http://www.lok-report.de/ Im Rahmen der Grundsanierung des U-Bahnhofs Gleisdreieck wird die U-Bahnlinie 1 zwischen den Bahnhöfen Möckernbrücke und Wittenbergplatz mit Betriebsbeginn am Montag, den 23.04.2012, durchgehend bis Freitag, den 08.06.2012, circa 03.30 Uhr, unter-brochen. Grund sind umfangreiche Sanierungsarbeiten am oberen Bahnsteig der Linie U1, an dem die Züge in Richtung Warschauer Straße bzw. in Richtung Uhlandstraße halten. Die U1 verkehrt während der Bauarbeiten zwischen den U-Bahnhöfen Warschauer Straße und Möckernbrücke wie gewohnt. Zwischen den U-Bahnhöfen Möckernbrücke und Gleisdreieck wird ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Ab dem U-Bahnhof Gleisdreieck ist die Weiterfahrt mit der U2 bis zum U-Bahnhof Wittenbergplatz möglich. Zwischen den Bahnhöfen Wittenbergplatz und Uhlandstraße verkehrt die U1 wie gewohnt. Der U-Bahnhof Kurfürstenstraße wird vom Ersatzverkehr nicht angefahren, ist aber vom U-Bahnhof Bülowstraße (U2) über einen kurzen Weg erreichbar. Wegen der Sperrung wird es leider zu Fahrzeitverlängerungen kommen. Wir bitten daher die Fahrgäste, mehr Zeit einzuplanen. Während der Baumaßnahme werden die das U-Bahnviadukt tragende Stützen der so genannten Pendelportale, hinter dem Bahnsteig in Richtung Warschauer Straße, komplett ausgetauscht. Um den Austausch der Pendelportale durchzuführen, werden Hilfstraggerüste benötigt, für die bereits entsprechend tragfähige Fundamente erstellt wurden. Die alten Pendelportale werden durch neue Stahlbauteile ersetzt. Diese werden in sechs Meter langen vormontierten Elementen per Spezialtransport angeliefert. Die Endmontage erfolgt auf der Baustelle. Da diese Arbeiten aus Sicherheitsgründen nicht unter Betrieb stattfinden können, ist eine Sperrung notwendig. Um die Maßnahme in der geplanten Bauzeit von sieben Wochen bewältigen zu können, werden die Bauarbeiten zu einem großen Teil im 3-Schicht-Betrieb ausgeführt. Die Kosten für den Austausch der Pendelportale belaufen sich auf circa 1,5 Mio. Euro. Der U1-Bahnsteig wird saniert und erhält einen barrierefreien Ausbau. Dafür sind der Abbruch und der Neubau der Bahnsteigkanten notwendig sowie eine Anpassung der Bahnsteigkantenhöhe an die Ausstiegshöhe der Züge. Ein Blindenleitsystem wird ebenfalls installiert. Außerdem werden die Dachflächen des U-Bahnhofes saniert. Die Kosten für die Sanierung des U1-Bahnsteigs liegen bei circa 400.000 Euro. Der Bahnsteig der U2 bleibt von den Arbeiten unberührt. In der Sperrzeit werden zudem die Bahnsteigplatten innerhalb der Bahnhofshalle der Linie U1 sowie die Dachflächen des Bahnhofsgebäudes saniert. Dabei wird auch die Dachabdichtung komplett erneuert. Außerdem werden die Entwässerungsrinnen nach den denkmalschutzrechtlichen Vorgaben saniert und teilweise neu ausgebildet. Auch ein kleiner Teil der Bahnhofsaußenwände wird in diesem Zuge saniert. Dafür werden beide Bahnhofshallen im Dachbereich eingerüstet. Die Kosten für die Dachsanierung liegen bei 500.000 Euro. Der U-Bahnhof Gleisdreieck mit seinen stählernen Hochbahnbrücken wurde am 3. November 1912 eröffnet. Danach wurde der U-Bahnhof Gleisdreieck auf Grund seiner bewegten Geschichte baulich mehrfach angepasst, ohne dass eine Grundinstandsetzung des U-Bahnhofs und der angrenzenden Viadukte durchgeführt wurde. Seit 1902 befand sich an dem Ort des heutigen U-Bahnhofs Gleisdreieck die höhengleiche Schnittstelle dreier sich kreuzender Hochbahnlinien, ein sogenanntes „Gleisdreieck“ eben. Nach einem schweren Hochbahnunglück im Jahr 1908 erfolgte. der Umbau in ein Kreuzungsbauwerk, an dem die Züge sich auf unterschiedlichen Höhenniveaus sicherer kreuzen (Pressemeldung BVG, Fotos Bodo Schulz, www.bodoschulz.de, 23.04.12).
