Straßenbahn: Acht Bahnen als Minimum, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/
beitrag/10971362/60709/

Exner hofft auf Stadtverordnetenbeschluss im Herbst
PEER STRAUBE

Der Aufsichtsrat des Verkehrsbetriebs Vip hat grünes Licht für den Kauf von mindestens acht neuen Niederflurstraßenbahnen gegeben. Im September oder Oktober soll der Finanzierungsvertrag zwischen der Stadt und dem Vip den Stadtverordneten vorgelegt werden, die dem Paket zustimmen müssen. Danach kann die europaweite Ausschreibung starten. Gesucht würden „bewährte“ Fahrzeuge, sagte Finanzdezernent Burkhard Exner mit Blick auf das Combino-Debakel. Man wolle „keine Experimente“ mehr. Die Fahrzeuge sollen in Stahlleichtbauweise hergestellt sein und über 65 bis 70 Prozent Niederfluranteil verfügen. Wie bei den Combinos wird eine Fahrzeugbreite …

Straßenbahn: Straßenbahnbetrieb im Innenstadtring, aus Senat

http://www.parlament-berlin.de:8080/
starweb/adis/citat/VT/16/KlAnfr/
ka16-10851.pdf

Straßenbahnbetrieb im Innenstadtring – 2. Versuch eine Antwort zu erhalten
Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Kleine Anfrage wie
folgt: Vorbemerkung: Die Kleine Anfrage betrifft zum Teil Sachverhalte,
die der Senat nicht aus eigener Zuständigkeit und Kenntnis beantworten
kann. Er ist gleichwohl bemüht, Ihnen eine Antwort auf Ihre Anfrage
zukommen zu lassen und hat daher die BVG um Stellungnahme gebeten, die
von dort in eigener Verantwortung erstellt und dem Senat übermittelt
wurde. Sie ist in den Antworten zu 2.1. bis 2.6. sowie 6. und 7.
wiedergegeben:

Frage 1: Ist der Antwort des Senats auf die Fragen 2, 3, 5, 6, 7 und 8
der Kleinen Anfrage 16/10197 zu entnehmen, dass dieser als Besteller von
Verkehrsleistungen keinen Einfluss auf die Vorhaltung von Infrastruktur
und die Organisation des Straßenbahnbetriebes in Mitte ausüben will?
Antwort zu 1.: Nein. Es trifft nicht zu, dass der Senat als Besteller
von Verkehrsleistungen keinen Einfluss auf die Vorhaltung von
Infrastruktur und die Organisation des Straßenbahnbetriebes in Mitte
ausüben will. Frage 2: Hat der Senat inzwischen von der BVG Auskünfte
über die nachfolgend aufgelisteten unbeantworteten Anfragen der Drs.
16/10197 erhalten, und wenn ja, wie lauten diese auf nachfolgende Fragen:

Antwort zu 2.: Ja. Frage 2.1: Hält der Senat nach Fertigstellung der
Straßenbahnstrecke zum Hauptbahnhof (Lehrter Bahnhof) die Vorhaltung der
Straßenbahnstrecke Kreuzung Invalidenstraße/ Chausseestraße –
Schwartzkopffstraße mit der Wendeschleife durch Schwartzkopffstraße,
Pflugstraße und Wöhlertstraße als Betriebsstrecke für notwendig? Antwort
zu 2.1: ,,Mit der Neubaustrecke entsteht eine leistungsfähige Endstelle
westlich des Hauptbahnhofes im Bereich des ehemaligen Bahnviadukts. Des
Weiteren werden die Gleisanlagen am Knotenpunkt Invalidenstraße/
Chausseestraße für jede ankommende Fahrtbeziehung der Straßenbahn
jeweils zwei Fahrtrichtungen im Linienverkehr oder für betriebliche
Umleitungen ermöglichen. Damit ist die Endstelle Schwartzkopffstraße
auch für betriebliche Belange nicht mehr erforderlich.“

Frage 2.2: Wenn nein, wie ist im Falle von Behinderungen (z.B.
Bauarbeiten, Großveranstaltungen, technische Störungen, Unfälle) im
Bereich des Hauptbahnhofes die Aufrechterhaltung des
Straßenbahnbetriebes wenigstens bis zur Kreuzung Invalidenstraße/
Chausseestraße gewährleistet? Antwort zu 2.2: Siehe Antwort zu Frage 2.1.

