Parkeisenbahn: Veranstaltungen im September

http://www.lok-report.de/

Vor gut 50 Jahren erblickte in einer Babelsberger Lokomotivhalle unsere große gelbe Diesellokomotive „199 103“ das Licht der Welt. Die Parkeisenbahner begehen diesen Geburtstag mit einem Fantag am 08.09.2007.
Zwischen 1954 und 1957 wurden im VEB Lokomotivbau „Karl Marx“ in Potsdam-Babelsberg 29 Exemplare der Lokbaureihe Ns4 gefertigt. Nur 4 Exemplare verblieben damals in Deutschland, die anderen Exemplare wurden in tropische Länder wie z.B. Indonesien exportiert. Im Jahre 1957 wurde mit der Fabriknummer 250026 im Rahmen dieser Baureihe eine Lok gefertigt, die auch heute noch fast täglich Ihre Runden durch die Berliner Wuhlheide dreht.
Anfang der 1980’er Jahre benötigte die Deutsche Reichsbahn als Betreiberin der Pioniereisenbahn Berlin eine zusätzliche Zugmaschine für die kleine Eisenbahn. So wurde die Lok gebraucht von einer Ziegelei in Ueckermünde beschafft. Zuvor war sie in einem Betrieb bei Althüttendorf im Einsatz. Seit der Übernahme durch die DR dreht die Lok nun Ihre Runden unermüdlich durch die Berliner Wuhlheide.
Die Parkeisenbahner wollen den Geburtstag der Lok mit einem Fantag am 08.09.2007 von 12:00 bis 18:30 Uhr feiern. Die kleinen aus offenen und geschlossenen Wagen bestehenden Züge drehen auf verschiedenen Strecken ihre Runden durch das Freizeit- und Erholungszentrum (FEZ) in der Köpenicker Wuhlheide. Die Geburtstagsjubilarin ist für den Zugeinsatz fest eingeplant. Ferner ist ein Dampflokeinsatz vorgesehen.
Im Betriebswerk werden eine kleine Fahrzeugausstellung sowie Lokmitfahrten und Fahrten mit einer historischen Handhebeldraisine angeboten. Eine Ausstellung zur Geschichte Lokbaureihe sowie des Herstellers wird im Bahnbetriebswerk die Gäste informieren.
Außerdem erwartet die Besucher bei der kleinen Bahn eine Spielstation mit lustigen Wettbewerben für Kinder und eine kleine Gartenbahnanlage. Ein Stehcafé mit Grillstand und Waffelbäckerei sorgt dafür, dass niemand verhungern muss. Ferner können die Stellwerke der Parkeisenbahn besichtigt werden. Das Schmuckstück der Parkeisenbahn, der Salonwagen, in dem kleine Speisen und Getränke angeboten werden, wird ebenfalls eingesetzt.
Zur dreistündigen Lichterfahrt lädt die Parkeisenbahn Wuhlheide alle kleinen und großen Besucher am Samstag, den 22. September 2007 ein. Sie beginnt um 18 Uhr auf dem Bf. Eichgestell der Parkeisenbahn. Nach einem Gastauftritt des „Marion-Etten-Theaters“ mit dem Stück „Eisenbahnmärchen“ folgt ein Laternenumzug durch ein romantisches Waldgebiet. Danach setzt sich der mit einer Diesellok bespannte Sonderzug zu einer Rundfahrt in Bewegung um anschließend in das Betriebswerk zu fahren. Dort warten schon eine Handhebeldraisine und eine kleine Gartenbahnanlage zum Staunen und Mitmachen. Alle Fahrgäste erhalten zur Begrüßung ein Freigetränk ihrer Wahl und genießen unterwegs eine frisch gegrillte Rostbratwurst.
Die für diese Fahrt notwendige Reservierung ist bis 16. September 2007 telefonisch über die Rufnummer 53 89 26 60 möglich. Der Fahrpreis für Erwachsene beträgt 11 Euro (Kinder sind für 9,50 Euro dabei).
Im Übrigen werden ab sofort auch wieder neue Parkeisenbahner gesucht. Die Anmeldungen sind auf allen Bahnhöfen der Parkeisenbahn bis zum 15.09.2007 möglich (Pressemeldung Berliner Parkeisenbahn, 31.08.07).

