Radverkehr + Straßenverkehr: Mit dem Fahrrad auf dem ehemaligen Todesstreifen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0630/berlin/
0023/index.html

Die Berliner Zeitung bietet kostenlose Stadtführungen auf dem Mauerradweg an – 50 Leser können mitradeln
Peter Neumann

Er ist knapp 160 Kilometer lang und führt einmal rund um West-Berlin. Er ist größtenteils autofrei und verbindet das historische Zentrum mit einigen der schönsten Grüngebiete dieser Stadt. Es gibt sogar schon einen Rad-Reiseführer, der sich nur mit ihm beschäftigt. Denn der Berliner Mauerweg ist einzigartig: Wer dort radelt, begibt sich auf eine Reise in die deutsche Geschichte. Jetzt zeigen Experten, was diese Route so besonders macht. „20 Jahre Mauerfall – mit dem Rad auf dem ehemaligen Mauerstreifen“: So lautet das Motto der geführten Fahrradtouren, die am kommenden Sonnabend sowie am 11. und am 18. Juli nachmittags starten. An jedem dieser drei Tage dürfen 50 Leserinnen und Leser der Berliner Zeitung …

Fernbus: Es fährt ein Bus – nach fast überall hin, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/printarchiv/
berlin/article1119742/
Es_faehrt_ein_Bus_nach_fast_ueberall_hin.html

Der Bus aus Minsk ist überfällig. Um 9.30 Uhr hätte er gemäß Anzeigetafel eintreffen sollen. Jetzt, eine Dreiviertelstunde später, fehlt von dem Bus jede Spur. „Meistens rufen uns die Fahrer in solchen Fällen an.
In Osteuropa sehen die das aber ein bisschen anders“, sagt Verkehrsleiter Norbert Luka.
Von seinem Schalter aus hat er einen ausgezeichneten Blick auf den zentralen Omnibusbahnhof am Funkturm in Charlottenburg, kurz „ZOB“. Etwa halb so groß wie ein Fußballfeld ist das Gelände. Knapp drei Dutzend Haltestellen gibt es, drei Ticketverkaufsstellen, einen Imbiss. Und natürlich das Hauptgebäude, mit der Verkehrsleitzentrale und dem Warteraum.
Dort schnarcht ein Mann. Schlafen aber ist verboten in der Wartehalle. Und eigentlich auch schwer zu bewerkstelligen auf den ausgeformten, …

Straßenverkehr: Autobahn wegen Feuerwerk dicht Sicherheitsbedenken, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0623/berlin/
0070/index.html

Ulrich Paul

Die Stadtautobahn A 100 wird während des Musikfeuerwerks Pyromusikale vom 9. bis 11. Juli auf dem Flughafen Tempelhof zeitweise für den Verkehr gesperrt. Das sagte Verkehrs-Staatssekretärin Maria Krautzberger gestern im Verkehrsausschuss des Abgeordnetenhauses, wie der CDU-Abgeordnete Rainer Ueckert nach der Sitzung mitteilte. Am ersten Veranstaltungstag werde die Autobahn von 22 bis 23 Uhr dicht gemacht, am zweiten Tag von 22 bis 23.20 Uhr und am dritten Tag von 22 bis 23.50 Uhr. Außerdem werde auch der Tempelhofer Damm an den drei Tagen jeweils ab 19 Uhr gesperrt, so Ueckert. Die Sperrung soll eine Sicherheitsmaßnahme sein und verhindern, dass Autofahrer durch das Feuerwerk abgelenkt werden. Der CDU-Abgeordnete sprach von einem „Verwirrspiel“ um die Pyromusikale. Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) habe noch am 8. Juni mitgeteilt, dass die A 100 …

Straßenverkehr + Radverkehr: Ein Gewinn für Berlin IRIS BRENNBERGER rät Autofahrern, sich an gesperrte Straßen an den Wochenenden zu gewöhnen. , aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0622/berlin/
0055/index.html