Kategorie: U-Bahn
U-Bahn: BVG leitet gerichtliches Beweisverfahren ein
http://www.lok-report.de/ Die BVG hat beim Landgericht Berlin die Bestellung eines Sachverständigen beantragt, um die Ursachen und Folgen des am 30.03.2012 auf der Baustelle Leipziger Platz festgestellten sogenannten Grundbruches verbindlich klären zu lassen. Festgestellt werden soll insbesondere, ob die Schäden durch mangelhafte Planungen und Bauarbeiten der durch den Investor, die HGHI Leipziger Platz GmbH, beauftragten Unternehmen entstanden sind. Hier geht es vor allem um undichte Schlitzwände, die das Tunnelbauwerk der BVG von den übrigen Baugrubenbereichen abschotten sollten. Die Folgen des Schadensfalles sind erheblich: Zunächst mussten diverse Sicherungsmaßnahmen getroffen werden, um ein unkontrolliertes Austreten von Boden und Grundwasser zu verhindern. Ferner musste der U-Bahnbetrieb in beiden Tunnelröhren ab dem 30.03.2012 eingestellt werden und ruht seither; eine Wiederaufnahme des U-Bahnbetriebes wird von der für die Überwachung zuständigen Senatsverwaltung für Stadtentwicklung erst dann gestattet, wenn die Ursachen des Schadensfalles ermittelt und detaillierte Nachweise zur Stand- und Betriebssicherheit des Tunnels beigebracht worden sind. Inwieweit das Tunnelbauwerk durch den Grundbruch geschädigt und durch unterirdische Hohlräume destabilisiert wurde, konnte bisher nicht abschließend analysiert werden. Entgegen den ausdrücklichen Anordnungen der BVG führte der Investor zu dem zuletzt Ankerarbeiten im Bereich des U-Bahntunnels weiter, um Projektverzögerungen und Mehrkosten in Grenzen zu halten. Eine Erstattung sämtlicher Kosten und Schäden, die aus dem Grundbruch und der Betriebseinstellung resultieren, wurde trotz entsprechender Aufforderung der BVG nicht zugesagt. Zur Wahrung ihrer Rechte sah sich die BVG in dieser Situation gehalten, ein gerichtliches Beweisverfahren beim Landgericht Berlin einzuleiten. Vergleichbare Verfahren hat es bei komplexen Bauschäden mehrfach gegeben. In Berlin wurde ein Beweisverfahren beispielsweise durchgeführt, als es bei Bauarbeiten für den Tiergartentunnel zu einem unterirdischen Wassereinbruch kam. In Köln läuft ein Beweisverfahren gegenwärtig, um Ursachen und Folgen des Einsturzes des Stadtarchives aufgrund von U-Bahnbauarbeiten festzustellen. Die BVG hat dem Landgericht Berlin vorgeschlagen, als Gutachter in der Angelegenheit Leipziger Platz Herrn Prof. Dr.-Ing. Kempfert, Hamburg/Würzburg, zu bestellen. Herr Prof. Dr.-Ing. Kempfert ist ein ausgewiesener Experte auf dem Gebiet der Geotechnik und als Gerichtsgutachter in der parallel laufenden Angelegenheit Kölner Stadtarchiv bereits umfangreich mit vergleichbaren Fragestellungen befasst. Die abschließende Entscheidung über die Beauftragung des Gutachters obliegt allerdings dem Landgericht Berlin. Wie sich die Einleitung des gerichtlichen Beweisverfahrens auf die Wiederaufnahme des U-Bahnbetriebes am Leipziger Platz auswirkt, hängt von den weiteren Entwicklungen auf der Baustelle ab. Sollte die Klärung der Ursachen des Schadensfalles auf außergerichtlichem Wege zwischen der BVG, dem Investor und den beteiligten Unternehmen gelingen und sollten die von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung geforderten Nachweise zur Stand- und Betriebssicherheit des Tunnelbauwerkes auf anderem Wege zu beschaffen sein, wird zu prüfen sein, ob und inwieweit es eines formellen Gerichtsgutachtens noch bedarf (Pressemeldung BVG, 23.04.12).
