S-Bahn: Protest gegen Verkürzung der S 8, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/
beitrag/10864106/61129/

BIRKENWERDER/HOHEN NEUENDORF Auf heftigen Protest stößt die Ankündigung, die S-Bahn-Linie S 8 mit Beginn der Bauarbeiten an der S-Bahnbrücke in Hohen Neuendorf im Frühsommer dieses Jahres für immer hier und nicht mehr in Birkenwerder enden zu lassen.
Der Kreisverband der Grünen spricht von „falschen verkehrspolitischen Signalen auf Landesebene“. Das Land hatte aus Kostengründen diesen Streckenabschnitt „abbestellt“. Nach Auffassung der Grünen sollte die S 8 nicht eingeschränkt, sondern eher bis …

S-Bahn + Bahnhöfe: Berlin: Umbau Ostkreuz

http://www.lok-report.de/

Der Bahnhof Ostkreuz ist einer der wichtigsten regionalen Umsteigebahnhöfe Berlins. Hier kreuzen sich die S-Bahn aus Ost-West-Richtung und die Ringbahn aus Nord-Süd-Richtung in der Hauptstadt. Da dieser Bahnhof heute nicht mehr den Standards der Bahn entspricht, wird er umgebaut. Die bauvorbereitenden Maßnahmen haben im vergangenen Frühjahr begonnen. Am 30.01.07 informierte die Deutsche Bahn über den Stand der Umbauarbeiten am Bahnhof.
Der Bahnhof Ostkreuz gehört zu den am stärksten frequentierten Umsteigepunkten in der Hauptstadt. Rund 123.000 Menschen steigen hier täglich ein, aus oder um. Jetzt soll der Bahnhof zu einem weiteren Aushängeschild der Stadt umgebaut werden. Auf den künftigen Bauflächen wurden bereits Bäume gefällt, Brücken demontiert, eine Bahnhofsbaracke ist verschwunden. Höchste Zeit, wenn es nach Lothar Legler, dem Niederlassungsleiter Technik von DB ProjektBau, geht: „Ostkreuz ist ja 1860 bis 1903 gebaut worden. Da muss jetzt was passieren. Die Zeit ist abgelaufen und hier werden wir ein ganz modernes Drehkreuz entwickeln. Das heißt, nicht mehr nur, dass sich die Ringbahn mit der Ost-West-Verbindung der S-Bahn kreuzt, sondern wir werden zusätzlich Regionalbahnsteige errichten, sowohl in der unteren als auch in der oberen Ebene, dass wir noch eine Verknüpfung mit der Regional- und S-Bahn haben. Also das Tor zum Osten.“
Mitte des Jahres, so sieht es die Planung vor, sollen die bauvorbereitenden Maßnahmen abgeschlossen sein. Das heißt: Bis dahin müssen kilometerlange Kabel verlegt werden. Außerdem errichtet die Bahn bis dahin einen so genannten Bediencontainer. Dieser steuert während der Bauzeit die S-Bahnanlagen. Zu installieren ist zudem eine Signaltechnik, damit der Verkehr je nach Bauzustand geregelt werden kann.
„Im Speziellen passiert hier folgendes, dass wir beginnend aus der Richtung Ostbahnhof den sogenannten Richtungsverkehr einführen. Also, wenn ich mich auf dem Bahnsteig, auf dem wir gerade stehen, befinde, kann ich mir sicher sein, dass alle Züge, die hier kommen, in Richtung Innenstadt fahren und ich weiß ich hab immer den Zug, den ich haben will. Bis dato haben wir alle oben auf der Brücke gestanden und dann auf den Bahnsteig geguckt- da oder da- wer fährt zuerst stadteinwärts.“
Zehn Jahre werden die Bauarbeiten am Bahnhof Ostkreuz dauern. Was entsteht, kann sich sehen lassen. Eine gläserne Halle überspannt den S- Bahnsteig, eine andere den Regionalbahnsteig auf der Ringbahn. Die Dimensionen sind beachtlich: 132 Meter lang, 79 Meter breit und 15 Meter hoch, allein die Daten der großen Halle. Zudem erleichtern Rolltreppen und Aufzüge den Zugang zum Bahnhof. Für kurze Wege zu den Zügen sorgen die beiden neuen Eingangshallen, die im Norden und im Süden direkt unter den oberen Bahnsteigen liegen. Mit Ausgängen in alle Himmelsrichtungen.
Der Projektleiter Planung von DB ProjektBau ist Sven Baer. „Wir werden Wochenendsperrpausen maximal 54 Stunden nutzen können. In den Zeiten wird es Einschränkungen im S-Bahn-Betrieb geben, aber ansonsten im Grunde über die gesamten Bauzeit wird sicher gestellt, dass der S-Bahn-Betrieb aufrechterhalten wird. Insbesondere die stark frequentierenden Linien Richtung Osten werden durchgängig verkehren. Diesbezüglich haben wir diese Vielzahl an Bauzuständen letztlich umzusetzen, die unterm Strich auch teuer sind. Aber es wird dem Reisenden ein kontinuierliches Angebot hier aufrechterhalten und damit stellen wir uns den Anforderungen der Kunden letztlich.“ (Pressemeldung Deutsche Bahn, 31.01.07).