Autofahrer hatten gestern mal wieder das Nachsehen. Zahlreiche Straßen waren wegen eines Radrennens namens Velothon für sie gesperrt. Nicht nur das Brandenburger Tor und die Straße des 17. Juni waren betroffen, auch in der City-West, in Steglitz, Tempelhof und Kreuzberg gab es wegen der Radler zeitweise für motorisierte Fahrer kein Durchkommen. BVG-Busse waren ebenfalls betroffen. Sie wurden wegen des Rennens umgeleitet.
Mancher Autofahrer, der von einer Sperre ausgebremst wurde, hat vielleicht mal nachgezählt, wie oft ihm das in jüngster Zeit passiert ist: 60 Jahre Bundesrepublik, Karneval der Kulturen, die große Rad-Sternfahrt – dafür wurden allein in den vergangenen vier Wochen Straßen gesperrt. Es geht auch so weiter: In fünf Tagen, am 27. Juni, ist …

Straßenbahn + Straßenverkehr: Zu viel Staub in der Invalidenstraße Trotz veränderter Planung Kritik von Umweltschützern, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0620/berlin/
0094/index.html

Die Straßenbahn wird im Stau stehen und die Anwohner in den Wohnstraßen rings um die Invalidenstraße in Mitte müssen mit mehr Verkehr und Lärm rechnen. Das prognostiziert der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND), wenn der Senat seine Planungen umsetzt und die Invalidenstraße als Teil des inneren Straßenrings ausbaut. Obwohl der Senat auf Kritik reagiert und seine Pläne geändert hat, hält der BUND die Änderungen für unzureichend. „Im östlichen Teil der Invalidenstraße zwischen Chausseestraße und Nordbahnhof gibt es immer noch vier Fahrspuren. Dort werden die Grenzwerte für Feinstaub überschritten. Das ist unzulässig“, sagt Martin Schlegel, Verkehrsreferent des BUND.
Der Ausbau der Invalidenstraße mit zwei Fahrspuren je Richtung und Radfahrstreifen, der 2010 beginnen wird, soll zusammen mit der Verlängerung der …

Bahnverkehr + Straßenverkehr: Schnell und billig im Deutschland-Takt Laut Verkehrsclub Deutschland ist die Bahn preiswerter als das Auto – aber weniger flexibel, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0610/wirtschaft/
0047/index.html

Peter Kirnich

BERLIN. 127 Euro kostet eine Bahnfahrt vom Berliner Alexanderplatz bis zum Marienplatz in München. Für ein normales Zugticket nicht eben ein Schnäppchen. Eine Fahrt mit dem Auto schluckt dagegen gerade einmal rund 65 Euro an Benzinkosten. Doch diese Rechnung stimmt aus Sicht des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) nicht. „Tatsächlich ist Autofahren mehr als doppelt so teuer wie eine Fahrt mit der Bahn“, sagte VCD-Chef Michael Gehrmann gestern bei der Präsentation des „Bahntests 2009“.

Viele würden umsteigen
Berücksichtige man nicht nur die Benzinkosten, sondern auch Steuern, Versicherungen und den Wertverlust des Autos, summiere sich der Preis für die Autofahrt von Berlin nach München auf 328 Euro. Dabei seien Parkplatzgebühren nicht eingerechnet. Und auch der Zeitgewinn mit dem Auto sei auf vielen Strecken relativ …

Radverkehr + Straßenverkehr: Regenfest im Sattel Zehntausende Radfahrer eroberten die Straßen der Stadt – auch die Autobahnen. Kraftfahrer bekamen Zeit, da zuzuschauen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0608/berlin/
0021/index.html

Iris Brennberger

Auf der Zielgeraden ist nur noch das Surren der Räder zu hören. Tausende Fahrradfahrer biegen um den Großen Stern auf die Straße des 17. Juni ein und steuern aufs Ziel, das Umweltfestival vorm Brandenburger Tor, zu: Herrenteams in Rennfahrertrikots, Familien, kleine Kinder. Hinter ihnen liegen meist mehrere Stunden Fahrt. Der Nieselregen hat sie nicht abgeschreckt. „Ach, dafür hat man Regenjacken“, sagt ein Potsdamer, der nach knapp drei Stunden Fahrt vom Rad steigt.
Doch nicht alle Radfahrer dachten gestern so. Statt wie erwartet 250 000 Radler kamen zur großen Sternfahrt nur 100 000, wie der Veranstalter, der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC), mitteilte. Die Polizei ging sogar von weit weniger aus. Sarah Stark vom ADFC wollte dennoch nicht von einem Misserfolg reden. „Gegen das schlechte Wetter sind wir eben machtlos“, sagte sie. Stefan Richter von der Grünen Liga, die das dazugehörige Umweltfestival organisiert hatte, zeigte sich ebenfalls zufrieden. Auch zur Festmeile, wo sich Öko-Verbände und Firmen präsentierten, seien etwa …

