S-Bahn: Linkspartei plant Anfrage zum S-Bahn-Unfall, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/605945.html

War die Elektronik des Unglückszuges gestört?
Peter Neumann

Der S-Bahn-Unfall im Bahnhof Südkreuz beschäftigt jetzt auch den Bundestag. In einer Kleinen Anfrage wollen Dorothée Menzner, die verkehrspolitische Sprecherin der Linken, und ihre Fraktion die Bundesregierung um Aufklärung bitten. Bei dem Unglück am Montagvormittag war eine S-Bahn der Linie S 25 mit rund 180 Fahrgästen an Bord auf einen Gleismesszug aufgefahren. 33 Menschen wurden verletzt.
Die Parlamentarier fragen unter anderem, ob äußere Einflüsse die sensible Elektronik des S-Bahn-Zuges gestört haben könnten. „Welche Kenntnis hat die Bundesregierung von Vorfällen, wo ein …

S-Bahn: S-Bahn-Unfall: Fuhr der Zug zu schnell?, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/605660.html

Staatsanwälte werten Fahrtenschreiber aus
Peter Neumann

Nach dem schweren S-Bahn-Unfall im Bahnhof Südkreuz konzentrieren sich die Ermittler jetzt auf die Frage, ob der Unglückszug zu schnell gefahren ist. Die Nachforschungen beziehen sich „insbesondere auf die erlaubte und die tatsächlich gefahrene Geschwindigkeit der S-Bahn“, teilte das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) gestern mit. Morgen soll die genaue Auswertung des Fahrtverlaufs vorliegen. Inzwischen leitet die Staatsanwaltschaft Berlin die Ermittlungen. Dabei wird auch der Fahrtenschreiber des Zuges ausgewertet.
Bei dem Auffahrunfall waren am Montag 33 Menschen verletzt worden. Drei Unfallopfer wurden gestern noch stationär behandelt. Eine Frau liegt …

S-Bahn: S-Bahn-Crash: Rätsel um Ursache, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/content/
2006/11/22/berlin/867227.html

Weitere Vernehmung von Zeugen. Experten des Eisenbahnbundesamtes in Ermittlungen einbezogen
Von Michael Behrendt

Zwei Tage nach dem schweren S-Bahn-Unglück auf dem Bahnhof Südkreuz haben die Ermittlungsbehörden noch keine konkreten Hinweise auf die Ursache. Das teilte die Staatsanwaltschaft gestern mit. Bei dem Zwischenfall waren 33 Menschen verletzt worden, drei von ihnen schwer. Am Montag war wie berichtet ein mit 180 Fahrgästen besetzter Zug auf dem Gleis 2 gegen ein Streckenmessfahrzeug geprallt. Ein Großeinsatz der Feuerwehr war die Folge, 130 Einsatzkräfte mit insgesamt 46 Fahrzeugen wurden von der Leitstelle zum Unglücksort entsandt.
Laut Michael Grunwald, Sprecher der Staatsanwaltschaft, sind Ermittler und Sachverständige intensiv mit der Rekonstruktion des Unfalls beschäftigt. Bisherigen Erkenntnissen zufolge stand der betroffene Gleismesszug …

S-Bahn: S-Bahn in Zahlen, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/content/
2006/11/22/berlin/867228.html

Fahrgäste
1,4 Millionen Fahrgäste werden durchschnittlich an Werktagen von der S-Bahn transportiert, dazu stehen 676 so genannte Viertelzüge zur Verfügung. Insgesamt gibt es 16 Linien mit 331 Kilometer Streckennetz.

Stationen
165 Bahnhöfe stehen den Fahrgästen zum Ein- und Aussteigen zur Verfügung, an 450 Automaten können sie ihre Fahrscheine bezahlen. Die Züge können eine Höchstgeschwindigkeit …

S-Bahn: S-Bahn-Unfälle: Kollisionen und Feuer, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/content/
2006/11/21/berlin/867004.html

Zusammenstöße
Unglücksfälle durch Zusammenstöße von S-Bahnzügen bilden in Deutschland insgesamt eher die Ausnahme. In Berlin ist der gestrige Unfall am Bahnhof Südkreuz der zweite Vorfall dieser Art in diesem Jahrtausend. Im Sommer 2002 fuhr ein S-Bahnzug im Bahnhof Hackescher Markt auf einen dort stehenden Zug auf. Da der Zugführer noch wirksam bremsen konnte, gab es nur einen leichten Aufprall und wenige Leichtverletzte. Weitere Fälle …

