Der Hamburger Verkehrsverbund darf weiter „Metrobusse“ einsetzen. Im Streit um seine Markenrechte hat der Düsseldorfer Handelskonzern Metro vorerst den Kürzeren gezogen.
Die britische Fluggesellschaft Easyjet erwägt einem Medienbericht zufolge, den Flugverkehr von und nach Berlin erheblich einzuschränken oder ganz einzustellen, wenn der Flughafen Schönefeld nach der jetzigen Planung gebaut wird. Das berichtete das Hamburger Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ am Samstag vorab. Die Airline wollte diese Überlegung zwar nicht bestätigen, der Deutschland-Chef des Unternehmens, John Kohlsaat, sagte dem Magazin aber: „Der Airport Berlin Brandenburg International ist viel zu groß dimensioniert, was zwangsläufig zu einer Kostenexplosion, auch bei den …
In der Zeit vom 4. September bis 9. Dezember 2006 gibt es auf der Linie OE36 zwischen Königs Wusterhausen – Beeskow – Grunow und Frankfurt (Oder) gravierende Änderungen. Die DB Netz AG erneuert die Spreebrücke Beeskow und das Gleis zwischen Beeskow und Grunow. Nach Abschluss der Bauarbeiten kann dort die Geschwindigkeit von derzeit 60 km/h auf 80 km/h erhöht werden, was in Zukunft zu Fahrzeitverkürzungen führen wird. In dem Zusammenhang ist es erforderlich, vom 4. September 2006 bis 9. Dezember 2006 zwischen Beeskow und Grunow Schienenersatzverkehr mit Bussen zu fahren. Aufgrund der längeren Fahrzeiten der Busse müssen die Abfahrtszeiten der Züge angepasst werden, d. h. die Züge ab Grunow in Richtung Frankfurt (Oder) fahren 16 min später ab, immer stündlich zur Minute 29. In der Gegenrichtung werden die Züge 13 Minuten früher abfahren, ab Frankfurt (Oder) in Richtung Grunow stündlich, zur Minute 1. Zusätzlich wird Schienenersatzverkehr zwischen Wendisch Rietz und Beeskow für einige Züge der ODEG notwendig, um weiterhin den Güterverkehr nach Beeskow zu ermöglichen Weitere Informationen finden Sie auf der Seite der ODEG (25.08.06).
Wir begrüßen die Planung des Landes Brandenburg, die Leistungen zwischen Brandenburg Hauptbahnhof und Rathenow nicht gänzlich abzubestellen. Die Reduzierung der Verkehrsleistungen an den Wochenenden auf einen 2-Stunden-Takt betrachten wir als gerade noch vertretbaren Eingriff in die Bedienhäufigkeit. Dabei kann es allerdings dauerhaft nicht bleiben! Die Landesregierung steht hier in der Pflicht. Im Interesse einer besseren Auslastung der Züge muss sie aktiv dafür sorgen, dass die Fahrgastzahlen auf Grund des ausgedünnten Fahrtenangebotes nicht noch mehr zurückgehen. Ansonsten können wir ohne hellseherische Fähigkeiten voraussagen, dass die komplette Abbestellung mit dem Verweis auf die zu niedrigen Fahrgastzahlen zum Dezember 2007 Wirklichkeit wird. Wir schlagen zur Attraktivitätssteigerung folgende Maßnahmen vor: 1. Kurzfristig: Verbesserte Anschlusssicherung von allen Zügen aus Richtung Berlin und Magdeburg in Brandenburg Hbf 2. Kurzfristig: Verlängerung der Fahrten bis Rathenow Nord Diese Zugangsstation wird seit dem 14. Dezember 2005 nicht bedient, liegt im Stadtgebiet von Rathenow mit einem großem Einzugsgebiet und ist bis Frühjahr 2005 erst komplett saniert worden (mit Brückenbauwerk über die Hauptstrecke Berlin – Stendal). 3. Mittelfristig: Fertigstellung der Sanierung des Abschnitts zwischen Brandenburg Hauptbahnhof und Brandenburg Altstadt zur Erhöhung der Reisegeschwindigkeit. Verkehrsminister Szymanski sei an seine eigenen Worte erinntert: „Wir werden aber in Zukunft mit weniger Mitteln mehr leisten müssen.“ (Pressemitteilung vom 17. November 2005). Das gilt auch für den Schienenpersonennahverkehr und ist über Ausschreibungen von Regionalexpress im Wettbewerb effektiv zu realisieren. Der in der Vergangenheit stets vorgeschobene Verweis auf die ausschliessliche Zuständigkeit von Bund und DB AG und die eigene angebliche Machtlosigkeit muss aufhören. Das Land hat sehr wohl Möglichkeiten und Befugnisse, indirekt und direkt auf die Beteiligten einzuwirken. Es kommt nur darauf an, ob die Landesregierung auch Interesse daran hat. Bisher hat es daran gefehlt (Pressemeldung Bahnkunden-Verband Potsdam-Mittelmark, 25.08.06).
