Die Untersuchungen zur Ursache des schweren Zugunglücks am Südkreuz konzentrieren sich jetzt auf die bremstechnische Begutachtung der S-Bahn, die dort auf einen Gleismesszug aufgefahren ist. Das teilte das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) gestern mit. Die bisherigen Ermittlungen ergaben, dass …
Bald zweieinhalb Jahre nach dem Zugbrand ist der Anhalter Bahnhof noch immer nicht saniert Von Stefan Schulz
Die unendliche Geschichte um die Sanierung des S-Bahnhofs Anhalter Bahnhof bekommt ein neues Kapitel: Die Deutsche Bahn AG teilte jetzt mit, dass die Instandsetzung des Eingangsbereichs und der Bau einer Deckenverkleidung nicht wie vorgesehen zum Jahresende erfolgt, sondern auf Frühjahr 2007 verschoben ist – also einen Termin bald drei Jahre nach dem schweren Brand in einem S-Bahn-Wagen. Die Bahn macht dafür vor allem die schwierigen Verhandlungen mit der Versicherung verantwortlich, die noch immer nicht abgeschlossen seien. Parteien und Verkehrsverband kritisieren dagegen die Bahn scharf und fordern, umgehend für die Fertigstellung zu sorgen. Es ist von „Schlamperei“ und „Fahrgastveräppelung“ die Rede. SPD-Verkehrsexperte Christian Gaebler: „Ich erwarte, dass die …
Zwei Wochen früher als angekündigt geht der neue Zu- und #Ausgang am #S-Bahnhof #Spindlersfeld in Betrieb – am Montag, 14. August. Vor #Inbetriebnahme ist allerdings noch eine #Vollsperrung der #S-Bahnstrecke zwischen den Bahnhöfen #Schöneweide und Spindlersfeld notwendig. Während der Sperrzeit werden das alte und das neu verlegte Gleis im Bahnhofsbereich Spindlersfeld „#hochgestopft“. Dabei verringern die Arbeiter die Höhe der #Bahnsteigoberkante von derzeit 106 cm auf die heute gültige Norm von 96 cm.
Im Frühjahr 2008 sollen am neuen #S-Bahnhof #Kolonnenstraße an der #Wannseebahn die ersten Züge der S 1 halten, versprach Günther #Schuppenies von DB #Station&Service. Vielleicht auch schon früher, wenn die Winter nicht so streng werden.
Am 15. November 2006 lud DB Station&Service zum feierlichen ersten #Spatenstich ein. Im Frühjahr 2007 soll dann mit den Bauarbeiten begonnen werden. Die Kosten von 6,4 Millonen Euro teilen sich die Bahn und das Land Berlin; 17 000 Ein- und Aussteiger werden täglich erwartet.
Bei der S-Bahn Berlin droht 2007 ein drastischer Stellenabbau. „Rund 670 Arbeitsplätze sollen im kommenden Jahr bei diesem Tochterunternehmen der Deutschen Bahn wegfallen“, sagte der Sprecher der Gewerkschaft Transnet, Michael Klein, gestern der Berliner Zeitung. Bei den Arbeitsplätzen handele es sich in erster Linie um Aufsichtspersonal auf den S-Bahnhöfen sowie um Reinigungskräfte und Sicherheitspersonal. Der Transnet-Sprecher kritisierte die Entscheidung: „Das ist der völlig falsche …
In der Adventszeit schickt die S-Bahn Berlin GmbH wieder täglich ihren historischen Weihnachtszug zu Fahrten auf die Strecke. In der Woche sind die festlich geschmückten Wagen aus den zwanziger Jahren für Kindergruppen und Schulklassen unterwegs. Am Wochenende können Familien bei weihnachtlicher Musik die Fahrt auf den gemütlichen Holz- und Polsterbänken genießen. Ehrenamtliche Mitglieder des Vereins Historische S-Bahn e.V. bieten an Bord Kakaogetränke, Glühwein und Stollen an. Der Weihnachtsmann höchstpersönlich steuert den Zug und kommt auch durch die Wagen.
Mit dem Weihnachtszug führt das Verkehrsunternehmen eine über mehrere Jahrzehnte gewachsene Tradition weiter, die deutschlandweit einzigartig ist.