Museum: Fahrzeugoldies rund um den Nahverkehr zu besichtigen, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
f5e04c66c9dae698c125734600523a23?OpenDocument

Das Deutsche Technikmuseum Berlin lädt an allen September- Sonntagen (2., 9., 16., 23., 30.) zu Tagen der offenen Tür in sein Depot für Kommunalverkehr an der Monumentenstraße ein.

Von 10 bis 18 Uhr kann man bei freiem Eintritt in der ehemaligen Schnelltriebwagenhalle der Deutschen Reichsbahn mehr als 50 Fahrzeuge einer einzigartigen Sammlung aus 150 Jahren Öffentlicher Nahverkehr bestaunen – Schnauzenbusse, einen Bankierszug bis hin zu historischen Nutzfahrzeugen, so von von BVG, Feuerwehr und Straßenreinigung, Straßenbahn- und U-Bahnwagen, S-Bahnwagen.
Zu sehen sind auch russische Staatsfahrzeuge, so der Marken Tschaika und Sil. Ein Shuttleverkehr mit Bussen der AG Traditionsbus und des …

allg.: Arriva: Neuer Intergraler Taktfahrplan im Landkreis Spree-Neiße

http://www.lok-report.de/

Arriva Deutschland hatte sich im Rahmen der Privatisierung des kommunalen Nahverkehrsunternehmens Neißeverkehr mit einem Konzept beworben, das die Attraktivität des Bus- und Bahnverkehrs im östlichen und südlichen Teil des Landkreises Spree-Neiße verbessert und ihn gleichzeitig für den Landkreis finanzierbar macht. Kern des Konzeptes von Arriva ist der „Spree-Neiße-Takt“. Das Konzept wurde von Neißeverkehr mit den Schulen vor Ort und weiteren Kundengruppen abgestimmt, verfeinert und jetzt gestartet.
Mit der Einführung des „Spree-Neiße-Taktes“ ist der Landkreis Spree-Neiße nun der erste Landkreis in Brandenburg mit Integralem Taktfahrplan. Döbern, Spremberg und Neupetershain. Dort können die Fahrgäste sofort zwischen verschiedenen Bus- und Bahnlinien umsteigen, so dass lästige Wartezeiten entfallen.
Durch den „Spree-Neiße-Takt“ wird es künftig einfacher sein mit Bus und Bahn quer durch den Landkreis zu fahren. „Wir hoffen, dass das neue Angebot großen Zuspruch bei den Fahrgästen findet“, so Klaus Jacobs, Vorsitzender der Geschäftsführung von Arriva Deutschland. Arriva hat alle Vorgaben aus der Ausschreibung des Landkreises erfüllt und ein neues Verkehrsangebot geschaffen, das wirtschaftlich optimiert und attraktiver für die Kunden ist.
Neißeverkehr selbst verfügt über ein umfangreiches Know-how an innovativen bedarfsgesteuerten Verkehrssystemen. Die bewährten Rufbuslinien „GranoFlex“ und „PinnowFlex“ beweisen, dass auch mit geringem finanziellem Aufwand ein gut funktionierendes Verkehrsangebot geschaffen werden kann, das von den Kunden gern angenommen wird. Vor diesem Hintergrund werden jetzt zwei neue Rufbuslinien integriert: GahryFlex und FelixFlex.
Arriva ist sich bewusst, dass nicht jeder Kunde profitieren kann, will das System aber verbessern. Die Strategie, die langfristig dahinter steht, heißt das Verkehrsangebot sichern und stärken (Pressemeldung Arriva, 30.08.07).

Eberswalde: Brandenburg: DBV zur Verkehrsfreigabe des Zentralen Omnibusbahnhofes in Eberswalde

