Tarife: Tageskarte zum Kampfpreis von fünf Euro, aus Berliner Zeitung

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S-Bahn will damit mehr Kunden gewinnen
Mit einer verbilligten Tageskarte zum „Kampfpreis“ von fünf Euro könnten neue Fahrgäste für den Berliner Nahverkehr gewonnen werden. Diesen Vorschlag hat S-Bahn-Marketingchef Wilfried Kramer gestern im Streit um die für 2007 geplante Tarifänderung unterbreitet. Zugleich müsste die Tageskarte, die in Berlin derzeit 5,80 Euro kostet, künftig offensiv als Standardangebot für alle Gelegenheitsfahrgäste angepriesen werden. Kramer: „Ich bin mir sicher, dass dadurch die Nachfrage steigt“ – was dem Wunsch des Senats, die Fahrgastzahl zu erhöhen, entspräche.
Es sei sinnvoller, bestehende Tarife attraktiver zu gestalten und …

Flughäfen: Zum dritten Mal: Auto rast in Airport, aus Berliner Zeitung

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Touristin verletzt / Flughafen-Chefs wollen Sicherheit verbessern
Lutz Schnedelbach

Fast auf den Tag genau ist es zwei Jahre her, dass ein Auto durch eine Glasscheibe des Abfertigungsgebäudes auf dem Flughafen Tegel gefahren ist. Am Montagabend ist es erneut passiert.
Georg S. aus Spandau wollte seinen Sohn Christopher abholen, der aus Kanada über London nach Berlin zurückkam. Der Vater fuhr deshalb gegen 20.15 Uhr mit seinem 5er BMW auf dem Innenring zum Flugsteig 5. Offenbar verklemmte sich der Automatikhebel des Autos, der Rentner raste mit seinem Wagen in Richtung Ankunftshalle. Das Auto schleuderte zunächst gegen einen VW Golf, der wiederum gegen einen …

Tarife: Bahnfahren wird deutlich teurer, aus Berliner Zeitung

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Preiserhöhung ab 2007 im Fernverkehr um 5,6 Prozent / Unternehmen nutzt Mehrwertsteueranhebung aus / Fahrgastverband empört: „Schlechte Leistungen, höhere Preise“
Peter Kirnich

BERLIN. Bahnreisende müssen ab Januar deutlich tiefer in die Tasche greifen. Die Deutsche Bahn hebt zum Jahreswechsel die Preise im Fernverkehr um 5,6 Prozent und im Regionalverkehr um 3,9 Prozent an, wie das Unternehmen gestern angekündigt hat. Darin ist jeweils die Mehrwertsteuererhöhung um drei Prozentpunkte enthalten, die voll an die Fahrgäste weitergereicht werden soll. Der Konzern begründete den Preisanstieg mit dem verbesserten Angebot und den gestiegenen Energiepreisen. Zudem biete die Bahn im kommenden Jahr kürzere Fahrzeiten durch eine neue Infrastruktur und mehr Komfort durch neue Züge.
Ohne die Mehrwertsteuererhöhung verteuern sich die Fahrpreise im Durchschnitt um 2,9 Prozent. In dieser Höhe hatte die Bahn …

Tarife: Höhere Preise, weniger Fahrgäste, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/archiv/
11.10.2006/2828167.asp

Berliner reagieren auf Tarifsteigerungen im Nahverkehr besonders empfindlich, wie eine Studie zeigt

Von Klaus Kurpjuweit

Auf Tariferhöhungen im Nahverkehr reagieren Berliner und Brandenburger besonders empfindlich: Steigen die Preise, meiden viele Kunden Fahrten mit Bahnen und Bussen. Statt mehr kann so am Ende sogar weniger Geld in der Kasse bleiben. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) in Auftrag gegeben hat. Der Wunsch der Verkehrsbetriebe im VBB, zum 1. Januar 2007 die Preise erneut zu erhöhen, ist, wie berichtet, nur vorläufig gescheitert. Eine Tarifsteigerung im Lauf des Jahres ist weiter möglich.
Für VBB-Geschäftsführer Hans-Werner Franz ist aber klar: „Preise für …

Straßenverkehr: Neue Straße erschließt Gewerbegebiet, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/593600.html

Der Bau einer seit langem geplanten Erschließungsstraße im Gewerbegebiet Naumannstraße rückt näher: Ein städtebaulicher Vertrag für das Vorhaben ist jetzt zwischen Bezirksamt, der Bahn AG, der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben und privaten Anrainern geschlossen worden. Vorgesehen ist, die neue Straße von der Kreuzung …

Tarife: BVG-Chef will Ticket-Brainstorming, aus taz

http://www.taz.de/pt/2006/10/10/a0211.1/
text.ges,1

Die Erhöhung der BVG-Preise ist aufgeschoben. Die Verkehrssenatorin wünscht sich ein neues Tarifsystem, der BVG-Chef hat da schon ein paar Ideen. Zum Beispiel Zeitkarten
Ingeborg Junge-Reyer (SPD) ist die Meisterin des Schachtelsatzes. Aber bei den Ticketpreisen im Nahverkehr kam die Verkehrssenatorin gestern mit wenigen Worten aus: „Eine Erhöhung zum 1. Januar wird es nicht geben“, sagte sie und bekräftigte damit noch einmal, was Politiker der künftigen rot-roten Koalition schon mehrfach betonten.
Junge-Reyer hatte am Vormittag mit Berliner Nahverkehrs-Bossen von BVG, S-Bahn, DB Regio und Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) zusammengesessen. Die würden am liebsten im neuen Jahr sofort einen happigen …