Die Premierenfahrt startet am Sonnabend, 2. Dezember, um 11.10 Uhr am Bahnhof Potsdamer Platz und führt über die Nord-Süd-Bahn und den Außenring zurück zum Ausgangspunkt, wo die Fahrt um 13.10 Uhr endet. Um 14.10 Uhr und 17.00 Uhr starten zwei weitere Fahrten ab Potsdamer Platz. Diese enden um 16.10 Uhr am Potsdamer Platz bzw. um 18.26 Uhr am Ostbahnhof. Vergleichbare Fahrten werden bis 23. Dezember auch an den anderen Wochenenden vor Weihnachten angeboten. Am 16. Dezember finden die Fahrten anlässlich des S-Bahn-Weihnachtsmarktes ab Bahnhof Lichtenberg statt. Tickets zum Preis von vier Euro für Kinder (1 bis 13 Jahre) und sechs Euro für Erwachsene sind – nur im Vorverkauf – an allen S-Bahn-Verkaufsstellen erhältlich.
Von montags bis freitags haben noch Kindergruppen und Schüler bis zur 2. Klasse Gelegenheit, ihre Weihnachtsfeier im geschmückten Zug zu erleben. Eine Fahrt kostet 3,50 Euro pro Person. Tageweise unterschiedlich beginnen die Fahrten zum Beispiel in Südkreuz, Potsdamer Platz, Ostbahnhof, Schöneweide, Charlottenburg oder Nordbahnhof. Freie Plätze können am S-Bahn-Kundentelefon unter 030 / 29 74 33 33 erfragt werden. Anmeldungen sind nur schriftlich möglich. Weitere Infos sind in der aktuellen S-Bahn-Kundenzeitung „punkt 3″ und im Internet unter www.s-bahn-berlin.de abrufbar.
Hinweis für Redaktionen: Medienvertreter sind zur Begleitung der ersten Fahrt des diesjährigen Weihnachtszuges herzlich eingeladen. Abfahrt ist am 2. Dezember 2006 um 11.10 Uhr vom S-Bf. Potsdamer Platz.
Gisbert GahlerPressesprecherS-Bahn Berlin GmbHTel. 030 297-58210Fax 030 297-58206
Eine Woche nach dem S-Bahn-Unglück im Bahnhof Südkreuz ist die Unfallursache weiter unklar. Nach Angaben des Sprechers der Staatsanwaltschaft, Michael Grunwald, sind Experten intensiv damit beschäftigt, die genaue Stellung der Signale zum Zeitpunkt des Geschehens am vergangenen Montag datentechnisch zu erfassen und auszuwerten. Grunwald konnte nicht mitteilen, wann diese …
Petershagen-Eggersdorf (js/MOZ) Von Freitag nach Betriebsschluss bis heute früh fuhren die Busse Schienenersatzverkehr zwischen Fredersdorf und Strausberg-Nord. Der Grund: Zwei Baustellen am S-Bahn-Gleis in Petershagen. Am Bahnübergang Elbestraße wechselten jeweils zehn Mitarbeiter der BUG Verkehrsbau GmbH Berlin in Zwölf-Stunden-Schichten 30 Meter Gleise aus. Warum, zeigte die Messung, die Matthias Wittich Freitagnacht gegen halb elf vornahm: „Die Gleise liegen hier am Bahnübergang teilweise 20 Millimeter breiter als die normale Spurweite“, erläutert Polier Reinhard Maschel. Grund sei das Überfahren des Bahnübergangs mit schweren Lkw im Zusammenspiel mit einem nicht mehr stabilen Untergrund. Die Gleise gäben dann nach. Die viel schwereren Züge bewirkten dies nicht, weil sie die Gleise nicht nach außen drückten, antwortet der Polier auf Nachfrage. Die erste Schicht der BUG Verkehrsbau trennt deshalb zunächst mit einem …
Berlin – Ein Bagger erwischte ein Kabel – und schon ging gestern Früh im Berufsverkehr bei der S-Bahn nichts mehr. Tausende Fahrgäste aus Marzahn, Hellersdorf und Hohenschönhausen kamen zu spät zur Arbeit oder verpassten ihre Anschlusstermine.
„Um 4.30 Uhr haben wir zwischen den Bahnhöfen Springpfuhl und Marzahn einen Kabelschaden festgestellt. Unsere Signale funktionierten nicht mehr“, sagt S-Bahn-Sprecher Gisbert Gahler. Sofort rückte ein Trupp von Mitarbeitern aus, um ein Ersatzkabel zu legen und die Ursache für den Schaden zu finden. Fahrgäste der Linien S 5, S 7 und S 75 warteten vergeblich auf …