basdorf–Wensickendorf
– OE 63 Eberswalde–Templin
– RB 20 Oranienburg–Hennigsdorf

Kein Ausbau der Strecke Bad Saarow-Beeskow

Messe: Auch die Deutsche Bahn AG ist mit dabei, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
d89d588841212e74c12571d4003f57eb?
OpenDocument

Am 19. September beginnt in Berlin die InnoTrans 2006, die internationale Leitmesse der Schienenverkehrstechnik. Mit rund 1600 Ausstellern aus 41 Ländern und 120 000 Quadratmetern Ausstellungsfläche ist sie die größte und bedeutendste Fachmesse der Branche weltweit.
Etwa 50 Prozent aller Aussteller kommen aus dem Ausland. Über 50000 Besucher aus aller Welt werden zu den Fachmessetagen vom 19. bis 22. September erwartet.
Am Wochenende nach der Fachmesse – also am 23. und 24. September – steigt auf dem Gleis- und Freigelände der InnoTrans wieder das traditionelle Bahnhofsfest. Auf den Gleisen des Messegeländes stehen modernste Züge, Lokomotiven und Waggons zum Bestaunen, teilweise auch zum Besichtigen und zum Probesitzen. Mit zahlreichen Aktionen ist die Deutsche Bahn beim InnoTrans-Bahnhofsfest vertreten. So informieren Führungskräfte der Region Berlin/Brandenburg in moderierten Gesprächsrunden über aktuelle Bahnthemen.
Begleitend dazu gibt es eine Ausstellung, zum Verkehrskonzept Berlin/ Brandenburg, mehrere Infostände, beispielsweise zu Sicherheitsfragen, Videos zur Bahn und umfangreiches Informationsmaterial.
Am Sonnabend, dem 23. September, wird von 11 bis 16 Uhr zwischen der VBB-Veranstaltung „Tag für die Fahrgäste“ und dem 20. Brandenburgischen Reisemarkt am Bahnhof Friedrichstraße und dem InnoTrans-Gelände, Eingang Süd, ein Busshuttle eingerichtet, damit Interessierte alle Veranstaltungen besuchen können.

Der Eintritt zu den Publikumstagen ist frei! Mehr in punkt 3 am 7. September.

Regionalverkehr: Brandenburg dünnt Bahnnetz aus, aus taz

http://www.taz.de/pt/2006/08/24/a0251.1/
text.ges,1

Das Land will ab 2007 sieben Bahnstrecken stilllegen. Es reagiert damit auf sinkende Regionalisierungsmittel
In Brandenburg sollen im kommenden Jahr sieben Bahnstrecken stillgelegt werden. Dafür hat sich das Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung in Potsdam ausgesprochen. Dazu gehören Verbindungen von Neuruppin und Pritzwalk in deren nähere Umgebung sowie die Strecken zwischen Basdorf und Wensickendorf, Eberswalde und Templin, Oranienburg und Hennigsdorf. Zusätzlich sollen einige Züge seltener fahren.
Hintergrund der geplanten Streckenstreichungen sind Kürzungen bei den Regionalisierungsmitteln des Bundes für Brandenburg bis 2010 um 142 Millionen Euro. Das Land muss also sparen. Verkehrsminister Frank Szymanski (SPD) begrüßte die Pläne als den …

Bahnhöfe: Ab in die Mitte – mit S-Bahn oder Regionalzug, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
1e0a66126c0852e5c12571d4004c3cc0?
OpenDocument

Seit 1939 gibt es einen S-Bahn-Tunnel unter dem Potsdamer Platz, seit 28. Mai 2006 halten hier auch Regionalzüge.
Nimmt man die U-Bahn und die vier Bus-Linien hinzu, so kann man wohl mit Fug und Recht behaupten: Wie schon in den 20er Jahren ist der Potsdamer Platz eines der besterschlossenen Stadtquartiere der Hauptstadt.
Mit nur wenigen Schritten erreicht man die umliegenden Geschäfts- und Wohnviertel, Bundesministerien, das Berliner Parlament, das Kulturforum mit Philharmonie, Kammermusiksaal, Neuer Nationalgalerie und Staatsbibliothek.
In den Touristenmagnet Sony-Center oder die Einkaufs- Arkaden kommt man dank der Passerelle – der Verteilebene des Bahnhofs – sogar trockenen Fußes. Hier unter der Kreuzung Potsdamer Straße/Stresemannstraße haben seit kurzem acht Geschäfte ihre Türen weit geöffnet für Lauf- oder sicher bald auch Dauerkundschaft, die mal rasch ein Berlin-Souvenir, ein frisches Brot, die Tageszeitung, ein knackiges Sandwich oder eine neue Frisur braucht. Fahrkarten für S-Bahn- und Regionalzug oder Bus gibt es natürlich auch.
Immer ist am Potsdamer Platz etwas los. Veranstaltungen im Filmmuseum oder dreidimensionales Kino, die anspruchsvollen Programme der Philharmonie oder die viel beachteten Ausstellungen des Kulturforums sind Grund genug für einen Besuch.
Doch zum Potsdamer Platz fährt man auch „nur so“. Unter dem riesigen Segel des Sony-Center Kaffee zu trinken und die Passanten zu beobachten ist den Nachmittag hier allemal wert und gehört für Berlin- Besucher fast schon zum guten Ton.
Vom Bahnhof Potsdamer Platz sind es nur eine Regionalzugstation oder 3 Minuten Fahrzeit bis zum Hauptbahnhof. Durch Tiergarten und Regierungsviertel, vorbei am Kanzleramt und über die Spree hinweg ist der Weg aber auch als Spaziergang durch das neue Berlin sehr zu empfehlen. Also ab durch oder besser in die Mitte Berlins – mit dem Zug oder per pedes.