Frage 2.3: Soll nach Fertigstellung des Projektes Alex II weiterhin eine
Straßenbahnlinie durch die Alte und Neue Schönhauser Straße geführt
werden? Antwort zu 2.3: ,,Die Strecke durch die Alte/Neue Schönhauser
Straße wird nach Inbetriebnahme der Neubaustrecke zum S- und U-Bahnhof
Alexanderplatz nicht mehr im Linienverkehr befahren.“

Frage 2.4: Wenn nein, wie soll stattdessen die Erschließung der Gebiete
beiderseits der Alten und Neuen Schönhauser Straße gewährleistet werden?
Antwort zu 2.4: ,,Die Straßenbahnstrecke in der Alten und Neuen
Schönhauser Straße hat ihre Bedeutung im Wesentlichen durch die
Umgestaltung des Zentrums der damaligen Hauptstadt der DDR mit
Herausnahme der Straßenbahn aus dem Stadtzentrum erhalten. Sie diente
seit Einstellung des Straßenbahnbetriebes auf dem Alexanderplatz als
Zuführungsstrecke zur Endhaltestelle am Hackeschen Markt. Die daraus
resultierenden Linienführungen entsprachen bzw. entsprechen allerdings nicht
den Hauptverkehrsströmen, die radial auf den Alexanderplatz zuführen.
Mit der Wiederheranführung der auf das Zentrum zulaufenden
Straßenbahnstrecke aus der Greifswalder Straße wurde 1998 ein erster
wichtiger Schritt getan, um diesen Verkehrsströmen wieder zu
entsprechen. Gleiches gilt für die Heranführung der Straßenbahn aus der
Prenzlauer Allee an den Alexanderplatz. Mit der vollständigen Umsetzung
des neuen Straßenbahnkonzeptes wird die Strecke in der Alten und Neuen
Schönhauser Straße deshalb entbehrlich. Die Erschließung der einzigen
von ihr allein bedienten Straßenbahnhaltestelle U-Bahnhof
Weinmeisterstraße ist durch die U 8 hervorragend gewährleistet. Im
nördlichen Bereich des U-Bahnhofs Weinmeisterstraße verkehrt zudem die
Linie M 1, die über die Haltestelle S-Bahnhof Hackescher Markt (in
Richtung Süden) und U-Bahnhof Weinmeisterstraße/Gipsstraße (in
Fahrtrichtung Norden) auch weiterhin eine ausreichende barrierefreie
Anbindung garantiert (auf der M 1 werden alle Fahrten barrierefrei
angeboten). Die Bereiche um den U-Bahnhof RosaLuxemburg-Platz sind
ebenfalls hervorragend durch die U 2 und die M 8 angebunden. Kunden, die
aus dem Bereich Prenzlauer Allee künftig in den Bereich Hackescher Markt
fahren möchten, können am Alexanderplatz bequem sowohl in die S-Bahn als
auch in die Straßenbahnlinien M 4, M 5 und M 6 umsteigen. Vom Hackeschen
Markt ist die Neue Schönhauser Straße in wenigen Minuten fußläufig
erreichbar, so dass auch in diesem Fall kein Erschließungsdefizit
entsteht. Sowohl die Führung einer anderen Straßenbahnlinie durch die
Alte und Neue Schönhauser Straße als auch die reine Aufrechterhaltung
als Betriebsstrecke für Umleitungsfahrten ist aufgrund der nach
Eröffnung von Alex II zu erwartenden geringen Nachfrage nicht mehr
vertretbar bzw. würde die überwiegende Mehrzahl der Kunden, die zum
Alexanderplatz fahren möchten, negativ betreffen.“

Frage 2.5: Wenn mit nein geantwortet wurde, hält der Senat dann die
Vorhaltung der Straßenbahnstrecke durch die Alte und Neue Schönhauser
Straße als Betriebsstrecke für notwendig? Antwort zu 2.5: ,,Die
Gleisanlagen im Bereich Mitte erlauben jeweils
Verkehrsführungs-Alternativen im Störungsfall. Eine Aufrechterhaltung
der Strecke für Betriebsbelange ist demnach nicht erforderlich.“

