Auf eine außergewöhnlich positive Resonanz stößt der Kundenservice der Märkischen Regiobahn in Brandenburg. Das ergab eine erste Auswertung 100 Tage nach dem Betriebsstart. „Seit Aufnahme des Fahrbetriebs am 9. Dezember 2007 haben wir einen erfreulich hohen Rücklauf an Meinungskarten mit sehr gutem Zuspruch”, so Jan Bleis, Marktregionsleiter Nord-Ost der Veolia Verkehr GmbH. „Vor allem loben die Fahrgäste das individuelle Servicekonzept und die Pünktlichkeit unserer Züge.” Das herausragende Merkmal ist der durchgängige Einsatz von …
Frankfurt (Oder) (dpa/bb) – Die Ostdeutsche Eisenbahn GmbH (ODEG) setzt von Karfreitag bis Ostermontag zwischen Beeskow (Oder-Spree) und Frankfurt (Oder) zusätzliche Züge ein. Wie die ODEG am Montag mitteilte, sollen die Bahnen der Linie OE 36 auf dieser Strecke im Stundentakt fahren. An Wochenenden und Feiertagen gibt es normalerweise einen Zwei-Stunden-Takt. Die ODEG hat außerdem …
PRITZWALK – Am frühen Sonntagabend ist die Entscheidung gefallen, dass die Prig- nitzer Eisenbahn (PEG) mithelfen wird, heute den Zugverkehr aus der Prignitz nach Berlin aufrechtzuerhalten. Darüber informierte Uwe Knoblauch von der PEG. „Zwar ist der Streik abgewendet, doch können die Notfahrpläne nicht mehr geändert werden“, sagte er. Gemäß Notfahrplan der DB Regio wird der RE 6 „Prignitz-Express“ zwischen Wittenberge und Neuruppin gar nicht verkehren. Auf dem RE 4 von Wittenberge über Neustadt und Nauen nach Berlin sollen den ganzen Tag nur …
Der Bahnkunden-Verband Berlin-Brandenburg begrüßt die endlich begonnene Sanierung des derzeit gesperrten Streckenabschnittes von Löwenberg nach Rheinsberg. Zwei 100 Jahre alte Eisenbahnbrücken werden durch tragfähigere ausgetauscht. Damit bekennt sich endlich auch durch Taten die DB AG zu ihrer Verantwortung für die Instandhaltung der Strecke. Voraussichtlich am 1. Mai 2008 wird dann der erste Zug wieder nach Rheinsberg rollen können. Wie dem Bahnkunden-Verband mehrfach von DB Regio und vom VBB versichert wurde, kommen dann rollstuhlgerechte Fahrzeuge zum Einsatz. Bedauerlich ist jedoch, dass nach wie vor nicht feststeht, wie der Fahrplan aussieht. „Damit“, so der Landesvorsitzende Frank Böhnke, „ist für die Strecke die Saison quasi gelaufen. Denn Wander- und Radfahrergruppen haben ihre Planungen für dieses Jahr längst abgeschlossen.“ Der Fahrplan der Züge soll nach dem Willen des Verkehrsministeriums nur auf den Tourismusverkehr ausgerichtet sein. Wenn aber noch nicht einmal rechtzeitig der Fahrplan feststeht, mit dem Veranstalter planen können, dann ist das völlig kontraproduktiv und wird in diesem Jahr dazu führen, dass sicherlich noch weniger Fahrgäste in den Zügen sitzen werden. Insbesondere die Aktivitäten der Arbeitsgruppe „Rheinsberger Seenbus“, die sich um eine Vernetzung und Koordination des Bahn- und Busangebotes bemüht, werden konterkariert. Der Bahnkunden-Verband erwartet vom Land Brandenburg als Besteller des Zugverkehrs, dass schnellstmöglich Klarheit über das Zugangebot durch eine entsprechende Bestellung bei DB Regio geschaffen wird und sich das Land auch an der Werbung für die Verbindungen beteiligt. Frank Böhnke, Landesvorsitzender des Verbandes: „Eigene Vorschläge des Bahnkunden-Verbandes zur Neugestaltung des Bahnangebotes liegen seit Dezember 2007 vor. Wir haben jedoch immer nur gehört, warum das so nicht geht.“ (Pressemeldung Bahnkunden-Verband Berlin-Brandenburg e. V., 07.03.08).
