Flughäfen + Straßenverkehr: Es werde Licht, aus Berliner Zeitung

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Senat will die neue Autobahn nach Schönefeld beleuchten – Kritiker halten das für Verschwendung

VON PETER NEUMANN

Eine dunkle Autobahn vom neuen Schönefelder Großflughafen in die Stadt? Das ist einer Metropole nicht würdig, meint der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit. So forderte der SPD-Politiker im Flughafen-Aufsichtsrat: Die Autobahn A 113, die zwischen Schönefeld und Berlin gebaut wird, muss eine Beleuchtung bekommen. Schließlich sollen Hauptstadt-Besucher, die künftig auf dem Flughafen Berlin Brandenburg International (BBI) landen, auf dem Weg ins Zentrum nicht zunächst in einem schwarzen Loch landen. Inzwischen zeichnet sich ab, dass Wowereits Wunsch erfüllt werden kann.
Im Auftrag des Regierenden Bürgermeisters sollte die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung prüfen, ob eine …

Bus + Straßenverkehr: Kaum asphaltiert, schon wieder kaputt, aus Berliner Zeitung

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Die Budapester Straße muss erneut aufgerissen werden, weil die Baufirma schlecht arbeitete. Busse der BVG werden wegen der Sperrung umgeleitet

CHARLOTTENBURG. Vier Monate nach ihrem Umbau wird die Budapester Straße schon wieder zur Baustelle. Ab heute bis einschließlich Donnerstag ist die südliche Fahrbahn der Budapester Straße gesperrt. Der Grund: Die Deckschicht aus Asphalt ist bereits kaputt und wird saniert.
Das Areal um den Breitscheidplatz war erst im Frühjahr für 3,5 Millionen Euro erneuert worden. Neue Fahrbahnen entstanden, 23 Bäume wurden gepflanzt, und der Tunnel verschwand. Die Übergabe erfolgte Ende Mai. Jetzt wird wieder …

Regionalverkehr: Ein Trauerzug für Putlitz, aus Berliner Zeitung

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Kein Geld vom Land und die Bahn macht dicht – der Bürgermeister ruft zu zivilem Ungehorsam auf
09.10.2006
Lokales – Seite 30
Katrin Bischoff

PUTLITZ. Vor dem Lotto-Laden in der Ernst-Thälmann-Straße wirbt ein Aufsteller mit dem Millionen-Jackpot. Gegenüber, im schicken Rathaus von Putlitz, sinniert Bürgermeister Bernd Dannemann in seinem Büro, was man mit so viel Geld anfangen könnte. Vergessen wäre dann die Sorge darüber, dass in der Prignitzstadt bald das Licht ausgehen wird. „Wenn es dann hier überhaupt noch Lampen gibt“, sagt der 62-Jährige. Zumindest seinen Humor hat der ehrenamtliche Bürgermeister noch nicht verloren.
Dannemann hat einen Zettel vor sich und denkt laut über eine Traueranzeige nach, die er in den kommenden Tagen in einer Zeitung veröffentlichen will. „Nach langem Siechtum starb völlig vereinsamt die schöne Prignitz-Stadt Putlitz – so ähnlich könnte es heißen“, sagt er. „Vielleicht sollte noch ein Satz rein über aktive Sterbehilfe seitens der Politik.“ Dann könnte es einen Trauerzug geben, vielleicht sogar auf der nahen Autobahn A 24. Das würde selbst in der Landeshauptstadt …

Regionalverkehr: Auf vier Strecken unterwegs, aus Märkische Oderzeitung

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category/Eberswalde/id/156943

Von MONIKA SCHMIDT

Einmal Lokführer sein. Zumindest die jungen Besucher beim Tag der offenen Tore der ODEG konnten sich diesen Traum erfüllen. Unter Aufsicht eines erfahrenen Triebwagenführers durften sie am Fahrerstand stehen und die gelb-grünen Züge fast im Minutentakt über die Gleise rollen lassen. Die erwachsenen Technikfans kamen eher beim Blick hinter die Kulissen und vor allem unter die Triebwagen auf ihre Kosten. Jörg Kiehn, Prokurist der ODEG und Geschäftsführer der Ostdeutschen Instandhaltungsgesellschaft am Containerbahnhof Eberswalde, war mit dem Interesse, das die Besucher am Tag der offenen Tore zeigten, mehr als zufrieden.
25 Fahrzeuge werden in der Eberswalder Betriebswerkstatt gewartet. Als Regionalshuttle rollen die Gelb-Grünen, Baujahr …

Regionalverkehr: Bahnkunden-Verband kritisiert Landesregierung, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/nachrichten/
verkehrspolitik/76536.asp

Der Bahnkunden-Verband übt scharfe Kritik an der Schienenverkehrspolitik der Landesregierung. Der Ausverkauf gehe weiter, sagte der stellvertretende Vorsitzende Frank Böhnke. (09.10.2006, 13:58 Uhr)
Berlin – Das Bahnangebot in Brandenburg werde stetig weiter ausgedünnt. „Über alle Jahre hinweg hat es die Landespolitik nicht geschafft, ein verlässliches und attraktives Angebot auch in den Berlin fernen Regionen zu planen und zu bestellen“, betonte Böhnke. Für den gesamten Schienenverkehr stünden die Signale in der Landespolitik offenbar „schon seit langer Zeit auf Rot“.
Der Sprecher verwies auf Medienberichte, wonach neben Kürzungen im Regionalverkehr der Bahn nun auch Einsparungen bei den …

