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0087/index.html
Henrik Turzer wohnt an der Kiefholzstraße in Treptow. Vor zehn Jahren hat er dort eine Eigentumswohnung gekauft. Damals wurde ihm versichert, dass der neue Autobahnabschnitt der A 100 zwischen dem Autobahndreieck Neukölln und dem Treptower Park in einem Tunnel gebaut werde. Doch der Senat hat die Planung geändert. „Wir werden hier ein Lärm-Inferno erleiden. Wir könnten die Fenster nicht mehr aufmachen und wären kaserniert“, sagt Turzer. Nur 70 Meter von seinem Balkon entfernt soll die sechsspurige Autobahn verlaufen. „Mit Lärmschutzfenstern lasse ich mich aber nicht abspeisen“, sagt er.
Turzer klagt deshalb gegen die Verlängerung der …
Staßenverkehr: Anfangs kostete eine Fahrt zehn Mark, aus Berliner Zeitung
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0134/index.html
Avus – so nennen die meisten Berliner die
Autobahn, die seit bald
90 Jahren durch den Grunewald in den Südwesten der Stadt führt.
Die Abkürzung Avus steht für „Automobil-Verkehrs- und Übungsstraße“. So hieß auch die GmbH, die 1909 mit deren Planung begann.
Die vielen tödlichen Unfälle waren ein Anlass dafür, eine Straße zu planen, die erstmals auf der Welt ausschließlich Kraftfahrzeugen vorbehalten bleiben sollte.
Allein 1906 hatte es in Berlin 145 Verkehrstote gegeben, vor allem Nichtmotorisierte. Zum Vergleich: 2010 starben 44 Menschen im Berliner Straßenverkehr.
Ende September 1921 wurde die Avus mit einem Autorennen eröffnet. Sieger war Fritz von Opel, der Tempo 150 erreichte. Bis 1998 diente die Autobahn oft dem …
Straßenverkehr + Regionalverkehr: Unter dem Pflaster liegt der Strand Die Avus wird bis November 2013 neu gebaut. Auch die Bahnstrecke Berlin-Potsdam ist unterbrochen, aus Berliner Zeitung
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0023/index.html
Berlins älteste Autobahn wird zur größten Straßenbaustelle in dieser Stadt – und das mehr als zweieinhalb Jahre lang. Die Avus wird auf 8,6 Kilometer Länge saniert. „Im April beginnen wir mit den Vorbereitungen“, kündigte die Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) gestern an. Vom Juni dieses Jahres bis November 2013 wird dann gebaut – was sich auf den Autoverkehr gravierend auswirkt. Fahrstreifen fallen weg, die restlichen Spuren werden schmaler. Doch es hätte viel schlimmer kommen können. Denn anfangs war geplant, dass es rund anderthalb Jahre lang stadteinwärts nur eine Fahrspur geben soll. Junge-Reyer: „Diese Zeit konnten wir erheblich verkürzen.“ Etwas anderes bleibt den Pendlern zwischen Berlin und Potsdam dagegen nicht erspart: Die Bahnstrecke wird ein Jahr lang gesperrt.
Seit September 1921 gibt es die Avus schon. Doch von Grund auf erneuert wurde …
Bahnverkehr + Regionalverkehr + Straßenverkehr: Bahn: Heftiger Widerstand gegen Doppelsperrung Pendler und Politiker kritisieren Pläne für gleichzeitige Sanierung von Avus und Regionalbahnstrecke, aus MAZ
BORKHEIDE – Wieder einmal rufen Pläne der Deutschen Bahn AG heftige Kritik in Politik und Gesellschaft hervor. Der Konzern erwägt, von Dezember 2011 bis Dezember 2012 die Regionalverkehrstrecken zwischen Potsdam und Berlin zu sperren (siehe Infoblock). Sie will Sanierungsarbeiten an der Trasse vornehmen. Und das ausgerechnet in einer Zeit, in der die Autobahn 115 (Avus) großräumig ausgebessert werden soll. Betroffen wären die Regionalexpresszüge 1 und 7 – und damit mehrere Tausend Pendler aus Potsdam und Umgebung.