Die Gestaltung des Gleisdreiecks steht fest. Die Bürgerbeteiligung soll weitergehen
Die Planung für den Park auf dem Gelände des Gleisdreiecks ist beendet. Morgen stellt die Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) den vorläufigen Entwurf im Rahmen eines Bürgerfests den Anwohnern vor. Jahrzehntelang hatten sich Bürgerinitiativen für einen Park auf dem Areal eingesetzt. Erst im Herbst letzten Jahres konnte sich die Senatsverwaltung mit dem Besitzer, der Vivico Real Estate GmbH einigen. Die Gestaltung der 32 Hektar großen Fläche, die Vivico freigab, wurde in einem …
Pritzwalker Bürgermeister kämpft für den Streckenerhalt
PRITZWALK Diskutiert haben die Pritzwalker Stadtverordneten am Mittwoch nicht über die anstehenden Einschnitte im Personennahverkehr. Allerdings hat die Stadtverwaltung einen Protestbrief an Ministerpräsident Matthias Platzeck und an den Landtag verfasst – unterzeichnet von Pritzwalks Bürgermeister Wolfgang Brockmann und dem ersten Beigeordneten Rainer Greve. In dem Schreiben sprechen sich die Unterzeichner gegen die geplante Stilllegung der Regionalbahnstrecken …
Modernste Technik soll Schönefeld sicher machen Jürgen Schwenkenbecher
BERLIN. Der geplante Hauptstadtflughafen Berlin Brandenburg International (BBI) in Schönefeld soll bei seiner Fertigstellung 2011 über die modernsten Sicherheits- und Abfertigungseinrichtungen verfügen. „Der große Vorteil des BBI wird sein, dass überall und von Anfang an die neueste Technik eingebaut werden kann“, sagte der Geschäftsführer der Berliner Flughäfen, Rainer Schwarz, am Mittwochabend vor dem Märkischen Presse- und Wirtschaftsclub in Berlin. „Andere Flughäfen müssen die neuen Anlagen für Passagier- und Gepäckkontrollen aufwendig nachrüsten.“ Schwarz geht davon aus, dass der Flughafen von morgen ein noch strenger gesicherter …
Uckermark. Gespaltene Reaktionen haben die von der Landesregierung geplanten Einsparungen der Regionalisierungsmittel im Schienenpersonennahverkehr in der Uckermark hervorgerufen. Während einerseits den Regionalstrecken nach Schwedt und Stettin keine Gefahr mehr droht, soll die Verbindung zwischen Eberswalde und Templin vollständig dicht gemacht werden. Templins Bürgermeister Ulrich Schoeneich kündigte an, gegen den Kabinettsbeschluss vorzugehen. „Ich bin mächtig enttäuscht“, reagierte er auf die vorgesehene ersatzlose Schließung der Bahnlinie …
Die BVG Media Holdinggesellschaft mbH & Co. KG, eine Tochtergesellschaft der BVG AöR, will sämtliche Anteile der VVR-Berek GmbH an JCDecaux verkaufen. Die VVR-Berek GmbH ist im Bereich der Außenwerbung in Berlin tätig. Das Unternehmen erzielt einen Umsatz von ca. 27 Millionen Euro im Jahr und beschäftigt 83 Mitarbeiter. Auf Empfehlung der Geschäftsführung der BVG Media Holdinggesellschaft mbH & Co. KG und des Vorstandes der BVG haben die jeweiligen Aufsichtsräte gestern dem Verkauf an …