U-Bahn: Bauarbeiten stoppen die Berliner U-Bahn, aus Der Tagesspiegel
http://www.tagesspiegel.de/berlin/fahrtzeiten-verlaengern-sich-bauarbeiten-stoppen-die-berliner-u-bahn/6537278.html Im Berliner U-Bahn-Verkehr wird es in den kommenden Wochen strapaziös. Auf mehreren Strecken wird der Verkehr unterbrochen. Den Wassereinbruch, der zur Unterbrechung der U2 führte, lässt die BVG nun vor Gericht prüfen. Erst strapazierte die Berliner S-Bahn die Nerven ihrer Fahrgäste – jetzt müssen die Nutzer der U-Bahn große Geduld aufbringen. Gleich auf mehreren Strecken wird der Verkehr in den kommenden Wochen unterbrochen, zum Teil mehr als ein Jahr lang. Bauarbeiten stoppen hier den Verkehr – planmäßig und außerplanmäßig. Nicht vorgesehen war die Unterbrechung der U2, einer der Linien mit den meisten Fahrgästen, zwischen Mohrenstraße und Potsdamer Platz. Dort hatte es am 30. März auf der Großbaustelle für ein Einkaufszentrum am Leipziger Platz, durch deren Baugrube der …
U-Bahn BVG fordert Gutachten nach Wassereinbruch am Leipziger Platz, aus Berliner Zeitung
http://www.berliner-zeitung.de/berlin/berliner-u-bahn-bvg-fordert-gutachten-nach-wassereinbruch-am-leipziger-platz,10809148,14960496.html Berlin – Die BVG will die Ursachen für die Havarie an einer Baustelle auf dem Leipziger Platz gerichtlich durch einen Gutachter überprüfen lassen. Wie die Berliner Verkehrsbetriebe am Freitag mitteilten, beantragte das landeseigene Unternehmen beim Berliner Landgericht einen Sachverständigen. Damit solle festgestellt werden, ob die „Schäden durch mangelhafte Planungen und …
U-Bahn: Acht Wochen Bauarbeiten auf der Linie U1, aus Die Welt
http://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/regioline_nt/berlinbrandenburg_nt/article106196552/Acht-Wochen-Bauarbeiten-auf-der-Linie-U1.html Berlin – Bauarbeiten im Bahnhof Gleisdreieck werden von kommenden Montag (23. April) an für Verkehrsbeeinträchtigungen auf der Linie U1 sorgen. Zwischen den Bahnhöfen Möckernbrücke und Wittenbergplatz fahren deshalb keine Züge, berichtet die «Berliner Morgenpost» (Mittwoch). Die Bauarbeiten sollen nach Angaben der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) bis zum 8. Juni dauern, Ersatzverkehr ist vorgesehen. Unterbrochen ist seit Ende März der U-Bahn-Verkehr auf der Linie U2 zwischen Potsdamer Platz und …
U-Bahn: IGEB fordert, keine Hartschalensitze in die U-Bahn-Züge
http://www.lok-report.de/ Die BVG plant unverändert, ihre U-Bahn-Fahrzeuge bei Umbauten und Neuanschaffungen künftig mit Hartschalensitzen auszustatten. Die IGEB-Mitgliederversammlung lehnte diesen Rückschritt auf ein Komfortniveau unterhalb der Holzklasse einstimmig ab und forderte den IGEB-Vorstand auf, die Kritik öffentlich und in den direkten Gesprächen vorzubringen, um diese Verschlechterung abzuwenden. Noch längst nicht alle U-Bahn-Fahrgäste hatten das Vergnügen in einem der Wagen zu fahren, die seit einigen Jahren versuchsweise mit Hartschalensitzen aus Kunststoff statt den bekannten Polstersitzen ausgestattet wurden. Dennoch glaubt die BVG, aufgrund bisher nur weniger Protestschreiben daraus eine allgemeine Akzeptanz ableiten zu können. Die BVG erhofft sich, mit der Umrüstung jährlich einige hunderttausend Euro zur Beseitigung von Vandalismusschäden einzusparen. Diese Einsparung ist jedoch nur ein kleiner Posten angesichts der vielen Millionen Euro, die die BVG für die Wartung und Reinigung ihrer U-Bahn-Züge ausgibt. Demgegenüber wird der Sitzkomfort für die Fahrgäste drastisch verschlechtert. Vor allem auf längeren Fahrten sind die harten Einzelsitze ohne Polster sehr unangenehm. Außerdem sitzt man auf der glatten Kunststoffoberfläche nicht stabil, was beim Anfahren und Bremsen oft zu spüren ist. Hinzu kommt, dass die Fahrgäste auf diesen Sitzen im Sommer sehr viel leichter schwitzen. Der Berliner Fahrgastverband IGEB wünscht sich vom Berliner Senat als sogenanntem Aufgabenträger für den öffentlichen Nahverkehr Unterstützung gegen einen solchen Komfortrückschritt bei der BVG. Nachdem die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt sowie die S-Bahn Berlin GmbH aktuell unterschiedlichste Verbände in die Diskussion um das künftige S-Bahn-Fahrzeug eingebunden haben und die BVG die Fahrgäste beim neuen Straßenbahnzug vom Typ Flexity einbezogen hatte, sollten die BVG-Kunden auch bei der Entwicklung der U-Bahn-Fahrzeuge mitreden dürfen (Pressemeldung Berliner Fahrgastverband IGEB e.V., 16.04.12).
