Natürlich sind das keine guten Nachrichten für die Fahrgäste der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG). Ein großer Teil der Fahrkartenautomaten auf den U-Bahnhöfen sollen verschwinden. Das wird vielerorts dazu führen, dass Fahrgäste weiter zum nächsten Verkaufsgerät laufen und länger anstehen müssen – zumal in einer Stadt, in der sich immer mehr Touristen auf den Bahnsteigen tummeln. Wenn Automaten ausfallen, wird das künftig zu noch größeren Problemen führen als heute. Doch wer nun das kalte ökonomische Kalkül kritisiert, mit dem die BVG ihr Angebot durchrechnet und kürzt, sollte auch ihre …
Die BVG will die Zahl ihrer Verkaufsgeräte auf den U-Bahnhöfen stark reduzieren Peter Neumann
Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) setzen den Rotstift an. Das Landesunternehmen will ein Fünftel seiner Fahrkartenautomaten auf den U-Bahnhöfen ersatzlos abbauen. Fahrgäste müssen deshalb zum Teil weiter laufen und länger warten. Damit nicht genug: An den verbleibenden Standorten sollen die Verkaufsgeräte künftig in jedem Jahr höhere Fahrpreise fordern. „Wir brauchen eine regelmäßige Preisanpassung“, forderte BVG-Chefin Sigrid Evelyn Nikutta am Dienstagabend bei einem Vortrag im Verein Berliner Kaufleute und Industrieller. Dazu werde sie „massive Anläufe“ unternehmen. Teure Technik muss sich rechnen, sagen die BVG-Planer. Diesem Anspruch genügen viele Fahrkartenautomaten nicht. Einige verkaufen pro Jahr nur 160 Tickets und bringen gerade mal ein paar hundert Euro ein. Die Top-Automaten der BVG geben dagegen jährlich fast 160 000 Fahrkarten aus und kassieren 900000 Euro. Momentan sind auf U-Bahnhöfen und an Haltestellen noch rund …
(Berlin, 10. April 2011) Ganz Deutschland ab 19 Euro: Ab Montag, 11. April offeriert die Bahn ihren Kunden ein neues Schnäppchenangebot. Damit kommen all diejenigen zum Zuge, die gerne abends unterwegs sind. Das Ticket gilt wochentags von Montag bis Samstag für eine einfache Fahrt 2. Klasse, jeweils ab 19 Uhr und bis 3 Uhr des Folgetages. Es kann für eine beliebig weite Strecke innerhalb Deutschlands auch im ICE und Intercity/Eurocity genutzt werden.
So reist man ab 19 Uhr zum Beispiel auch noch bequem von München nach Frankfurt/Main, von Hamburg nach Köln oder von Düsseldorf nach Stuttgart, um nur einige Verbindungen zu nennen.
Das Angebot ist vom 11. bis 30. April buchbar, solange der Vorrat reicht. Die Vorkaufsfrist beträgt drei Tage. Letzter möglicher Reisetag ist der 31. Mai. Die Tickets sind zuggebunden und nicht mit weiteren Ermäßigungen oder Angeboten kombinierbar. Umtausch und Erstattung der Tickets sind ausgeschlossen. Kinder bis sechs Jahre reisen wie immer kostenlos mit.
Weitere Informationen unter www.bahn.de und bei der Servicenummer der Bahn unter 0180 5 99 66 33*
*14ct/Min. aus dem Festnetz, Tarif bei Mobilfunk max. 42ct/Min.
Mit Wirkung zum 12. Juni 2011 werden für die Verbindung von Potsdam, Berlin und vom Flughafen Schönefeld wieder 7-Tage-Karten und Monatskarten nach Stettin verkauft. Die Monatskarte wird 160,90 Euro und die 7-Tage-Karte 53,10 Euro kosten. Beide Zeitkarten gelten im Tarifbereich Berlin ABC, in den Landkreisen Barnim und Uckermark, sowie auf der Strecke von Tantow nach Stettin. Bereits ab neun Hin- und Rückfahrten lohnt sich die Monatskarte gegenüber dem Erwerb von Einzelfahrausweisen. Die Monatskarten werden natürlich auch für den Geltungsbereich Landkreis Barnim, Landkreis Uckermark und Stettin sowie für den Landkreis Uckermark und Stettin ausgegeben. Auch Auszubildende und Schüler werden von der Wiedereinführung der Zeitkarten profitieren – die Monatskarte Azubi/Schüler für die stark nachgefragte Verbindung Tantow-Stettin wird zukünftig 56,70 Euro kosten. Diese Zeitkarten sind an allen Fahrausweisautomaten der DB Regio AG und der S-Bahn Berlin GmbH sowie an den personalbedienten Vorverkaufsstellen der Deutschen Bahn AG und der S-Bahn Berlin GmbH erhältlich. Ferner sind die Zeitkarten auch bei der Polnischen Bahn Przewozy Regionalne (PR) am Stettiner Hauptbahnhof zu erwerben (Pressemeldung VBB, 08.04.11).
Seit zehn Jahren wird in Berlin für Taxifahrten nachts und sonntags kein Zuschlag mehr kassiert. Egal, wann die Kunden einsteigen – sie zahlen stets denselben Kilometertarif und können das, was sie ausgeben müssen, leicht vorab kalkulieren. Doch dies könnte sich im kommenden Jahr wieder ändern. Denn in der Berliner Taxibranche ist eine Diskussion über die Fahrpreise entbrannt, die mit der Eröffnung des neuen Schönefelder Flughafens in Kraft treten sollen. Dabei geht es auch um die Frage, ob zwischen 22 und 6 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen wieder ein Zuschlag berechnet werden soll. „Tabus wird es nicht geben“, sagte Uwe Gawehn, der Erste Vorsitzende der Innung des Berliner Taxigewerbes.
Am 3. Juni 2012 soll der neue Schönefelder Flughafen den Betrieb aufnehmen. Es wird Zeit, darüber nachzudenken, zu welchen Preisen die Passagiere mit dem Taxi …
Ab in den Frühling, mit der „Lok of Love“, heißt es im April. Mit einer vierwöchigen Sparaktion für Schüler, Azubis und Studenten startet der InterConnex, das private Fernzugangebot der Veolia Verkehr GmbH, in die Jahreszeit der Liebe und großen Gefühle. Unter dem Motto „Lok of Love“ kann der InterConnex vom 1. bis zum 30. April, inklusive der Osterfeiertage, auf allen Strecken zwischen Leipzig und Rostock/Warnemünde zum Festpreis von 10,00 Euro genutzt werden. „Unsere letzte 10-Euro-Offerte zu Beginn des Wintersemesters im Vorjahr war ein voller Erfolg“, sagte Marketingreferentin Yvonne Bobsien. „Grund genug, die Aktion zu wiederholen und junge Menschen auf die Reise zu locken. Gern auch mit einer neuen Liebe.“ Tickets für diese „Lok-of-Love-Aktion“ für den ganzen April gibt es ab sofort und nur im Internet unter www.interconnex.com. Voraussetzung ist lediglich ein gültiger Schüler-, Azubi- oder Studentenausweis, der mit dem Internetticket vorgezeigt werden muss. Das Aktionsticket gilt für eine einfache Fahrt, ist zuggebunden und nicht umtauschbar (Pressemeldung Nasa, 21.03.11).