S-BAHN: Politiker streiten über Ausfälle und die Konsequenzen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/1210/berlin/
0066/index.html

Angesichts der erneuten Winterausfälle bei der S-Bahn hat das
Abgeordnetenhaus gesternüber Konsequenzen gestritten. Verkehrssenatorin
Ingeborg Junge-Reyer (SPD) sagte, der Senat lasse den Bund als Eigentümer
und die S-Bahn nicht aus der Pflicht, die vereinbarten Leistungen zu
erfüllen. Das Land habe inzwischen 90 Millionen Euro der Zahlungen an die
S-Bahn einbehalten, die der BVG zugute kämen. Man wolle Druck ausüben, um
wieder Investitionen in die zu Börsengang-Zeiten vernachlässigte
Infrastruktur zu erreichen.
Die Grünen forderten dagegen, den S-Bahn-Vertrag sofort zu kündigen und …

S-Bahn: Die S-Bahn setzt wieder mehr Züge ein, Senat: Bund trägt Mitschuld am Winterchaos, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
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0050/index.html

Senat: Bund trägt Mitschuld am Winterchaos
Peter Neumann

Die Erleichterung war den Mitarbeitern der S-Bahn-Pressestelle anzumerken.
Nachdem sie in den vergangenen Tagen fast nur schlechte Nachrichten zu
verkünden hatten, gab es gestern mal was Positives: Die Zahl der
einsatzfähigen Züge ist erstmals seit Tagen gestiegen. Am Morgen waren 670
Wagen im Betrieb, um Fahrgäste zu befördern – das sind immerhin 44 mehr als
am Tag zuvor. Deshalb konnten zwei S-Bahn-Linien wieder verlängert werden,
teilte ein Sprecher mit: „Die S 46 fährt wieder von Königs Wusterhausen bis
Westend, die S 47 von Spindlersfeld bis Südkreuz.“ Doch die Angst, dass
angesichts des andauernden Winterwetters erneut Züge ausfallen, ist
geblieben. „Wir hoffen, dass nicht zu viel Schnee fällt“, so ein S-Bahner.
Heute debattiert das Abgeordnetenhaus auf Initiative der CDU und der FDP
über die jüngste S-Bahn-Krise.
Während gestern wieder dicke Flocken fielen, gab es bei der S-Bahn
weitere …

S-Bahn: Die S-Bahn setzt wieder mehr Züge ein, Das Unternehmen gibt aber noch keine Entwarnung. Der Bund trägt Mitschuld am Winterchaos, kritisiert der Senat, aus Berliner Zeitung

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0084/index.html

Bei der S-Bahn ist die Zahl der einsatzfähigen Züge erstmals seit Tagen
gestiegen. Am Morgen waren 670 Wagen im Betrieb, um Fahrgäste zu befördern
– 44 mehr als am Tag zuvor. Deshalb konnten zwei S-Bahn-Linien wieder
verlängert werden, teilte ein Sprecher mit: „Die S46 fährt wieder von
Königs Wusterhausen bis Westend, die S47 von Spindlersfeld bis Südkreuz.“
Doch die Angst, dass angesichts des Winterwetters erneut Züge ausfallen,
ist geblieben. „Wir hoffen, dass nicht zu viel Schnee fällt“, so ein
S-Bahner. Heute debattiert das Abgeordnetenhaus über die Winterkrise.
Die Zustände bei der S-Bahn seien „nicht in Ordnung“, sagte …

S-Bahn: Senat streicht der S-Bahn noch mehr Geld, Weniger Züge als bisher im Einsatz. Und der nächste Schneefall ist in Sicht, aus Berliner Zeitung

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0017/index.html

Das Winterchaos hält die S-Bahn weiterhin fest im Griff. Gestern setzte das
Tochterunternehmen der Deutschen Bahn (DB) noch weniger Züge ein als zu
Beginn der Woche. 626 Wagen waren unterwegs – nicht mal die Hälfte der
Fahrzeugflotte. Dies teilte der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg mit. Am
Montag, als die S-Bahn den ersten Offenbarungseid dieses Winters leistete,
waren 640 Wagen im Einsatz. Am Freitag waren es sogar noch 682. „Die
Ankündigung, täglich 40 Wagen zusätzlich in den Betrieb zu bringen, konnte
gestern nicht eingelöst werden. Das ist bedauerlich“, sagte der
Verbund-Chef Hans-Werner Franz.
Für heute Abend und die Nacht zu morgen sagen die Meteorologen in Berlin
und Brandenburg …

