U-Bahn: Berlin im Fünf-Minuten-Takt Auf Wunsch des Senats fährt die U-Bahn abends doppelt so oft wie bisher , aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
berlin/139370/139371.php

Berlin – Trotz S-Bahn-Krise – es gibt auch gute Nachrichten aus dem Nahverkehr. Damit Einkaufsbummler und Berufstätige bequemer nach Hause kommen, setzen die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) demnächst abends mehr U-Bahnen ein. Auch sonnabends wird auf fast allen
U-Bahn-Linien der Fünf-Minuten-Takt verlängert – er beginnt künftig eine Stunde früher und endet eine Stunde später als heute. „Diese Verbesserungen treten zum Fahrplanwechsel Mitte Dezember in Kraft. Damit reagieren wir auf die veränderte Nachfrage“, sagte der BVG-Marketingchef Wilfried Kramer der Berliner Zeitung. Für die Zukunft hat der Senat noch größere Pläne: Er will, dass die U-Bahnen auch am Sonntag häufiger fahren als heute – ebenfalls im Fünf-Minuten-Takt.
Am Abend einkaufen – was früher fast unmöglich war, ist heute ganz normal. Die Liberalisierung der Wirtschaft hat auch das Leben der …

U-Bahn: BVG will alle U-Bahnwagen mit Kameras überwachen, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/article1169617/
BVG_will_alle_U_Bahnwagen_mit_Kameras_ueberwachen.html

In Berlin sind bereits alle U-Bahnhöfe mit Überwachungskameras ausgestattet. Doch in den U-Bahnen selbst sieht das ganz anders aus: Nur die Zügen der neuen Baureihen können videoüberwacht werden. Nun sollen 844 ältere U-Bahnwagen nachgerüstet werden. Und die BVG will die Aufzeichnungen länger speichern.
Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) suchen europaweit nach Anbietern, die bis 2013 in sämtlichen älteren U-Bahnwagen Videoüberwachungsanlagen installieren. Eine konkrete Ausschreibung des Auftrags gibt es allerdings noch nicht. „Es ist lediglich eine Bekanntmachung, um geeignete Anbieter auszuwählen“, sagte BVG-Sprecher Klaus Watzlak. „Die reguläre Ausschreibung für die 844 U-Bahnwagen erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt.“ Sie müsse zuvor noch durch den Aufsichtsrat geprüft werden. Bislang spreche man von einem so genannten „call for papers“.
Bis zum 11. November können sich Unternehmen um den millionenschweren Auftrag bei …

Bahnhöfe + S-Bahn + U-Bahn: UMBENENNUNG Alles neu macht der August, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0818/berlin/
0051/index.html

Peter Neumann

Ein Tipp für Fahrgäste: Bloß nicht verwirren lassen! Zwar heißt der S-Bahnhof unter dem Pariser Platz seit dem 8. August Brandenburger Tor – wie die benachbarte U-Bahn-Station, die am selben Tag eröffnet worden ist. Doch von der Umbenennung ist vielerorts noch nichts zu spüren. Wer sich in der S-Bahn oder im Bus nähert, hört dort weiterhin die Durchsage „Unter den Linden“. Der alte Name prangt auch noch auf vielen Liniennetzplänen.
„Wir sind dabei, unsere Informationen für die Fahrgäste zu ändern. Aber das braucht Zeit“, sagte Petra Reetz, die Sprecherin der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG).
„In den nächsten Wochen hängen wir neue Liniennetze aus“, teilte die Marketingabteilung mit. Außerdem gehe die BVG daran, die Ansagen in den Bussen anzupassen. Der neue Stationsname wird …

U-Bahn: Kleine Bahn mit großer Nachfrage Die Zahl der Fahrgäste auf der U-Bahn-Linie 55 in Mitte übertrifft alle Erwartungen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0818/berlin/
0033/index.html

Peter Neumann

Die kürzeste U-Bahn-Linie der Welt ist die U 55 zwar nicht, der 42nd Street Shuttle in New York ist noch kürzer. Doch unstrittig ist: Die Zahl der Fahrgäste auf der nur knapp anderthalb Kilometer langen Strecke zwischen dem Hauptbahnhof und dem Pariser Platz übertrifft alle Erwartungen. „Wir sind mehr als zufrieden. Und wir rechnen mit weiteren Zuwächsen“, sagte Petra Reetz, die Sprecherin der Berliner Verkehrsvertriebe (BVG). Wenn die Ferien in den Schulen und im Bundestag zu Ende sind, werde es in dem einzigen Zug noch voller werden. Denn auch für den Berufsverkehr zum Parlament sei die U 55 wichtig.
„Stummel“, „Mini-U-Bahn“ – noch während des Baus wurde viel über die isoliert gelegene Kurzstrecke gelästert, die frühestens 2017 mit dem U-Bahn-Netz verbunden …