S-Bahn + Bahnhöfe: Bahn will Umsteigebahnhof während der nächsten zehn Jahre modernisieren, aus Die Welt

http://www.welt.de/data/2007/01/31/
1195371.html

Während die Konzerntochter DB Projektbau ihre Pläne für das Ostkreuz vorstellten, forderte das Bundesverwaltungsgericht das Unternehmen auf, mit den Arbeiten vorerst nicht zu beginnen. Gegen Bauvorhaben lägen mehrere Klagen vor.
Von Thomas Fülling

Die Post aus Leipzig konnte unpassender nicht kommen: Ausgerechnet gestern, als Vertreter der Bahn-Tochter DB Projektbau ihre Pläne für den Umbau des Bahnhofs Ostkreuz vorstellten, forderte das Bundesverwaltungsgericht (BVG) das Unternehmen auf, mit den Arbeiten vorerst nicht zu beginnen, denn gegen das Bauvorhaben lägen mehrere Klagen vor.
Wie berichtet, haben sowohl mehrere Anwohner, als auch der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg und der Energieversorger Vattenfall gegen die Ende 2006 vom Eisenbahn-Bundesamt erteilte Baugenehmigung geklagt. Dabei geht es nicht um den Bahnhofs-Umbau an sich, sondern um Fragen des Lärmschutzes und Stromleitungen entlang der Bahntrasse. In zwei Fällen hatten die Kläger ihren Einspruch mit einem Antrag auf einstweiligen Rechtsschutz verbunden. Folgt das BVG diesen Anträgen, hätte das den Baustopp zur Folge. Das Gericht fordert die Bahn auf, bis zur Entscheidung über die Eilanträge jede Baumaßnahme am Ostkreuz einzeln zu beantragen.
Ungeachtet der juristischen Auseinandersetzung will die Bahn AG ihr nächstes Großprojekt in Berlin …

S-Bahn + Bahnhöfe: Abschied vom Rostkreuz, aus taz

http://www.taz.de/pt/2007/01/31/
a0249.1/text.ges,1

Seit mehr als 100 Jahren rostet der Bahnhof Ostkreuz vor sich hin. Jetzt nimmt sich die Bahn seiner an. Sie will in zehn Jahren einen Neubau mit Rolltreppen und Aufzügen eröffnen. Die Bauplaner stellen sich auf ein Abenteuer ein. Denn im Bahnhof liegt so manches Kabel, das keiner mehr kennt
VON ULRICH SCHULTE