Frage 2.6: Wenn nein, wie ist im Falle von Behinderungen (z.B.
Bauarbeiten, Großveranstaltungen, technische Störungen, Unfälle) im
Bereich des Alexanderplatzes die Aufrechterhaltung des
Straßenbahnbetriebes in die Stadtmitte gewährleistet? Antwort zu 2.6:
,,Alternative Linienführungsvarianten ergeben sich jeweils an den
Knotenpunkten Mollstraße/ Otto-Braun-Straße und
Mollstraße/Karl-Liebknecht-Straße, und in der Karl-Liebknecht-Straße ist
die Geradeausfahrt möglich. Ferner wird es in der Dircksenstraße eine
Gleisverbindung, die eine Umleitung von der Strecke ,,Alex I“ vom
Alexanderplatz in die Dircksenstraße und weiter in die
Karl-Liebknecht-Straße ermöglicht, geben.“

Frage 3: Aus wie viel Zügen pro Stunde welcher Linien setzt sich die
genannte Zahl von bis zu 36 Bahnen pro Stunde auf dem Abschnitt
Chausseestraße – Hauptbahnhof zusammen? Antwort zu 3.: In der Drucksache
16/10 197 sind keine Aussagen zur geplanten Belegung der
Straßenbahnneubaustrecke zum Hauptbahnhof gemacht worden. Die Planung
sieht zurzeit als Belegung maximal 42 Bahnen pro Stunde auf dem
Streckenabschnitt Chausseestraße – Hauptbahnhof vor. Diese setzen sich
aus 3 Bahnen der Linie 6 pro Stunde und Richtung, 6 Bahnen der Linie 8
pro Stunde und Richtung und 12 Bahnen der Linie 10 pro Stunde und
Richtung zusammen.

Frage 4: Wieso handelt es sich nach Auffassung des Senats beim
Linienverlauf der M6 von Alex über Hackeschen Markt zur
Schwartzkopffstraße/BND um einen Parallelverkehr, nicht aber beim
Linienverlauf von Alex über Hackeschen Markt zum Hauptbahnhof? Antwort
zu 4.: ,,Parallelverkehr“ ist eine im Hinblick auf die Relation (Quelle,
Zwischenhalte, Ziel), die Qualität (z.B. Sitzplätze) und die Quantität
(z.B. Zugfolgezeit) gleichwertige Alternative zu einem vorhandenen
Verkehrsangebot. Diese Definition wird nicht starr, sondern durchaus
flexibel gehandhabt. Je mehr Merkmale der Alternative als gleichwertig
empfunden werden, desto näher kommen die Verhältnisse einem
Parallelverkehr. Beim Linienverlauf Alexanderplatz bis
Schwartzkopffstraße stimmen ein großer Teil des Linienverlaufs
(einschließlich Halte) und die Ziele von M 6 und U 6 überein, beim
Linienverlauf vom Alexanderplatz bis Hauptbahnhof nur ein geringerer
Teil des Linienverlaufs (einschließlich Halte). Insofern kommt die
Führung der M 6 zur Schwartzkopffstraße einem Parallelverkehr näher als
die Führung der M 6 zum Hauptbahnhof.