U-Bahn: Angebliche Flüsterbahn U1 enttäuscht die Anwohner, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/article1152193/
Angebliche_Fluesterbahn_U1_enttaeuscht_die_Anwohner.html

Die U-Bahnlinie U1 wurde im vergangenen Jahr zwischen den Stationen Hallesches Tor und Kottbusser Tor von Grund auf saniert – mit neuem Stahl im Brückenboden und Gummimatten im Gleisbett. Danach sollte die U-Bahn flüsterleise durch Kreuzberg gleiten. Doch nun häufen sich die Lärmbeschwerden.
Die Hochbahnstrecke Linie U1 sollte nach ihrer Sanierung im vergangenen Jahr eigentlich als „Flüsterbahn“ durch Kreuzberg gleiten. Doch Anwohner sind vom Ergebnis der Millioneninvestition enttäuscht: Lautes Quietschen in den Kurven raubt ihnen seit Monaten die Nachtruhe.
Entlang der Strecke zwischen den Stationen Hallesches Tor und Kottbusser Tor häufen sich die Beschwerden, dass die Hochbahnstrecke nach Abschluss der Bauarbeiten nicht leiser, sondern sogar lauter geworden sei. Ein neu entwickelter künstlicher „Schienenbenetzungsstoff“ soll jetzt versuchsweise eingesetzt werden, um Abhilfe …

U-Bahn: 20 000 Fahrgäste erkunden täglich mit der U 55 Berlins Geschichte, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0812/berlin/
0046/index.html

Peter Neumann

Bernhard Semmelrogge hat eine Erklärung dafür, warum im U-Bahnhof Brandenburger Tor so viel los ist. „Das ist doch klar, die möchten alle das Eintrittsgeld für das Museum sparen“, sagt der Rentner aus Neukölln. Neben dem 71-Jährigen defilieren Dutzende von Menschen an den Bildern aus der Historie des Brandenburger Tors entlang, die in der Station die Wände schmücken. Touristen aus den USA lachen ungläubig über das Foto, das Berliner 1947 beim Gemüseanbau im Tiergarten zeigt. Andere Berlin-Besucher studieren Fotos aus der Zeit, als sich über dem Bahnhof noch der DDR-Grenzstreifen befand. „Hier gibt es Stadtgeschichte umsonst“, sagt Semmelrogge. Das scheint zu dem unerwarteten Erfolg der neuen U-Bahn-Linie U 55 beizutragen.
Wer erwartet hatte, dass die Strecke zwischen dem Hauptbahnhof und dem …

U-Bahn: Holzeinschlag an der Karl-Marx-Allee Die BVG saniert die Tunnelschächte auf der Linie U 5, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0810/berlin/
0060/index.html

Ab heute kreischen an der Karl-Marx-Allee in Friedrichshain wieder die Kettensägen. Weitere Bäume, die der Sanierung der Tunnelschächte der U-Bahnlinie 5 im Wege stehen, müssen weg. Eine erste Fäll-Aktion hatte das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg in der vergangenen Woche gestoppt, weil die Verantwortlichen der BVG die Anwohner nicht rechtzeitig darüber informiert hatten. Aufgebrachte Nachbarn hatten das Amt gerufen.
Bis zu 67 teils starke Bäume werden an den drei Stationen Schillingstraße, Strausberger Platz und Weberwiese abgesägt. Ihre Wurzeln waren in die ohnehin maroden Tunnelabdichtungen der U-Bahn, die dort nur gut einen Meter tief liegen, eingewachsen und hatten Mauerwerk und Beton gesprengt.
Bei der BVG hat man jetzt auf den Anwohner-Ärger reagiert. „Wir werden neue Bäume …

U-Bahn: Applaus für die F 79 Eine 30 Jahre alte U-Bahn ist der Star bei der Eröffnung der Linie U 55, zu der 80 000 Besucher kamen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0810/berlin/
0027/index.html

Applaus. Johlen. Pfiffe. Blitzlichtgewitter. Aber kein Star weit und breit. Kein Staatsgast. Was das Entzücken in dem neuen U-Bahnhof des Hauptbahnhofs verursacht, ist eine 30 Jahre alte U-Bahn des Typs F 79 mit modernisiertem Innenraum und einem Kranz aus Plastikgrün, die quietschend vor einer begeisterten Menschenmenge zum Stehen kommt. Diese Bahn pendelt nun auf der Linie 55 vom Hauptbahnhof über den Bundestag zum Brandenburger Tor und zurück. Und damit wird sie zum Symbol eines fast 14 Jahre dauernden, 320 Millionen teuren und in Berlin kontrovers diskutierten Großprojektes der Stadt.
70 000 Fahrgäste kamen am Sonnabend, um als erste auf der 1,8 Kilometer langen Strecke der so genannten Kanzler-Bahn zu fahren. Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) bezeichnete die Strecke als „U-Bahn der Einheit“. „Ohne den Fall der Mauer und den Umzug der Bundesregierung von Bonn nach Berlin wäre sie nicht …