http://www.lok-report.de/

Die längst überfällige Verlegung des Zentralen Omnibusbahnhofes auf die Bahnhofseite in Eberswalde bedeutet zwar eine Verbesserung für die Fahrgäste mehrerer Regionalbuslinien. Die Haltestellen der Stadtbuslinien (Obus) sind zwar vor einigen Monaten etwas näher zum Bahnhof verlegt worden. Ein direkter Treppenzugang von der neuen 4-spurigen Straßenbrücke zu den Bahnsteigen wurde jedoch aus Kostengründen nicht mit realisiert.
Dagegen wurden für 4 neue Fahrspuren erhebliche Finanzmittel verschwendet. Dabei ist kritisch zu hinterfragen welchen Nutzen 4 Spuren auf der Brücke haben sollen, wenn jeweils nur eine einspurige Zufahrt und Abfahrt möglich ist. Außerdem plant das Land parallel eine Umgehungsstraße B 167 zusätzlich für den Individualverkehr. Bleibt nur zu hoffen, dass an diesem wichtigen Bahnknoten und Umsteigebahnhof auch ein gemeinsames Fahrgastzentrum für Fahrgäste des Fernverkehrs , des Regionalverkehrs sowie für Busse und Taxis entsteht. Für die Busfahrer der Barnimer Busgesellschaft wurde jedenfalls eine entsprechende komfortable Pauseneinrichtung heute geschaffen.
Im Rahmen der 24. Deutschen Schienenverkehrswochen veranstaltet der DBV ein „Bürgerforum zur Zukunft von Bahn und Bus in der Region Barnim“. Dabei werden auch die weitere Verbesserung der Umsteigemöglichkeiten an den Bf Eberswalde und Bernau mit Kommunalpolitikern und Verwaltung disskutiert werden.
Das Bürgerforum findet am Dienstag. den 25. September um 19.30 Uhr in Eberswalde im Paul Wunderlich-Haus (Neues Kreishaus am Markt 1) statt. Dazu laden wir herzlich ein (Pressemeldung Bahnkunden-Verband Barnim-Oberhavel-Uckermark, 28.08.07).

allg.: Brandenburg: Neue VBB-Fahrplanbücher zum Schulbeginn erschienen

http://www.lok-report.de/news/
news_verkehr-2.html

Rechtzeitig vor Beginn des neuen Schuljahres am 27. August 2007 sind die Fahrpläne zahlreicher Verkehrsunternehmen im Verbund aktualisiert worden. Die neuen Fahrplanbücher des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) für die Landkreise Prignitz, Ostprignitz-Ruppin und Oberspreewald-Lausitz sowie der Nachtrag zum Fahrplanbuch Dahme-Spreewald können ab sofort beim VBB und den betreffenden Verkehrsunternehmen erworben werden.
Wer es besonders bequem haben möchte, lässt sich die Fahrplanbücher einfach nach Hause liefern. Unter „VBB Service“ können auf der Webseite www.vbbonline.de in der Rubrik „Bestellservice / Fahrplanbücher“ alle VBB-Fahrplanbücher sowie weitere VBB-Produkte gegen Rechnung bestellt werden. Die Fahrplanbücher Prignitz, Ostprignitz-Ruppin und Oberspreewald-Lausitz kosten 2,20 EUR, der Nachtrag zum Fahrplanbuch Dahme-Spreewald 1,50 EUR.
Auf www.vbbonline.de stehen dem Kunden verschiedene Möglichkeiten einer verbund- und deutschlandweiten Fahrplanauskunft zur Verfügung. So kann man sich zum Beispiel mit dem Routenplaner einen Fahrplan für regelmäßige Fahrten erstellen, einen Abfahrtsplan der Lieblingshaltestelle für die Pinwand ausdrucken oder gezielt nach einer bestimmen Route suchen. Die VBB-Webseiten informieren auch über aktuelle Fahrplanänderungen der Verkehrsunternehmen. Auskünfte über Fahrpläne und vieles mehr erhält man auch beim VBB-Infotelefon unter 030 25 41 41 41. Dort können die neuen Fahrplanbücher auch telefonisch bestellt werden (Pressemeldung VBB, 24.08.07).

allg.: Senat beschließt Nahverkehrsplan 2006 bis 2009, aus Senat

http://www.berlin.de/landespressestelle/
archiv/2007/08/21/83839/index.html

Aus der Sitzung des Senats am 21. August 2007:

