Straßenbahn: Berlin: Senat beschließt Straßenbahnbau in die Wissenschaftsstadt Adlershof

http://www.lok-report.de/

Der Senat hat auf Vorlage der Senatorin für Stadtentwicklung, Ingeborg Junge-Reyer, beschlossen, die Straßenbahnstrecke zwischen S-Bahnhof Adlershof und Max-Born-Straße in der Wissenschaftsstadt Adlershof zu bauen. Der Bau wird noch in diesem Jahr begonnen werden. Die Straßenbahnstrecke wurde im Jahr 2002 planfestgestellt.
Inzwischen konnte nachgewiesen werden, dass bis 2015 die Wirtschaftlichkeit der Straßenbahnstrecke zu erwarten ist. Nach Einschätzung des Entwicklungsträgers, entwickelt sich der Wissenschaftsstandort Adlershof deutlich positiver als noch vor einigen Jahren angenommen wurde. Die Basis dafür ist u. a.: Ansiedlung des Universitäts-Campus der Humboldt-Universität an der Rudower Chaussee, einschließlich Wachstum und Verdichtung der wissenschaftlichen Institutionen, Neuansiedlung verschiedener Technologie geprägter Betriebe sowie der Entwicklung eines Einfamilienhausgebietes.
Bei fortschreitender Entwicklung der Wissenschaftsstadt wird daher für die Straßenbahnstrecke nach Adlershof ein ausreichender volkswirtschaftlicher Nutzen erwartet. Der Bau der Straßenbahn kann daher unter Nutzung des vorhandenen Baurechtes sichergestellt werden.
Die Kosten der Straßenbahnneubaustrecke betragen nach Abzug der Aufwendungen für bereits erbrachte Vorleistungen (in Höhe von 3,3 Mio. €) 9,9 Mio. €. Die Baumaßnahme soll im Schutz der Baumaßnahme der DB AG am S-Bahnhof Adlershof und der damit verbundenen Vollsperrung der Rudower Chaussee in den Jahren 2007 bis 2011 realisiert werden.
Senatorin Ingeborg Junge-Reyer: „Der Bau der Straßenbahnstrecke ist ein klares Zeichen des Berliner Senats zur Unterstützung des Wissenschaftsstandortes Adlershof. Die gute Erreichbarkeit der Wissenschaftsstadt auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln trägt viel zu ihrer weit über Berlin hinausreichenden Anziehungskraft bei. Mit der Verbesserung der verkehrlichen Erreichbarkeit durch die neue Straßenbahnanbindung erwarten wir einen weiteren Schub für diese Entwicklungsmaßnahme.“ (Pressemeldung Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, 09.08.07).

Straßenbahn: Wissenschaftler gegen Tram nach Adlershof, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/ausgabe/
2007/08/04/bezirke/914063.html

Treptow-Köpenick Berliner Politiker setzen alles daran, die Straßenbahnlinie in Adlerhof bis in den Technologiepark hinein zu verlängern. Der Verkehrsausschuss des Abgeordnetenhauses hatte den Senat im Juni aufgefordert, die Arbeiten schnell zu beginnen, weil Ende 2007 die Baugenehmigung verfällt. Doch jetzt melden Forscher aus Adlershof große Bedenken an. In einem Brief an Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) werden Befürchtungen geäußert, dass die Tram in einigen Forschungseinrichtungen Erschütterungen auslösen und empfindliche wissenschaftliche Geräte und Messungen beeinträchtigen könnte. Betroffen sind das Max-Born-Institut für Nichtlineare Optik und Kurzzeitspektroskopie, das Institut für Kristallzüchtung und das Chemie-Institut der Humboldt-Universität. „Man muss herausfinden, wieweit …

Straßenbahn: Verein braucht noch Spenden für Nachbau von 100-jährigem Triebwagen, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/
cms/beitrag/10989741/60709/

Eigentlich wollte der Verein Historische Straßenbahn Potsdam e. V. zum 100. Geburtstag der Elektrischen am 2. September einen rekonstruierten Triebwagen von 1907 präsentieren. Doch die Herstellung des hölzernen Wagenkastens kostet 140 000 Euro, die dem Verein bisher noch fehlen. Gezeigt wird aber das Fahrgestell einer damaligen Tram, das zurzeit bei der Leipziger Fahrzeug- und Service-Ausrüstungsfirma IFTEC restauriert wird. Mit Motoren und Bremsausrüstung kommt es noch im August nach Potsdam zurück. „Die Leipziger Spezialisten arbeiten Teile auf und fertigen andere nach, so dass das Fahrgestell den heutigen Sicherheitsstandards entspricht“, sagt Vereinsvorsitzender Volkmar Wagner, der das Büro „Mobilität + Tourismus“ betreibt.
Finanziert wird die Restaurierung durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz, die 80 000 Euro dafür zur Verfügung stellte. Das historische Fahrgestell, nach …