Hier ist in den Fahrplantabellen ein Fehler enthalten. Richtig muss es lauten: 28609 verkehrt „TGL“, 28611 verkehrt Mo-Fr nicht am 21.+24.3., 1.+12.05., 03.10.08
RB 55 Hennigsdorf–Velten–Kremmen
Zur Stabilisierung der Anschlüsse im morgendlichen Berufs- und Schülerverkehr fahren ab Montag, den 31. März 2008 folgende Züge der RB-Linie 55 zwischen Hennigsdorf–Velten–Kremmen in geänderten Fahrzeiten:
Der Bahnkunden-Verband Berlin-Brandenburg hält es für notwendig, dass die S-Bahn um knapp sechs Kilometer über den heutigen Endbahnhof Hennigsdorf nach Velten verlängert wird. Jeden Morgen für hunderte von Berufspendlern und zahllose Schüler die gleiche Frage: wird der S-Bahn-Anschluss in Hennigsdorf noch erreicht oder heißt es wieder einmal 20 Minuten auf dem Bahnsteig warten? Anfang April 2008 gibt es wieder eine weitere Fahrplanumstellung. Aus den bisherigen vier Minuten Umsteigezeit in Richtung Berlin werden neun Minuten – in der Hoffnung, so mögliche Verspätungen aufzufangen. Aber diejenigen, die morgens in die entgegengesetzte Richtung wollen, von Berlin nach Velten, sind dann die Dummen. Denn sie dürfen warten – möglicherweise bis zu einer halben Stunde. Für den Bahnkunden-Verband Berlin-Brandenburg macht diese erneute Fahrplanänderung deutlich, dass nur ein Wiederaufbau der S-Bahn von Hennigsdorf nach Velten eine spürbare und dauerhafte Entlastung bringen kann. „Es gibt ständig Probleme mit verspäteten und überfüllten Zügen zu den Schulzeiten und in den Sommermonaten kommen häufig ganze Wander- und Radfahrergruppen nicht aus Hennigsdorf weg“ sagt dazu der Landesvorsitzende Frank Böhnke. Deshalb wertet der Bahnkunden-Verbanddas das Verschieben innerhalb des Fahrplanes für als ein vergebliches Herumdoktern an den Symptomen; an den Ursachen wird sich jedoch nichts ändern (Pressemeldung Bahnkunden-Verband Berlin-Brandenburg e. V., 05.03.08).
Bahn: Bergbauschäden auf der Strecke nach Cottbus Martin Klesmann
PEITZ. Erstmals sind in der Lausitz durch den Bergbau offenbar erhebliche Schäden an Bahnanlagen entstanden: Direkt am Braunkohle-Tagebau bei Jänschwalde (Spree-Neiße) haben sich auf einer Länge von 150 Metern die Gleise der Bahnstrecke Guben-Cottbus abgesenkt. „Dies ist infolge der bergmännischen Tätigkeit entstanden“, sagte eine Bahnsprecherin am Freitag der Berliner Zeitung. Grund dafür sei gewesen, dass der Energiekonzern Vattenfall in unmittelbarer Nähe den Grundwasserspiegel für den weiteren Tagebau habe absenken lassen. „Der Bahndamm muss derzeit aufwendig saniert werden“, sagte die Bahnsprecherin. Die Regionalexpresszüge der Linien 1 und 11 haben deshalb zwischen Kerkwitz und …
Erst vor wenigen Tagen lautete die Schlagzeilen so: Die Prignitzer Eisenbahn übernimmt die Schienentrasse zwischen Pritzwalk und Neustadt/Dosse und kauft gleichzeitig ein weiteres Trassenstück zwischen Karow und Waren an der Müritz (beide Mecklenburg). Um jedoch die Seehäfen an der Ostsee mit der Bundeshauptstadt Berlin zu verknüpfen, hat ein Teilstück gefehlt: Die Strecke zwischen Karow und Priemerburg. Doch auch die kann die Prignitzer Eisenbahn nun in ihr Portfolio eingliedern. Damit wird ein wesentliches Teilstück einer Trasse geschlossen, die künftig vor allem für den Güterverkehr zwischen den Ostseehäfen und dem Berliner Raum interessant sein dürfte. Unterstützung kam dabei von der Prignitzer Leasing AG in Putlitz: Die hatte die Strecke gekauft und der PEG …
Gutachten: Stammbahn-Wiederaufbau rechnet sich nicht Peter Neumann