Der Senat hat auf Vorlage der Senatorin für Stadtentwicklung, Ingeborg Junge-Reyer, den Nahverkehrsplan Berlin 2006 bis 2009 beschlossen. Die Vorlage wird nun dem Abgeordnetenhaus zur Kenntnisnahme zugeleitet.
Der Nahverkehrsplan bildet den verkehrspolitischen und verkehrsgewerberechtlichen Rahmen für die mittelfristige Entwicklung des Berliner öffentlichen Personennahverkehrs und konkretisiert die dazu vom Abgeordnetenhaus im Juni 2006 beschlossenen Eckpunkte.
Mit ca. 3,4 Mio. Fahrgastfahrten pro Tag und einem 24-Stunden-Angebot gewährleisten heute Bahnen und Busse die Mobilität der Berliner und Berlinerinnen. Das qualitativ hochwertige öffentliche Verkehrsangebot stellt eine attraktive Alternative zum motorisierten Individualverkehr dar und leistet damit einen wichtigen Beitrag, um Berlin vom Autoverkehr zu entlasten. Darüber hinaus ist der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) als ökonomischer Standortfaktor für die Berliner Wirtschaft, vor allem den Städte- und Eventtourismus, aber auch für die tägliche Mobilität der Beschäftigten unverzichtbar.
Die Analyse des Verkehrsangebotes hat ergeben, dass das heutige Niveau des Berliner ÖPNV keine wesentlichen Defizite aufweist. Deshalb schreibt der Nahverkehrsplan bis 2009 im Wesentlichen die Standards des letzten Nahverkehrsplans fort, setzt jedoch in Teilbereichen andere Akzente. So ist ein wichtiger Aspekt künftiger Angebotsgestaltung der fortschreitende demografische Wandel, dem der Aufgabenträger mit einer stärkeren Berücksichtigung der Bedürfnisse älterer Fahrgäste, aber auch von Eltern mit Kindern Rechnung trägt. Die Qualität lokaler Mobilitätsangebote, d. h. die Erreichbarkeit wichtiger Ziele im Bezirk bzw. im Quartier, gewinnt dadurch an Bedeutung. Damit geht eine Stärkung der Beteiligung der Akteure vor Ort am Planungsprozess (Kiezverkehre, lokale Netze) einher.
Des Weiteren werden in der aktuellen Fortschreibung des Nahverkehrsplans die öffentlichen Interessen gesondert betrachtet. Damit finden auch die sozialen und ökologischen Anforderungen an eine nachhaltige Stadtentwicklung Eingang in die Abwägung bei der Festlegung von Rahmenvorgaben und Standards.
Neben den im Nahverkehrsplan vorgegebenen Erschließungs-, Bedienungs- und Verbindungsstandards, die den Rahmen für das Fahrplanangebot der Verkehrsunternehmen bestimmen, nimmt die qualitative und umweltgerechte Leistungserbringung einen breiten Raum ein. So sollen z. B. bis 2009 die Pünktlichkeit im Regional-, Straßenbahn- und Busverkehr sowie die Verkehrsmittel übergreifende Anschlusssicherung verbessert werden.
Senatorin Junge-Reyer: „Berlin ist u. a. deshalb so attraktiv, weil der öffentliche Personennahverkehr vorbildlich funktioniert. Wir werden weltweit für unseren Nahverkehr bewundert. Das ist uns Ansporn und Herausforderung zugleich: Wir wollen das gute Niveau halten und dadurch die Menschen dazu bewegen, mit Bussen und Bahnen zu fahren. Damit wir unsere ehrgeizigen Ziele des Nahverkehrsplans erreichen, werden wir unseren Handlungsspielraum nutzen, wenn wir mit der BVG im Laufe des Jahres den Verkehrsvertrag abschließen. Wir werden auch in Zukunft das Angebot auf Basis des heute von den Verkehrsunternehmen gefahrenen Leistungsvolumens im Kundeninteresse optimieren und die vorhandene Infrastruktur effizient nutzen.“
Der Nahverkehrsplan wurde unter Beteiligung der BVG, der S-Bahn Berlin GmbH, der DB Regio AG und der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH (VBB) erarbeitet, den Bezirken in seinen Grundzügen vorgestellt, mit der Fachöffentlichkeit in mehreren Nahverkehrsplan-Foren diskutiert und mit den umliegenden Landkreisen über den VBB im Hinblick auf die Umlandverkehre abgestimmt.
Der Nahverkehrsplan 2006 – 2009 wird im September 2007 auf der Internetseite der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung veröffentlicht.

BVG: Weniger Sitzplätze in Bahnen und Bussen, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
BVG-U-Bahn-Tram-Nahverkehr;art270,2361281

In den Fahrzeugen der BVG gibt es auf zahlreichen Linien weniger Platz. In der U-Bahn werden kürzere Züge eingesetzt. Bei der Tram in Köpenick gibt es ein neues Fahrkonzept.
Bei der BVG wird es eng. Der Verkehrsbetrieb bietet in Bahnen und Bussen zunehmend weniger Sitzplätze an. Bei der U-Bahn setzt die BVG zum Teil kürzere Züge ein, bei der Straßenbahn reduziert sie das Platzangebot durch den Einsatz anderer Bahntypen, und selbst beim Bus müssen Fahrgäste auf einigen Linien jetzt häufiger stehen, weil statt eines Doppeldeckers ein Gelenkbus unterwegs ist. Daran soll sich auch nach dem Ende der Ferien nichts ändern.
Den Einsatz von Zügen mit nur vier oder sechs statt der möglichen acht Wagen kennen die Fahrgäste auf der U-Bahnlinie …