Regionalverkehr: Jetzt amtlich: Auf acht Strecken fahren bald keine Züge mehr, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/brandenburg/579614.html

Ziele wie Joachimsthal nicht mehr mit der Bahn zu erreichen

Peter Neumann

POTSDAM. Seit 1990 wurden im Land Brandenburg mehr als 700 Kilometer Bahnstrecken stillgelegt. Zum nächsten Fahrplanwechsel steht eine weitere Kürzungswelle bevor. Zum 10. Dezember bestellt das Verkehrsministerium auf acht Strecken alle Züge ab. Damit sind Ziele wie Joachimsthal (Schorfheide), Zühlsdorf bei Berlin sowie viele Prignitz-Orte per Zug nicht mehr erreichbar. Auf anderen Linien und bei der S-Bahn wird das Angebot ausgedünnt, sagte Staatssekretär Reinhold Dellmann (SPD) gestern.
Wie berichtet fahren vom zweiten Advent an keine Züge mehr von Britz bei Eberswalde nach …

Radverkehr: Senat stopft Flickenteppich, aus taz

http://www.taz.de/pt/2006/08/23/a0186.1/
text.ges,1

In einem Bericht lobt der Senat seine Fahrradpolitik. Seit 2004 habe der Radverkehr um 18 Prozent zugenommen. Nur die Bezirke spielen nicht mit – und bummeln beim Aufmalen von Radstreifen
VON ULRICH SCHULTE

Der Haushalt der Verkehrssenatorin ist vorbildlich ausgestattet: Sechs Fahrräder stehen bei ihr zu Hause für vier Personen bereit, erzählte Ingeborg Junge-Reyer (SPD) gestern, als sie einen Bericht über die Radverkehrsstrategie des Landes vorstellte. Und offensichtlich folgen immer mehr BerlinerInnen ihrem Beispiel: Zwischen 2004 und 2006 sei der Radverkehr um 18 Prozent gestiegen, so Junge-Reyer. Dies haben Verkehrszählungen an mehreren Orten ergeben, zum Beispiel in der …

Radverkehr: Zahl der verletzten Radler bleibt hoch, aus Die Welt

http://www.welt.de/data/2006/08/23/
1007316.html

Trotz Millioneninvestitionen in die Verbesserung des Radwegenetzes in Berlin ist die Zahl der bei Unfällen schwer und leicht verletzten Radfahrer auf konstant hohem Niveau.
Auf dieses Problem verweist der erste Bericht zur Umsetzung der Radverkehrsstrategie, der gestern im Senat besprochen wurde. So lag die Zahl der schwer verletzten Radfahrer im vergangenen Jahr bei 534, im Jahr 2001 wurden bei Unfällen …

Regionalverkehr: Nur noch stündlich nach Berlin, aus Potsdamer Neueste Nachrichten

http://www.pnn.de/Pubs/pots_mittelm/
pageviewer.asp?TextID=14342

Proteste gegen den Wegfall der RB 33 zwischen Michendorf und Wannsee

Potsdam-Mittelmark – Jeder 25. Zugkilometer wird wegen der gekürzten Regionalisierungsmittel des Bundes im Land Brandenburg gestrichen. Die Region rund um Potsdam bleibt nicht verschont, auch wenn von einer früheren Streichliste nun nicht mehr die Rede ist: Erst vor einer Woche war auch der Wegfall der RB 22, der Zugverbindung zwischen Potsdam, Schwielowsee, Michendorf und Berlin-Schönefeld, im Gespräch. Nach Angaben der SPD-Landtagsabgeordneten Susanne Melior war dies Bestandteil eines „worst-case“-Szenarios, das nun nicht zum Tragen komme.
Dafür steht in der Realität eine andere Verbindung in Meliors Wahlkreis zur Disposition, von der bisher nicht die Rede war: Die RB 33 von …

Regionalverkehr: Bauernmarkt abgekoppelt, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/
10768615/61129/

Bahnlinien nach Hennigsdorf und Schmachtenhagen werden eingestellt

MATTHIAS GABRIEL
ORANIENBURG Wegen Kürzungen der Bundeszuschüsse für den Bahnverkehr will die Landesregierung die Strecken zwischen Oranienburg und Hennigsdorf sowie von Basdorf über Wensickendorf nach Schmachtenhagen zum Jahresende stilllegen. Ein gestern in Potsdam vorgestelltes Konzept enthält zudem die befürchtete Einstellung des Zugverkehrs zwischen Neuruppin und Rheinsberg. Züge nach Rheinsberg sollen nur noch am Wochenende direkt von Berlin über Löwenberg fahren. Des Weiteren wird das Angebot zwischen Hennigsdorf und Velten und auf der S 8 von Birkenwerder nach Blankenburg reduziert.
„Ich bin erleichtert, dass das Horrorszenario nicht eingetreten ist“, sagte der Hennigsdorfer …