U-Bahn: Eröffnung der U55

http://www.lok-report.de/

Am 8. August wurde mit der U55 Deutschlands kürzeste und teuerste U-Bahn-Linie in Betrieb genommen. Sie bietet noch keinen Anschluss an das U-Bahn-Netz, verbindet dafür aber zwei S-Bahn-Strecken und erschließt den Berliner Hauptbahnhof, dessen Erreichbarkeit damit mehr als drei Jahre nach seiner Eröffnung endlich geringfügig verbessert wird. Doch auf die wichtigeren neuen Strecken zur besseren Erschließung des Hauptbahnhofs, eine Straßenbahn von Prenzlauer Berg/Mitte über Hauptbahnhof nach Moabit und eine S-Bahn von Gesundbrunnen über Hauptbahnhof zum Potsdamer Platz/Südkreuz, sollen die Fahrgäste noch viele Jahre warten.
Es gibt wahrlich wichtigere Projekte in Berlin, als den Bau und die Inbetriebnahme der 1,4 km kurzen Stummellinie. So hätten für die 320 Millionen Euro Baukosten der U55 20 km innerstädtische Straßenbahnneubaustrecken realisiert werden können, wovon sehr viel mehr Fahrgäste profitiert hätten. Obendrein werden nun, um die Stummellinie an die Stammstrecke der U5 am Alexanderplatz anbinden zu können, am Ende sicherlich weitere 500 Millionen Euro benötigt werden.
Doch die Entscheidungen sind gefallen. Deshalb gilt es nun, die Lücke zwischen U5 und U55 zügig zu schließen und dabei die Belastungen der Fahrgäste anderer Linien auf ein absolutes Minimum zu begrenzen. So muss die vorgesehene Unterbrechung der wichtigen Nord-Süd-Linie U6 durch Straffung der Bauabläufe verkürzt werden und deutlich unter einem Jahr bleiben. Die Buslinien müssen im Umfeld der Baustelle eigene Fahrspuren und an den Kreuzungen Vorrangschaltungen erhalten.
Zwar hat die U55 durchaus eine gewisse Bedeutung zur Erreichung des Hauptbahnhofs, einerseits durch die Engpässe beim Umsteigen im S-Bahnhof Friedrichstraße, andererseits durch das S-Bahn-Chaos mit noch monatelang ausgedünnten Fahrplänen.
Doch das U55-Angebot nützt den Fahrgästen, die die Straßenbahn oder eine attraktive Nord-Süd-Anbindung zum Hauptbahnhof benötigen, nichts. Deshalb muss der Senat endlich auf seine Forderung nach durchgängig vier Fahrspuren auf der Invalidenstraße verzichten, damit die Planfeststellung für die Straßenbahn schnell abgeschlossen werden kann. Und er muss kurzfristig die S21 als S-Bahn-Verkehr im Fernbahntunnel bestellen, wie sie vom 20. Juli bis 2. August 2009 fuhr, anstatt die Fahrgäste auf Verbesserungen im Jahr 2022 zu vertrösten. Denn erst dann – „frühestens“ (Abgeordnetenhaus-Drucksache 16/11213) – soll der neue Nord-Süd-Tunnel für die „klassische“ Berliner S-Bahn fertiggestellt sein (Pressemeldung Berliner Fahrgastverband IGEB, Fotos Thomas Splittgerber, Bodo Schulz, www.album-berliner-verkehr.de, 10.08.09).

U-Bahn + Bahnhöfe: Gedenkstätte mit U-Bahnhof Am Sonnabend beginnt der Zugbetrieb auf der U 55. In der Endstation der U-Bahn-Linie der Einheit gibt es Informationen zur Mauer, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0808/berlin/
0091/index.html

Carsten Liebich war die Erleichterung anzusehen. „Das war ein harter Ritt“, sagte der Ingenieur, der den Bau der U 55 geleitet hat. „So ein Projekt ist für jeden Fachmann eine Herausforderung.“ Schließlich führt Berlins jüngste U-Bahn-Strecke mitten durch die Stadt vom Hauptbahnhof zum Pariser Platz, durch einen schwierigen Baugrund mit einem hohen Grundwasserstand und vielen Findlingen. „Aber jetzt haben wir es geschafft.“ Am Freitagmittag sahen sich der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) und Dutzende von Journalisten in den drei neuen U-Bahnhöfen um. An diesem Sonnabend beginnt der Zugbetrieb.
Markus Weber fuhr am Freitag den ersten Zug – Start war 11.59 Uhr im Bahnhof Brandenburger Tor. „Ich kann gut Englisch, verstehe Französisch und Russisch“, so der Fahrer. Damit befindet sich der 30-Jährige in guter Gesellschaft, sagte Klaus Wazlak, Sprecher der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG). „Wir haben gezielt …