Frage 5: Wie bewertet der Senat die Auffassung, dass es sinnvoll wäre
bei einer angekündigten Frequentierung mit 18 Bahnen pro Richtung, 6
Züge zur Schwartzkopffstraße verkehren zu lassen und damit eine direkte
Verbindung zwischen BND und Alex herzustellen? Antwort zu 5.: Die
Antwort zu 5. entspricht dem ersten Teil der Antwort zu 4. der Kleinen
Anfrage 16/10 197: Jede neue Direktverbindung trägt dazu bei, Fahrgäste
zu gewinnen. Voraussetzung für den wirtschaftlichen Be-
trieb einer neuen Direktverbindung ist jedoch eine ausreichend große
Verkehrsnachfrage. Diese ist insbesondere in der
Chausseestraße/Friedrichstraße bei einem zusätzlichen Parallelverkehr
zur U 6 nicht zu erwarten. Daher beurteilt der Senat den Vorschlag, von
der angenommenen Gesamtzahl der Züge in Richtung Hauptbahnhof sechs Züge
zur Schwartzkopffstraße verkehren zu lassen, negativ. Frage 6: Ist der
Antwort auf die Frage 1 der Kleinen Anfrage 16/10197 zu entnehmen, dass
dem Senat unbekannt ist, dass die Straßenbahnhaltestelle
Schwartzkopffstraße (Richtung Riesaer Straße/ Ahrensfelde) derzeit außer
Betrieb ist? Frage 7: Wann soll diese Haltestelle nach der derzeitigen
Außerbetriebnahme wieder in Betrieb genommen werden? Antwort zu 6. und
7.: ,,Im Zusammenhang mit den Baumaßnahmen für die neue ,,BND-Zentrale“
ist der Bereich der Endstelle Schwartzkopffstraße bis September 2007
nicht in Betrieb und wird darüber hinaus voraussichtlich bis zum Jahre
2010 nicht in Betrieb genommen werden können, weil der Baustellenbereich
,,BND-Zentrale“ sich auf den Gehwegbereich der Haltestelle erstreckt und
damit nicht nutzbar ist.“ Berlin, den 22. Juni 2007 In Vertretung
Stadtentwicklung (Eingang beim Abgeordnetenhaus am 26. Juni 2007)

Straßenbahn: Straßenbahn kriegt Video-Überwachung, aus Berliner Kurier

http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/
print/berlin/175953.html

118 Züge sollen nachgerüstet werden
Susanne Kröck

Berlin – Vandalen, aufgepasst! Die BVG guckt euch bald schärfer auf die Schmutzfinger! Alle modernen Niederflurzüge der Straßenbahn werden mit Videokameras nachgerüstet.

Scheiben, durch die man wegen der vielen Kratzer kaum noch gucken kann. Beschmierte Wände, aufgeschlitzte Sitze. Viele Passagiere der „Elektrischen“ trifft fast der Schlag, wenn sie die schönen gelben Wagen von innen sehen.
Doch Video hilft gegen den Vandalismus, das ist die Bilanz von Straßenbahn-Vizechef Ralf Baumann: Bisher sind von den 150 modernen Niederflurbahnen bereits 32 Züge mit Kameras ausgerüstet. Sie werden drei Mal seltener von Vandalen heimgesucht als Bahnen ohne Videoüberwachung. Darum werden die Kameras noch in diesem Jahr auch in die übrigen 118 Züge mit dem niedrigen Einstieg eingebaut. Was das kostet, soll eine europaweite Ausschreibung zeigen.
Nur die alten, modernisierten Tatra-Wagen (mit dem hohen Einstieg) rollen …

Straßenbahn: Bahnprojekt in letzter Minute gerettet, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2007/0619/lokales/0037/index.html

Wissenschaftsstadt erhält nun doch Tramanschluss
19.06.2007
Lokales – Seite 16
Peter Neumann

Lange Zeit sah es so aus, als drohte die Berliner Straßenbahn ein Stiefkind der Verkehrspolitik zu werden. Diesem Eindruck trat die rot-rote Koalition gestern entgegen. Mit ihrer Mehrheit forderte der Verkehrsausschuss des Abgeordnetenhauses den Senat auf, die Planung für drei Neubauprojekte im Bezirk Mitte voranzutreiben. Er forderte auch, dass mit dem Bau der Straßenbahn in die Wissenschaftsstadt Adlershof „unverzüglich“ begonnen wird. Dies war ein Beschluss beinahe in letzter Minute: Denn im September wird der Planfeststellungsbeschluss, mit dem dieses Bauvorhaben einst genehmigt worden ist, fünf Jahre alt – und damit ungültig.
Als Verlängerung der Linien 60 und 61 soll die Strecke vom S-Bahnhof Adlershof zwei Kilometer weit in die Wissenschaftsstadt führen – erst über die Rudower Chaussee, dann …