Für jene aus dem Fläming kommt erschwerend hinzu, dass voraussichtlich ab Dezember 2011 die RB 22 …
Straßenverkehr: Rot-Rot will Autofahrer fernhalten Senat plant eine Obergrenze für Parkplätze in der City, aus Berliner Zeitung
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archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0223/berlin/
0056/index.html
In den Bezirken und bei Verbänden sorgt derzeit der Entwurf einer sogenannten Stellplatzobergrenzenverordnung für Aufregung. Der Senat will damit, wie der sperrige Name schon sagt, bei künftigen Bauvorhaben die Zahl der Parkplätze begrenzen. Supermärkte sollen pro 75 Quadratmeter Verkaufsfläche nur noch einen Stellplatz erhalten. Weil die meisten Discounter rund 750 Quadratmeter groß sind, dürften sie künftig nur noch zehn Parkplätze vorhalten. Vor Restaurants soll nur noch einer von 16 Gästen parken können, bei Hotels darf auf acht Betten, vor Kliniken auf sechs Betten ein Stellplatz kommen.
„Wir wollen verhindern, dass ..
Straßenverkehr + Straßenbahn: Kahlschlag in Mitte, Senat fällt Bäume für den Ausbau der Invalidenstraße
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0084/index.html
Im Frühjahr will der Senat mit dem Ausbau der Invalidenstraße und der
Verlängerung der Straßenbahnstrecke zum Hauptbahnhof beginnen. Zuvor gibt
es jedoch erst einmal Kahlschlag: 61 Straßenbäume werden ab morgen zwischen
Gartenstraße und Friedrich-List-Ufer gefällt, sagt Mathias Gille, Sprecher
der Stadtentwicklungsverwaltung. Zugleich werden bis Anfang März weitere
Bäume ausgelichtet, unter anderem auch entlang der künftigen
Umleitungsstrecke, die für die Zeit der Bauarbeiten eingerichtet und über
Zinnowitzer-, Habersaath- und Scharnhorststraße führen wird.
Der Senat will die Invalidenstraße als Teil des …
Straßenverkehr: Neue Namen für Straßen am Alexanderplatz, aus Berliner Zeitung
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archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0217/berlin/
0052/index.html
Der Bezirk Mitte hat fünf Straßen, die nördlich des Alexanderplatzes zwischen Alexanderstraße und Mollstraße im Zusammenhang mit neuen Bauprojekten entstehen werden, Namen gegeben. Benannt wurde dabei eine Straße nach der Kinderbuchautorin Alex Wedding (1905-1966), die mit bürgerlichem Namen Grete Weiskopf hieß. Unter ihrem Pseudonym hatte sie 1931 ihr erstes Kinderbuch „Ede und Unku“ veröffentlicht. Eine weitere Straße wird den Namen von …
Straßenverkehr: Die SPD ist jetzt für die verlängerte Autobahn A100 Vorstand hat keine Einwände mehr gegen umstrittene Trasse, aus Berliner Zeitung
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archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0214/berlin/
0086/index.html
Die SPD ist des Streits über den Weiterbau der Autobahn A100 von Neukölln nach Treptow offenbar überdrüssig. Überraschend wurden bei der Vorstandssitzung über das Wahlprogramm am Sonnabend keine Einwände gegen die Trasse mehr laut. Auch der als besonders kritisch geltende Kreisvorsitzende aus Friedrichshain-Kreuzberg, Jan Stöß, hielt sich in der Sitzung zurück. Damit zieht die SPD mit einem klaren Bekenntnis zum Neubau des Autobahnabschnitts in den Wahlkampf.