Bus: „Memorandum of Understanding“ in Brüssel unterzeichnet – Sieben Verkehrsbetriebe gemeinsam mit Wasserstoff, aus newstix

http://www.newstix.de/?session=&site=actual&
startentry=0&entmsg=true&mid=3443

Thomas Necker, Vorstand Betrieb der BVG hat sich gemeinsam mit Vertretern von sechs weiteren Verkehrsbetrieben europäischer und kanadischer Städte in der vergangenen Woche in Brüssel getroffen und im Rahmen der „General Assembly of the European Hydrogen and Fuel Cell Technology Platform“ ein „Memorandum of Understanding“ bezüglich des Erwerbs und Einsatzes emissionsfreier Wasserstoffbusse unterzeichnet.
Zu den sieben Vorreitern gehören neben den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) die Verkehrsbetriebe von Hamburg, Amsterdam, Barcelona, British Columbia, sowie Transport for London und StorOslo Lokaltrafikk.
In Berlin sind zurzeit zwei Wasserstoffbusse im Einsatz, noch in diesem Jahr …

Flughäfen + Straßenverkehr: Es werde Licht, aus Berliner Zeitung

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Senat will die neue Autobahn nach Schönefeld beleuchten – Kritiker halten das für Verschwendung

VON PETER NEUMANN

Eine dunkle Autobahn vom neuen Schönefelder Großflughafen in die Stadt? Das ist einer Metropole nicht würdig, meint der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit. So forderte der SPD-Politiker im Flughafen-Aufsichtsrat: Die Autobahn A 113, die zwischen Schönefeld und Berlin gebaut wird, muss eine Beleuchtung bekommen. Schließlich sollen Hauptstadt-Besucher, die künftig auf dem Flughafen Berlin Brandenburg International (BBI) landen, auf dem Weg ins Zentrum nicht zunächst in einem schwarzen Loch landen. Inzwischen zeichnet sich ab, dass Wowereits Wunsch erfüllt werden kann.
Im Auftrag des Regierenden Bürgermeisters sollte die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung prüfen, ob eine …

Bus + Straßenverkehr: Kaum asphaltiert, schon wieder kaputt, aus Berliner Zeitung

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Die Budapester Straße muss erneut aufgerissen werden, weil die Baufirma schlecht arbeitete. Busse der BVG werden wegen der Sperrung umgeleitet

CHARLOTTENBURG. Vier Monate nach ihrem Umbau wird die Budapester Straße schon wieder zur Baustelle. Ab heute bis einschließlich Donnerstag ist die südliche Fahrbahn der Budapester Straße gesperrt. Der Grund: Die Deckschicht aus Asphalt ist bereits kaputt und wird saniert.
Das Areal um den Breitscheidplatz war erst im Frühjahr für 3,5 Millionen Euro erneuert worden. Neue Fahrbahnen entstanden, 23 Bäume wurden gepflanzt, und der Tunnel verschwand. Die Übergabe erfolgte Ende Mai. Jetzt wird wieder …

Regionalverkehr: Ein Trauerzug für Putlitz, aus Berliner Zeitung

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archiv/.bin/dump.fcgi/2006/1009/lokales/
0009/index.html?group=berliner-zeitung;
sgroup=;day=today;suchen=1;keywords=putlitz;
search_in=archive;match=strict;author=;
ressort=;von=8.10.2006;bis=10.10.2006;mark=putlitz

Kein Geld vom Land und die Bahn macht dicht – der Bürgermeister ruft zu zivilem Ungehorsam auf
09.10.2006
Lokales – Seite 30
Katrin Bischoff

PUTLITZ. Vor dem Lotto-Laden in der Ernst-Thälmann-Straße wirbt ein Aufsteller mit dem Millionen-Jackpot. Gegenüber, im schicken Rathaus von Putlitz, sinniert Bürgermeister Bernd Dannemann in seinem Büro, was man mit so viel Geld anfangen könnte. Vergessen wäre dann die Sorge darüber, dass in der Prignitzstadt bald das Licht ausgehen wird. „Wenn es dann hier überhaupt noch Lampen gibt“, sagt der 62-Jährige. Zumindest seinen Humor hat der ehrenamtliche Bürgermeister noch nicht verloren.
Dannemann hat einen Zettel vor sich und denkt laut über eine Traueranzeige nach, die er in den kommenden Tagen in einer Zeitung veröffentlichen will. „Nach langem Siechtum starb völlig vereinsamt die schöne Prignitz-Stadt Putlitz – so ähnlich könnte es heißen“, sagt er. „Vielleicht sollte noch ein Satz rein über aktive Sterbehilfe seitens der Politik.“ Dann könnte es einen Trauerzug geben, vielleicht sogar auf der nahen Autobahn A 24. Das würde selbst in der Landeshauptstadt …