KLEINMACHNOW. Ein paar rostige Gleise, etwas alter Schotter: Viel ist nicht übrig geblieben von der Schienenstrecke zwischen Berlin-Zehlendorf und Potsdam-Griebnitzsee. Noch immer hoffen Bürger, die in Kleinmachnow wohnen oder im Europarc Dreilinden arbeiten, auf einen Wiederaufbau der Potsdamer Stammbahn, die vor 170 Jahren die erste Eisenbahn in Preußen war. Doch die Aussichten, dass dort jemals wieder Züge rollen, sind so schlecht wie nie zuvor. Bald wird die Nutzen-Kosten-Untersuchung vorgestellt, in der Gutachter die Wirtschaftlichkeit eines Wiederaufbaus geprüft haben. Ergebnis: Ein solches Projekt rechnet sich nicht – die Mindestvorgaben würden weit verfehlt. Am 22. September 1838 zogen „Dampfwagen“ den ersten Zug von Potsdam nach …
Bauarbeiten beginnen im März Schienenersatzverkehr zwischen Großwudicke und Rathenow für die RB-Züge Stendal–Rathenow (RB 13)
(Berlin, 28. Februar 2008) Im März 2008 beginnen die Arbeiten zum Neubau der Eisenbahnüberführung Havelbrücke Rathenow. In einer 1. Phase wird die bestehende Brücke zurückgebaut, um Baufreiheit für die Ortsumfahrung Rathenow zu schaffen. Anschließend wird die dafür notwendige Straßenüberführung an gleicher Stelle errichtet. Die neue Havelbrücke für den Zugverkehr wird in veränderter Lage erbaut. Bis zum Dezember 2009 werden die Brückenbauarbeiten andauern.
Änderungen im Regionalverkehr
Ab kommenden Montag, 3. März 2008, fallen die Züge der Linie RB 13 (Stendal–Rathenow) zwischen Großwudicke und Rathenow aus. Es wird ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet (SEV). Im Jahresfahrplan 2007/08/09 wurde dieser notwendige SEV bereits berücksichtigt, so dass die Anschlüsse in Rathenow von und nach Berlin mit der Linie RE 2 weiterhin bestehen bleiben.
Änderungen im Fernverkehr
Die IC-Züge der Linie 77 (von Hannover über Stendal nach Berlin und zurück) halten bereits ab Fahrplanwechsel in Rathenow. Auch im Jahresfahrplan 2008/09 ist dieser Halt in Rathenow vorgesehen. Damit besteht ersatzweise ein zusätzliches Angebot einer schnellen Verbindung Stendal–Rathenow–Stendal im Zwei-Stunden-Takt.
Die Deutsche Bahn bittet die Fahrgäste darauf zu achten, dass in den Bussen die Beförderung von Fahrrädern nicht und die Beförderung von Rollstühlen und Kinderwagen nur eingeschränkt möglich sind.
Über die jeweiligen Fahrplanänderungen informiert die Deutsche Bahn im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten sowie per Telefon unter der kostenlosen BahnBau-Telefonnummer 0800 5 99 66 55 (Tag&Nacht).
Informationen zu den Baumaßnahmen
Die Eisenbahnüberführung und der Bahnkörper werden für den zweigleisigen Streckenausbau bis Dezember 2009 mit einem Gesamtvolumen von 17 Millionen Euro errichtet.
Die Gleisanlage wird zunächst eingleisig aufgebaut. Die Brückenkonstruktion sieht zwei Überbauten vor. Am Ostufer liegt ein Einfeldträger als Fachwerküberbau mit einer Stützweite von 40 Meter. Dem schließt sich in Richtung Westen ein Fachwerküberbau über zwei Felder von je 90 Metern und 80 Metern an. Die beiden Überbauten werden in Stahl und mit unten liegender geschlossener Fahrbahn ausgeführt. Die zwei Widerlager und drei Pfeiler werden in Stahlbeton erstellt.
Der gesamte Brückenzug wird durch Taktschieben von der Westseite aus montiert. Für das Einschieben wird der Einfeldträger an den Zweifeldträger angeschlossen. Nach erfolgtem Einschub werden die beiden Überbauten in die endgültigen Lager versetzt.
Der Rückbau der alten Eisenbahnüberführung und der Gleisanlagen erfolgt durch den Straßenbaulastträger ab 4. März 2008.
Der Neubau der Widerlager, Pfeiler, Brückenkonstruktion und Gleisanlagen erfolgt vom 12. Mai 2008 bis zum 4. Dezember 2009.