S-Bahn: Auf Tuchfühlung im Zug, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/1208/berlin/
0066/index.html

Birgitt Eltzel, Martina Reich, Eva Dorothee Schmid

S-Bahnstation Messe Nord. Die nächste Ringbahn in Richtung Schönhauser
Allee kommt in 20 Minuten. Sie ist knallvoll, mit jeder Station drängen
sich die Fahrgäste enger aneinander. An der Station Beusselstraße ist es
dann so voll, dass die Türen nicht mehr schließen. „Bitte bleiben Sie
zurück“, sagt der Zugführer. Was er nicht sagt, ist, wann die nächste
S-Bahn kommt. Genervte Fahrgäste rufen jenen zu, die noch versuchen in die
Tür zu drängen, sie sollten ein Taxi nehmen. „Und wer zahlt das?“,
entgegnet eine Frau. An der S-Bahn-Station Wedding ruft jemand: „Bitte die
Tür aufmachen“. „Sorry, aber ich kann meine Hand nicht bewegen“, sagt der
große Mann, der direkt vor der Tür steht. (eds.)
S-Bahnhof Springpfuhl. Es ist kurz vor 13 Uhr. In acht Minuten soll die
Bahn nach …

S-Bahn: Fahrzeugengpass der S-Bahn wird abgebaut, Sofortmaßnahmen zur Erhöhung der Fahrzeugverfügbarkeit / Eingeschränktes Fahrplanangebot noch bis zur nächsten Woche

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/

de/presse/presseinformationen/bbmv/

bbmv20101206.html

(Berlin, 6. Dezember 2010) Die S-Bahn Berlin kann aufgrund eines

erheblichen Rückstaus bei der Durchführung der zwingend vorgeschriebenen

Prüf-, Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen derzeit Teile ihrer

Fahrzeugflotte nicht einsetzen.

Aktuell konnte zum heutigen Betriebsbeginn nur ein eingeschränktes

Betriebsprogramm mit 320 Viertelzüge angeboten werden. So fuhren die S-Bahn

Züge in der Regel gekürzt und die Ringbahnzüge im 10-Minuten-Takt.

Weiterhin kann nur ein 20-Minuten-Takt zwischen Charlottenburg und Potsdam

sowie zwischen Wartenberg und Warschauer Straße angeboten werden.

Für Fahrten von Unterwegsbahnhöfen der S3 in das Berliner Zentrum kann auch

mit der S-Bahn nach Erkner gefahren werden und von dort bis auf weiteres

die Züge der RE 1 in das Berliner Zentrum mit einem Fahrschein AB genutzt

werden.

Peter Buchner, Sprecher der Geschäftsführung der S-Bahn Berlin: „Wir haben

eine Reihe von Sofortmaßnahmen eingeleitet, um den Fahrbetrieb um täglich

rund 20 Fahrzeuge aufzustocken. Unser Ziel ist es, Anfang nächster Woche

wieder den derzeit regulären Fahrplan anbieten zu können. Wir entschuldigen

uns ausdrücklich bei unseren Kunden für die derzeitigen

Betriebseinschränkungen.“

Im Einzelnen wurden zusätzliche Werkstattkapazitäten in der Hauptwerkstatt

Schöneweide und im Werkstandort Erkner geschaffen. Rund 40 Mitarbeiter

stehen zusätzlich als Servicepersonal an den Bahnhöfen bereit.

Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeiten in den Werkstätten liegt derzeit in

der Beseitigung von Antriebsstörungen durch Elektronikschäden sowie dem

Motorentausch aufgrund von Fahrmotorschäden. Bereits 19 Fahrmotoren wurden

getauscht.

Mobile Enteisungsteams sind in Schöneweide, Potsdam Hbf, Erkner, Königs

Wusterhausen, Grünau, Flughafen Schönefeld, Oranienburg, Wannsee, Bernau

und Friedrichsfelde zur Beseitigung von Türstörungen eingesetzt.