Am Ostkreuz umzusteigen, ist meist eine surreale Erfahrung. Wer hier auf die S-Bahn wartet, kann den Eisenträgern beim Rosten zusehen, dem Unkraut zwischen den Gleisen beim Sprießen und den Bodenplatten beim Verrutschen. Die Baufälligkeit der 1882 eröffneten Station an Ring- und Stadtbahn, die manche Berliner „Rostkreuz“ nennen, ist inzwischen legendär – die gescheiterten Sanierungsanläufe der Bahn auch.
Die unendlich scheinende Leidensgeschichte des maroden Bahnhofs und ungezählter S-Bahn-Kunden hat bald ein Ende, denn das Ostkreuz soll wiederauferstehen. „Es wird langsam Zeit“, sagt Lothar Legler, Niederlassungsleiter Ost der DB ProjektBau. „Wir nähern uns Schritt für Schritt der Versagensgrenze.“ Die Bahn hat sich viel vorgenommen. Im Fall Ostkreuz von einer Sanierung …

S-Bahn: Aufzug im S-Bahnhof Waidmannslust geht in Betrieb

http://www.db.de/site/bahn/de/unternehmen/
presse/presseinformationen/bbmv/
bbmv20070129.html

Über 80 Prozent der Bahnhöfe im S-Bahn-Netz sind barrierefrei zugänglich

(Berlin, 29. Januar 2007) Heute geht im S-Bahnhof Waidmannslust der 104. behindertengerechte Aufzug im S-Bahn-Netz in Betrieb.
Der neue Aufzug ist als sogenannter Durchlader konstruiert und ermöglicht es mobilitätseingeschränkten Fahrgästen, ohne wenden zu müssen, ihr Ziel zu erreichen. Auf der Tastatur des Aufzuges ist zusätzlich Brailleblindenschrift angebracht, um auch sehbehinderten Fahrgästen das Benutzen zu erleichtern.
Die Investitions- und Planungskosten in Höhe von rund 350.000 Euro tragen der Bund und die Deutsche Bahn. Derzeit sind über 80 Prozent der Bahnhöfe im S-Bahn-Netz von Berlin und Brandenburg barrierefrei zugänglich.
Senat und Deutsche Bahn AG hatten 1998 ein Aufzugsprogramm beschlossen. Mittelfristig soll, abhängig von den zur Verfügung stehenden Finanzmitteln, an allen Stationen eine barrierefreie Zu- und Abgangsmöglichkeit zur Verfügung stehen. Im bundesdeutschen Vergleich nimmt Berlin/Brandenburg bei der behindertenfreundlichen Ausstattung der Bahnhöfe einen Spitzenplatz ein.

Herausgeber: Deutsche Bahn AG
Kommunikation, Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin
Verantwortlich für den Inhalt: Oliver Schumacher

S-Bahn: Rekordjahr 2006 – 86 Prozent der Berliner mit der S-Bahn zufrieden, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
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2006 war mit insgesamt 375 Millionen Fahrgästen, der Fußball-WM und der Realisierung des Vollring-Konzepts ein Rekordjahr für die S-Bahn Berlin GmbH. punkt 3 sprach darüber mit Günter Ruppert, Sprecher der Geschäftsführung der S-Bahn Berlin GmbH.

Wie können Sie auch 2007 an diese Erfolge anknüpfen?

Günter Ruppert: 2006 war tatsächlich das erfolgreichste Jahr der S-Bahn Berlin GmbH. Wir konnten einen Zuwachs von 19 Millionen Fahrgästen erzielen. Die Fußball-WM brachte allein 7,9 Millionen zusätzliche Fahrgäste. Dies zeigt, dass wir den Zuwachs nicht nur diesem Event zu verdanken haben.
Wir konnten einen nachhaltigen Fahrgastzuwachs verzeichnen, zu einem großen Teil durch den …