Straßenverkehr: Brücke blockiert Millionen-Investition, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/printarchiv/
berlin/article1104923/
Bruecke_blockiert_Millionen_Investition.html

Die Uhr tickt. 220 Arbeitsplätze stehen auf dem Spiel. Gewerbetreibende am Werdauer Weg, die das Gelände von der Vivico Real Estate kaufen und in ihre Firmen mehrere Millionen Euro investieren möchten, haben ein massives Problem: die Bundesautobahnbrücke über die zehnspurige Stadtautobahn.
Die Brücke verbindet seit 1964 die beiden Gewerbeareale, die durch den damaligen Bau der Stadtautobahn geteilt wurden und sich heute zwischen dem Autobahndreieck Schöneberg, dem Sachsendamm und der Wannseebahn befinden. Nun sieht es so aus, als ob sie niemand auf Dauer betreiben oder gar irgendwann teuer sanieren möchte.
Rund 18 Betriebe sind auf dem Gelände zu beiden Seiten der Brücke ansässig. „Es handelt sich um ein gut funktionierendes Gewerbegebiet, die Betriebe florieren. Aber leider gehören uns nur die Gebäude, nicht der Grund und Boden“, erläutern die Unternehmer. Ohne die Brücke wären die Gewerbegrundstücke vermutlich längst verkauft. Doch der Notartermin platzte. „Wir können doch kein Grundstück kaufen,…

Radverkehr + Straßenverkehr: Gericht berät über Radtour auf der A 100 ADFC will Sternfahrt auf dem Stadtring durchsetzen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0603/berlin/
0076/index.html

Peter Neumann

Mit einem Gerichtsverfahren will der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) durchsetzen, dass die Fahrrad-Sternfahrt am Sonntag auch über die Autobahn A 100 führen darf. Die Versammlungsbehörde der Polizei hat den Antrag, den Stadtring zwischen Buschkrugallee und Sachsendamm für die Demonstration vorübergehend zu sperren, abgelehnt. „Gegen diese Entscheidung haben wir beim Verwaltungsgericht einstweiligen Rechtsschutz beantragt“, sagte die Vize-Landesvorsitzende des ADFC, Susanne Grittner, gestern der Berliner Zeitung. Wann das Gericht entscheidet, sei noch nicht absehbar.
Schon im vergangenen Jahr durfte die Radfahrer-Demo nicht über den südlichen Stadtring führen, zu dem der mehr als 1,7 Kilometer lange Tunnel Ortskern Britz gehört. Argument der Polizei war, dass zur selben Zeit die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) in Schönefeld stattfand und die A 100 als Zufahrt gebraucht wurde. Nun heißt es, dass wegen der Sternfahrt bereits …

U-Bahn + Straßenbahn + Straßenverkehr: BVG reißt Brücke ab – Staus drohen Kreuzung Wisbyer Straße / Schönhauser Allee gesperrt, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0529/berlin/
0127/index.html

Peter Neumann

Autofahrer sollten am Wochenende nach Möglichkeit um Prenzlauer Berg einen großen Bogen schlagen. Denn eine der am stärksten frequentierten Kreuzungen in diesem Teil von Berlin wird für den gesamten Verkehr gesperrt – von heute, 19 Uhr, bis Dienstag früh, 4.30 Uhr. So lange kann der Knotenpunkt Schönhauser Allee/Bornholmer Straße/Berliner Straße/Wisbyer Straße nicht befahren werden: Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) lassen die marode Hochbahnbrücke, die über die Fahrbahn hinwegführt, abbauen.
Die rund 70 Meter lange Überführung, die zum Viadukt der U-Bahn-Linie 2 gehört, könnte auch an Ort und Stelle …