Aktuelle Fahrplaninformationen gibt es unter www.s-bahn-berlin.de und am

S-Bahn-Kundentelefon unter 030 29 74 33 33.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

S-Bahn: Der Winter bleibt, das Chaos auch, Wenn es wieder schneit, droht der Berliner S-Bahn der nächste Kollaps. Noch fehlen viele Wagen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/1207/berlin/
0013/index.html

So etwas hatten selbst versierte Kenner der Berliner S-Bahn lange nicht
mehr erlebt. Gestern sahen sie auf der Linie S8 einen Zug, in dem sich die
Fahrgäste in nur zwei Wagen zusammendrängen mussten. Eine kürzere
Fahrzeugeinheit ist im S-Bahn-Betrieb nicht möglich. Der traurige Mini-Zug
war einer von unzähligen Belegen dafür, dass das neuerliche Winterchaos bei
der S-Bahn noch lange nicht vorbei ist. Auch in den nächsten Tagen müssen
die Reisenden damit rechnen, dass Züge verkürzt oder gar nicht fahren. Erst
Anfang der nächsten Woche stünden wieder genug Züge zur Verfügung, um nach
dem eigentlich vorgesehenen Plan fahren zu können, sagte S-Bahn-Chef Peter
Buchner.
Und das gelte auch nur für den Fall, dass es bis dahin nicht wieder stark
schneit – für Mitte der Woche ist …

S-Bahn: S-Bahn steckt im Schnee fest Kaum schneit es, fallen S-Bahn-Züge aus. Zum Wochenanfang gibt es hundert Viertelzüge zu wenig. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung will bis zum Jahresende über eine mögliche Ausschreibung entscheiden. , aus

http://www.taz.de/1/berlin/artikel/1/
s-bahn-steckt-im-schnee-fest/

Aus dem Hinweis an die Fahrgäste klingt pure Hilflosigkeit: „Witterungsbedingt kommt es leider auch heute im Netz der S-Bahn Berlin zu Einschränkungen und Verspätungen im Zugverkehr“, informierte das Unternehmen am Sonntag auf seiner Website. Auch am Wochenanfang soll es weitergehen mit verkürzten Zügen, 10-Minuten-Takt auf der Ringbahn und 20-Minuten-Takt zwischen Charlottenburg und Potsdam sowie zwischen Wartenberg und Warschauer Straße.

Seit dem ersten Schneefall Mitte vergangener Woche meldet die S-Bahn noch mehr …

S-Bahn: Vor dem Winter versprach der Konzern Besserung. Doch mit dem Schnee kehrt das Chaos zurück. Die Kunden verzweifeln., aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/verkehr/

s-bahn-macht-fahrgaesten-keine-hoffnung/
3589176.html

Am Freitag um 14.18 Uhr erklärte die S-Bahn per Rundmail ihre Kapitulation. „Aufgrund der angespannten Fahrzeugverfügbarkeit wird es auch in den nächsten Tagen bei den derzeitigen Fahrplaneinschränkungen bleiben“, lautet der wichtigste Satz. Damit ist für die Kunden auch die Hoffnung weg. Der Fahrplan war schon seit Donnerstag reine Theorie. Die Bahn rät, „sich vor Antritt der Fahrt rechtzeitig zu informieren“.

Die täglich bis zu 1,3 Millionen S-Bahn-Nutzer erleben ein Déjà-vu, das viele zur Weißglut bringt: Züge fahren nach Zufallsprinzip, enden …

S-Bahn: Senatorin Ingeborg Junge-Reyer zur aktuellen Situation der S-Bahn

http://www.stadtentwicklung.berlin.de/aktuell/
pressebox/archiv_volltext.shtml?arch_1012/
nachricht4152.html

„Die Deutsche Bahn hat bereits Anfang November versprochen, alles zu tun, um die S-Bahn für den Winter fit zu machen. Konkret hat sie zugesagt, eine Fahrzeugreserve für Wettersituationen wie die jetzige bereitzustellen, die Türprobleme in den Griff zu bekommen und die Weichen mit technischen Mitteln eisfrei zu halten. Offensichtlich ist die S-Bahn nicht in der Lage, ihre Versprechen einzuhalten. Mit zurzeit 340 Wagen hat sie ihr Ziel deutlich verfehlt.

Das die Züge ausfallen ist schon schlimm genug, dass aber die Fahrgäste bei diesen Wetterbedingungen an den Haltestellen zusätzlich nicht ausreichend informiert werden, ist eine unhaltbare Situation.

Leider muss ich sagen: Die S-Bahn schafft es nicht.
Der Vorstand der DB ist von mir aufgefordert worden, sich um sein Tochterunternehmen zu kümmern und alles zu tun, die gegebenen Zusagen einzuhalten. Jetzt erwarte ich kurzfristig eine Rückmeldung des DB-Vorstands mit konkreten Vorschlägen zur Verbesserung der aktuellen Situation.“