S-Bahn + Bahnverkehr: Berlin-Geschichte auf 731 gemauerten Bögen, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
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Parallel zum Stadtbahnviadukt verläuft zwischen den Bahnhöfen Jannowitzbrücke und Hackescher Markt die Dircksenstraße. Danach gefragt, wer denn Dircksen war, weiß kaum ein Passant eine Antwort. Dabei verdankt ihm die Stadt Berlin die Hauptschlagader ihres Verkehrssystems – die Stadtbahn.
Seit 1874 leitete Ernst August Dircksen die Bauarbeiten jener Eisenbahntrasse, von der später eine Zeitung zu berichten weiß, dass Dircksen ihr „mit echt preußischer Gründlichkeit“ jene Festigkeit …

S-Bahn: Im April geht es mit dem zweiten S-Bahnbauwerk weiter, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/punkt3.nsf/
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Die neugebaute nördliche S-Bahnbrücke Schlichtallee zwischen den Bahnhöfen Rummelsburg und Betriebsbahnhof Rummelsburg ist wie geplant am Wochenende 13./ 14. Januar ans S-Bahnnetz angeschlossen worden – nun rollen die S-Bahnzüge in diesem Bereich eingleisig auf dem hergestellten stadteinwärts führenden Gleis. Bisher fuhren sie auf dem Gleis stadtauswärts, das nun gesperrt ist, um die südliche S-Bahnbrücke Schlichtallee abzutragen und neu zu errichten.
Der Neubau dieses Gleises und auch des Fernbahngleises Richtung Ostbahnhof beginnt im April 2007 und dauert bis Ende Oktober 2007. Danach wird es in Ostkreuz weiterhin einen eingleisigen Abschnitt geben.
Das Fernbahngleis geht eine Woche später ans Netz zurück, anschließend folgt …

S-Bahn: Ersatzverkehr auf der S 3, aus Punkt 3

http://www.punkt3.de/p3/punkt3.nsf/
f89cda9362f1398c80256a380044fd3c/
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Auch Regionalzüge fahren nicht am Wochenende 27./28. Januar

Am Wochenende 27. und 28. Januar fahren zwischen Ostkreuz und Karlshorst
keine S-Bahn-Züge: An diesen Tagen werden die Brückenreste des alten Überführungsbauwerks für Züge vom Stadtinnenring über die Gleise Ostkreuz – Karlshorst nahe des S-Bahnhofs Rummelsburg abgetragen.
Betroffen sind diesmal auch die Züge des Regionalverkehrs, so dass diese als schnelle Ersatzmöglichkeit für Reisende mit entfernteren Zielen entfallen.
Der Ersatzverkehr mit Bussen wird auf bekannte Weise – zuletzt am Wochenende 13./14. Januar praktiziert – vom Freitag, dem 26. (22 Uhr), bis Montag, dem 29. Januar (1.30 Uhr) zwischen den S-Bahnhöfen Nöldnerplatz und …

S-Bahn + Bahnhöfe: Am S-Bahnhof Ostkreuz läuft die Bauvorbereitung auf Hochtouren, aus Punkt 3

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2c30b09eb9876f88c125726e003beac7?
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Den eigentlichen Umbau leitet der Neubau der Kynaststraßenbrücke ein

Derzeit laufen die im vergangenen Frühjahr begonnenen bauvorbereitenden Maßnahmen auf Hochtouren: Das Fällen von Bäumen auf den künftigen Bauflächen in zwei Etappen im Frühjahr und Herbst 2006 ist jetzt abgeschlossen. Derzeit befindet sich die Nordkurve zwischen den S-Bahnhöfen Warschauer Straße und Frankfurter Allee im Rückbau. Ein Gleis ist weitgehend demontiert.
Ein Teil des Bahndamms und des Brückenbauwerks zur Überquerung der Wriezener Bahn im Bahnhofsbereich Ostkreuz ist abgetragen. Verschwunden ist die alte Bahnhofsbaracke am Ausgang Sonntagstraße. Einen umfangreichen Teil der bauvorbereitenden Arbeiten nimmt …