Straßenbahn: Mit der Tram in die Wissenschaftsstadt, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2007/0801/lokales/0043/index.html?
group=berliner-zeitung&sgroup=&day=today&suchen=1&
keywords=Berliner+Zeitung%2Cstra%C3%9Fenbahn%2Cadlershof&
search_in=archive&author=&ressort=&von=&bis=

Senat will den Bau der Straßenbahnstrecke beschließen
01.08.2007
Lokales – Seite 20

Peter Neumann
Das war knapp. Beinahe in letzter Minute wird ein Straßenbahn-Bauprojekt im Südosten Berlins gerettet. Noch 2007 will der Senat damit beginnen, die Wissenschaftsstadt Adlershof besser ans Tramnetz anzuschließen. Im August möchte er das Vorhaben, dessen Genehmigung sonst in diesem Jahr verfallen wäre, beschließen. „Wir werden die Strecke bauen, das steht fest“, sagte Manuela Damianakis, die Sprecherin von Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD). Dagegen kommen wichtigere Straßenbahn-Projekte nur langsam voran. Die Strecke soll vom S-Bahnhof Adlershof, wo die Linien 60 und 61 heute enden, zwei Kilometer weit in die Wissenschaftsstadt führen – erst über die Rudower Chaussee, dann in die Max-Born-Straße. Der boomende Forschungs-, Uni- und Wirtschaftsstandort ist dann besser erreichbar. Derzeit wird der Großteil dieses Gebiets im Nahverkehr nur durch oft volle Busse erschlossen. Anfangs sollte die Bahnlinie 1999 fertig sein. Der Planfeststellungsbeschluss, der den Bau genehmigt und nur fünf Jahre gilt, liegt seit …

Straßenbahn: Trambahn-Pläne erschüttern Forscher in Adlershof, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
BVG;art270,2350074

Wissenschaftler in Adlershof lehnen den geplanten Streckenneubau ab, weil die Züge ihre hochempfindliche Technik stören könnten.
Es soll eine Wohltat werden, von der die Wissenschaftsstadt Adlershof (Wista) und der Forschungsstandort Berlin insgesamt profitieren: die Verlängerung der Straßenbahn durch die Wista. Doch jetzt versuchen gleich mehrere der vermeintlichen Nutznießer, das Vorhaben zu stoppen. Am 20. Juni schrieb der Vizepräsident für Forschung der Humboldt-Uni, Hans Jürgen Prömel, an Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD). Und am 26. Juli legte Roberto Fornari, Direktor des Instituts für Kristallzüchtung, mit einem weiteren Brief an die Senatorin nach. Tenor beider Schreiben: Die geplante Trasse würde die Arbeit in den benachbarten Forschungsinstituten so sehr stören, dass man schlimmstenfalls wegziehen müsse.
Hauptsorgen der Professoren sind von der Tram ausgelöste Erschütterungen und …

Straßenbahn: Erfolgslinie M 2: BVG lässt mehr Züge fahren, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2007/0728/lokales/0091/index.html?
group=berliner-zeitung&sgroup=&day=today&suchen=1&
keywords=Berliner+Zeitung%2Cstra%C3%9Fenbahn&
search_in=archive&author=&ressort=&von=&bis=

Angebot auf der neuen Bahn zum Alex wird aufgestockt
28.07.2007
Lokales – Seite 22

Peter Neumann
Positiv könnte man es so formulieren: Die neue Straßenbahnstrecke zum Alexanderplatz ist ein Erfolg. Doch der große Zuspruch hat auch negative Seiten: Weiterhin beschweren sich Fahrgäste darüber, dass es in den Zügen der M 2 zu voll ist. Jetzt reagieren die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) auf die Kritik. Straßenbahn-Direktor Klaus-Dietrich Matschke kündigt an, dass die Bahnen auf dieser Linie nach den Ferien häufiger fahren werden. „Wir freuen uns über die große Akzeptanz und werden das Fahrtenangebot auf der M 2 montags bis freitags aufstocken“, sagte Matschke der Berliner Zeitung. Vor den Ferien fuhren die Züge an diesen Tagen morgens und nachmittags alle sechs oder sieben Minuten. Künftig dehnt sich der Zeitraum, in dem dieser verdichtete Takt gilt, in den Abend hinein aus. Endete er bislang zwischen 17 und 18 Uhr, wird er ab Ende August bis …

Straßenbahn: Brücken- und Gleisbauarbeiten an der Warschauer Brücke

http://www.bvg.de/index.php/de/Bvg/Detail/folder/
991/rewindaction/Index/archive/1/id/161529/name/
Br%FCcken-+und+Gleisbauarbeiten+an+der+Warschauer+Br%FCcke

Ab Montag, den 23.Juli 2007 wird die BVG im Auftrag der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Gleis- und Brückenbauarbeiten auf der Warschauer Straße ausführen.