Tarife: Ein Herz für die Sammelkarte, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2007/0816/lokales/
0033/index.html

Senatorin Junge-Reyer fordert von BVG und S-Bahn neue Tarife – künftig sollen Einzeltickets wieder für die Rückfahrt gelten
16.08.2007
Lokales – Seite 19
Peter Neumann

In den Chefetagen der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) und der S-Bahn löste die Forderung keine Begeisterung aus. Doch Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) bleibt hart. Sie besteht darauf, dass die Unternehmen neue attraktive Tarife einführen, die weitere Fahrgäste anlocken. Nach Informationen der Berliner Zeitung stehen zwei Wünsche auf der Liste des Senats derzeit ganz oben. Die Sammelkarte soll wieder eingeführt werden – und der Einzelfahrschein soll wie früher nicht nur zur Hin-, sondern auch zur Rückfahrt berechtigen. „Wenn sich die BVG und die S-Bahn bei diesen Themen nicht bewegen, sollten sie ihre Fahrpreise nicht wie geplant im April 2008 erhöhen dürfen“, droht der SPD-Verkehrspolitiker Christian Gaebler.
Ich habe die Verkehrsunternehmen aufgefordert, sich Gedanken zu machen, wie sie durch attraktive Tarifangebote neue Kunden …

Radverkehr: Achtung: Vorfahrt für Radler, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
;art270,2356110

Anteil am Verkehr hat enorm zugenommen Spuren werden zulasten der Autos ausgebaut
Immer mehr Berliner steigen aufs Rad – und das täglich. Um 18 Prozent stieg von 2004 bis 2006 der Radverkehr, auch in den kommenden Jahren sollen es sprunghaft mehr werden: Im Jahr 2010 sollen 15 Prozent aller Wege per Rad zurückgelegt werden, derzeit sind es 12 Prozent. In der Innenstadt sind es bereits jetzt 20 bis 25 Prozent. Absoluter Spitzenreiter in Berlin ist die Straße des 17. Juni mit 7100 Radlern täglich. Unter den Linden sind es 5900, an den Yorckbrücken noch 6000, obwohl die Straße für Radler zu den übelsten der Stadt gehört. Gezählt hat sie jetzt erstmals der Senat. Die Zahlen (siehe Kasten) zeigen, dass Radler schnelle Verbindungen wollen – und nicht in Seitenstraßen abgeschoben werden wollen. Gute, durchgehende Radverbindungen werden jedoch angenommen. Ein Beispiel ist die Monumentenstraße parallel zur Yorckstraße mit täglich 4800 Radlern.
Das Fahrrad wird alltägliches Regelverkehrsmittel“, sagt Berlins …

Museum: Seit fünf Jahren fährt sie in der Saison als Museumsbahn ausschließlich an Wochenenden und Feiertagen, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
bd70f25fcdaf3610c125733200447f46?
OpenDocument

Die Buckower Kleinbahn lebt – 110 Jahre ist sie am 26. Juli alt geworden. Eine Besonderheit dieser Eisenbahn in der Märkischen Schweiz östlich von Berlin liegt in den dort verkehrenden Fahrzeugen. Die verschiedenen Triebwagen der Vergangenheit erinnern in ihrem Äußeren an Berliner S-Bahnwagen, auch wenn die Strecke seit dem 15. Mai 1930 mit einer Oberleitung elektrifiziert ist.
Dass es die Buckower Kleinbahn heute noch (wieder) gibt, ist dem Eisenbahnverein Märkische Schweiz zu verdanken. Denn in den 1990er Jahren erlebte die Bahn zunächst ihren Niedergang. Im Mai 1993 gab die Deutsche Reichsbahn den elektrischen Betrieb auf und setzte Dieseltriebwagen, die sogenannte Ferkeltaxe, ein. Die Strecke wurde nicht mehr unterhalten, Fahrplan und Service immer weiter reduziert. Zwar organisierte der 1992 für den Erhalt der Kleinbahn gegründete Eisenbahnverein am 7. und 8. Juni 1997 noch ein großes Bahnhofsfest zum 100. Geburtstag, aber am …