Die Bauarbeiten an der Spandauer-Damm-Brücke in Charlottenburg gehen in die nächste Runde. Noch in dieser Woche wird die südliche Hälfte des Bauwerks, das die Autobahn A 100 und die Ringbahn überspannt, abgerissen. Dazu wird der Spandauer Damm ab Donnerstag, 9 Uhr, gesperrt. Betroffen ist das Teilstück zwischen Sophie-Charlotten-Straße und Königin- Elisabeth-Straße/Fürstenbrunner Weg. Bis Montag, 4 Uhr, wird …
Viele Fahrgäste der S-Bahn müssen sich umgewöhnen. Einfach im Stadtzentrum in die S 9 steigen, um nach Schöneweide, Adlershof oder zum Flughafen Schönefeld zu fahren, das geht bald nicht mehr. Weil der Umbau des Ostkreuzes in eine neue Etappe geht, muss die direkte S-Bahn-Verbindung zwischen der Innenstadt und dem Südosten Berlins unterbrochen werden – bis Ende 2014. Reisende sollten sich Alternativen suchen und möglichst nicht auf die Idee kommen, am Ostkreuz umzusteigen. Dort werden sie lange Wege zurücklegen müssen. „Ostkreuz = Rostkreuz“: Dass an diesem Wortspiel etwas dran ist, zeigt ein Blick auf die Südkurve. Auf den Brücken blüht der Rost in allen nur erdenklichen Brauntönen. Die Stahlbauten sind so marode, dass die S-Bahnen auf ihnen nur …
Die Grünen fordern Einsicht in den S-Bahn-Vertrag. Die Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) dürfe ihn nicht „wie ein Geheimpapier“ behandeln, sagten die Landesvorsitzenden Irma Franke-Dressler und Stefan Gelbhaar gestern. Unterdessen teilte der Senat der Grünen-Abgeordneten Claudia Hämmerling mit, dass die S-Bahn von den 332 Wagen der Baureihe …
Die Berliner SPD-Fraktion hat die S-Bahn aufgefordert, weitere Kundengruppen für die Zugausfälle zu entschädigen. Auch Studierende mit Semesterticket müssten den Monatsbetrag für Dezember erstattet bekommen. Fahrgäste, die für Juli und August Monatskarten gekauft hätten, sollten im Dezember ebenfalls gratis fahren dürfen – mindestens zwei Wochen lang. Die SPD forderte auch, die Hauptverantwortlichen …
Ein Tipp für Fahrgäste: Bloß nicht verwirren lassen! Zwar heißt der S-Bahnhof unter dem Pariser Platz seit dem 8. August Brandenburger Tor – wie die benachbarte U-Bahn-Station, die am selben Tag eröffnet worden ist. Doch von der Umbenennung ist vielerorts noch nichts zu spüren. Wer sich in der S-Bahn oder im Bus nähert, hört dort weiterhin die Durchsage „Unter den Linden“. Der alte Name prangt auch noch auf vielen Liniennetzplänen. „Wir sind dabei, unsere Informationen für die Fahrgäste zu ändern. Aber das braucht Zeit“, sagte Petra Reetz, die Sprecherin der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG). „In den nächsten Wochen hängen wir neue Liniennetze aus“, teilte die Marketingabteilung mit. Außerdem gehe die BVG daran, die Ansagen in den Bussen anzupassen. Der neue Stationsname wird …
Der bisher geplante Personalabbau bei der Berliner S-Bahn ist erst einmal gestoppt. Restlos zufrieden ist Berlins Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) trotzdem noch nicht. Ihre Verwaltung arbeitet bereits an Plänen für die Zukunft der S-Bahn. Eigentlich müssten Sie froh über die Krise bei der S-Bahn sein. Ganz im Gegenteil! Ich bin nach wie vor erschüttert. Es war für mich unvorstellbar, dass es jemals noch schlimmer kommen könnte als im Januar, als die S-Bahn buchstäblich einfror. Ich hätte es mir nie träumen lassen, dass man in einem Verkehrsunternehmen so die Sicherheit vernachlässigt. Ich meinte die Frage anders. Dank der Krise konnten sie die nervigen …