Allerdings scheint das eine Art …
Bahnverkehr + Regionalverkehr + Straßenverkehr: Vogelsänger kritisiert zeitgleiche Bauarbeiten an AVUS und Fernbahn in Berlin
Brandenburgs Verkehrsminister Jörg Vogelsänger kritisiert die angekündigten
zeitgleichen Baumaßnahmen an der nördlichen AVUS und am Fernbahnabschnitt
zwischen Charlottenburg und Wannsee.
Vogelsänger: „Zwar gibt es zu den Sanierungen keine Alternative. Es kann
aber nicht sein, dass die Brandenburgerinnen und Brandenburger nun noch
zusätzlich belastet werden. Kilometerlange Staus sind vorprogrammiert. Eine
zeitgleiche Vollsperrung der Fernbahn und die gravierenden Einschränkungen
auf der AVUS sind vor allem in den Wintermonaten nicht zu verantworten“, so
der Verkehrsminister weiter: „Denn das bislang für die Zeit der
Doppelbaustelle vorgelegte Bahnkonzept steht und fällt mit der S-Bahn.“
Die S 7 soll nach Vogelsängers Worten zwar im Zehn-Minuten-Takt von und
nach Potsdam fahren, „nach den Erfahrungen des Winters in diesem und im
vergangenen Jahr hat selbst die S-Bahn-Geschäftsführung Zweifel an der
Zuverlässigkeit ihrer Züge bei Schnee und Eis.“
„Auch wir haben seit Jahren Verbesserungen an diesen Streckenabschnitten
eingefordert. Die Brandenburger fragen sich allerdings, warum dies
praktisch zur gleichen Zeit passieren muss. Da bei der Bahn aus
Sicherheitsgründen viel dafür spricht, endlich die acht Brücken und die
Trasse zu sanieren, habe ich viel Verständnis für die Forderung der IHK
Brandenburg, die halbseitige AVUS-Sperrung um ein Jahr zu schieben.
Andernfalls müssten wir fordern, dass es erst nach Abschluss der
dreispurigen AVUS-Sanierung zur Unterbrechung der Fernbahn kommt.“
„Aufgrund des immer noch erheblichen Klärungsbedarfs werde ich mich
kurzfristig erneut an die Bahn und Berlin wenden, um diese Probleme zu
besprechen“, kündigte Vogelsänger an: „Wir wollen auch wissen, ob es noch
möglich ist, die Zeitpläne für die Baustellen zu optimieren.“
Wegen der gravierenden Auswirkungen wird Vogelsänger kurzfristig überdies
den zuständigen Landtags-ausschuss informieren und auf Brandenburger Seite
betroffene Vertreter aus Städten, Gemeinden und Kreisen einladen
(Pressemeldung VRS, 11.02.11).
Straßenverkehr: Aktenordner voller Rätsel, Die Planungsunterlagen zur Autobahn A 100 liegen jetzt aus. Bürger versuchen, sie zu verstehen, aus Berliner Zeitung
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archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0125/berlin/
0011/index.html
Das Rathaus Köpenick ist ein schönes Haus, der Raum 159 erinnert allerdings
eher an eine Abstellkammer. Damit der kleine Raum aufgeschlossen wird, muss
man sich erst im Zimmer nebenan melden, heißt es auf einem Klebezettel an
der Tür. In dem Raum selbst steht an der Wand ein länglicher Tisch mit fünf
Holzstühlen. An der Stellwand dahinter hängt ein großer Plan, über den sich
eine dicke rote Linie schlängelt. Die Linie soll eine Autobahn darstellen,
und der Plan zeigt die Trasse für den neuen Abschnitt der A100, der am
Autobahndreieck Neukölln beginnt und 3,2 Kilometer später am Treptower Park
enden soll. „Den Plan haben wir noch einmal aufgehängt. Und das ist der
Planfeststellungsbeschluss“, sagt die Mitarbeiterin und zeigt auf eine ein
Zentimeter dicke blaue …