Bahnhöfe + U-Bahn: Sorgenkind der BVG Noch ein Loch Nass, aus Berliner Kurier
http://www.berliner-kurier.de/kiez-stadt/sorgenkind-berlin-bvg-loch-nass-u-bahn-vinetastrasse,7169128,14814310.html
Pankow – Die Krisen-Linie U2 bleibt das Sorgenkind der BVG: Als wäre ein „Loch Nass“ am Havarie-Tunnel vom Leipziger Platz nicht genug, nässt und spritzt es jetzt weiter nördlich. Der U-Bahnhof Vinetastraße gleicht einer Tropfsteinhöhle.
Dabei ist lange bekannt, dass die Sanierung der Bahnsteig-Decke wohl verpatzt wurde. Und jetzt? Steter Tropfen höhlt den Stein! Wasserflecken verunstalten die Decke, von der es pausenlos auf genervte …
Bahnhöfe + U-Bahn: Sorgenkind der BVG Noch ein Loch Nass, aus Berliner Kurier
http://www.berliner-kurier.de/kiez-stadt/sorgenkind-berlin-bvg-loch-nass-u-bahn-vinetastrasse,7169128,14814310.html Pankow – Die Krisen-Linie U2 bleibt das Sorgenkind der BVG: Als wäre ein „Loch Nass“ am Havarie-Tunnel vom Leipziger Platz nicht genug, nässt und spritzt es jetzt weiter nördlich. Der U-Bahnhof Vinetastraße gleicht einer Tropfsteinhöhle. Dabei ist lange bekannt, dass die Sanierung der Bahnsteig-Decke wohl verpatzt wurde. Und jetzt? Steter Tropfen höhlt den Stein! Wasserflecken verunstalten die Decke, von der es pausenlos auf genervte …
U-Bahn + Straßenverkehr: Pfeiler in U2-Schacht stabil – Straßensperrung aufgehoben Ein Stützpfeiler in einem Tunnel der U-Bahnlinie 2 wurde repariert, die darüber liegende Straße wieder für den Verkehr freigegeben., aus Berliner Morgenpost
http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article106164016/Pfeiler-in-U2-Schacht-stabil-Strassensperrung-aufgehoben.html
Die U-Bahnlinie 2 ist derzeit das Sorgenkind der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG). Jüngste Panne: Auf der Strecke in Höhe des Rosa-Luxemburg-Platzes in Mitte krachten am Sonnabend zwei Bauzüge zusammen. Dabei wurde im Tunnel ein Stützpfeiler beschädigt. Ein Teil der über dem Tunnel liegenden Schönhauser Allee musste über das gesamte Osterwochenende aus Sicherheitsgründen gesperrt werden. Erst am Montag wurde die Straße wieder für den Verkehr freigegeben, wie BVG-Sprecherin Petra Reetz mitteilte. Auf der U2 laufen derzeit umfangreiche Bauarbeiten.
Bei dem Unfall war einer der Bauzüge aus den …
U-Bahn + Straßenverkehr: Pfeiler in U2-Schacht stabil – Straßensperrung aufgehoben Ein Stützpfeiler in einem Tunnel der U-Bahnlinie 2 wurde repariert, die darüber liegende Straße wieder für den Verkehr freigegeben., aus Berliner Morgenpost
http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article106164016/Pfeiler-in-U2-Schacht-stabil-Strassensperrung-aufgehoben.html Die U-Bahnlinie 2 ist derzeit das Sorgenkind der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG). Jüngste Panne: Auf der Strecke in Höhe des Rosa-Luxemburg-Platzes in Mitte krachten am Sonnabend zwei Bauzüge zusammen. Dabei wurde im Tunnel ein Stützpfeiler beschädigt. Ein Teil der über dem Tunnel liegenden Schönhauser Allee musste über das gesamte Osterwochenende aus Sicherheitsgründen gesperrt werden. Erst am Montag wurde die Straße wieder für den Verkehr freigegeben, wie BVG-Sprecherin Petra Reetz mitteilte. Auf der U2 laufen derzeit umfangreiche Bauarbeiten. Bei dem Unfall war einer der Bauzüge aus den …