Regionalverkehr: Berlin/Brandenburg: VBB fordert Ende der Warnstreiks

http://www.lok-report.de/news/news.html

Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) hat kein Verständnis für den Streik der Mitarbeiter der DB AG, der seit gestern den Regionalverkehr in Berlin und den bundesweiten Fernverkehr erheblich beeinträchtigt hat. Die Warnstreiks sollen nach Auskunft von TRANSNET und GDBA bis Mitte Oktober fortgesetzt werden.
Dazu Hans-Werner Franz, der Geschäftsführer des VBB: „Rund 25.000 Fahrgäste in Berlin warteten gestern vergeblich auf ihren Zug oder verpassten die Anschlüsse. Ähnliche Situationen drohen weiterhin in den nächsten Tagen. Als Verkehrsverbund haben wir ein Interesse daran, dass die Fahrgäste im Verbund zufrieden sind und die entsprechende Leistung für ihren erworbenen Fahrschein erhalten. Es ist nicht akzeptabel, dass die politisch ungeklärten Fragen beim Börsengang der Deutschen Bahn zu einer Beeinträchtigung der DB-Kunden im Nah- und Fernverkehr führen. Völlig unverständlich ist, warum die Warnstreiks zum jetzigen Zeitpunkt einsetzen. Denn über die Frage, wann die Deutsche Bahn an die Börse geht und in welche Form, ist noch gar nicht entschieden.“
Der VBB fordert ein sofortiges Ende der Warnstreiks (Pressemeldung VBB, 06.10.06).

Tarife: SPD und PDS lehnen höhere Preise im Nahverkehr ab, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/archiv/
06.10.2006/2819121.asp

Experten: BVG macht es sich zu einfach – Verkehrsbetrieb will Zahlen zu Kosten vorlegenVon Klaus Kurpjuweit

Mit „beeindruckenden Zahlen“ auf der Kostenseite, wie es ein Insider formulierte, will die BVG am Montag versuchen, Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) davon zu überzeugen, dass Tariferhöhungen unabwendbar sind. Von politischer Seite bläst dem landeseigenen Unternehmen nämlich ein Sturm entgegen. Weder die SPD noch die PDS wollen die Tarife so erhöhen, wie es der BVG-Aufsichtsrat in der vergangenen Woche beschlossen hat. Bereits zum 1. Januar sollen demnach vor allem die Preise für Einzelfahrscheine steigen, im Stadtgebiet von 2,10 Euro auf 2,30 Euro. Für Abonnenten hingegen sollen die Preise nicht steigen.
„Die BVG kann uns nicht einfach mit Zahlen zuschütten und so …

Tarife: Münchener zahlen weniger für Monatskarte, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/592628.html

Verband kritisiert Tarifplan / BVG-Entschuldung verlangt
Im Streit um die geplante Erhöhung der Nahverkehrstarife warnt der Fahrgastverband IGEB davor, die Umweltkarte weiter zu verteuern. „Zeitkarten sind bereits jetzt in Berlin teurer als in anderen, selbst deutlich wohlhabenderen Städten“, sagte der Verbandsvorsitzende Christfried Tschepe gestern. In Berlin soll der Preis einer Monatskarte für das Stadtgebiet 2007 von 67 auf 70 Euro steigen. Vergleichbare Tickets kosten in Leipzig 45, in München 55 und in Stuttgart 61,20 Euro.
Die von den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) beschlossene Preiserhöhung werde die finanzielle Situation des Unternehmens …

Straßenverkehr: Vorsicht, Radfahrer!, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/592619.html

Der Tiergartentunnel wird stärker als bisher genutzt – nicht immer legal

Peter Neumann

Für die Waghalsigkeit der Berliner Fahrradfahrer gibt es einen weiteren Beweis. Einige von ihnen lassen es sich nicht nehmen, durch den Tiergartentunnel zu radeln – obwohl es sicherlich angenehmere Tätigkeiten gibt, als in einer Betonröhre voller Abgase und Lärm in die Pedale zu treten. „Radfahren ist in diesem und anderen Tunneln lebensgefährlich und deshalb streng verboten. Trotzdem kommt es leider immer wieder vor“, sagt Manuela Damianakis, Sprecherin von Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD). Nicht nur Radfahrer wagen sich auf die 2 450 Meter lange unterirdische Tempo-50-Strecke zwischen Landwehrkanal und Heidestraße, die „Tunnel Tiergarten Spreebogen“ heißt: Auch Fußgänger sind von den 112 Kameras schon öfter gesichtet worden.
Mit derlei verbotenen Nutzungen hatten die Planer nun wirklich nicht gerechnet – auch nicht, dass der am 26. März eröffnete Tunnel von …

Flughäfen: Bund steht zur Tempelhof-Schließung, aus Die Welt

http://www.welt.de/data/2006/10/05/
1060056.html

Trotz der Wahlkampfforderungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wird die Regierung für den Flughafen nicht aktiv.
Von Joachim Fahrun

Im Berliner Wahlkampf hat sich die CDU-Vorsitzende Angela Merkel an der Seite des CDU-Spitzenkandidaten Friedbert Pflüger für den Erhalt des Flughafens Tempelhof stark gemacht. Im Interview mit dieser Zeitung hatte sie gefordert, über die weitere Nutzung Tempelhofs müsse diskutiert werden. Aber in der Bundesregierung scheint vom Engagement der Bundeskanzlerin für den traditionsreichen Landeplatz bisher wenig zu spüren zu sein.
Diesen Schluss lässt die Antwort zu, die der …