S-Bahn: "Alle hinlegen" – und dann knallte es schon, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/605397.html

S-Bahn mit 180 Reisenden fuhr im Südkreuz auf Gleismesszug auf / Feuerwehr: 33 Verletzte
Peter Neumann und Andreas Kopietz

Als die beiden S-Bahn-Beschäftigten plötzlich das 58 Tonnen schwere Hindernis auf den Schienen bemerkten, handelten sie instinktiv und schnell. Geistesgegenwärtig öffneten der Fahrer der S 25 aus Teltow Stadt und seine Team-Managerin, die ihn begleitete, die Tür des Führerstandes und riefen den Fahrgästen zu: „Alle hinlegen!“ Dann prallte der Sechs-Wagen-Zug trotz einer Vollbremsung auch schon auf den Gleismesszug, der sich vor ihnen befand. Bei dem S-Bahn-Unglück, das sich gestern Vormittag im neuen Bahnhof Südkreuz ereignete, wurden nach Angaben der Feuerwehr 33 Menschen verletzt, zwei davon schwer. Sie trugen ernsthafte Bauchverletzungen davon. Zu ihnen gehört auch der Triebfahrzeugführer, der so rasch reagierte.
Von vorne bietet der S-Bahn-Zug, der um 10.23 Uhr vom Gleis 2 des Südkreuzes nach Hennigsdorf fahren sollte, ein Bild …

S-Bahn: „Alle hinlegen“ – und dann knallte es schon, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/605397.html

S-Bahn mit 180 Reisenden fuhr im Südkreuz auf Gleismesszug auf / Feuerwehr: 33 Verletzte
Peter Neumann und Andreas Kopietz

Als die beiden S-Bahn-Beschäftigten plötzlich das 58 Tonnen schwere Hindernis auf den Schienen bemerkten, handelten sie instinktiv und schnell. Geistesgegenwärtig öffneten der Fahrer der S 25 aus Teltow Stadt und seine Team-Managerin, die ihn begleitete, die Tür des Führerstandes und riefen den Fahrgästen zu: „Alle hinlegen!“ Dann prallte der Sechs-Wagen-Zug trotz einer Vollbremsung auch schon auf den Gleismesszug, der sich vor ihnen befand. Bei dem S-Bahn-Unglück, das sich gestern Vormittag im neuen Bahnhof Südkreuz ereignete, wurden nach Angaben der Feuerwehr 33 Menschen verletzt, zwei davon schwer. Sie trugen ernsthafte Bauchverletzungen davon. Zu ihnen gehört auch der Triebfahrzeugführer, der so rasch reagierte.
Von vorne bietet der S-Bahn-Zug, der um 10.23 Uhr vom Gleis 2 des Südkreuzes nach Hennigsdorf fahren sollte, ein Bild …

S-Bahn: Abschließende Meldung zum Aufprall von S-Bahn mit Messfahrzeug im Bahnhof Südkreuz, Stand: 19.00 Uhr S 2 und S 25 fahren wieder planmäßig, Rettungseinsatz beendet

http://www.s-bahn-berlin.de/presse/
presse_anzeige.php?ID=357

Die S-Bahnen der Linien S 2 und S 25 fahren wieder nach Fahrplan. Der Einsatz der Rettungskräfte im Bahnhof Südkreuz wurde um 18.43 Uhr beendet.

Ein S-Bahnzug der Linie S 25 prallte heute um 10.23 Uhr im Bahnhof Südkreuz aus noch ungeklärter Ursache auf einen Gleismesszug. Nach Information der Rettungskräfte vor Ort wurden bei dem Aufprall 33 Personen verletzt, davon zwei schwer. Unter den Verletzten befinden sich auch der Triebfahrzeugführer und ein weiterer Mitarbeiter der S-Bahn Berlin GmbH. Die Untersuchungen zur Unfallursache durch die zuständigen Behörden dauern an.