Der bisher geplante Personalabbau bei der Berliner S-Bahn ist erst einmal gestoppt. Restlos zufrieden ist Berlins Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) trotzdem noch nicht. Ihre Verwaltung arbeitet bereits an Plänen für die Zukunft der S-Bahn. Eigentlich müssten Sie froh über die Krise bei der S-Bahn sein. Ganz im Gegenteil! Ich bin nach wie vor erschüttert. Es war für mich unvorstellbar, dass es jemals noch schlimmer kommen könnte als im Januar, als die S-Bahn buchstäblich einfror. Ich hätte es mir nie träumen lassen, dass man in einem Verkehrsunternehmen so die Sicherheit vernachlässigt. Ich meinte die Frage anders. Dank der Krise konnten sie die nervigen …
Die Drohung ist endgültig vom Tisch. Wer in der nächsten Woche mit der S-Bahn das Olympiastadion oder andere Ziele ansteuern will, muss nicht mehr mit Zugausfällen rechnen. Weil der bislang geplante Stellenabbau bei der S-Bahn gestoppt worden ist, wird der Betriebsrat nicht wie angekündigt zu einer außerordentlichen Betriebsversammlung während der Leichtathletik-Weltmeisterschaft aufrufen. Dies hätte den Zugbetrieb während des Sportereignisses gestört. Die Geschäftsführung habe eine Erklärung abgegeben, die den S-Bahnern „zumindest ein Stück Arbeitssicherheit zurückgibt“, teilte der Betriebsratsvorsitzende Heiner Wegner am Freitag mit. Zu diesem großen Erfolg habe der öffentliche Druck der Medien, des Senats und des Verkehrsverbunds beigetragen. Zwar bekräftigte S-Bahn-Chef Peter Buchner, dass weiter rationalisiert wird. Künftig soll das Fahrpersonal die Züge selbst abfertigen. Dadurch wird …
Im Streit um die Personalplanung bei der S-Bahn zeichnet sich eine Entschärfung ab. Dabei erwägt das Unternehmen nach Informationen der Berliner Zeitung sogar Neueinstellungen. So werde die S-Bahn in den Werkstätten noch für längere Zeit weitere Mitarbeiter benötigen, um Räder zu tauschen, hieß es. Bedarf gebe es auch in der Instandhaltung und bei den Lokführern. Zwar plant die S-Bahn auch weiterhin, langfristig eine neue Technik einzuführen, die es dem Fahrpersonal erlaubt, die Züge selbst abzufertigen. Doch anders als bislang sollen den Bahnsteigaufsichten, deren Stellen dadurch wegfallen, künftig andere Arbeitsplätze bei der S-Bahn angeboten werden. So wäre es denkbar, Aufsichten zu Lokführern umzuschulen, hieß es. Bislang waren vom Stellenabbau Betroffene meist gezwungen, aus Berlin wegzuziehen, wenn sie ihren Arbeitsplatz bei der Deutschen Bahn (DB) nicht verlieren wollten. Heute wollen die Geschäftsführung und der Betriebsrat über die neue …
(Berlin, 14. August 2009) In einem weiteren Gespräch haben am Freitag die Geschäftsführung und die Arbeitnehmervertretung der S-Bahn Berlin die aktuelle und zukünftige Personalsituation erörtert.
Beide Seiten sind übereingekommen, dass für notwendige weitere Personalanpassungen bei der S-Bahn Berlin wesentliche Voraussetzungen erfüllt sein müssen. Unter anderem muss bei der Einführung elektronischer Stellwerke und automatischer Zugabfertigungssysteme ein stabiler und sicherer Betrieb der neuen Systeme gewährleistet sein. Außerdem sollen Änderungen beim Mitarbeitereinsatz mit besonderer Sorgfalt hinsichtlich der personellen Konsequenzen und der Wahrung einer hohen Kundenzufriedenheit durchgeführt werden. So sollen beispiels- weise bestehende Verkaufsstellen nicht ohne gleichwertige Alternativen geschlossen werden.
„Wir sehen in der heute erzielten Übereinkunft einen wichtigen Schritt zur Rückkehr zu einer vertrauensvollen und konstruktiven Zusammenarbeit mit der Arbeitnehmervertretung“, sagte Peter Buchner, Sprecher der Geschäftsführung der S-Bahn Berlin. „Gerade angesichts der aktuellen Einschränkungen für unsere Kunden ist es wichtig, dass wir geschlossen an der Lösung der Probleme arbeiten und öffentliche Auseinandersetzungen zu Lasten der Fahrgäste und des Unternehmens vermeiden.“