Bus + Straßenbahn: Berlin-Verbot für 90 BVG-Busse, aus Berliner Kurier

http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/
print/berlin/175141.html

„Große Gelbe“ stinken zu sehr
Susanne Kröck

Berlin – Stopp für Stinker! Das gilt auch für die Dreckschleudern der BVG, wenn die City Umweltzone wird: Rund 90 alte „Große Gelbe“ dürfen ab Januar nicht mehr in die Innenstadt! Eine Ausnahmegenehmigung gibt es nicht.
Tag für Tag sind 90 Doppeldecker-„Stinker“ auch innerhalb des S-Bahnrings unterwegs, der künftigen Umweltzone. Aber ab Januar kommenden Jahres nicht mehr. Marie-Luise Dittmar, Sprecherin der Senatsumweltverwaltung: „Die dürfen nicht rein. Es wird keine Ausnahmegenehmigung geben. Die BVG war an der Diskussion von Anfang an beteiligt. Sie muss eben durch intelligente Linienplanung dafür sorgen, dass die Busse nicht in die Umweltzone fahren“.
Für fast alle der insgesamt 1300 BVG-Busse mit ihren Filtern …

Straßenbahn: Neue Linie M 2 vom Erfolg überrollt, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2007/0609/lokales/0100/index.html?
group=berliner-zeitung;sgroup=;day=today;suchen=1;
keywords=alexanderplatz;search_in=archive;
match=strict;author=;ressort=;von=6.6.2007;
bis=11.6.2007;mark=alexanderplatz

Fahrgastverband fordert Fünf-Minuten-Takt
09.06.2007
Lokales – Seite 23

Seit 30. Mai fährt die M 2 von der Prenzlauer Allee nicht mehr zum Hackeschen Markt, sondern über die Karl-Liebknecht-Straße. Mit den Planungen für die 1,2-Kilometer-Trasse hatte der Senat schon in den neunziger Jahren begonnen. Zwischendurch stoppte er das Projekt – weil es sich um eine „verzichtbare Detailergänzung“ handele. Doch die ersten Betriebstage zeigen, wie falsch die Politiker damit lagen. „Die Bahnen sind insbesondere im morgendlichen Berufsverkehr sogar so voll, dass Fahrgäste draußen bleiben müssen“, sagt die Abgeordnete Jutta Matuschek (Linkspartei.PDS). Das liege auch daran, dass mangels einer Wendeschleife nur Bahnen mit zwei Führerständen zum Alex fahren können. Diese Züge haben weniger Platz für Fahrgäste. Gerold Hildebrand aus Prenzlauer Berg: „Ab S-Bahnhof Prenzlauer Allee kommt man kaum noch hinein.“
BVG-Sprecherin Petra Reetz hofft, dass die Züge ab Montag …

Straßenbahn: Die Straßenbahn kommt zurück, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/
;art271,2318088

Die gute alte Straßenbahn ist gefragt wie nie. Vor wenigen Tagen hat die Ferieninsel Teneriffa eine neue Linie bekommen, 170 000 Passagiere fuhren allein am ersten Wochenende mit. Kurz zuvor hatte in Berlin die neue M2 ihren Betrieb aufgenommen, ebenfalls im Mai weihte Madrid eine Tramlinie ein – die erste seit 35 Jahren. Die Bahn erlebt weltweit ein Comeback. Ob Sydney, Istanbul, Athen oder Los Angeles – überall wurden in den vergangenen Jahren Straßenbahnen gebaut. In etwa 400 Städten gibt es bereits Straßenbahnverbindungen. Weitere 250 Systeme werden derzeit gebaut oder geplant, schätzt der internationale Verband für öffentliches Verkehrswesen (UITP).
Auch in Deutschland wurden vielerorts neue Schienen verlegt. Heilbronn, Oberhausen oder Saarbrücken führten die Straßenbahn wieder ein. „In vielen anderen Städten sind die Netze gewachsen“, sagt Georg Drechsler, Direktor des Bereichs Straßenbahnen bei der UITP. Die meisten neuen Netze gibt es in Frankreich, fast 50 …