Der S-Bahnverkehr der Nord-Süd-Linien S 2 und S 25 war im Bereich Südkreuz bis 12.30 Uhr unterbrochen. Der Bahnhof Südkreuz konnte nur über die Ringbahn erreicht werden. Zusätzlich beförderten Busse die Reisenden zwischen den Stationen Priesterweg und Rathaus Steglitz. Ab 12.30 Uhr wurde der S-Bahnverkehr auf dem Nachbargleis wieder aufgenommen. Die Linien S 2 und S 25 fuhren bis zur Freigabe des zweiten Gleises um 19 Uhr jeweils nur im 20-Minuten-Takt. Regional- und Fernverkehr waren nicht betroffen.

Gisbert GahlerPressesprecherS-Bahn Berlin GmbHTel. 030 297-58210Fax 030 297-58206

S-Bahn: Brandenburg: Will das Land keine S-Bahn nach Falkensee?

http://www.lok-report.de/news/
news_verkehr.html

Seit einem dreiviertel Jahr gibt es ein fertiges Gutachten zur Wirtschaftlichkeit des Wiederaufbaus der S-Bahn-Verbindung von Spandau nach Falkensee und später auch weiter nach Nauen. Bekannt wurde nur, dass das Gutachten sich eindeutig für einen Wiederaufbau ausspricht. Nun hat der Landtagsabgeordnete Heiko Müller (SPD) in der Drucksache 4/3683 nachgefragt, wie der aktuelle Stand ist. Statt Konkretes zu benennen, spricht die Landesregierung nur von „negativen Auswirkungen in bestimmten Teilbereichen“, die die Veröffentlichung bisher verhindert hätten. Hat die Landesregierung etwas zu verbergen? Dass sie an einem Wiederaufbau der S-Bahn ins Havelland kein Interesse hat, wird immer offensichtlicher.
Seit 18 Jahren wurde Bevölkerung und Wirtschaft immer wieder hingehalten und vertröstet. Und noch immer weigert sich die Landesregierung ein Zieldatum zu nennen. Das Zögern, Zaudern und Vertrösten ist nach Ansicht des Berlin-Brandenburgischen Bahnkunden-Verbandes ein weiterer Beleg dafür, dass die jetzige Landesregierung kein wirkliches Interesse an einer Stärkung des Havellandes hat. Bei anderen Projekten steht die Landesregierung dahinter und verfolgt die Realisierung mit großem Engagement. So standen fast alle geplanten Inbetriebnahmetermine zum Ausbau des Flughafens Schönefeld bereits zum Spatenstich fest. Und der Flughafen soll 2011 vollständig in Betrieb gehen.
„Deshalb gibt es keine Alternative zum schnellstmöglichen Wiederaufbau der S-Bahn.“ Dieser eindeutige Satz stammt vom ehemaligen Brandenburger Verkehrsminister Meyer – gesprochen im September 2001 (Drs. 3/3292). Der Berlin-Brandenburgische Bahnkunden-Verband sieht keinen Grund, dass seit Ende Februar 2006 fertige Gutachten zu veröffentlichen, endlich die jahrzehntelangen Planungen abzuschliessen und mit dem Bau zu beginnen.* (Pressemeldung Berlin-Brandenburgischer Bahnkunden-Verband, 18.11.06).

S-Bahn: S-Bahn putzt Züge nun auch unterwegs, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/604442.html

Allerdings freut sich nicht jeder Fahrgast darüber

Bitte die Füße hochnehmen, es wird gefegt! Mit dieser Aufforderung werden die Fahrgäste auf fünf S-Bahn-Linien neuerdings konfrontiert. Dort werden die Züge während der Fahrt gereinigt, teilte das Tochterunternehmen der Deutschen Bahn (DB) gestern mit. „Das ist auf den Linien S 25, S 3, S 47, S 8 und auf der Ringbahn der Fall“, sagte Reinigungsmeister Norbert Gottschlag. Allerdings freut sich nicht jeder Fahrgast darüber, dass Abfall sowie Schmutz entfernt werden. Es gibt „anspruchsvolle Konfliktsituationen“, so die S-Bahn. Gottschlag: „Manche Mitbürger fühlen sich durch unser Personal gestört. Dann gilt: weitergehen und später fegen.“
Das neue Reinigungskonzept der S-Bahn hat mehrere Gründe. Um die Züge besser auszulasten, bleiben sie …