Die Bauarbeiten werden zirca 8 Wochen andauern und die Kosten betragen rund 750.000 Euro. Mit Inbetriebnahme der Neubaustrecke zum S+U Bahnhof Warschauer Straße im Jahr 2000 wurde das Straßenbahngleis in die tragfähige Stahlbrücke eingelassen, sodass der Individualverkehr die Brücke zweispurig befahren konnte. Aufgrund der Belastungen, die höher als erwartet ausfielen, brach allerdings die Straßendecke. Aus Sicherheitsgründen wurde daraufhin der Individualverkehr auf eine Fahrspur pro Richtung reduziert und nur die Straßenbahn fährt straßenmittig. Mit den nun anstehenden Baumaßnahmen wird dieser Zustand behoben.

Zusätzliche Befestigungen der Sonderkonstruktion sollen die Verankerung stärken. Die Straßendecke wird geschlossen, sodass der Autoverkehr dann wieder zweispurig je Richtung fließen kann.

Die Bauarbeiten werden innerhalb der jetzigen Absperrung durchgeführt, somit wird der Individualverkehr nicht zusätzlich beeinträchtigt.

Die Straßenbahnlinie M10 fährt während der Bauzeit vom S-Bahnhof Nordbahnhof bis S-Bahnhof Warschauer Straße.

Datum: 20.07.2007

Straßenbahn: Verkehrsbetriebe erweitern Festprogramm zum 100. Geburtstag der elektrischen Straßenbahn in Potsdam um einen "Fan-Tag", a. Märkische Allg

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/
beitrag/10975320/60709/

STEFAN SPERFELD

Die Feierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen der elektrischen Straßenbahn in Potsdam ist auf ein ganzes Wochenende erweitert worden. Ursprünglich war ein Festprogramm für den genauen Geburtstag am 2. September geplant. Wie die veranstaltenden Verkehrsbetriebe und der Verein „Historische Straßenbahn Potsdam“ gestern vor Journalisten bekannt gaben, wird das Jubiläum nun durch einen „Fan-Tag“ am Sonnabend, dem 1. September, komplettiert. „So haben mehr Besucher die Chance, die historischen Bahnen zu nutzen und Straßenbahngeschichte live zu erfahren“, sagte ViP-Geschäftsführer Martin Weis.
Sechs Modelle, die das ganze Spektrum der 100-jährigen Geschichte abdecken, werden im Einsatz sein, von einem offenen Zweiachser, der aus dem …

Straßenbahn: Verkehrsbetriebe erweitern Festprogramm zum 100. Geburtstag der elektrischen Straßenbahn in Potsdam um einen „Fan-Tag“, a. Märkische Allg

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/
beitrag/10975320/60709/

STEFAN SPERFELD

Die Feierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen der elektrischen Straßenbahn in Potsdam ist auf ein ganzes Wochenende erweitert worden. Ursprünglich war ein Festprogramm für den genauen Geburtstag am 2. September geplant. Wie die veranstaltenden Verkehrsbetriebe und der Verein „Historische Straßenbahn Potsdam“ gestern vor Journalisten bekannt gaben, wird das Jubiläum nun durch einen „Fan-Tag“ am Sonnabend, dem 1. September, komplettiert. „So haben mehr Besucher die Chance, die historischen Bahnen zu nutzen und Straßenbahngeschichte live zu erfahren“, sagte ViP-Geschäftsführer Martin Weis.
Sechs Modelle, die das ganze Spektrum der 100-jährigen Geschichte abdecken, werden im Einsatz sein, von einem offenen Zweiachser, der aus dem …

Straßenbahn: Dinosaurier auf Schienen, aus Schweriner Volkszeitung

http://www.svz.de/mecklenburg-vorpommern/
artikeldetail/article/111/dinosaurier.html

von Matthias Matern

BERLIN – Bei allem was auf Schienen fährt bekommt Hartmut Gröschke glänzende Augen. Verlässlich wie ein Lexikon spult der Berliner technische Details, Baujahre, Anekdoten und Besonderheiten seiner Schützlinge ab. Gröschke ist Vorsitzender des Denkmalpflege-Vereins Nahverkehr Berlin. 50 historische Straßenbahnfahrzeuge haben die Bahn-Freunde von der Spree unter ihrer Obhut.
Wer von Gröschke durch die backsteinerne Halle am nördlichen Berliner Stadtrand geführt wird, der ist entweder ähnlich besessen, oder ihm schwirrt bereits nach wenigen Minuten der Kopf. An die 130 Jahre innerstädtischer Schienenverkehr stehen dort dicht an dicht. „Das hier ist unser ältestes Stück, aus dem Jahr 1883“, sagt der Experte und zeigt dabei auf ein Gefährt, das eher an eine Kutsche aus einem Wildwest-Film erinnert, als an eine moderne Straßenbahn. Und tatsächlich: Ganze …