Straßenbahn: Schneller und bequemer zum Prenzlauer Berg, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/Punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
4f5f88b3253cbde3c12572e4003ec5ee?
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Am 30. Mai Eröffnung der neuen Straßenbahnstrecke am Alexanderplatz

Highlight zum diesjährigen kleinen Fahrplanwechsel Ende Mai ist die Eröffnung der neuen Straßenbahnstrecke von der Prenzlauer Allee zum Alexanderplatz. Sie wird feierlich am 30. Mai 2007 gegen 12 Uhr in Betrieb genommen. Vom nördlichen Linienendpunkt Heinersdorf bis zum neuen Zielpunkt am S- und U-Bahnhof Alexanderplatz besteht jetzt eine umsteigefreie Verbindung.
Der neue Streckenabschnitt, der den Alexanderplatz für zahlreiche Kunden sehr viel schneller und direkter als bisher erreichbar macht, wird von der MetroTram M2 im 24- Stunden-Betrieb mit barrierefreien Fahrzeugen bedient. Die Haltestellen der M2 befinden sich nördlich des …

Straßenbahn: Trauung in der Woltersdorfer Straßenbahn, aus Märkische Oderzeitung

http://www.moz.de/index.php/Moz/Article/
category/F%FCrstenwalde/id/185789

Von Ingolf Bunge

Die Trauung sollte in der Heimat sein, denn Sylvia Dürkoop und Daniel Keßler leben inzwischen in Stuttgart. „Wegen der Arbeit“, sagt die Braut, die aus Rüdersdorf stammt. Ihr Daniel Keßler kommt aus Fürstenwalde. „Wir haben uns ein paar Lokalitäten angesehen, und dann bekamen wir von der Woltersdorfer Liebesquellen-Wirtin den Tipp, dass ab diesem Jahr das Heiraten auch in der Straßenbahn möglich ist.“
Nun fällt die Woltersdorfer Tram mit ihren Wagen, die alle um das Jahr 1960 herum gebaut wurden, bereits im Alltag auf. Für besondere Anlässe bietet die Straßenbahngesellschaft ihren Oldtimer an – die historische Straßenbahn aus dem Jahr 1913. Das hat dem Paar Dürkoop/Keßler gefallen.
„Ich freue mich. Es ist wunderbar“, sagte Standesbeamtin Ingrid Engel-Miesen vor der Hochzeitsgesellschaft in der nostalgischen Bahn. „Und ich habe den Eindruck, dass es Ihren Gästen auch gefällt.“ Sie erinnerte daran, dass die beiden seit dem 2. Mai 2000 ein Paar sind, das sich beim Studium in Cottbus kennengelernt hat. Beide arbeiten jetzt als „Berechnungs-Ingenieure“ in der Automobilindustrie, wo sie unter anderem mit Crash-Tests zu tun haben. Eigentlich sind sie Bau-Ingenieure.
Das Brautpaar hatte sich zunächst zum Foto-Termin ohne Begleitung im Straßenbahndepot eingefunden. Anschließend fuhr es mit der historischen Tram zur …

Straßenbahn + Straßenverkehr: Verkehrsminister muss Teil seines Vorgartens opfern, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/654805.html

Das Grün soll weichen, damit die Straßenbahn durch die Invalidenstraße rollen kann
Ulrich Paul

Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) hat sich stets für die umweltfreundliche Benutzung von Bussen und Bahnen eingesetzt: Jetzt bekommt er den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs bald selbst hautnah zu spüren. Direkt vor seinem Ministerium soll vom Jahr 2011 an die Straßenbahn durch die Invalidenstraße zum Hauptbahnhof rollen. Weil die Straße nicht breit genug ist für Autos, Tram, Radfahrer und Passanten muss das Verkehrsministerium auf einer Länge von etwa 50 Metern einen zirka zwei Meter breiten Streifen seines Vorgartens an das Land Berlin abtreten. Ein Widerspruch des Ministers ist nicht zu erwarten. Grundsätzlich habe das Ministerium zugestimmt, sagte Katrin Vietzke aus der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung am Freitag bei der Vorstellung der Pläne.
Da die Invalidenstraße so eng ist, mussten die Planer überlegen, wie sie den Auto- und Straßenbahnverkehr auf der …